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Jan 01

Niko Kovač, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Niko Kovač, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident von Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, hat Niko Kovac, den Trainer des Vereins, gelobt. “Er hat sich den Respekt erarbeitet”, sagte Fischer dem “Hessischen Rundfunk”. “Im schnelllebigen Fußballbusiness, in dem es eine Menge Kälte und Kalkül gibt, wird es glücklicherweise immer Typen wie Niko geben.”

Kovac sei ein sehr ruhiger und gelassener Mensch. “Ein Mann mit Stil, der aus zwei Stunden Training acht Stunden Anwesenheit am Stadion machen kann. Er ist in seinen Aussagen sehr klar, in der Kommunikation mit der Mannschaft sauber und hat keine emotionalen Ausreißer”, so der Eintracht-Präsident.

Jan 01

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat Pakistan mit der Einstellung von Hilfsgeldern gedroht. “The United States has foolishly given Pakistan more than 33 billion dollars in aid over the last 15 years, and they have given us nothing but lies & deceit, thinking of our leaders as fools. They give safe haven to the terrorists we hunt in Afghanistan, with little help. No more”, schrieb Trump am Montag auf Twitter.

Außerdem äußerte sich der US-Präsident erneut zu den Protesten in Iran: “Iran is failing at every level despite the terrible deal made with them by the Obama Administration. The great Iranian people have been repressed for many years. They are hungry for food & for freedom. Along with human rights, the wealth of Iran is being looted. TIME FOR CHANGE”, schrieb Trump auf Twitter. Bei den anhaltenden Protesten sind nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens mindestens 12 Menschen ums Leben gekommen.

Jan 01

Polizeiauto (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeiauto (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Regensburg (dts Nachrichtenagentur) – Im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen ist am Sonntagabend ein 48 Jahre alter Mann mit einem Messerstich getötet worden. Der Angriff hatte sich auf einer Party ereignet, teilte die Polizei am Montag mit. Der 48-Jährige verstarb noch am Tatort.

Über den genauen Tatablauf und die Hintergründe der Tat lagen nach Angaben der Polizei noch keine Erkenntnisse vor. Ein 29-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen, er befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft, so die Beamten weiter.

Jan 01

Sigmar Gabriel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sigmar Gabriel, über dts Nachrichtenagentur

Teheran (dts Nachrichtenagentur) – Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat an die iranische Regierung appelliert, die Rechte der Demonstranten zu respektieren. “Ich bin sehr besorgt angesichts der jüngsten Entwicklungen in Iran und der Meldungen über weitere getötete Demonstranten und zahlreiche Verhaftungen”, sagte Gabriel am Montag. “Nach der Konfrontation der vergangenen Tage ist es umso wichtiger, allseits von gewaltsamen Handlungen Abstand zu nehmen.”

Bei den anhaltenden Protesten in mehreren Städten des Landes sind nach Angaben des iranischen Staatsfernsehen zwölf Menschen ums Leben gekommen.

Jan 01

Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Führende Ökonomen haben davor gewarnt, dass der Mangel an qualifiziertem Personal die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr bremsen könnte. Bisher sei ein flächendeckender Fachkräftemangel vor allem durch EU-Zuwanderer noch verhindert worden, sagte der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, dem “Handelsblatt” (Dienstagsausgabe). Doch schon jetzt falle es den Unternehmen zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen.

“Bereits 2018 ist daher mit einer etwas geringeren Wachstumsdynamik zu rechnen als noch im vergangenen Jahr”, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrats und Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI. Auch der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Michael Hüther, warnte vor Bremseffekten. Laut der jüngsten Konjunkturumfrage seines Instituts befinde sich gut ein Drittel der Unternehmen in einer Überauslastung. Zwei Drittel gäben als Grund fehlende Fachkräfte an, 44 Prozent meldeten Probleme infolge verlängerter Lieferzeiten der Zulieferer. “Somit liegt im Fachkräftemangel eine bedeutende Wachstumsbremse”, sagte Hüther. Nach einer Auswertung des “Handelsblatts” haben allein die 30 DAX-Konzerne derzeit fast 20.000 Stellen ausgeschrieben – rund 5.000 mehr als vor einem Jahr. Gefragt sind im Prinzip alle Berufsgruppen, besonders oft jedoch Mechatroniker, Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler, Marketingexperten und vor allem IT- und Software-Spezialisten.

