preload
Apr 09

Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen), über dts Nachrichtenagentur

Leipzig (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 29. Spieltags in der Fußball-Bundesliga hat Leverkusen in Leipzig mit 4:1 gewonnen. Dabei war Leipzig in der 17. Minute noch durch Marcel Sabitzer in Führung gegangen. Nach dem Ausgleichstreffer durch Kai Havertz in der 45. Minute drehte die Werkself in der zweiten Hälfte richtig auf: Julian Brandt (51.), Panagiotis Retsos (56.) und Kevin Volland (69. Minute) legten weitere Treffer drauf, die Leipziger Defensive zeigte Auflösungserscheinungen und ließ mehr zu als sonst üblich.

In der Tabelle überholt Leverkusen damit Leipzig und ist jetzt auf Rang vier, Leipzig ist auf Platz sechs.

Apr 09

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Montag nach zwischenzeitlich deutlichen Gewinnen den Großteil davon wieder aufgebraucht und nur mit einem kleinen Plus geschlossen. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 23.979,10 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.620 Punkten im Plus gewesen (+0,64 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.490 Punkten (+0,93 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend stärker. Ein Euro kostete 1,2322 US-Dollar (+0,34 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.336,96 US-Dollar gezahlt (+0,37 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,88 Euro pro Gramm.

Apr 09

Notarzt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

Münster (dts Nachrichtenagentur) – Ein tragischer Zufall hat offenbar verhindert, dass die städtischen Behörden in Münster auf die akuten Suizidabsichten des Amokfahrers Jens R. rechtzeitig aufmerksam wurden. Wie der “Kölner Stadt-Anzeiger” (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, liefen wichtige Informationsstränge aneinander vorbei, so dass der 48-jährige Industriedesigner nicht gestoppt werden konnte. Am 27. März hatte Jens R. demnach den sozialpsychiatrischen Dienst Münsters aufgesucht, bei dem er schon seit Jahren aktenkundig war.

Zwei Tage später verschickte der Freiberufler eine Art Abschiedsmail mit verschiedenen Anhängen. Ein Bekannter schaltete daraufhin den sozialen ambulanten Dienst beim Amtsgericht in Münster ein. Über die Feuerwehr wurde die Polizei unterrichtet. Eine Streife suchte nach dem Mann, ohne ihn zu finden. Am selben Tag tauchte der Gesuchte bei der Psychiatrie-Anlaufstelle der Stadt Münster auf. Er bat um ein Gespräch mit seinem Betreuer. Der aber befand sich in Urlaub. Jens R. verließ das Haus, die Behörde erfuhr offenbar nichts von seinen Suizidabsichten. Warum die Einweisung in eine geschlossene psychiatrische Abteilung unterblieb, war am Montag noch unklar.

Apr 09

Beatrix von Storch, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Beatrix von Storch, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch für ihren Tweet nach der Amokfahrt von Münster am Wochenende kritisiert. Nach scharfer Kritik von CDU, CSU und SPD distanzierte sich damit erstmals ein ranghoher AfD-Funktionäre von Beatrix von Storch. “Ich bin kein Freund von Schnellschüssen in solchen Fällen”, sagte Meuthen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Dienstagsausgabe).

“Die Gefahr ist, dass man so nachvollziehbaren und vermeidbaren Zorn auf sich zieht”, sagte Meuthen weiter über den Tweet, in dem Beatrix von Storch eine Verbindung zwischen der Amokfahrt und der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung hergestellt hatte. Ermittlungen der Polizei ergaben später, dass es sich bei dem Täter um einen Deutschen handelte, der keine politischen oder religiösen Motive hatte. Nach Informationen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” wird von Storch am kommenden Freitag in einer Bundesvorstandssitzung mit Kritik von Parteifreunden konfrontiert sein. Das Thema wird auf der Tagesordnung stehen. Ein Vorwurf lautet in Parteikreisen, von Storch habe der Partei mit ihrem Tweet geschadet. Von Storch selbst betonte gegenüber der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, dass sie die “hysterischen Reaktionen auf meinen Tweet” für eine “panikartige Ablenkungsreaktion” halte. Abgelenkt werden solle von der “Tatsache, dass es in Deutschland inzwischen rund 1.560 `Gefährder` oder `relevante Personen` gibt”, sagte von Storch. “Das ist hier der Skandal”. Unter anderem hatte von Storch am Samstag über die Amokfahrt in Münster geschrieben: “Das muss kein islamischer Anschlag gewesen sein. Klar nicht. Und wenn sich ein deutscher Kranker als Täter herausstellt, dann konstatiere ich: auch von deutschen Mördern und Verrückten haben wir beileibe mehr als genug. Wir brauchen keinen einzigen dazu.”

Apr 09

Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung bereitet eine Änderung des Grundgesetzes vor, um den sozialen Wohnungsbau stärker unterstützen zu können. Mit dem neuen Artikel 104d soll dem Bund die Möglichkeit eröffnet werden, den Ländern künftig Finanzhilfen für gesamtstaatlich wichtige Investitionen der Länder und Gemeinden (Gemeindeverbände) in diesem Bereich zu gewähren. “Dadurch wird dem Mangel an preiswertem Wohnraum entgegengewirkt”, heißt es in dem Referentenentwurf für ein Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes, über den die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (F.A.Z.) in ihrer Dienstagausgabe berichtet.

