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Feb 02

André Schürrle (BVB), über dts Nachrichtenagentur
Foto: André Schürrle (BVB), über dts Nachrichtenagentur

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund mit 2:3 verloren. Das erste Tor des Spiels schoss Dortmunds Neuzugang Michy Batshuayi in der 35. Minute nach einer Vorlage von Jeremy Toljan. In der 60. Spielminute machte Simon Zoller den Ausgleich.

Keine zwei Minuten traf Batshuayi das zweite Mal und brachte die Gäste erneut in Führung. In der 69. Minute erzielte Jorge Mere per Kopfball nach einer Ecke von Jonas Hector den Ausgleich. André Schürrle verwandelte in der 84. Minute eine Vorlage von Batshuayi.

Feb 02

Sixt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sixt, über dts Nachrichtenagentur

Pullach (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Verkauf der Anteile am Carsharing-Dienst DriveNow an den Partner BMW plant der Autovermieter Sixt sein eigenes Angebot deutlich auszuweiten. “So erfolgreich der Ausbau von DriveNow mit 6.000 Fahrzeugen auch war: Wir können nun ein integriertes Produkt mit 215.000 Fahrzeugen weltweit von Sixt aufbauen”, sagte Gründersohn und Vorstandsmitglied Alexander Sixt dem “Handelsblatt”. Sixt arbeitet an einer Plattform, über die der Kunde Autos für jede Gelegenheit mieten kann.

“Unser Kunde soll ins Auto einsteigen und es für jeden Anwendungszweck nutzen können”, so Sixt weiter. “Wir sehen uns auch als Plattform- und Technologieanbieter. Die Fahrzeuge von Drittanbietern oder auch Ihr privater Pkw können auf unserer Plattform laufen.” Sixt hatte am vergangenen Montag bekannt gegeben, den Anteil von 50 Prozent an DriveNow an BMW zu verkaufen. Mit dem geplanten neuen Angebot geht Sixt dann auch in Konkurrenz zu dem Carsharing-Dienst. Sixt sieht das aber gelassen: “Ach, wissen Sie, Konkurrenten sind wir faktisch doch schon von jedem Hersteller.” Außerdem hat Sixt große Erwartungen an die Expansion in den USA. “Wenn die Reise so weitergeht, werden wir mittelfristig zur amerikanischen Company. Der Markt bietet unfassbare Chancen”, sagte Sixt dem “Handelsblatt”. “Mittelfristig können wir schon auf eine Milliarde US-Dollar kommen.” Sixt ist vor sieben Jahren in den USA gestartet und rein organisch gewachsen. “Die Planung für 2019 sind etwa 36.000 Autos und vor allem ein zweistelliger Millionengewinn.” Auch China nimmt der Autovermieter bereits ins Visier: “Ich bin jetzt häufiger da. Wir sondieren den Markt”, sagte Alexander Sixt dem “Handelsblatt” weiter. Es seien unfassbar spannende Zeiten. “Ich glaube, am Ende des Tages können wir uns nur selber besiegen.”

Feb 02

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Am 21. Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg gegen Erzgebirge Aue mit 4:1 gewonnen. Kevin Möhwald gelang ein Doppelpack. Sein erstes Tor schoss der Nürnberger in der 37. Spielminute : Enrico Valentini und Frederico Palacios brachten den Ball an die Strafraumgrenze zu Möhwald, der den Ball aus 16 Metern versenkte.

Das zweite Tor fiel in der 47. Minute: Möhwald spielte einen Doppelpass mit Palacios und schoss den Ball anschließend in die rechte Torecke. Patrick Erras baute die Führung in der 71. Minute weiter aus. Er traf nach einer Ecke von Valentini per Kopfball. Zwei Minuten später gelang Cebio Soukou das erste Tor für die Gäste. In der 76. Minute schoss der eingewechselte Tobias Werner nach einem Steilpass von Palacios ein Tor für die Gastgeber. In der Parallel-Begegnung hat Fortuna Düsseldorf gegen den SV Sandhausen mit 1:0 gewonnen. Damit bleibt Düsseldorf mit drei Punkten Vorsprung auf Platz eins der Tabelle vor Nürnberg (40 Punkte). Sandhausen steht mit 31 Punkten weiter auf dem vierten Tabellenplatz.

Feb 02

Wahlplakate von SPD und CDU, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wahlplakate von SPD und CDU, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Verhandlungen über einen Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD hat es eine Einigung im Bereich der Familienpolitik gegeben. In der Breite lasse sich sagen, “wir können mit den Ergebnissen zufrieden sein”, sagte die Familienministerin Katarina Barley (SPD) in einer gemeinsamen Stellungnahme am Freitagabend mit Annette Widmann-Mauz (CDU) und Angelika Niebler (CSU) in Berlin. Offen bleibe nur ein Punkt zur Demokratieförderung, sagte Barley auf Nachfrage von Journalisten.

