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Jan 13

Naldo (Schalke), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Naldo (Schalke), über dts Nachrichtenagentur

Leipzig (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 18. Bundesliga-Spieltages hat Leipzig gegen Schalke mit 3:1 gewonnen. Schalke spielte behäbig, Leipzig drängte nach vorne, Leipzigs Jean-Kevin Augustin vergab in der 37. Minute aber noch einen Foulelfmeter. Der vor dem Wechsel nach Liverpool stehende Naby Keita besorgte den Leipzigern dann in der 41. Minute ein schönes Abschiedsgeschenk und brachte seinen Verein in Führung.

Schalkes Naldo konnte zwar in der 55. Minute ausgleichen, Timo Werner legte aber in der 69. Minute für RB nochmal nach und Bruma machte durch einen weiteren Treffer nur zwei Minuten später den Sieg perfekt. Damit ist Leipzig wieder auf Platz zwei der Tabelle, Schalke auf Platz drei. Nur Dortmund und Mönchengladbach haben an diesem Wochenende noch Chancen, Leipzig vom zweiten Rang zu verdrängen. Bei den Dortmundern reicht ein Sieg am Sonntagabend gegen Wolfsburg, Mönchengladbach müsste mindestens fünf Tor in Köln schießen.

Jan 13

Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 5, 6, 14, 16, 31, 48, die Superzahl ist die 0. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 8547998. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 730644 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen in dieser Woche 14 Millionen Euro.

Jan 13

Wahlplakate mit Angela Merkel und Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wahlplakate mit Angela Merkel und Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

Wernigerode (dts Nachrichtenagentur) – Der Landesparteitag der SPD in Sachsen-Anhalt hat sich gegen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union ausgesprochen. Die Delegierten stimmten in Wernigerode mit 52 zu 51 Stimmen für einen Antrag von sechs Arbeitsgemeinschaften gegen die Bildung einer neuen Großen Koalition. Es gab außerdem vier Enthaltungen.

Der Beschluss ist dem Vernehmen nach ein schwerer Dämpfer für SPD-Chef Martin Schulz, der sich für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen ausgesprochen hatte. In der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” hatte Schulz das Ergebnis der Sondierungen mit der Union gegen Kritik aus den eigenen Reihen verteidigt. “Ich kann die Skeptiker in unseren Reihen gut verstehen, ich selbst habe große Zweifel angemeldet und war wie die allermeisten von einer Jamaika-Koalition ausgegangen”, sagte Schulz der Zeitung. “So wie ich selbst werden die Delegierten auf dem SPD-Parteitag nur durch Inhalte zu überzeugen sein.” Auf dem SPD-Bundesparteitag am Sonntag in der kommenden Woche in Bonn soll über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entschieden werden.

Jan 13

Steven Zuber (TSG 1899 Hoffenheim), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Steven Zuber (TSG 1899 Hoffenheim), über dts Nachrichtenagentur

Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Am 18. Spieltag der Bundesliga hat Werder Bremen 1:1 gegen die TSG Hoffenheim gespielt. Hoffenheim hat damit die Chance verpasst, zumindest zwischenzeitlich auf Rang drei vorzurücken. Bremen befindet sich derzeit auf dem 16. Tabellenplatz.

Beide Teams begannen die Partie offensiv. Die Gäste hatten aber im ersten Durchgang etwas mehr Spielanteile. Deswegen war der Führungstreffer von Benjamin Hübner nach einer Ecke in der 39. Minute auch durchaus verdient. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden die Bremer etwas aktiver, während die Gäste mehr auf Konter setzten. Für ihr Engagement belohnten sich die Gastgeber in der 63. Minute: Theodor Gebre Selassie traf nach einer Ecke. Fünf Minuten später vergab Andrej Kramaric eine Riesenchance, die Kraichgauer wieder in Führung zu bringen. In der Schlussphase spielten beide Mannschaften auf Sieg, wobei es gute Chancen auf beiden Seiten gab. Im Endeffekt konnte sich aber keines der Teams durchsetzen. Am 19. Spieltag spielen die Bremer gegen den FC Bayern, Hoffenheim trifft auf Leverkusen. Die Ergebnisse der Parallel-Begegnungen: Eintracht Frankfurt – SC Freiburg 1:1, FC Augsburg – Hamburger SV 1:0, Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 3:2, VfB Stuttgart – Hertha BSC 1:0.

