preload
Feb 06

Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen), über dts Nachrichtenagentur

Leverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Im Viertelfinale des DFB-Pokals hat Bayer 04 Leverkusen gegen Werder Bremen nach Verlängerung mit 4:2 gewonnen. Dabei war Bremen zunächst mit zwei Toren in Führung gegangen. Max Kruse verwandelte in der 4. Minute einen Elfmeter, in der 7. Spielminute lupfte Aron Jóhannsson nach einer Vorlage von Kruse den Ball ins Tor der Gastgeber.

Dann begann die Aufholjagd: Julian Brandt gelang ein Doppelpack, er erzielte in der 31. Minute nach einer Vorlage von Dominik Kohr den Anschlusstreffer und in der 55. Spielminute sorgte der Leverkusener für den Ausgleich nach einer Vorlage von Lars Bender – die Partie war in die Verlängerung gezwungen. Da sorgten dann die Treffer durch die Leverkusener Karim Bellarabi und Kai Havertz in der 111. und 118. Minute für die Entscheidung.

Feb 06

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Nach zwei Tagen mit deutlichen Verlusten hat der Dow am Dienstag wieder deutlich zugelegt. Zum Handelsende in New York drehte der Index ins Plus und wurde mit 24.912,77 Punkten berechnet, ein Zugewinn in Höhe von 2,33 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.690 Punkten im Plus gewesen (+1,65 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.655 Punkten (+2,45 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend fast unverändert. Ein Euro kostete 1,2373 US-Dollar (-0,03 Prozent). Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 1.321,85 US-Dollar gezahlt (-1,32 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,35 Euro pro Gramm.

Feb 06

SPD-Logo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: SPD-Logo, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD hat seit Jahresbeginn fast 25.000 neue Mitglieder aufgenommen. Das teilte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil am Dienstagabend mit. “Wahnsinn! Seit Neujahr sind 24.339 Neumitglieder in unsere Partei eingetreten”, so Klingbeil.

Damit habe die SPD am Stichtag für das Mitgliedervotum 463.723 Mitglieder. Um Punkt 18 Uhr am Dienstagabend war die Frist für Neumitglieder abgelaufen, um noch an dem anstehenden Mitgliederentscheid über eine Große Koalition teilnehmen zu dürfen. Wer bis dahin noch nicht in der Mitgliederdatenbank eingetragen ist, darf nicht mit abstimmen.

Feb 06

Joshua Kimmich (FC Bayern), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Joshua Kimmich (FC Bayern), über dts Nachrichtenagentur

Paderborn (dts Nachrichtenagentur) – Im Viertelfinale des DFB-Pokals hat der SC Paderborn 07 gegen den FC Bayern München mit 0:6 verloren. Die Bayern ziehen damit ins Halbfinale ein und der Drittligist Paderborn ist ausgeschieden. Das erste Tor der Partei schoss Kingsley Coman in der 19. Spielminute.

Robert Lewandowski baute die Führung in der 25. Minute nach einer Vorlage von Coman weiter aus. In der 42. Spielminute traf Joshua Kimmich für die Gäste. Corentin Tolisso köpfte den Ball in der 55. Minute nach einer Ecke von James Rodriguez ins Tor der Gastgeber. Arjen Robben gelang in den letzten zehn Minuten ein Doppelpack: In der 86. Spielminute traf der Niederländer nach einer Vorlage von Sebastian Rudy und in der 89. Minute nach einer Vorlage von Franck Ribéry.

Feb 06

Katholischer Pfarrer in einer Messe, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Katholischer Pfarrer in einer Messe, über dts Nachrichtenagentur

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die katholische Kirche wendet sich gegen die Präimplantationsdiagnostik (PID), deren Zahlen im vergangenen Jahr unerwartet hoch ausgefallen sind. Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart und Vorsitzender der Bioethik-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, sagte der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, er hoffe, dass die PID “keine weitere Verbreitung findet” und warnte vor einer “unheilvollen Selektionsroutine”. Aus Sorge davor, ein behindertes Kind zu bekommen, haben im vergangenen Jahr bundesweit fast 300 Paare eine PID beantragt.

Das geht aus Zahlen der für die PID zuständigen fünf Ethikkommissionen hervor, so die Zeitung. Demnach wurden etwa 95 Prozent der Anträge bewilligt. Vor zwei Jahren gab das Bundesgesundheitsministerium die Erwartung aus, dass die PID-Anträge auf absehbare Zeit die Zahl von 300 nicht überschreiten würden. Das Ministerium sagte am Dienstag, es gebe keine Hinweise darauf, dass diese Einschätzung “unzutreffend wäre”. Bei der PID werden Embryos im Labor künstlich gezeugt und auf Erbkrankheiten untersucht, bevor sie der Mutter eingepflanzt werden. Stellen die Mediziner schwerwiegende genetische Veränderungen fest, können die Eltern entscheiden, dass der Embryo verworfen wird. Die PID ist in Deutschland seit einer Gesetzesänderung von 2011 innerhalb enger Grenzen zulässig.

