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Apr 01

Container, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur

Peking (dts Nachrichtenagentur) – China setzt am Montag die bereits angedrohten neuen Zölle auf US-Importe um. Das teilte das chinesische Finanzministerium am Sonntag mit. Der Schritt war vor einer Woche angekündigt worden, sollte nicht bis Ende März doch noch eine Einigung gefunden werden.

Dies war offensichtlich nicht der Fall. 128 Produkte aus sieben Kategorien sind betroffen, die neu erhobenen Zölle sollen zwischen 15 und 25 Prozent betragen. Nachdem die EU und weitere Länder in den USA vorerst von Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wurden, hatte US-Präsident Donald Trump vor einer Woche weitere Zölle auf chinesische Produkte angekündigt. Damit ist der Handelskrieg zwischen den USA und China voll entbrannt, aber auch die vorerst privilegierten Länder müssen um ihre Ausnahmen bangen. Erst am Sonntag drohte Trump Mexiko eine Aufkündigung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens an: “Mexico is doing very little, if not NOTHING, at stopping people from flowing into Mexico through their Southern Border, and then into the U.S. They laugh at our dumb immigration laws. They must stop the big drug and people flows, or I will stop their cash cow, NAFTA. NEED WALL!”, schrieb der US-Präsident auf Twitter.

Apr 01

Giulio Donati (Mainz 05), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Giulio Donati (Mainz 05), über dts Nachrichtenagentur

Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 28. Spieltages in der Fußball-Bundesliga haben sich Mainz und Gladbach mit einem 0:0 unentschieden getrennt. Trotz des ernüchternden Ergebnisses lieferten sich beide Mannschaften über 90 Minuten einen sehenswerten Fight und wollten unbedingt beide die drei Punkte. In der zweiten Hälfte gab es auch starke Chancen – aber keine Tore.

In der Tabelle bleibt Mainz auf Relegationsplatz 16, Mönchengladbach ist auf Platz neun.

Apr 01

Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur

Regensburg (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Unfall auf der A 3 in Bayern ist am Ostersonntag ein Pkw-Fahrer ums Leben gekommen. Die Autobahn war in Richtung Passau über fünf Stunden lang gesperrt. Nach Angaben der Polizei war ein 79-jähriger Pkw-Fahrer gegen 12:50 Uhr zwischen der Ausfahrt und der Einfahrt der Anschlussstelle Wörth-Ost vom Standstreifen aus auf den rechten Fahrstreifen gefahren, als eine nachfolgende 50-Jährige ungebremst auffuhr.

Beide Fahrzeuge wurden noch bis zu 200 Meter weit nach vorne geschleudert. Der 79-Jährige konnte nur noch tot aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Seine Beifahrerin und die nachfolgende Autofahrerin mussten mit erheblichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Erst gegen 18:15 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.

Apr 01

Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur

Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 28. Spieltags der Bundesliga hat Werder Bremen 2:1 gegen Eintracht Frankfurt gewonnen. Bremen rückt damit auf den elften Platz vor, Frankfurt steht auf Rang sechs. Die Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine Partie auf Augenhöhe.

In der 28. Minute brachte Zlatko Junuzovic die Gastgeber in Führung. Nach dem Seitenwechsel konnte Luka Jovic die Begegnung in der 53. Minute wieder ausgleichen. In der Schlussphase waren beide Teams bemüht, für die Entscheidung zu sorgen. Nach einem Fehler von Frankfurts Torwart Lukas Hradecky gingen die Bremer in der 80. Minute erneut in Führung: David Abraham hatte den Ball nach einer Flanke von Junuzovic per Kopf unglücklich auf das eigene Tor verlängert, Hradecky ließ den Ball durch die Arme ins Tor rutschen. Frankfurt konnte in den letzten Minuten nicht erneut antworten. Am 29. Spieltag trifft Frankfurt am kommenden Sonntag auf Hoffenheim, Bremen spielt am Freitag in Hannover.

Apr 01

Christian Lindner und Marco Buschmann, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Lindner und Marco Buschmann, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach einem Bericht über den angeblichen Verkauf von Daten durch eine Post-Tochter an Parteien im Bundestagswahlkampf hat die FDP die Kritik an diesen Daten-Geschäften zurückgewiesen. “Einige Medien berichten, die FDP habe `personenbezogene Daten` für den Bundestagswahlkampf 2017 erworben. Das ist natürlich Unsinn”, schrieb der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, am Sonntag auf Facebook.

“Die Daten der Deutschen Post, die wir für `FDPMaps` erworben haben, waren vollständig anonymisiert und im Einklang mit deutschen Datenschutzrecht bearbeitet.” Damit seien sie gerade keine “personenbezogenen Daten” im Sinne des deutschen Datenschutzrechtes, so Buschmann. “Die Datensätze lieferten ausschließlich einen Wahrscheinlichkeitswert, einen möglichen FDP-affinen Wähler anzutreffen. Diese Einschätzung basierte auf sogenannten Regressionsanalysen, also bloßen Wahrscheinlichkeitswerten.” Die “Bild am Sonntag” hatte berichtet, dass die Deutsche Post seit 2005 über eine 100-Prozent-Tochtergesellschaft Daten an Parteien zu Wahlkampfzwecken verkaufe. Im Bundestagswahlkampf 2017 sollen CDU und FDP laut des Berichts jeweils einen fünfstelligen Betrag für straßengenaue Analysen gezahlt haben.

