preload
Jan 04

Polizeistreife im Einsatz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeistreife im Einsatz, über dts Nachrichtenagentur

Bad Kissingen (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Verkehrsunfall im bayerischen Landkreis Rhön-Grabfeld ist am Donnerstagnachmittag ein Mann ums Leben gekommen. Der Verstorbene war beim Überqueren einer Straße von einem Pkw erfasst worden, teilte die Polizei mit. Ein 37-jähriger Pkw-Fahrer hatte den dunkel gekleideten Mann offenbar zu spät erkannt.

Nach der Erstversorgung vor Ort flog ein Rettungshubschrauber ihn in eine Klinik. Dort erlag er wenig später seinen Verletzungen. Der Geschädigte hatte unter dem Einfluss von Alkohol gestanden, so die Beamten.

Jan 04

CSU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: CSU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Vorfeld der CSU-Klausur halten 56 Prozent der Befragten die CSU für zu mächtig innerhalb Union. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Rahmen des ARD-“Deutschlandtrends” ergeben. Unter den Unions-Anhänger sind 40 Prozent dieser Ansicht.

41 Prozent der Befragten fänden es gut, wenn man auch außerhalb Bayerns die CSU wählen könnte. 44 Prozent der Anhänger von CDU und CSU sind ebenfalls dieser Ansicht. Außerdem stimmten 69 Prozent der Befragten folgender Aussage zu: “Der CSU ist der Wahlkampf in Bayern wichtiger als eine stabile Regierung für Deutschland zu bilden.” Von den Unions-Anhängern stimmen 64 Prozent dieser Aussage zu.

Jan 04

Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Liste der beliebten Politiker erreicht der SPD-Chef Martin Schulz 30 Prozent und verliert somit neun Punkte im Vergleich zum Vormonat. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap für den ARD-“Deutschlandtrend” ergeben. 30 Prozent sind der niedrigste Wert, der im ARD-“Deutschlandtrend” bisher für Schulz gemessen wurde.

Außenminister Sigmar Gabriel erreicht 62 Prozent Zustimmung (- drei Punkte). Mit der Arbeit des Parteivorsitzenden der Grünen, Cem Özdemir, sind 53 Prozent der Befragten zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden (- vier Punkte im Vergleich zum Vormonat). Bundeskanzlerin Angela Merkel verliert im Vergleich zum Vormonat zwei Punkte und kommt auf 52 Prozent Zustimmung. Der Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier (CDU) erreicht 41 Prozent Zustimmung (+ einem Punkt). Mit der Arbeit der Fraktionsvorsitzenden der Linken, Sahra Wagenknecht, sind 35 Prozent zufrieden (- vier Punkte im Vergleich zum November 2017). Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer gewinnt im Vergleich zum Vormonat drei Punkte und kommt auf 34 Prozent Zustimmung. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles büßt mit 33 Prozent Zustimmung sieben Punkte im Vergleich zum Vormonat ein. Christian Lindner, FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzender, erhält 27 Prozent Zustimmung (- einem Punkt). Mit der Arbeit der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel sind 9 Prozent der Befragten sehr zufrieden oder zufrieden (- drei Punkte im Vergleich zu Ende September).

Jan 04

Angela Merkel und Sigmar Gabriel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel und Sigmar Gabriel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine erneute Große Koalition wird in der Bevölkerung mit Vorbehalten gesehen: 45 Prozent bewerten eine Koalition aus CDU/CSU und SPD als sehr gut oder gut. 52 Prozent fänden eine solche Koalition weniger gut oder schlecht. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Rahmen des ARD-“Deutschlandtrends” ergeben.

