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Apr 03

US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur
Foto: US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur

San Francisco (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Youtube-Zentrale in Kalifornien hat am Dienstag eine Frau um sich geschossen. Mindestens vier Personen wurden verletzt, darunter zwei Frauen und ein Mann im Alter von 27 bis 36 Jahren, die im San Francisco General Hospital eingeliefert wurden. Mindestens ein Mann war in kritischer Verfassung.

Die mutmaßliche Schützin soll tot sein, vermutlich richtete sie die Waffe schließlich gegen sich selbst. Die weiteren Hintergründe und das mutmaßliche Motiv waren unklar. Die Polizei war um 12:45 Uhr Ortszeit gerufen worden (21:45 Uhr deutscher Zeit), auf Fernsehbildern war zu sehen, wie zahlreiche Mitarbeiter die Firmengebäude von Youtube in Panik verließen. Der Vorfall ereignete sich am Sitz des Unternehmens in der Kleinstadt Bruno im San Mateo County, südlich von San Francisco. Das 2005 gegründete Videoportal gehört seit 2006 zu Google.

Apr 03

Thiago Alcantara (FC Bayern), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Thiago Alcantara (FC Bayern), über dts Nachrichtenagentur

Sevilla (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Bayern München hat das Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals beim FC Sevilla mit 2:1 gewonnen. Die Spanier waren durch Pablo Sarabia in der 32. Minute in Führung gegangen und sorgten durch ein Eigentor von Jesús Navas sechs Minuten später selbst für den Ausgleich. Der Kopfballtreffer von Thiago in der 68. Minute drehte die Partie.

Während Sevilla in der ersten Hälfte noch unangenehm war und sich die Bayern schwer taten, war die Überlegenheit der Gäste in der zweiten Hälfte offensichtlich, der Auswärtssieg hätte höher ausfallen können. Das Rückspiel ist am 11. April in München.

Apr 03

Youtube-Nutzer am Computer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Youtube-Nutzer am Computer, über dts Nachrichtenagentur

San Francisco (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Geschäftsräumen des Internetunternehmens Youtube in Kalifornien soll es am Dienstag zu einer Schießerei gekommen sein. Das berichtete am Dienstagnachmittag (Ortszeit) der örtliche Fernsehsender KRON. Der Vorfall habe sich am Sitz des Unternehmens in der Kleinstadt Bruno im San Mateo County ereignet. Zahlreiche Notrufe sollen bei der Polizei eingegangen sein.

Weitere Hintergründe waren zunächst nicht bekannt.

Apr 03

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Dienstag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 24.033,36 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,65 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.605 Punkten im Plus gewesen (+1,07 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.445 Punkten (+0,92 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,2266 US-Dollar (-0,29 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.331,25 US-Dollar gezahlt (-0,84 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,89 Euro pro Gramm.

Apr 03

Wladimir Putin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wladimir Putin, über dts Nachrichtenagentur

Ankara (dts Nachrichtenagentur) – Russland und die Türkei wollen sich weiterhin in Syrien militärisch engagieren. Das bekräftigten die Präsidenten der beiden Länder, Wladimir Putin und Recep Erdogan, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag. Russland werde weiter mit der Türkei kooperieren, um den Terrorismus in Syrien zu eliminieren und die territoriale Integrität des Landes zu sichern, sagte Putin vor Journalisten in Ankara.

Zuvor hatten die beiden Präsidenten den Startschuss für den Bau des ersten Atomkraftwerks in der Türkei gegeben. Sie wohnten am Dienstag per Videoschaltung dem Baubeginn in der südtürkischen Provinz Mersin bei. Beide sprachen von einem “historischen Moment”. Zwei Tage lang ist Putin zu Gast bei Erdogan.

Apr 03

Niels Annen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Niels Annen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen (SPD), hat die Äußerungen des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu Israel begrüßt. “Die Worte des saudischen Kronprinzen waren überraschend deutlich”, sagte Annen der “Welt” (Mittwochausgabe). “Derart klare Signale zum Thema Israel haben wir aus dem saudischen Königshaus bisher noch nicht gesehen. Das kann ein wichtiger Schritt für den Nahostfriedensprozess sein – und das können wir nur begrüßen.”

Bin Salman hatte Israel das Recht auf ein friedliches Leben im eigenen Land zugestanden.

