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Apr 12

Diego Demme (RB Leipzig), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Diego Demme (RB Leipzig), über dts Nachrichtenagentur

Marseille (dts Nachrichtenagentur) – Die Europa League ist für RB Leipzig mit dem Viertelfinale beendet. Die Sachsen unterlagen am Donnerstagabend bei Olympique Marseille mit 2:5 – das Hinspiel hatte Leipzig nur mit 1:0 gewonnen. Dabei war Leipzig in der 2. Minute durch Bruma in Führung gegangen, hatte durch ein Eigentor von Stefan Ilsanker nur vier Minuten später aber selbst für den Ausgleich gesorgt.

Es folgten Treffer von Bouna Sarr (9.), Florian Thauvin (38.) und Dimitri Payet (60. Minute), zwischenzeitlich konnte Leipzig durch Jean-Kevin Augustin (55. Minute) lediglich verkürzen. Ein weiterer Treffer hätte RB ins Halbfinale gebracht, stattdessen traf Marseilles Hiroki Sakai in der vierten Minute der Nachspielzeit.

Apr 12

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Donnerstag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 24.483,05 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,21 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.665 Punkten im Plus gewesen (+0,96 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.660 Punkten (+1,23 Prozent).

Börsianer reagierten erleichtert auf eine Mitteilung von US-Präsident Donald Trump, dass ein Militäreinsatz in Syrien doch noch nicht ausgemachte Sache ist: “Never said when an attack on Syria would take place. Could be very soon or not so soon at all! In any event, the United States, under my Administration, has done a great job of ridding the region of ISIS”, schrieb Trump auf Twitter. Der Goldpreis als wichtiges Angstbarometer ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 1.335,00 US-Dollar gezahlt (-1,36 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,82 Euro pro Gramm.

Apr 12

Niko Kovač, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Niko Kovač, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Niko Kovac steht laut eines Berichts der “Bild-Zeitung” (Freitagausgabe) als neuer Trainer des FC Bayern München fest. Das berichtete die Zeitung am Donnerstagabend vorab auf ihrer Internetseite unter Berufung auf eigene Quellen. Kovac war von 2001 bis 2003 Spieler bei den Bayern, seit 2009 ist er Fußball-Trainer, seit 2016 bei Eintracht Frankfurt.

Der Verein bestätigte die Personalie am Donnerstagabend nicht. Kovac würde damit Jupp Heynckes beerben, der eine Verlängerung seiner Aushilfe als Bayern-Coach über den Sommer hinaus ausgeschlossen hatte.

Apr 12

München (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle/Saale verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus München: “Bild”: Niko Kovac wird neuer Bayern-Trainer. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits. Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

Apr 12

Volkswagen-Werk, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Volkswagen-Werk, über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Jetzt ist es offiziell: Der bisherige Markenchef Herbert Diess wird neuer Vorstandsvorsitzender von Volkswagen. Das bestätigte der Autokonzern am Donnerstagabend, nachdem entsprechende Gerüchte bereits seit Dienstag die Runde gemacht hatten. Diess löst damit Matthias Müller ab, der erst seit 2015 an der Spitze des Wolfsburger Autobauers stand.

Damals war Martin Winterkorn im Zuge des Abgasskandals zurückgetreten. Der Porsche-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume wird ebenfalls dem obersten Konzerngremium angehören. Als neuer Konzernvorstand für das Personalressort wurde zudem der bisherige Generalsekretär des Konzernbetriebsrates Gunnar Kilian berufen. Er übernimmt das Ressort von Karlheinz Blessing, der seit Anfang 2016 dieses Ressort verantwortete. Blessing scheide aus dem Vorstand “im gegenseitigen Einvernehmen aus”, stehe dem Unternehmen aber weiterhin für die Dauer seines Dienstvertrags als Berater zur Verfügung, hieß es.

Apr 12

Malu Dreyer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Malu Dreyer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Malu Dreyer setzt auf einen neuen Führungsstil in ihrer Partei nach dem Abgang von Martin Schulz und Sigmar Gabriel. “Wir haben den Anspruch, als Team zu arbeiten im gegenseitigen Vertrauen mit einer großen Offenheit. Ich glaube nicht, dass man Alphamännchen braucht an oberster Stelle”, sagte Dreyer der “Frankfurter Rundschau” (Freitagsausgabe).

Die Politikerin, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz ist, sagte, dass sie unter der designierten SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles mit einer neuen Führungskultur rechnet. “Sie scheut keinen Streit in Auseinandersetzungen, aber sie ist an der Sache interessiert und man kann mit ihr zu Ergebnissen kommen”, sagte Dreyer über Nahles. “Das ist genau das, was unsere Partei braucht: zuhören können, Argumente aufnehmen und dann entscheiden.” Malu Dreyer fügte in der “Frankfurter Rundschau” hinzu: “Ich hoffe sehr, dass die Führungskultur insgesamt eine andere sein wird in der Partei. Da ist nicht nur die Vorsitzende gefordert.” Die SPD kommt am 22. April zum Bundesparteitag in Wiesbaden zusammen. Dann soll der Übergangsvorsitzende Olaf Scholz das Amt an eine Nachfolgerin abgeben. Als Kandidatinnen bewerben sich Bundestags-Fraktionschefin Andrea Nahles und die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange.