Am Freitagnachmittag hat das Finanzministerium die Ressortabstimmung eingeleitet. Bis Donnerstag haben die übrigen Ministerien für ihre Antworten Zeit. Das Haus von Olaf Scholz (SPD) geht mit der Vorlage über den Koalitionsvertrag hinaus. Dort ist nur von zusätzlich zwei Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau in den Jahren 2020 und 2021 sowie von gemeinsamer Verantwortung mit den Ländern die Rede. Einschränkend heißt es weiter: “Falls erforderlich wird dazu eine Grundgesetzänderung vorgenommen.” Erstaunlich schnell liegt nun das Ergebnis der Prüfung vor.

Apr 09

Angela Merkel und Wladimir Putin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel und Wladimir Putin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Montag mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert und dabei den mutmaßlichen Giftgaseinsatz in der syrischen Stadt Duma verurteilt. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Wie der russische Präsident auf die Klage Merkels reagiert hat, sagte Seibert nicht.

Bei den anderen Themen des Telefonats hingegen seien sich Merkel und Putin weitestgehend einig gewesen, so der Regierungssprecher. So müssten die Minsker Vereinbarungen zügig und vollständig umgesetzt werden, der Waffenstillstand in der Ostukraine eingehalten und der Austausch der Gefangenen durchgeführt werden. “Sie betonten, wie wichtig es ist, die gemeinsame Arbeit im Normandieformat fortzusetzen”, sagte Seibert über das Telefonat von Merkel und Putin.

Apr 09

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Den ersten Handelstag der Woche hat der DAX kaum verändert beschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.261,75 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,17 Prozent im Vergleich zum Freitag. Anfängliche deutliche Gewinne schmolzen am Nachmittag wieder ab, obwohl die US-Börsen unterdessen freundlich gestartet waren.

Deutliche Gewinne gab es bei den Aktien der Deutschen Börse, die fast zwei Prozent zulegten. Aktien der Deutschen Bank waren nach dem angekündigten Chefwechsel auch mit einem starken Plus gestartet, das aber ebenfalls gegen Nachmittag auf unter ein Prozent schrumpfte. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,2318 US-Dollar (+0,31 Prozent).

Apr 09

Indien, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Indien, über dts Nachrichtenagentur

Shimla (dts Nachrichtenagentur) – In Indien sind am Montag mindestens 30 Menschen bei einem Busunfall ums Leben gekommen, darunter mindestens 27 Schüler. Das Unglück ereignete sich im Bundesstaat Himachal Pradesh im Norden des Landes. Der Bus stürzte auf einer bergigen Strecke einen Abhang herunter, als er die Schüler einer Privatschule nach Hause bringen sollte.

Die genauen Umstände waren unklar. Die Familien sollen eine finanzielle Unterstützung bekommen, kündigte ein Regierungsvertreter an.

Apr 09

Berliner Fernsehturm, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Berliner Fernsehturm, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Polizeieinsatz beim Berliner Halbmarathon am Sonntag sind alle sechs Verdächtigen am Montag wieder freigelassen worden. Sie standen unter Verdacht, mit einem angeblichen Anschlagsversuch in Verbindung zu stehen. Dies erhärtete sich nicht, teilte die Polizei am Montagnachmittag mit.

Es handelte sich um sechs Männer im Alter zwischen 18 und 21 Jahren. “Die mit größtmöglicher Beschleunigung geführten weiteren Ermittlungen, darunter die Auswertung von Datenträgern, Untersuchungen von Spuren und Anhaftungen, haben bislang nicht zu einem für die Anordnung von Untersuchungshaft erforderlichen dringenden Tatverdacht gegen die Beschuldigten geführt”, so die Polizei. Die Ermittlungen dauerten aber weiter an. Am Sonntag hatte die Polizei noch mitgeteilt, dass es mehrere Durchsuchungen gegeben hätte, “die zum Auffinden von Beweismitteln” geführt hätten.

Apr 09

Landtag von Nordrhein-Westfalen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Landtag von Nordrhein-Westfalen, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die NRW-Landesregierung hat eine finanzielle Entschädigung für die Angehörigen und die Opfer der Amokfahrt gefordert, bei der am vergangenen Wochenende in Münster zwei Menschen getötet und über 20 schwer verletzt worden sind. “Nach dem Opferentschädigungsgesetz erhalten Betroffene Leistungen, wenn sie Opfer einer Gewalttat geworden sind”, sagte Landessozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) der “Rheinischen Post” (Dienstagsausgabe). Ein solcher Anspruch sei auch bei den Betroffenen des Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz vom Dezember 2016 anerkannt worden.

“Gleiches muss nun auch für die Betroffenen der Geschehnisse in Münster gelten”, sagte Laumann.