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Apr 07

Fans des FC Bayern München, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fans des FC Bayern München, über dts Nachrichtenagentur

Augsburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 29. Spieltag in der Bundesliga hat der FC Bayern die 28. Meisterschaft klar gemacht. Die Münchener gewannen in Augsburg mit 4:1 und waren mit nunmehr 20 Punkten Vorsprung auf Schalke nicht mehr einholbar. Dabei schossen die Bayern alle Tore: Niklas Süle sorgte in der 18. Minute mit einem Eigentor zunächst für eine Führung der Augsburger, die zu diesem Zeitpunkt auch gut spielten, dann glich Teamkollege Corentin Tolisso in der 31. Minute aus.

Dann kamen noch mehr Bayern: James Rodriguez (38.), Arjen Robben (62.), und Sandro Wagner (87. Minute) schossen den Rekordmeister zum 28. Titel. Jupp Heynckes sprach nach dem Spiel davon, dass die deutsche Meisterschaft “das schönste Erlebnis” sei, das man als Spieler haben könne. Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: 1. FC Köln – FSV Mainz 05 1:1, SC Freiburg – VfL Wolfsburg 0:2, Borussia Mönchengladbach – Hertha BSC 2:1. Am Abend gewann dann auch noch der HSV gegen den Tabellenzweiten Schalke mit 3:2 – hätten die Bayern am Nachmittag gegen Augsburg verloren, wären sie nun trotzdem Meister.

Apr 07

Naldo (Schalke), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Naldo (Schalke), über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 29. Bundesliga-Spieltages hat der HSV gegen Schalke mit 3:2 gewonnen. Schalkes Naldo brachte die Gäste in der 9. Minute in Führung, Filip Kostic glich in der 17. Minute für den HSV aus. Durch den Treffer von Hamburgs Lewis Holtby war die Partie in der 52. Minute gedreht, Guido Burgstaller glich in der 63. Minute aber für Schalke erneut aus.

Hamburgs Aaron Hunt sorgte in der 84. Minute dann durch seinen Treffer dafür, dass die Hamburger nicht mehr auf dem letzten Platz sind – sondern auf dem vorletzten. Hätten die Bayern am Nachmittag gegen Augsburg verloren wären sie nun trotzdem Meister. Schalke bleibt mit 19 Punkten Abstand auf Platz zwei.

Apr 07

Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Münster (dts Nachrichtenagentur) – Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter identifiziert, der am Samstagnachmittag in der Innenstadt von Münster mit einem VW-Campingbus in die vollbesetzte Außenterrasse eines Lokals gerast ist und dabei drei Gäste tötete und 20 Personen verletzte. Wie FAZ.net unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, handelt es sich um den 48 Jahre alten Jens R. Er wurde 1969 in Olsberg im Sauerland geboren, lebte aber schon lange in Münster und wohnte in einer Wohnung in der Nähe des Tatorts. Der Mann hatte sich nach der Tat am Steuer des Tatfahrzeugs erschossen.

Spezialisten der Kriminalpolizei durchsuchten die Wohnung des Mannes nach Sprengstoff. Nach bisher unbestätigten Angaben soll der ursprünglich aus dem Sauerland stammende Mann psychisch auffällig gewesen sein. Welches Motiv er für seine Tat hatte, war zunächst weiter unklar.

Apr 07

Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Amokfahrt in Münster mit mindestens drei Todesopfern und über 20 Verletzten hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bestürzt gezeigt. “Angesichts der schrecklichen Geschehnisse in Münster bin ich zutiefst erschüttert”, sagte Merkel am Samstagabend. Es werde jetzt alles Denkbare zur Aufklärung der Tat und zur Unterstützung der Opfer und ihrer Angehörigen getan, so Merkel.

