preload
Feb 12

Millerntor-Stadion, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Millerntor-Stadion, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 22. Spieltages in der 2. Bundesliga haben sich St. Pauli und Nürnberg mit einem 0:0 torlos getrennt. St. Pauli war gegen den Aufstiegsaspiranten erstaunlich gut und hatte mehrere fast zwingende Chancen. Nürnberg dagegen kann mit dem einen Punkt schon zufrieden sein, verpasst den Sprung auf Platz eins der Tabelle und bleibt hinter Fortuna Düsseldorf.

St. Pauli ist auf Platz elf.

Feb 12

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Montag deutlich zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 24.601,27 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,70 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.655 Punkten im Plus gewesen (+1,46 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.525 Punkten (+1,78 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend stärker. Ein Euro kostete 1,2290 US-Dollar (+0,31 Prozent). Der Goldpreis konnte ebenfalls profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.322,56 US-Dollar gezahlt (+0,49 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,60 Euro pro Gramm.

Feb 12

ZEW, über dts Nachrichtenagentur
Foto: ZEW, über dts Nachrichtenagentur

Mannheim (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Unternehmen fürchten Nachteile durch die neuen europäischen Datenschutzregeln, die im Mai in Kraft treten. Das zeigt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter Unternehmen der Informationswirtschaft, über die das “Handelsblatt” berichtet. Demnach nehmen die Unternehmen die Datenschutzgrundverordnung hauptsächlich als zusätzliche Kosten- und Arbeitsbelastung wahr.

Rund die Hälfte der 682 Befragten gab an, dass ihre Geschäftsprozesse dadurch verkompliziert werden. Nur etwas über ein Viertel der Unternehmen glaubt, dass Kunden durch die neuen Regeln mehr Vertrauen beim Onlineshopping haben werden. Gerade mal rund zehn Prozent denken, dass die Einführung der Datenschutzgrundverordnung zu Wettbewerbsvorteilen für EU-Unternehmen auf internationalen Märkten führen wird. Die ZEW-Umfrage zeigt auch: Mehr als die Hälfte der Unternehmen der Informationswirtschaft hat sich noch gar nicht mit der Datenschutzgrundverordnung auseinandergesetzt – obwohl mehr als 61 Prozent der Unternehmen, die das bereits getan haben, sagen, dass es sich um tief- oder sehr tiefgreifende Änderungen handelt.

Feb 12

Flixbus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flixbus, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Große Pläne hat das Münchener Start-up Flixbus in den USA. Dort baut Flixbus gerade an der Westküste eine neue Organisation “nach europäischem Vorbild auf”, sagte Mitgründer Jochen Engert dem “Handelsblatt” (Dienstagsausgabe). “Die ersten Linien werden auch von dort ausgehen Richtung Las Vegas, San Francisco, Bay Area. Start soll im ersten Halbjahr 2018 sein.”

Wenn die ersten Linien erfolgreich sind, will Flixbus das Angebot ausbauen. “Dann wird das nicht nur Kalifornien sein, sondern die gesamte USA.” Engert sieht in den Vereinigten Staaten “viel ungenutztes Potenzial”. Der bekannte und alt eingesessene Fernbusbetreiber Greyhound habe keine 50 Prozent Marktanteil und Engert stellt infrage, ob Greyhound seinem Ruf als Ikone des Fernbusgeschäfts noch gerecht wird. “Das ist auch unsere Chance”, sagte Engert.

Feb 12

Andrea Nahles, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Andrea Nahles, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Innerhalb der SPD gibt es rechtliche Vorbehalte gegen eine umgehende kommissarische Übernahme des Parteivorsitzes durch Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles. “Es wundert mich, dass Andrea Nahles sofort, wenn auch nur kommissarisch, den Parteivorsitz übernehmen will. Dafür gibt es satzungsmäßig keine Grundlage, dies ist in unseren Statuten nicht vorgesehen”, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen, Harald Baumann-Hasske, der “Welt” (Dienstagausgabe).

Baumann-Hasske mahnte: “Entscheidungen von großer Tragweite, etwa zu den Parteifinanzen” könnte Nahles “auf dieser Basis keinesfalls treffen”. Der Dresdner Rechtsanwalt, der für die SPD als Abgeordneter im Sächsischen Landtag sitzt, kritisierte: “Die SPD-Führung will jetzt Geschlossenheit erzeugen und dabei auf die üblichen Vertretungsregelungen für den Vorsitzenden verzichten, obwohl es sechs stellvertretende Vorsitzende gibt.” Nahles gehört weder dem Präsidium noch dem Parteivorstand der SPD an. Beide Spitzengremien wollen ab Dienstagnachmittag in Berlin über die Nachfolge des scheidenden Vorsitzenden Martin Schulz beraten.

Feb 12

Olympia 2018,  Text: über dts Nachrichtenagentur
Foto: Olympia 2018, Text: über dts Nachrichtenagentur

Pyeongchang (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea gibt es womöglich den ersten Doping-Fall. Ein Eisschnellläufer oder eine Eisschnellläuferin aus Japan sei im Test “durchgefallen”, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf informierte Kreise. Es handele sich um einen Sportler oder eine Sportlerin in der Disziplin Shorttrack.