Feb 06

EU-Kommission in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: EU-Kommission in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Zwischen der EU-Kommission, der Europäischen Investitionsbank (EIB) und den Mitgliedsstaaten gibt es Streit darüber, wer den neuen EU-Fonds für die Bekämpfung von Fluchtursachen kontrolliert. EIB-Präsident Werner Hoyer dringe darauf, der Kommission die Zuständigkeit für die Vergabe von Kreditgarantien im Rahmen des External Investment Plan zu entziehen, berichtet das “Handelsblatt” unter Berufung auf EU-Kreise. Hoyer wolle in der neuen Haushaltsperiode 2021 bis 2027 selbst das Sagen über die Mittel haben.

Die Europäische Union hatte den External Investment Plan im vergangenen Sommer beschlossen, um private Investoren für ein Engagement in ihrer Nachbarschaft zu gewinnen. Der 4,1 Milliarden Euro schwere Fonds soll bis 2020 Investitionen in Höhe von 44 Milliarden Euro auslösen. Bei positiven Erfahrungen dürfte der Fonds in der neuen Haushaltsperiode ab 2021 mehr Mittel bekommen: “Wenn dieser Ansatz gelingt – und die ersten Anzeichen sind ermutigend – könnte er in Zukunft ausgebaut werden”, sagte Entwicklungskommissar Neven Mimica dem “Handelsblatt”. Derzeit kontrolliert die Kommission den Fonds und entscheidet auch darüber, welche Projekte durch neue Finanzinstrumente wie Kreditgarantien gefördert werden. Hoyer argumentiert aber, der Behörde fehle die nötige Expertise etwa beim Risikomanagement, so die Zeitung. “Beim Einsatz von Finanzinstrumenten sollte die vorhandene Expertise der EIB genutzt werden, anstatt neue Investmentbanking-Kapazitäten an anderer Stelle aufzubauen”, heißt es in Kreisen der Bank.

Feb 06

Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chef Martin Schulz will nach dem angestrebten Abschluss eines Koalitionsvertrages bei sieben Regionalkonferenzen im ganzen Land die skeptische SPD-Basis von einer erneuten Regierungszusammenarbeit mit der Union überzeugen. Die erste Dialog-Veranstaltung soll am 17. Februar stattfinden. Das berichtet die Funke-Mediengruppe unter Berufung auf SPD-Kreise.

Am 18. Februar soll es zwei weitere Konferenzen geben, am darauffolgenden Wochenende (23./24. Februar) insgesamt vier weitere Treffen. Schulz will versuchen, an möglichst vielen Regionalkonferenzen selbst teilzunehmen. Ihn sollen Fraktionschefin Andrea Nahles und Generalsekretär Lars Klingbeil unterstützen. Vor dem Sonderparteitag, der im Januar nur knapp grünes Licht für Koalitionsverhandlungen gab, hatten vergleichbare Treffen von Schulz mit den SPD-Mitgliedern hinter verschlossenen Türen stattgefunden.

Feb 06

Seismograph bei der Aufzeichnung eines Erdbebens, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Seismograph bei der Aufzeichnung eines Erdbebens, über dts Nachrichtenagentur

Taipeh (dts Nachrichtenagentur) – An der Ostküste Tawains hat sich am Dienstagabend ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,3 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 23:50 Uhr Ortszeit (16:50 Uhr deutscher Zeit) circa 180 Kilometer entfernt von Taipeh. Medienberichten zufolge sei ein Hotel bei dem Beben eingestürzt. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.

Feb 06

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.392,66 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,32 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kurz vor Handelsschluss waren die Anteilscheine der Deutschen Post entgegen dem Trend im Plus.

Am Ende der Kursliste standen die Papiere der Deutschen Bank, der Commerzbank und der Münchener Rück. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,2351 US-Dollar (-0,20 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.326,99 US-Dollar gezahlt (-0,94 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,54 Euro pro Gramm.

Feb 06

Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion Hansjörg Müller hat die Krim-Reise von AfD-Landtagsabgeordneten kritisiert. Er halte die Reise “in der jetzigen Situation für suboptimal”, sagte Müller der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Mittwochsausgabe). “Weil ich der Meinung bin, dass man das geräuschloser machen kann.”

Gleichzeitig warnte Müller vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Russland und dem Westen: “Wir treiben auf unserem Territorium auf einen heißen Krieg mit Russland zu wie Schlafwandler. Wir müssen diesen heißen Krieg verhindern.” Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Georg Pazderski äußerte ebenfalls Kritik an der Reise. “Ich sehe die Reise auch kritisch”, sagte Pazderski der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. “Vor allem auch deshalb, weil man damit natürlich Gefahr läuft, dass man die Türen zu den anderen osteuropäischen Ländern zuschlägt, zu den baltischen Staaten, Polen oder Ungarn. Diplomatie ist immer ein sehr diffiziles Geschäft.” Russland habe offenbar “besonderen Wert” auf die Krim-Reise der AfD-Politiker gelegt. “Ich werde das Gefühl nicht los, dass unsere Abgeordneten instrumentalisiert werden”, sagte Pazderski. Die Reise sei deshalb “nicht unbedingt geschickt”.