Hier sei man sich noch nicht einig, ob man diesen auf eine gesetzliche Grundlage stelle. Sie sei jedoch zuversichtlich, dass man dieses Problem löse. Die Unterhändler haben sich unter anderem auf einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der Förderung der Gleichberechtigung zwischen Männer und Frauen, eine Erhöhung des Kindergeldes um 25 Euro, eine Anhebung des Kinderfreibetrages und des Kinderzuschlages und eine Förderung des Kita-Ausbaus verständigt. Im Wesentlichen waren diese Punkte bereits im Sondierungspapier enthalten. Barley sprach dennoch von “intensiven Verhandlungen” und sagte dazu: “Der Teufel liegt immer im Detail, gerade im Bereich der Bekämpfung der Kinderarmut waren die Grundzüge schon im Sondierungspapier angelegt.” Man habe aber um den Weg gerungen, so Barley.

Feb 02

Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Bayern Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) sieht in der Einigung von Union und SPD in der Bildungspolitik keine Aufweichung des Kooperationsverbots und begrüßt den Kompromiss. “Die Gestaltungsfreiheit der Länder bleibt unangetastet”, sagte der CSU-Politiker der “Welt”. Das Kooperationsverbot verhindert, dass der Bund in die Kulturhoheit und Bildungspolitik der Länder eingreift.

In der schwarz-roten Vereinbarung zu Bildung und Forschung in den Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD wird allerdings festgehalten, dass der Bund in Zukunft stärker bei den Schulen Geld zuschießen darf. Dazu wird eine Grundgesetzänderung notwendig. Dies sei “eine Vereinbarung für Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes bei der Infrastruktur. Das ist sehr gut so”, sagte Spaenle. “Genauso präzise ist aber auch geregelt, dass die Kompetenz für schulische Bildung bei den Ländern liegt und dort auch bleibt.” Aus Sicht der CSU habe es nie ein Kooperationsverbot gegeben. “Ich habe diesen Begriff nie verstanden. Ich kann nicht aufweichen, was es nicht gibt. Es gibt einen kooperativen Föderalismus mit klaren Regelungen.” Der bayerische Schulminister wertete das Verhandlungsergebnis als einen Unionserfolg: “Die SPD hat den aus ihrer Sicht legitimen Versuch unternommen, eine Mitwirkungskompetenz des Bundes auch in Fragen der schulischen Bildung etwa beim Lehrpersonal zu erreichen. Das haben wir abgelehnt. Das hätte die imaginäre Grenze überschritten, die die Zuständigkeit der Länder betrifft”, sagte Spaenle.

Feb 02

Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert hat die strikte Ablehnung einer Großen Koalition bekräftigt und die Möglichkeit einer Minderheitsregierung mit Kanzler Martin Schulz ins Spiel gebracht. “Wir Jusos lehnen das aus sehr grundsätzlichen Gründen ab. Die Sondierungsergebnisse sind so unambitioniert wie das ganze Regieren der letzten Jahre. Auf der Basis wird es von uns keine Zustimmung geben”, sagte Kühnert in der Sendung “RTL Aktuell” am Freitagnachmittag.

Sollte eine erneute Große Koalition aus Union und SPD nicht zustande kommen, seien Neuwahlen nicht zwingend, so Kühnert weiter. “Wir haben ja nicht zum Spaß ein Grundgesetz. Parteien können in Deutschland nicht einfach sagen, es gibt Neuwahlen”, so der Juso-Chef. “Wir präferieren immer noch die Lösung einer Minderheitsregierung. Und wenn Frau Merkel die nicht anführen will, dann kann das auch jemand anderes anführen. Ich glaube, diese Messe ist noch nicht gesungen.” Für den Fall, dass sich die Union einer möglichen Minderheitsregierung versperre, brachte der Juso-Vorsitzende seine Partei ins Spiel. Man könne spätestens im dritten Wahlgang, jemanden zur Wahl zur stellen. “Der bräuchte dann zumindest die Unterstützung von einzelnen Abgeordneten einer weiteren Fraktion, aber dann könnte sich beispielsweise auch Martin Schulz zum Kanzler einer Minderheitsregierung wählen lassen”, so Kühnert. Einen drohenden weiteren Stimmenverlust für die SPD im Falle von Neuwahlen würde der Wortführer der GroKo-Gegner in der SPD in Kauf nehmen: “Ich glaube, wir haben den Punkt verpasst, an dem es tosenden Applaus von allen Seiten für die SPD geben wird, egal, welche Entscheidung sie jetzt trifft. Der Riss geht ja nicht nur durch die SPD, sondern auch durch die Gesellschaft insgesamt.” Die SPD müsse jetzt einfach mal eine Entscheidung treffen. “Nur so kann sie auch wieder neues Vertrauen gewinnen und zwar bei denen, die uns über die letzten Jahre in Millionenzahl abhandengekommen sind als Wählerinnen und Wähler”, sagte Kühnert.

Feb 02

Heidelberg (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, Michael Baumann, sieht in der Vorbeugung ein zentrales Element im Kampf gegen Krebs. “Würden alle heute bekannten Möglichkeiten der Prävention konsequent umgesetzt, ließe sich die Zahl der Krebsfälle um etwa 40 Prozent senken”, sagte Mediziner dem “Mannheimer Morgen” (Samstagsausgabe). Die Maßnahmen zur Vorbeugung seien bekannt: “nicht rauchen, wenig Alkohol, ein körperlich aktiver Lebensstil bei normalem Körpergewicht, konsequenter Sonnenschutz sowie Früherkennungsuntersuchungen und Impfungen”, so Baumann.