Jan 13

Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chef Martin Schulz hat das Ergebnis der Sondierungen mit der Union gegen Kritik aus der eigenen Partei verteidigt. “Ich kann die Skeptiker in unseren Reihen gut verstehen, ich selbst habe große Zweifel angemeldet und war wie die allermeisten von einer Jamaika-Koalition ausgegangen”, sagte Schulz der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (F.A.S.). “So wie ich selbst werden die Delegierten auf dem SPD-Parteitag nur durch Inhalte zu überzeugen sein.”

Als wichtigste Erfolge seiner Partei nannte Schulz neben der Europapolitik die Festschreibung des Rentenniveaus auf 48 Prozent, die paritätische Finanzierung der Krankenkassenbeiträge, massive Investitionen und die Aufhebung des Kooperationsverbots in der Bildungspolitik. Den Verzicht auf einen höheren Spitzensteuersatz rechtfertigte der SPD-Chef damit, dass fast 90 Prozent der Bevölkerung künftig keinen Soli-Zuschlag mehr bezahlen müssten. “Das bedeutet eine deutliche Entlastung für die große Mehrheit”, sagte Schulz. Dass seine Partei die Bürgerversicherung nicht durchsetzen konnte, werde durch die Erfolge auf anderen Feldern aufgewogen. “Ich werde bei den Delegierten für diese Verbesserungen für die Menschen kämpfen”, sagte Schulz. Besonders hob Schulz die Einigung zur Europapolitik hervor. “Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik steht Europa im Zentrum eines möglichen Koalitionsvertrags”, sagte er. “Das ist ein starkes Signal. Wir bekennen uns nicht nur im Grundsatz zu Europa, sondern machen konkrete Vorschläge, die in einen europäischen Mindestlohn und Vereinbarungen über Mindeststandards für die soziale Sicherung münden.” Er teile nicht alle Vorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, im grundsätzlichen Bekenntnis zu Europa sei er mit ihm aber einig. In der Flüchtlingspolitik wies der SPD-Vorsitzende die Darstellung zurück, wonach seine Partei eine Obergrenze akzeptiert habe. “Da wissen die Kritiker nicht, wovon sie reden”, so Schulz. “Obergrenze hieße, das Asylrecht oder die Genfer Flüchtlingskonvention auszuhöhlen. So etwas gibt es mit der SPD nicht.” In der Sondierungsvereinbarung werde lediglich festgestellt, dass in den zurückliegenden Jahren – außer 2015 – jeweils 180.000 bis 220.000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen seien. Eine Festlegung für die Zukunft bedeute das nicht. Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU, CSU und SPD hatten am Freitagvormittag nach einer mehr als 24-stündigen Schlussrunde ihre Sondierungen für die Bildung einer künftigen Bundesregierung abgeschlossen und die Aufnahme förmlicher Koalitionsverhandlungen empfohlen. Die SPD will darüber am Sonntag der kommenden Woche auf einem Parteitag in Bonn entscheiden. In der Partei gibt es massiven Widerstand, insbesondere von den Jusos.

Jan 13

Thyssenkrupp, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Thyssenkrupp, über dts Nachrichtenagentur

Stockholm (dts Nachrichtenagentur) – Der schwedische Finanzinvestor Cevian hat den Vorstand von Thyssenkrupp scharf kritisiert. “Es muss der Anspruch eines Vorstandes sein, seine selbstgesetzten Ziele zu erreichen. Thyssenkrupp entwickelt sich aber noch nicht so, wie wir uns das vorstellen. An der Unternehmensstruktur muss sich etwas ändern”, sagte Lars Förberg, Gründer und Chef von Cevian, der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.

