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Jul 05

Wrackteil der Air-France-Maschine, Agencia Brasil, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Wrackteil der Air-France-Maschine, Agencia Brasil, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Paris (dts Nachrichtenagentur) – Die Air-France-Flugzeugkatastrophe vom Juni 2009 ist nach dem abschließenden Expertengutachten maßgeblich durch Fehler der Piloten verursacht worden. Wie die Ermittler am Donnerstag im französischen Le Bourget mitteilten, sei die Besatzung von AF 447 nach der Vereisung der Sonden für die Geschwindigkeitsmessung mit der Situation überfordert gewesen. Bei dem Unglück waren 228 Menschen ums Leben gekommen, darunter 28 Deutsche.

Die Experten kommen in ihrem Gutachten jedoch auch zu dem Schluss, dass Verbesserungen der Anzeigen im Cockpit künftig dabei helfen könnten solche Unglücke zu vermeiden. Bereits in ihrem Zwischengutachten vor einem Jahr waren die Ermittler zu dem Ergebnis gekommen, dass der Absturz durch Pilotenfehler sowie verwirrende Angaben und einen teilweisen Ausfall der Bordinstrumente verursacht wurde. Den Angaben zufolge reagierte die Crew offenbar falsch auf die Probleme mit der Geschwindigkeitsmessung. Die Air-France-Maschine war am 1. Juni 2009 auf einem Nachtflug von Rio nach Paris abgestürzt.

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