Apr 01

Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur

Regensburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 28. Spieltag der 2. Bundesliga hat Erzgebirge Aue 3:1 bei Jahn Regensburg gewonnen und damit drei wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt. Die Sachsen rücken auf den 15. Platz vor, Regensburg steht auf Rang fünf. Auch wenn die Gastgeber in der ersten Hälfte über weite Strecken das Spiel machten, ging Aue in der 27. Minute durch einen Treffer von Pascal Köpke in Führung.

Die Gäste standen in der Defensive sicher und konnte auch offensiv immer wieder Akzente setzen. Drei Minuten vor der Pause legte Ridge Munsy für Aue nach. Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Marvin Knoll per Freistoß den Anschlusstreffer. Die Freude der Hausherren währte allerdings nicht lange: In der 56. Minute stellte Köpke mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. Am 29. Spieltag trifft Aue auf St. Pauli, Regensburg spielt in Kaiserslautern. Die Ergebnisse der Parallel-Begegnungen: FC St. Pauli – SV Sandhausen 1:1, SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Union Berlin 2:1, VfL Bochum – Eintracht Braunschweig 2:0, Arminia Bielefeld – Holstein Kiel 1:1.

Apr 01

Notarzt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

Hockenheim (dts Nachrichtenagentur) – Im Rahmen der Veranstaltung “1.000 Kilometer Hockenheim” auf dem Hockenheimring ist am Samstag eine 30-jährige dänische Motorradfahrerin nach einem Rennunfall ums Leben gekommen. In der Einfahrt zur Parabolika war die Rennfahrerin vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers zu Fall gekommen, teilte die Polizei mit. Durch die vor Ort anwesenden Rettungskräfte wurde die Dänin erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht, wo sie später ihren schweren Verletzungen erlag.

Die Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Mannheim nahm die Ermittlungen auf.

Apr 01

Computer-Nutzerin auf Facebook, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Computer-Nutzerin auf Facebook, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Als Konsequenz aus dem Datenskandal bei Facebook hat sich die FDP für eine Stärkung der Wettbewerbsbehörden ausgesprochen. “Wir müssen dringend darüber sprechen, wie wir die Prüfungen der Behörden beschleunigen können, denn Grundrechte gelten in der gesamten Lebenswirklichkeit und sind damit auch in den digitalen Systemen zeitnah und wirksam zu schützen”, sagte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer dem “Handelsblatt”. Beer sieht in der Zerschlagung eine Möglichkeit, gegen große Internetunternehmen vorzugehen.

“Das bestehende Wettbewerbs- und Kartellrecht bietet bereits alle Instrumente, um auch Digital-Konzerne bei Datenmissbrauch zu sanktionieren und gegebenenfalls in der Struktur zu verändern”, sagte die Bundestagsabgeordnete. “Auch eine Offenlegungspflicht von Algorithmen bei Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung ist im Wettbewerbsrecht schon längst vorgesehen.”

Apr 01

Marie Bäumer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Marie Bäumer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Schauspielerin Marie Bäumer will nicht mit der Rolle der Romy Schneider verwechselt werden. “Kommen Sie mir nicht mit Seelenverwandtschaft oder Ähnlichem!”, sagte die Schauspielerin dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (RND). “Seit ich 16 bin, haben mir so viele Menschen wegen meiner angeblichen Ähnlichkeit mit Romy Schneider Geschichten über sie erzählt, egal ob ich die hören wollte oder nicht. Mir war es wichtig, mich auf den Menschen hinter dem Mythos zu konzentrieren.”

Zum genau richtigen Zeitpunkt habe sie sich dafür entschieden, im Film “3 Tage in Quiberon” (Kinostart: 12. April) in die Haut des 1982 gestorbenen Weltstars zu schlüpfen: “In zehn Jahren wäre ich zu alt gewesen, vor zehn Jahren hätte ich vielleicht noch nicht die spielerischen Mittel zur Verfügung gehabt”, sagte die 48-Jährige dem RND. Romy Schneider faszinierte nach Worten von Bäumer alle: “Jeder war sofort verliebt in sie und wollte sie beschützen. Ihrer unglaublichen Sinnlichkeit und ihrer gleichzeitigen Fragilität konnte keiner widerstehen, schon gar kein Mann. Sie hatte sich eine kindliche Naivität bewahrt, verkörperte das genaue Gegenteil der kühlen Distanziertheit, wie sie von anderen Ikonen des französischen Kinos ausgeht”, so Bäumer. Würde sie Schneider heute treffen, wüsste Bäumer einen Anknüpfungspunkt: “Ich würde sie einfach fragen, ob wir uns nicht ein großes, kräftiges Pferd nehmen und zu zweit einen Ausritt unternehmen wollen. Daran hätte sie vielleicht Spaß gehabt.”

Apr 01

Margot Käßmann, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Margot Käßmann, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Theologin und frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann hat die hohen Erwartungen an öffentliche Personen kritisiert. “Es gibt keine makellosen Menschen”, sagte Käßmann im Deutschlandfunk. Das Wort “Vorbild” sei ihrer Meinung nach “zu belastet”, so die frühere Bischöfin.

“Was wird von einem Menschen da erwartet? Und wenn er dann Risse zeigt, dann wird er auch ganz schnell fallengelassen.” In diesem Zusammenhang prangerte sie auch den Umgang mit dem ehemaligen SPD-Chef Martin Schulz an. In seinem Fall habe man es “ganz extrem” gesehen: “Erst ganz hochgejubelt und dann wirklich fallengelassen.” Für sie sei aktuell der Fußballer Per Mertesacker ein Vorbild, so Käßmann. “Dass er so offen gesprochen hat über seine Belastungen und Ängste im Fußballsport und dafür massiv angefeindet wird, das konnte er sich denken.” Das sei “wirklich mutig und vorbildhaft” gewesen.