Allen Einsatzkräften vor Ort gelte ihr Dank. “Ich stehe im ständigen Austausch mit Innenminister Seehofer, Vizekanzler Scholz und Ministerpräsident Laschet”, sagte die Kanzlerin weiter. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerte sich zuvor ähnlich. “Wir müssen von einer schweren Gewalttat ausgehen”, sagte das Staatsoberhaupt. Nach letzten Informationen soll es sich nicht um einen Terroranschlag handeln. Der Täter soll ein Deutscher gewesen sein, der “psychisch auffällig” war, berichteten der Fernsehsender n-tv und die “Süddeutsche Zeitung” am Samstagabend unter Berufung auf eigene Informationen. Er erschoss sich noch am Tatort im Fahrzeug.

Apr 07

Barcelona, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Barcelona, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Konflikt zwischen katalanischen Separatisten und der spanischen Zentralregierung verlangen deutsche Politiker von Koalition und Opposition jetzt eine Vermittlerrolle der EU oder Deutschlands. Der Europa-Abgeordnete Elmar Brok (CDU) sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.), nach Madrid und Barcelona solle die Botschaft übermittelt werden, die EU sei “bereit zu vermitteln, wenn ihr uns darum bittet”. Das gehe aber nur, wenn die Katalanen bereit wären, Teil Spaniens zu bleiben.

“Vergesst das Ziel der Unabhängigkeit”, sagte Brok der F.A.S.. Stattdessen solle es in einem EU-Mediationsverfahren lediglich um mehr Autonomie gehen. Wenn dann beide Seiten einverstanden seien, könnte der Vorsitzende der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker zusammen mit dem Vorsitzenden des Europäischen Rates, Donald Tusk einen Mittler vorschlagen. Auch in der SPD gibt es entsprechende Empfehlungen. “Ich teile die Meinung von Brok, dass man sich anbieten soll”, sagte der Europaabgeordnete Arne Lietz der F.A.S. In Katalonien drohe eine “Gewalteskalation”, “Moderation” werde immer dringlicher. Der Bundesvorsitzende der Grünen Robert Habeck bestätigte der F.A.S, dass er solche Gedanken “außerordentlich sinnvoll” finde – allerdings nur, wenn beide Seiten das wollten. Außerdem müsse klar sein, “dass Katalonien sich nicht abspaltet, sondern dass es Teil von Spanien bleibt”. Dann könnten das Europaparlament oder die Kommission “eine allgemeine Bereitschaft kundtun, so ein Mandat zu bekommen”. Andere deutsche Europapolitiker begrüßten zwar den Gedanken einer externen Vermittlung in Katalonien, bezweifelten aber, dass die EU dafür geeignet sei. Zu ihnen gehören die Europaabgeordneten Reinhard Bütikofer von den Grünen und Michael Gahler von der CDU. Sie wiesen der F.A.S. gegenüber darauf hin, dass viele EU-Länder selbst mit Separatismus zu kämpfen hätten und keinen Präzedenzfall wollten. “Ich kann mir schwer vorstellen, dass die EU-Kommission diese Rolle spielt,” sagte Bütikofer. Es gebe zu viele Mitgliedstaaten, die sich fragten, “ob sie denn im Falle eines eigenen Konfliktes der EU eine Vermittlungsrolle einräumen wollten”. Allerdings habe Berlin gegenwärtig die Chance, von beiden Seiten gehört zu werden. Deutschland könne “sehr diskret signalisieren”, dass es zu einer Vermittlung bereit wäre, meinte Bütikofer. Gahler sagte der F.A.S.: “Das könnte Merkel mit Rajoy bilateral besprechen.”

Apr 07

Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 12, 15, 19, 27, 34, 47, die Superzahl ist die 8. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 3078036. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 357581 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen in dieser Woche sieben Millionen Euro.