Jan 01

Cem Özdemir, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Cem Özdemir, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chef Cem Özdemir bezweifelt, dass hinter den jüngsten Äußerungen des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu eine grundsätzliche Kurskorrektur der Politik von Präsident Recep Tayyip Erdogan steht. Die Entspannungssignale seien der wirtschaftlichen Not der Türkei geschuldet, sagte Özdemir der “Berliner Zeitung” (Dienstagsausgabe). “Das Gerede über die angebliche unabhängige türkische Justiz kann sich der türkische Außenminister sparen und gleich zur Sache kommen: Dem türkischen Staat geht es wirtschaftlich schlecht, und das Land braucht dringend deutsche Touristen und deutsche Investitionen, um das in die politische und wirtschaftliche Isolation manövrierte Land auf die nächsten Präsidentschaftswahlen vorzubereiten.”

Cavusoglu hatte zuvor erklärt, er rechne im neuen Jahr mit einer deutlichen Entspannung im Streit mit Deutschland. Grünen-Chef Özdemir mochte darin keinen grundsätzlichen Schwenk der Politik Ankaras erkennen. Gleichwohl sollte die Bundesregierung “diese Situation nutzen, um nicht nur die sofortige Freilassung von Deniz Yücel ohne jede Gegenleistung zu fordern, sondern auch auf das Schicksal der zu Unrecht inhaftierten türkischen und kurdischen politischen Gefangenen hinzuweisen.” Es gelte aber: Solange Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft in Haft seien, “deren einziges Verbrechen es ist, eine andere Meinung wie der Herrscher in Ankara zu haben, kann es keine Normalisierung im Verhältnis zur EU und zu Deutschland geben”. Die Bundesregierung, so Özdemir weiter, müsse zudem “darauf bestehen, dass Ankara jeden weiteren Versuch unterlässt, hier in Deutschland Parallelstrukturen zu fördern, um Oppositionelle und Andersdenkende einzuschüchtern”.

Jan 01

Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), hat Äußerungen von VW-Chef Matthias Müller, mit denen der für ein Ende der Steuervergünstigung für Diesel plädiert hatte, als “kunden- und mittelstandsfeindlich” kritisiert. “Uns wurden diese Fahrzeuge auch mit dem Argument verkauft, dass der Diesel weniger verbraucht und der Kraftstoff günstiger ist”, sagte Wollseifer dem “Tagesspiegel” (Dienstagsausgabe). “Wenn Hunderttausende daraufhin ein entsprechendes Fahrzeug gekauft haben, und dann der größte Hersteller für die Abschaffung der Dieselsubvention plädiert, dann ist das erstaunlich kundenfeindlich.”

Jan 01

Oskar Lafontaine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Oskar Lafontaine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Führende Politiker von SPD und Grünen haben den Vorstoß von Oskar Lafontaine, eine neue linke Volkspartei zu bilden, zurückgewiesen. “Es braucht wirklich keine Parteigründung sondern eine starke SPD als die linke Volkspartei, die programmatische Orientierung bietet, zukunftsorientiert ist und in der ganz alltäglichen Politik das Leben der Menschen besser macht”, sagte SPD-Bundesvize Ralf Stegner der “taz” (Dienstagsausgabe). “Oskar Lafontaine, der den SPD-Vorsitz im letzten Jahrtausend ohne Erklärung weggeworfen, eine Konkurrenzpartei gegründet und die SPD seither meist bekämpft hat, ist politisch ziemlich retro und als `Friedensengel` und Ratgeber für die politische Linke in Deutschland eher eine Fehlbesetzung.”