Seine Investmentgesellschaft hält 15 Prozent der Thyssenkrupp-Anteile. Vor fünf Jahren habe sich der Thyssenkrupp-Vorstand ein klares Ziel gesetzt, sagte Förberg weiter. “Die Stahlsparte ausgenommen, sollte das Unternehmen eine operative Gewinnmarge von sechs bis sieben Prozent erreichen. Auch heute erreicht das Unternehmen aber weiterhin nur die Hälfte seiner Zielmarge. Das ist eindeutig zu wenig.” Auf die Frage, ob er den Rücktritt von Vorstandschef Heinrich Hiesinger verlange, sagte Förberg: “Eigentlich ist es doch ganz einfach: Wenn eine Strategie nicht die angestrebten Ergebnisse bringt, muss man sie ändern. Das erwarten wir sowohl vom Thyssenkrupp-Vorstand als auch vom Aufsichtsrat des Unternehmens.” Die Hauptversammlung von Thyssenkrupp findet am kommenden Freitag statt. Cevian fordert eine Aufspaltung des Konzerns.

Jan 13

SPD-Logo im Willy-Brandt-Haus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: SPD-Logo im Willy-Brandt-Haus, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wirbt für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union und geht zuversichtlich in die Abstimmung auf dem Parteitag. “Wir haben viele Inhalte durchgekämpft”, sagte er der “B.Z. am Sonntag”. Er glaube an “die Kraft guter Argumente”.

Deshalb sei ihm vor dem Parteitag überhaupt nicht bange. Klingbeil verwies unter anderem auf den Sondierungserfolg der SPD bei der Europapolitik. “Wir haben eine Kehrtwende in der Europapolitik geschafft”, sagte er. “Wir wollen die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen, die europäische Integration voranbringen und einen Sozialpakt schließen. Deutschland rückt ab von der Sparpolitik, hin zu mehr Investitionen. Das ist ein großer Erfolg.” Klingbeil kündigte an, die Bürgerversicherung, die Ärzteversorgung im ländlichen Raum und die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung noch einmal auf die Agenda zu setzen, wenn es zu Koalitionsverhandlungen kommen sollte: “Wir werden da noch mehr herausholen.”

Jan 13

AfD-Bundestagsfraktion, über dts Nachrichtenagentur
Foto: AfD-Bundestagsfraktion, über dts Nachrichtenagentur

Jena (dts Nachrichtenagentur) – Nach Einschätzung des Rechtspopulismus-Forschers Matthias Quent könnte eine neue Große Koalition der AfD weiteren Zulauf und auch Erfolge bei den kommenden Landtagswahlen bescheren. “Die Große Koalition steht symbolisch für ein Weiter so und dürfte vor allem Unzufriedene, die sich davon nicht vertreten fühlen, bestätigen und festigen”, sagte der Direktor des Instituts für Demokratie und Gesellschaft in Jena dem “Handelsblatt” (Online-Ausgabe). Auf der einen Seite werde daher ein solches Regierungsbündnis unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) voraussichtlich dazu beitragen, die Bindung der Sympathisanten an die AfD zu stärken.