Apr 03

Polizisten an einer Absperrung, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizisten an einer Absperrung, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Erwartungen an den Einsatz neuer Polizeimethoden zur Vorhersage von Tatmustern auf der Grundlage von Massendaten (“Predictive Policing”) gedämpft. “Das Predictive Policing ist kein Blick in die Glaskugel mit 100-prozentiger Vorhersage”, sagte GdP-Chef Oliver Malchow dem “Handelsblatt” (Mittwochausgabe). “Geeignet scheint es bei der Bekämpfung von Seriendelikten mit wechselnden Tatorten zu sein”, sofern, wie bei Wohnungseinbrüchen, große Datenmengen vorlägen.

“Es bleiben also weiterhin zwingend nötig die Personen- und Sachkenntnisse sowie das Erfahrungswissen der Polizeibeamten”, erklärte Malchow. Der Polizeigewerkschafter reagierte damit auf eine aktuelle Einschätzung der Bundesregierung. Die Erfahrungen in einzelnen Bundesländern zeigten, “dass große elektronisch generierte Datenmengen, wenn diese systematisch analysiert und verarbeitet werden, ein zusätzlicher Baustein im Rahmen einer Gesamtstrategie zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls sein können, insbesondere als wirkungsvolle Ergänzung der kriminalpolizeilichen Einsatzplanung und Ermittlungstätigkeit”, schreibt das Innenministerium in einer dem “Handelsblatt” vorliegenden Antwort auf eine FDP-Anfrage. Vor allem für die Beurteilung der “Kriminalitätslage” könnten die aus polizeilicher Prognosesoftware erlangten Vorhersagen hilfreich sein. Unter Innenpolitikern ist der Nutzen der neuen Technologie umstritten. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka sieht darin ein “absolut probates Mittel” für die Kriminalitätsbekämpfung. “Diese technische Möglichkeit und die dazu nötige zentrale Erfassung von Daten aus Straftaten bieten die Chance, etwa international und organisiert agierenden Diebesbanden das Handwerk zu legen”, sagte Lischka dem “Handelsblatt”. Der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz hält den Nutzen von Vorhersagesystemen für “höchst zweifelhaft”. Denn ein Computer könne die Wahrscheinlichkeit für einen Einbruch anhand bestimmter Parameter eben nur dort vorhersagen, wo Täter rational handelten. “Insgesamt kann Technik gute Polizeiarbeit, wenn überhaupt, nur ergänzen, nicht aber ersetzen”, sagte von Notz dem “Handelsblatt”. “Statt uneinlösbare Heilsversprechen zu machen, sollte die Politik auf gut ausgebildete und bestmöglich ausgestattete Polizistinnen und Polizisten setzen.” Das erhöhe die Sicherheit am effektivsten.

Apr 03

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am ersten Handelstag nach dem langen Osterwochenende hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss am Dienstag wurde der Index mit 12.002,45 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,78 Prozent im Vergleich zum Donnerstagsschluss letzter Woche. Die Autobauer Volkswagen und BMW konnten sich als zwei von wenigen Titeln am Dienstag gegen den Trend stemmen und waren im Plus.

Die größten Verluste gab es dagegen bei Infineon, Henkel und Beiersdorf. Anleger sorgten die deutlichen Kursverluste an den US-Börsen, wo auch am Ostermontag gehandelt worden war. Am Dienstag war der Handel in Übersee aber schon wieder freundlicher. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,2273 US-Dollar (-0,23 Prozent).

Apr 03

Verdi, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Verdi, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Das Management der Supermarktkette Real hat seine Drohung wahr gemacht und seine exklusive Tarifpartnerschaft mit der Gewerkschaft Verdi beendet. In einem Schreiben an die Mitarbeiter, über das das “Handelsblatt” berichtet, kündigt sie an, dass Real zum 31. Mai 2018 den bisher gültigen Tarifvertrag kündigen wird. Zugleich schafft das Unternehmen die Voraussetzungen dafür, mit anderen Gewerkschaften als Verdi einen neuen Tarifvertrag auszuhandeln.