Auch Grünen-Chefin Simone Peter reagierte skeptisch auf Lafontaines Vorstoß. “Für eine linke Sammlungsbewegung braucht es keine Parteineugründung, sondern Mut und das Vertrauen der linken Parteien in die eigenen Ideen und Visionen von Politik und Gesellschaft”, sagte Peter der Zeitung. Gerechtigkeit, Ökologie und Weltoffenheit gehörten zusammen. “Dieses Prinzip hat Bernie Sanders in den USA verstanden, bei SPD und Linkspartei mangelt es bisher an Verständnis für diesen Dreiklang.” Der frühere Linken-Vorsitzende Oskar Lafontaine hatte zur Bildung einer linken Volkspartei aufgerufen. “Wir brauchen eine linke Sammlungsbewegung, eine Art linke Volkspartei, in der sich Linke, Teile der Grünen und der SPD zusammentun”, sagte er dem aktuellen “Spiegel”. Stegner und Peter gehören jeweils zum linken Flügel ihrer Partei.

Jan 01

Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Dresden (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Sachsens neuer Innenminister Roland Wöller (CDU), hat nach Angriffen gegen Polizisten und Rettungskräfte in der Silvesternacht eine konsequente Bestrafung der Täter gefordert. “Wer Rettungskräfte attackiert, greift unseren Rechtsstaat und die Demokratie an”, sagte Wöller der “Welt” (Dienstagsausgabe). “Deshalb müssen die Straftäter auch die ganze Härte der Gesetze erfahren.”

Im vergangenen Jahr habe der Bund ein Gesetz verabschiedet, wonach tätliche Angriffe auf Polizeibeamte und Rettungskräfte künftig mit mindestens drei Monaten Freiheitsstrafe geahndet werden. “Dieses Gesetz sollte nun auch konsequent angewendet werden”, sagte Wöller. Entsprechende Vorfälle aus der Silvesternacht nannte er “besonders abscheulich, weil nicht nur die Einsatzkräfte selbst in Gefahr gebracht werden, sondern auch andere Menschen, denen nicht geholfen werden kann”. Helfen – vor allem beim Sichern von Beweisen – könnten auch sogenannte Body-Cams bei Beamten, erklärte Wöller.

Jan 01

Menschen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Menschen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Insgesamt blicken die Deutschen für ihr Leben deutlich positiv in das Jahr 2018. Das ist ein Ergebnis einer INSA-Umfrage zum Jahreswechsel für die “Bild” (Dienstagsausgabe). Die meisten glauben demnach, dass es ihnen 2018 genauso geht wie 2017 (56 Prozent) oder besser (23 Prozent).

Mehr als zwei Drittel der Befragten sind eher (49,6 Prozent) und sehr optimistisch (13,2 Prozent), dass sie sich finanziell verbessern werden im neuen Jahr. Beruflich erwartet jeder Zweite (49,8 Prozent) im kommenden Jahr eine positive Entwicklung, mit Blick auf ihre Familie und ihr Wohnsituation sind je 77 Prozent optimistisch. Zugleich sorgen sich die Deutschen aber um ihre Sicherheit. Die Mehrheit gab an, sie schaue “im Hinblick auf die Sicherheit im öffentlichen Raum” eher (36,7 Prozent) oder sehr pessimistisch (22 Prozent) auf das Jahr 2018. Von einer neuen Regierung erwarten die Deutschen, dass sie sich vor allem um drei Themen kümmert: Rente (36 Prozent), Migration (35,3 Prozent) und Soziale Gerechtigkeit (30,3 Prozent). Für die Umfrage wurden 1.021 Personen befragt. Die Auswahl der Befragten sei “repräsentativ”, teilte das Institut mit.