Die Anhänger von CDU und CSU befürworten eine Große Koalition deutlich. Von ihnen fänden 68 Prozent eine Koalition aus Union und SPD sehr gut oder gut, 30 Prozent weniger gut oder schlecht. Die SPD-Anhänger sind in der Frage gespalten: 50 Prozent fänden eine Koalition aus Union und SPD sehr gut oder gut, 49 Prozent weniger gut oder schlecht. Im “Deutschlandtrend” Anfang Oktober fand eine Große Koalition 33 Prozent Zustimmung, Anfang November 37 Prozent, nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen lag die Zustimmung in einer Sonderbefragung am 20. November bei 39 Prozent. Kurz nach dem SPD-Parteitag im Dezember, bei dem sich die Delegierten für Sondierungen mit der Union ausgesprochen hatten, lag die Zustimmung für eine Große Koalition beim “Deutschlandtrend” bei 61 Prozent. Der aktuelle Zustimmungswert von 45 Prozent liegt auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorfeld der Bundestagswahl. Neuwahlen werden in der Bevölkerung wieder populärer. Sollte es nicht zu einer Neuauflage der Großen Koalition kommen, sprechen sich 42 Prozent der Befragten (-9 im Vergleich zum Vormonat) für eine Minderheitsregierung von CDU/CSU aus, 54 Prozent (+9) für Neuwahlen. In der Sonderbefragung am 20. November, kurz nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen, waren 29 Prozent für eine Minderheitsregierung von CDU und CSU, 63 Prozent für Neuwahlen. Eine Mehrheit von 53 Prozent der Befragten fände es sehr gut bzw. gut, wenn Merkel weiterhin als Kanzlerin regieren würde (- 3 im Vergleich zum Vormonat). 45 Prozent fänden eine erneute Kanzlerschaft Merkels weniger gut bzw. schlecht (+2). 49 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Merkel dann die volle Amtszeit absolvieren solle. 45 Prozent finden, sie sollte vorzeitig für einen Nachfolger/eine Nachfolgerin Platz machen. Ein differenziertes Bild ergibt sich bei der weiteren Bewertung der Arbeit von Angela Merkel: 70 Prozent sind der Ansicht: “Angela Merkel steht für politische Stabilität in Deutschland”. Auch 90 Prozent der Unions-Anhänger sind dieser Ansicht. 65 Prozent der Befragten stimmen zudem der Aussage zu: “Angela Merkel ist eine gute Bundeskanzlerin”. 93 Prozent der Unions-Anhänger stimmen dieser Aussage zu. Allerdings sind 75 Prozent auch der Meinung: “Es ist Zeit für eine personelle Erneuerung in der CDU.” 60 Prozent der Unions-Anhänger stimmen dieser Aussage zu. Die Hälfte der Befragten (49 Prozent) meint, dass man bei Angela Merkel nicht genau wisse, für welche Inhalte sie stehe. Von den Anhängern von CDU und CSU stimmen 31 Prozent dieser Aussage zu.

Jan 04

Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Donnerstag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 25.075,13 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,61 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Damit hat der Dow erstmals über 25.000 Punkten geschlossen.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.720 Punkten im Plus gewesen (+0,39 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.585 Punkten (+0,17 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagabend stärker. Ein Euro kostete 1,2066 US-Dollar (+0,45 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.322,63 US-Dollar gezahlt (+0,72 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,24 Euro pro Gramm.

Jan 04

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Einer der ältesten Fußballvereine der Welt, der Sheffield FC, strebt eine engere Partnerschaft mit Katar an. “Wir sind die Pioniere des Weltfußballs und als solche wollen wir auch aktuelle Pioniere wie Katar unterstützen”, sagte der Vereinspräsident Richard Tims dem deutschen Online-Nachrichten-Portal Spox. “Meine Idee ist es, die futuristischste WM aller Zeiten mit der Heimat des Fußballs zu verbinden.”