Apr 12

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der DAX wieder zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.415,01 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Am Vortag verbreitete Sorgen um eine erneute militärische Eskalation in Syrien verflüchtigten sich.

Lufthansa-Aktien, die am Mittwoch noch mit am kräftigsten verloren hatten, setzten sich am Donnerstag an die Spitze der Kursliste. Erleichtert waren die Aktionäre der Deutschen Telekom, die sich mit Verdi auf Gehaltserhöhungen für die Angestellten geeinigt hatten. Die Telekom-Beschäftigten bekommen innerhalb von zwei Jahren insgesamt rund fünf Prozent mehr, die Anteilsscheine des Unternehmens drehten nach Bekanntgabe der Einigung ins Plus. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,2317 US-Dollar (-0,41 Prozent). Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.338,58 US-Dollar gezahlt (-1,09 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,94 Euro pro Gramm.

Apr 12

Deutsche Telekom, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Deutsche Telekom, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Die 55.000 tariflich Beschäftigten der Deutschen Telekom bekommen mehr Geld. Je nach Entgeltgruppe und Konzernbereich steigen die Gehälter zum 1. Mai 2018 um 2,6 bis 3,1 Prozent und zum 1. Mai 2019 noch einmal um 2,0 bis 2,1 Prozent, teilte der Konzern am Donnerstag mit. In der vierten Verhandlungsrunde sei mit der Gewerkschaft Verdi eine entsprechende Einigung erzielt worden, hieß es.

Die Vergütung für Auszubildende und duale Studenten wird gleichzeitig in zwei Schritten um 40 und 30 Euro angehoben. Der neue Tarifvertrag gilt ab 1. Februar 2018 und hat eine Laufzeit von 24 bis 26 Monaten. Die Tarifeinigung beinhaltet zudem einen Kündigungsverzicht bis Ende 2020. Ein neues Teilzeitmodell soll eine “flexiblere Freizeitplanung ermöglichen”, hieß es weiter. Das Verhandlungsergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien. Die Tarifverhandlungen zwischen T-Systems und Verdi werden erst im Mai fortgesetzt.

Apr 12

Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) die britische Laboranalyse im Fall Skripal im Prinzip bestätigt hat, sieht die Bundesregierung weiterhin Russland in der Pflicht. “Großbritannien hat uns, basierend auch auf der chemischen Analyse der verwendeten Substanz, detailliert dargelegt, weshalb die Verantwortung Russlands sehr wahrscheinlich ist und es keine plausible alternative Erklärung gibt”, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Donnerstag in Berlin. Russland sei nun aufgerufen, “endlich eine konstruktive Rolle einzunehmen und die offenen Fragen zu beantworten”.

Laut OPCW-Bericht weisen die von den britischen Behörden nach dem Anschlag zur Verfügung gestellten Proben das Nervengift Nowitschok in “hoher Reinheit” nach. Blutproben von Skripal, seiner Tochter und einem weiteren Verletzten seien von der OPCW selbst genommen worden. “The results of analysis by the OPCW designated laboratories of enviromental and biomedical samples collected by the OPCW team confirm the findings of the United Kingdom relating to the identity of the toxic chemical that was used in Salisbury and severely injured three people”, heißt es in einem Bericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Das Nervengift Nowitschok wurde ab den 1970er Jahren in der Sowjetunion entwickelt und mindestens bis in die 1990er-Jahre dort weiter erforscht. Russland streitet dennoch jede Beteiligung an dem Anschlag von Anfang März ab.

Apr 12

Katja Kipping, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Katja Kipping, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Katja Kipping, fordert die Bundeskanzlerin auf, sich klar gegen einen möglichen Militäreinsatz der USA in Syrien zu stellen. “Angela Merkel sollte das Friedensgebot des Grundgesetzes offensiv gegen Trump vertreten”, sagte Kipping der “taz” (Freitagausgabe). “Die Bundesregierung darf Trump jetzt auf keinen Fall nach dem Mund reden. Sie muss innerhalb der Nato ein Veto einlegen und deutlich machen, dass die bisherige Politik der beiden Nato-Mitglieder USA und Türkei in Syrien verheerend ist.”

Die derzeitige Situation nannte Kipping brandgefährlich. “Eine Kriegsintervention würde den Menschen in Syrien nicht helfen. Im Gegenteil: sie würde den Konflikt eskalieren.” Kipping sagte der “taz” weiter, jetzt seien die Vereinten Nationen gefragt. “Es bräuchte eine UN-Generalversammlung zu Syrien, wie es sie 1950 zum Korea-Konflikt gegeben hat, die mit einer United-for-peace-Resolution alle Gewaltakteure in Syrien zu einer Waffenruhe verpflichtet und den Sicherheitsrat dazu drängt, eine Road-Map in Richtung Frieden und Demokratie auszuarbeiten. Ich sage das in dem Wissen, dass das total schwierig ist.”