Apr 07

Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur

Münster (dts Nachrichtenagentur) – Bei dem Mann, der in Münster mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren ist und dabei mindestens drei Menschen und anschließend sich selbst getötet hat, soll es sich um einen 49-jährigen Deutschen handeln, der “psychisch auffällig” war. Das berichteten die Fernsehsender n-tv und die “Süddeutsche Zeitung” am Samstagabend unter Berufung auf eigene Informationen. Einen Hinweis auf einen Terroranschlag gebe es nicht.

Die “Westfälischen Nachrichten” schrieben auf ihrer Internetseite, die Wohnung eines psychisch kranken Mannes in Münster sei durchsucht worden. Die Uniklinik Münster öffnete aufgrund des Großeinsatzes in Münster die Blutspendestelle. Aus Zeitgründen könnten jedoch vorerst nur registrierte Blutspender zugelassen werden.

Apr 07

Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Münster (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Amokfahrt in Münster mit mindestens drei Todesopfern stehen Stadt und Land unter Schock. “Ein trauriger, ein schrecklicher Tag für unser Land”, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). “Meine Gedanken und Gebete sind bei den Angehörigen der Toten und den Schwerverletzten in Münster”, so Laschet.

Bundesinnenminister Horst Seehofer äußerte sich ähnlich und sagte, die Sicherheitsbehörden des Bundes stünden in engem Austausch mit den Behörden in Nordrhein-Westfalen. Selbst Carles Puigdemont, der am Mittag mit seiner Pressekonferenz in Berlin noch selbst die Schlagzeilen beherrscht hatte, meldete sich zu Wort: “Mein ganzes Mitgefühl und Solidarität den deutschen Bürgern, den Vertretern vor Ort und der Bundesregierung”, so der ehemalige katalanische Regionalpräsident. Die Hauptdarsteller des Tatort Münster äußerten sich ebenfalls bestürzt: “Das ist eine Tragödie für die Stadt”, sagte Axel Prahl. Sein Kollege Jan Josef Liefers ergänzte: “Münster ist einer der friedlichsten und freundlichsten Orte, die ich kenne, und so wird es bleiben, trotz dieses sinnlosen und kranken Anschlags.”

Apr 07

Polizeiwagen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeiwagen, über dts Nachrichtenagentur

Münster (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Amokfahrt in Münster steigt die Zahl der Todesopfer an. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums kamen mindestens drei Menschen ums Leben, zudem tötete sich der mutmaßliche Täter offenbar noch im Fahrzeug mit einer Schusswaffe selbst. Der Mann war am frühen Nachmittag im Kiepenkerl-Viertel mit einem Kleinlaster und mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gefahren.

Neben den Todesopfern wurden rund 20 Menschen verletzt, mindestens fünf davon schwer. Die Altstadt von Münster wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei ging Gerüchten nach, wonach es weitere Täter geben könnte, die angeblich aus dem Fahrzeug geflüchtet sein sollen. Gesicherte Erkenntnisse dazu gab es nicht. Die Beamten riefen die Bevölkerung dazu auf, den Tatort zu meiden und keine Gerüchte zu verbreiten.

Apr 07

Absperrung der Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Absperrung der Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Münster (dts Nachrichtenagentur) – Bei einer Amokfahrt mit einem Kleinlaster sind in Münster mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Zudem soll sich der Fahrer des Lasters noch im Fahrzeug selbst getötet haben. Mindestens 30 Menschen wurden verletzt, mehrere davon schweben in Lebensgefahr.

Ein Mitarbeiter der Feuerwehr sprach von etwa 50 Betroffenen. Ein Mann war am Nachmittag im Kiepenkerl-Viertel mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gefahren. Aus Polizeikreisen war zu erfahren, dass die Ermittler von einem Terroranschlag ausgehen. Die Altstadt von Münster wurde weiträumig abgesperrt. Es war schnell viel Polizei vor Ort, weil sie eigentlich eine Demonstration von 1.500 Kurden begleiten sollte. Diese Demonstration wurde abgesagt. In dem Tatfahrzeug wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Ob es sich dabei um Sprengstoff handelte, war zunächst unklar.