Dazu soll der operative Geschäftsbetrieb von Real abgespalten und auf die Metro Services GmbH übertragen werden, wie es in dem Schreiben heißt. Der Vorteil aus Sicht des Unternehmens: Bisher ist es Mitglied im Handelsverband HDE, der ausschließlich mit Verdi Tarifverträge schließt. Die Metro Services dagegen ist Mitglied im Arbeitgeberverband AHD. Über diesen Verband hat sie einen eigenen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft DHV abgeschlossen, der günstigere Konditionen für das Unternehmen bietet. “So besteht die Möglichkeit, Tarifverträge für Real mit den Partnern zu verhandeln, die wettbewerbsfähige Lösungen für Real unterstützen”, schreibt die Unternehmensleitung an die Mitarbeiter. Real verhandelt mit Verdi seit zwei Jahren ergebnislos über einen neuen Entgelttarifvertrag. Das Unternehmen möchte die Möglichkeit haben, neu eingestellte Mitarbeiter mit Gehältern unterhalb des bisher gültigen Flächentarifs zu bezahlen. Real sieht sich benachteiligt, weil zahlreiche Konkurrenten nicht im Flächentarif sind und deshalb im Schnitt um bis zu 30 Prozent niedrigere Gehälter zahlen.

Apr 03

Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung befürwortet beim Kampf gegen Einbrecher auch den Einsatz softwaregestützter Prognosetechnologien zur Verbrechensvorhersage (“Predictive Policing”). Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums (BMI) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. Das “Handelsblatt” berichtet in seiner Mittwochausgabe darüber.

Die Erfahrungen in einzelnen Bundesländern zeigten, “dass große elektronisch generierte Datenmengen, wenn diese systematisch analysiert und verarbeitet werden, ein zusätzlicher Baustein im Rahmen einer Gesamtstrategie zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls sein können, insbesondere als wirkungsvolle Ergänzung der kriminalpolizeilichen Einsatzplanung und Ermittlungstätigkeit”, heißt es in der Antwort. Vor allem für die Beurteilung der “Kriminalitätslage” könnten die aus polizeilicher Prognosesoftware erlangten Vorhersagen hilfreich sein. “Gewonnene Erkenntnisse über Tatortschwerpunkte bzw. Tatserien könnten somit als Entscheidungsgrundlage für schlicht-hoheitliche Maßnahmen dienen”, schreibt das Ministerium. Beim Predictive Policing (deutsch: vorhersagende Polizeiarbeit) geht es darum, mithilfe einer Prognosesoftware die Wahrscheinlichkeit von Einbrüchen vorherzusagen. Das Programm soll Muster erkennen, nach denen Einbrecher vorgehen. Der Software liegt die Annahme zugrunde, dass professionelle Einbrecher nach einer Tat wahrscheinlich zeitnah und nicht weit entfernt erneut zuschlagen. In den Sicherheitsbehörden des Bundes wird das Predictive Policing laut BMI derzeit weder genutzt noch entwickelt. Das Bundeskriminalamt (BKA) beobachtet lediglich im Rahmen seiner Zentralstellenfunktion die unterschiedlichen Länderprojekte zur “Kriminalitätsvorhersage” und bietet eine “Plattform für den Erfahrungsaustausch” zwischen Bundes- und Länderpolizeien. Für die in den jeweiligen Bundesländern angewandten Verfahren werden personenbezogene Daten nach Aussage des Ministeriums weder genutzt noch von der Vorhersagesoftware gespeichert. Als Basis für die Berechnungen dienen den Angaben zufolge “phänomenbezogene historische Daten”. Die Prognoseerstellung bezieht sich zudem auf “konkrete, abgegrenzte Gebiete”. Der FDP-Innenexperte Benjamin Strasser kritisierte, dass gerade die Länder versäumt hätten, trotz der anstehenden Pensionierungswelle ausreichend Polizeibeamte auszubilden. Und er betonte in diesem Zusammenhang, dass kein Computerprogramm die Beamten vor Ort mit ihren Erfahrungswerten ersetzen könne. “Nur Polizisten fangen Einbrecher, keine Software”, sagte Strasser dem “Handelsblatt”. “Ich habe große Zweifel, ob Predictive Policing eine sinnvolle Investition ist oder ob das Geld nicht besser in anderen technischen Neuerungen wie Tablets oder verschlüsselten Messenger-Diensten für eine digitale Fahndungsarbeit gesteckt werden sollte.”