Mit Blick auf den Weltkrebstag am Sonntag sagte Baumann: “Ein Wundermedikament, mit dem alle Krebserkrankungen geheilt werden können, wird es in nächster Zeit nach meiner Einschätzung leider nicht geben.”

Feb 02

Glasfassade an einem Bürohaus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Glasfassade an einem Bürohaus, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Politik- und Wirtschaftsprofessoren, Geisteswissenschaftler und Kulturschaffende haben sich hinter die IG-Metall-Initiative für eine 28-Stunden-Woche gestellt. Die Forderung der Gewerkschaft im aktuellen Tarifkonflikt sei nicht nur aus Gründen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vernünftig, heißt es in einem Papier, über das die “Frankfurter Rundschau” (Samstagsausgabe) berichtet. “Sie kann auch zur Entlastung des Arbeitsmarktes beitragen.”

Zu den insgesamt über 60 Unterzeichnern des Aufrufs gehören der Armutsforscher Christoph Butterwegge, die Soziologen Claus Otte und Oskar Negt, die Ökonomen Peter Hennicke, Heinz J. Bontrup und Mohssen Massarrat sowie die Schriftsteller Peter Schneider und der Musiker Konstantin Wecker. In ihrem Aufruf verweisen sie einerseits auf die nach offiziellen Angaben mehr als 2,5 Millionen Arbeitslose und die rund 1,9 Milliarden Überstunden, die im vergangenen Jahr geleistet wurden. Andererseits, so die Wissenschaftler, drohe infolge forcierter Digitalisierung und Produktivitätssteigerungen eine “neue Welle von Massenentlassungen”. Insofern sei eine flächendeckende und dauerhafte Verkürzung der Regelarbeitszeit eine “sozial- wie arbeitsmarktpolitische Maßnahme ersten Ranges”. Diese Forderung der IG Metall müsse allerdings um zwei wichtige Elemente ergänzt werden, heißt es in dem Aufruf. Jede Arbeitszeitreduzierung müsse zum einen an einen entsprechenden Personalausgleich gekoppelt werden, damit die Arbeitsbelastung für die Beschäftigten nicht ansteigt. Außerdem sollten Arbeiter, die zeitweise kürzer treten, dafür einen vollen Lohnausgleich erhalten.

Feb 02

Diesel-Preis an einer Tankstelle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Diesel-Preis an einer Tankstelle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Laut eines Berichts sollen die drei deutschen Autokonzerne Daimler, Volkswagen und BMW sich dem Druck der Bundesregierung gebeugt und sich bereit erklärt haben, 250 Millionen Euro in den Dieselfonds einzuzahlen. Sie beenden damit einen Streit mit Bundesverkehrsministerium und Kanzleramt um die Beteiligung an den Kosten für Maßnahmen gegen Dieselfahrverbote, berichtet der “Spiegel”. Zunächst wollten die drei Unternehmen nur den ihrem Anteil am deutschen Automarkt entsprechenden Betrag zahlen.

Die Bundesregierung sah darin einen Bruch mit Absprachen, die auf dem Dieselgipfel im Sommer zwischen ihr und den Vorstandsvorsitzenden der drei Autokonzerne besprochen worden waren. Am Dienstag mussten sie zu einem Krisengespräch mit Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) nach Berlin kommen, wo die Einigung erzielt worden sein soll, so das Magazin. Die Konzerne sind nach Enthüllungen über Abgastests an Affen, die in ihrem Auftrag vorgenommen worden waren, politisch unter Druck geraten.

Feb 02

Forsa-Chef Manfred Güllner, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Forsa-Chef Manfred Güllner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, hat seine Branche kritisiert. “Oftmals ist das Ethos verloren gegangen, dass man Standards unbedingt einhalten muss”, sagte Güllner dem “Spiegel”. “Wir brauchen eine Allianz der seriösen Institute gegen die unlauteren.”

Im Markt gebe es weit mehr als hundert Institute, “unter denen leider auch Scharlatane und Gauner sind”, so Güllner. Der Branchenverband ADM sei “kein Ausweis mehr für Seriosität”. Er habe Unternehmen aufgenommen, die eher den “schwarzen Schafen” zuzurechnen seien. Hintergrund der Güllner-Kritik ist eine Enthüllung des “Spiegel” über manipulierte Meinungsumfragen. Der Forsa-Chef bestätigte, dass manche Institute Umfragen an Subunternehmen weiterreichen, sogenannte Feldinstitute. “Uns haben Mitarbeiter, die vorher bei Feldinstituten beschäftigt waren, erzählt, wie sie dort mehrere Wochen nur damit beschäftigt waren, Umfragen selbst auszufüllen”, so Güllner. Ausschließen könne man Fälschungen bei seriösen Instituten, “weil sie keine dubiosen Feldorganisationen beschäftigen”.