Genauere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang wurden letzten Freitag eröffnet und dauern noch bis zum 25. Februar 2018.

Feb 12

Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Mannheim (dts Nachrichtenagentur) – Bei dem Unfall auf der A5 in Baden-Württemberg am Montag sind vier Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Polizei am Abend mit. Eine Frau wurde mit schweren Verletzungen aus einem der Autos gerettet und mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Kurz vor dem Walldorfer Kreuz hatte am Mittag ein Lkw in Fahrtrichtung Frankfurt nicht rechtzeitig gebremst und mehrere Autos ineinander geschoben. Auch auf der Gegenfahrbahn ereignete sich ein sogenannter “Gaffer-Unfall” mit insgesamt sieben Fahrzeugen. Bei diesem Unfall gab es drei Verletzte.

Feb 12

Andrea Nahles, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Andrea Nahles, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD ist in einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA um einen halben Prozentpunkt auf 16,5 Prozent gefallen. Die Umfrage wurde von der “Bild” am Montag auf der Internetseite veröffentlicht, sie wurde demnach zwischen dem 9. und 12. Februar durchgeführt – also überwiegend nach den dramatischen Ereignissen der letzten Woche. Auch die Union fällt in der Umfrage zurück, und zwar um einen vollen Prozentpunkt von 30,5 auf 29,5 Prozent.

Eine Große Koalition käme damit zusammen nur noch auf 46 Prozent. Grüne, FDP und Linke können in der INSA-Umfrage jeweils einen halben Prozentpunkt zulegen und kommen auf 13,0 (Grüne), 10,5 (FDP) und 11,5 Prozent (Linke). Die AfD bleibt unverändert bei 15,0 Prozent und ist damit nur noch 1,5 Prozentpunkte hinter der SPD.

Feb 12

Angela Merkel vor einer Flagge der Türkei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel vor einer Flagge der Türkei, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Merkel empfängt am Donnerstag den türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag mit. Bei dem Gespräch würden sich beide Regierungschefs “über die bilateralen Beziehungen und aktuelle internationale Themen austauschen”, hieß es.

Bei dem Treffen dürfte es auch um das Schicksal der in der Türkei inhaftierten Deutschen gehen. Am Nachmittag ist eine gemeinsame Pressebegegnung vorgesehen.

Feb 12

Audi, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Audi, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeskanzleramt und mehrere Bundesministerien haben laut eines Zeitungsberichts Modelle von Audi in ihrem Fuhrpark, die mit einer illegalen Abschalteinrichtung ausgestattet sind. Die entsprechenden Fahrzeuge, deren Software erst jüngst entdeckt wurde, müssen nun nachgerüstet oder aus dem Verkehr gezogen werden, schreibt die “Welt” in ihrer Dienstagausgabe. “Im Fuhrpark des Bundeskanzleramtes sind zwei Fahrzeuge von der Rückrufaktion betroffen. Sie werden entsprechend Herstellervorgaben demnächst nachgerüstet”, sagte ein Sprecher der “Welt”.

“Entscheidungen über die Zusammensetzung des künftigen Fuhrparks des Bundeskanzleramtes werden zu gegebener Zeit getroffen.” Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich in Modellen mehrerer deutscher Hersteller fahren. Besonders oft sieht man sie allerdings in einem Audi A8 L W12, einer Sonderausstattung der Ingolstädter mit Spezialpanzerung. Laut KBA sind Modelle des A8 mit der jüngst beanstandeten sogenannten Schummel-Software ausgestattet. Die Dienstwagen der Bundesregierung sind in aller Regel geleast. Im ein oder anderen Ministerium überlegt man nun, ob man entsprechende Verträge für die betroffenen Modelle mit Audi kündigt. Zum Beispiel im Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz. Dort sind derzeit zwei Audis mit Schummel-Software im Einsatz. Ein A8 3,0 TDI quattro Lang und ein A7 3,0 TDI quattro Sportback. “Sollten die Fahrzeuge von einem Zwangsrückruf des KBA betroffen sein, wird seitens des BMJV das Leasingverhältnis voraussichtlich nicht weiter aufrechterhalten”, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Im Auswärtigen Amt (AA) befindet sich vermutlich ein Audi im Fuhrpark, das von dem Zwangsrückruf betroffen ist. Sollte dieses Fahrzeug tatsächlich mit einer illegalen Abschalteinrichtung zur Manipulierung der Abgaswerte ausgestattet sein, will das Ministerium daraus Konsequenzen für die Zukunft ziehen. Im Rahmen eines Vergabeverfahrens für Dienstwagen würden zwar auch bei künftigen Beschaffungen “grundsätzlich alle in Frage kommenden Hersteller angeschrieben”. Neben der Wirtschaftlichkeit würden aber vor der Erteilung des Zuschlags regelmäßig auch weitere Kriterien, wie Umweltverträglichkeit sowie Menge und Art des Schadstoffausstoßes geprüft, kündigte ein Sprecher an. “Dies wird in Zukunft verstärkt unter Berücksichtigung aktueller Hinweise des KBA erfolgen, so dass gezielt Fahrzeuge mit illegalen Manipulationen von künftigen Bestellungen ausgeschlossen werden.”