Er will eine Partnerschaft mit Katar entwickeln, von der beide Seiten profitieren. “Sie lernen von uns, wie der Fußball einst begonnen hat und wir finden womöglich neue Sponsoren”, so Tims. Der Verein sei bereits an einigen Projekten in Katar beteiligt. “In dem Land also, das viele für den Teufel des Fußballs halten”, so Tims. Außerdem baue der Sheffield FC einen Partnerklub in China auf, den Sheffield FC China, so der Vereinspräsident. Das Ziel sei es, den dortigen Spielern Stipendien in England zu organisieren. “Sie sollen hierherkommen, von unserem Bildungssystem profitieren, die Sprache lernen, Fußball spielen und dann mit neuen Erfahrungen nach China zurückkehren.” Der Sheffield FC spielt in der Northern Premier League Division One South und wurde 1857 in Olive Grove etwas südlich des Zentrums von Sheffield gegründet.

Jan 04

Kabul (dts Nachrichtenagentur) – Bei einer Explosion in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Donnerstag mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Fast 20 weitere Personen seien verletzt worden, berichtet der afghanische Fernsehsender Tolo News unter Berufung auf Angaben der örtlichen Polizei und dem Gesundheitsministerium. Augenzeugen sagten, es sei ein Selbstmordanschlag, so der Sender.

Die Explosion hatte sich gegen 20:30 Uhr (Ortszeit) in Kabul ereignet. Die meisten Opfer seien Polizeikräfte, so der Sender weiter. Weitere Hintergründe waren zunächst nicht bekannt.

Jan 04

Björn Höcke, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Björn Höcke, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen hat sich gegen eine Anfechtung des in den kommenden Tagen erwarteten Urteils im Parteiausschlussverfahren gegen den thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Höcke ausgesprochen. Sollte das thüringische Landesschiedsgericht in den kommenden Tagen zu dem Urteil gelangen, Höcke nicht aus der Partei auszuschließen, sei er dagegen, dass der Bundesvorstand als ursprünglicher Antragsteller dagegen Rechtsmittel beim Bundesschiedsgericht der Partei einlege, sagte Meuthen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Freitagsausgabe). Seine Meinung dazu sei klar.

“Ich war ja schon dagegen, das Ausschlussverfahren zu machen. Aber ob ich mich mit der Meinung durchsetze, weiß ich nicht”, so Meuthen.

Jan 04

Kreuz auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kreuz auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap bleibt die Union mit 33 Prozent stärkste Kraft. Das ist ein Anstieg von einem Prozentpunkt im Vergleich zum Vormonat. Die SPD erreicht 21 Prozent (+/-0).

Die AfD kommt auf 13 Prozent (+/-0), die FDP auf 9 Prozent (+/-0), die Linke auf 9 Prozent (-1) und die Grünen auf 11 Prozent (+/-0). Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut von Dienstag bis Mittwoch dieser Woche 1.506 Wahlberechtigte bundesweit befragt.

Jan 04

Notarzt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

Bochum (dts Nachrichtenagentur) – Laut einer Studie wurden viele Notfallsanitäter und Rettungsassistent im Einsatz bereits angegriffen. Bei einer Studie der Ruhr-Universität Bochum gaben 91 Prozent der Befragten aus diesen Berufen an, innerhalb der letzten zwölf Monate Opfer von verbaler oder körperlicher Gewalt geworden zu sein, berichtet der “Spiegel”. Auch Feuerwehrleute im Rettungsdienst wurden in großer Zahl attackiert (88 Prozent), ebenso Rettungssanitäter (81 Prozent) und Notärzte (80 Prozent).

Insgesamt erhielten 4.500 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten aus Nordrhein-Westfalen einen Onlinefragebogen der Wissenschaftler, 812 antworteten. Die Studie wird dem nordrhein-westfälischen Innenminister Ende Januar übergeben. Der Leiter der Studie, Thomas Feltes, sagte dem “Spiegel”, die Angriffe gegen Einsatzkräfte seien in den letzten Jahren roher und brutaler geworden, der Respekt nehme ab. Der Kriminologieprofessor macht fehlende Empathiefähigkeit dafür verantwortlich, die wiederum aus der Perspektivlosigkeit der Täter herrühre. In den meisten Fällen seien die Täter betrunken, 40 Prozent seien nach Schilderung der Opfer Einwanderer.