“Zudem ist bisher kein konkreter Impuls wahrzunehmen, wie die Parteien die große Zahl der parteifernen, aber noch nicht mit dem Rechtsradikalismus liebäugelnden Nichtwähler ansprechen wollen.” Es sei daher zu befürchten, so Quent, dass dies der AfD als der größten Oppositionspartei am besten gelingen könne. “Um dies zu verhindern, liegt die Verantwortung nun vor allem bei den anderen Parteien in der Opposition.” Quent sieht auch auf die AfD mit ihrer Präsenz im Bundestag neue Herausforderungen zukommen. Mit ihrem Einzug ins Parlament habe sie zwar “die Repräsentationslücke des latent vorhandenen autoritären, demokratiefernen, nationalchauvinistischen und zumindest in Teilen rechtsextremen Teils der Bevölkerung geschlossen”. Allerdings sei die AfD nun auch Teil des politischen Establishments. “Bei den kommenden Wahlen wird es die programmatisch zwischen Marktextremismus und Sozialpopulismus gespaltene Partei schwerer haben, sich als Underdog und Vertreter des einfachen Bürgers zu inszenieren”, sagte Quent. Erschwerend komme für die AfD hinzu, dass die Entscheidung für eine Große Koalition der Mehrheit der Wähler und der Weltpolitik signalisiere, dass Deutschland auch “unter international turbulenten Bedingungen” für Stabilität und Kontinuität unter anderem in der wichtigen Europafrage stehe. CDU und SPD ließen sich zumindest in dieser Frage nicht von der AfD “jagen”, wie es AfD-Fraktionschef Alexander Gauland am Wahlabend angekündigt hatte. Von dieser “Aura der Kontinuität, Sicherheit und Verlässlichkeit” könnte nach Einschätzung Quents am ehesten die CDU profitieren – auch in den Ländern.

Jan 13

Fans von Hertha BSC, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fans von Hertha BSC, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Innen- und Sportsenator Andreas Geisel (SPD) hat sich für einen Verbleib von Hertha BSC im Olympiastadion ausgesprochen. “An der Nutzung von Hertha hängen über 50 Prozent der Veranstaltungen im Olympiastadion”, sagte Geisel dem “Tagesspiegel” (Sonntagsausgabe). “Wenn Hertha also zu uns sagt: Wir haben ein Problem – dann sind wir gut beraten, darüber zu reden. Mit dem Ziel, Hertha in der Stadt zu halten.”

Der Umbau des Berliner Olympiastadions zu einem reinen Fußballstadion sei durchaus denkbar, die verschiedenen Varianten müssten aber noch “durchgerechnet werden”, so Geisel.

Jan 13

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump an die Europäer scharf zurückgewiesen, beim Atomabkommen in den kommenden vier Monaten zusammen mit den USA eine einseitige Verschärfung der Auflagen an den Iran durchzusetzen. “Mit einem Ultimatum zu operieren führt zu nichts”, sagte Asselborn der “Welt am Sonntag”. Er fügte hinzu: “Multilaterale Abkommen wie das Atomabkommen dürfen nicht einfach kaputt gemacht werden. Ein Abbruch des Nuklearabkommens mit dem Iran führt nicht zu mehr Stabilität, sondern würde im Gegenteil den Weltfrieden gefährden.”

Neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, wie Trump sie ins Spiel gebracht hatte, würden auch “vor allem den jungen Menschen in dem Land die Perspektive einer besseren sozialen Lage nehmen und zu einer weiteren Radikalisierung führen”, sagte Asselborn. Er rief die Europäer zugleich auf, am Nuklearabkommen mit Teheran festzuhalten: “Wir müssen als Europäer zu dem Nuklearabkommen stehen. Unser Ziel ist und bleibt, dass der Iran keine Atomwaffen in der Hand hat und dass sich die nukleare Spirale im Nahen Osten und in anderen Regionen nicht weiterdreht.” Asselborn erinnerte Trump an den multilateralen Charakter des Abkommens: “Das Atomabkommen ist keine bilaterale Vereinbarung zwischen Teheran und dem Washington, sondern basiert auf einer Resolution des Weltsicherheitsrates.” Eine härtere Gangart gegenüber Teheran sei nur möglich, wenn der Iran das Abkommen breche. “Das ist aber nicht der Fall. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat bisher immer bestätigt, dass sich das Land an die Vereinbarungen hält.”