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Dez 07

Niki-Flugzeug, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Niki-Flugzeug, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei einer Insolvenzanmeldung von Air-Berlin-Tochter Niki würden 60.000 Passagiere über Weihnachten und Silvester stranden. Das berichtet die “Bild” (Freitagsausgabe). Außerdem habe Niki bislang insgesamt mehr als 800.000 Buchungen im System – diese Urlaubsflüge würden 2018 dann nicht mehr stattfinden, so die Zeitung.

Von der Insolvenz bei Air Berlin waren nur etwa 200.000 Buchungen betroffen, da Fluggäste nach dem Bekanntwerden der Probleme kaum noch neue Tickets gekauft hatten. Die EU-Kommission müsste am 21. Dezember grünes Licht für eine Übernahme der beiden Air-Berlin-Töchter Niki und LGW durch Lufthansa geben, ansonsten wird sich die Kranich-Airline – so befürchten es Experten – sofort aus beiden Gesellschaften zurückziehen. Zumindest Niki müsste dann noch vor Weihnachten Insolvenz anmelden und den Flugbetrieb einstellen, so das Blatt.

Dez 07

Yuya Osako (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Yuya Osako (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur

Belgrad (dts Nachrichtenagentur) – In der Europa League hat der 1. FC Köln gegen Roter Stern Belgrad mit 0:1 verloren, der Hertha BSC und der Östersunds FK trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden. Beide Teams sind damit aus der Europa League ausgeschieden. Köln hätte mit einem Sieg gegen Belgrad noch in die K.O.-Phase einziehen können.

Das entscheidende Tor in Belgrad schoss Slavoljub Srnic in der 22. Spielminute. Für die Kölner war es das erste Spiel mit dem neuen Trainer Stefan Ruthenbeck.

Dez 07

Ausfahrts-Schild an einer Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ausfahrts-Schild an einer Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Nabburg (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Autounfall auf der A6 in der Oberpfalz sind am Donnerstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Gegen 18:45 Uhr war ein Kleinlaster auf einen Lkw aufgefahren. Bei Eintreffen der Rettungskräfte brannte der Kleinlaster und die beiden Insassen konnten nur noch tot geborgen werden.

Auch zur Identität konnten die Beamten zunächst keine Angaben machen. Die Autobahn wurde Höhe Nabburg in Fahrtrichtung Tschechien gesperrt. Der Verkehr in Richtung Nürnberg war nicht betroffen.

Dez 07

Heizkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Heizkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Umweltpolitiker Frank Schwabe hält es für notwendig, bis 2020 Kohlekraftwerke mit sieben bis zehn Gigawatt Leistung vom Netz zu nehmen. Nur so könne das deutsche Klimaschutzziel noch eingehalten werden, sagte der Bundestagsabgeordnete der “Frankfurter Rundschau” (Freitagsausgabe). “Es muss einen Fahrplan geben, nach dem die Kapazitäten nach und nach vom Netz gehen”, so Schwabe.

Er verwies darauf, dass ähnliche Zahlen auch in den Jamaika-Verhandlungen besprochen worden seien. Kanzlerin Merkel (CDU) habe dabei sieben Gigawatt vorgeschlagen. Die Klimapolitik ist auch Thema auf dem SPD-Parteitag, der sich am Donnerstag für ergebnisoffene Gespräche mit der Union ausgesprochen hat. Zum Konflikt um den Kohleausstieg innerhalb der SPD sagte Schwabe: “Alle wissen: Es geht nicht mehr darum, ob der Kohleausstieg kommt, sondern wie.” Es komme nun darauf an, den betroffenen Regionen “Perspektiven für die Zeit nach der Kohle aufzuzeigen und ihnen bei der Umstrukturierung zu helfen”. Widerstand gegen ein schnelles Abschalten der Kohlekraftwerke kommt besonders aus den Landesverbänden in NRW und Brandenburg, wo Braunkohle gefördert wird. Alle Sektoren – von Industrie bis Verkehr – müssten zur CO2-Einsparaung beitragen, sagte Schwabe. “Allerdings muss der größte Brocken durch ein Herunterfahren der Kohle kommen.” Er forderte, den jährlichen Zubau von Wind- und Solarenergie zu erhöhen, der von der großen Koalition herunterfahren worden war. “Wenn wir künftig mit Ökostrom Auto fahren und heizen wollen, muss er ja irgendwo her kommen.” Schwabe sagte, dass das Klimaschutzziel für 2020 nicht aufgegeben werden dürfe: “Hier dürfen wir nicht wackeln. Deutschland wird ja auch international daran gemessen, dass es seine Klimaziele einhält.” Der CO2-Ausstoß soll danach bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken, erreicht sind erst 27 Prozent.

Dez 07

Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Donnerstag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 24.240,05 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.635 Punkten im Plus gewesen (+0,26 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.315 Punkten (+0,39 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1778 US-Dollar (-0,21 Prozent). Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 1.246,97 US-Dollar gezahlt (-1,30 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,04 Euro pro Gramm.

Dez 07

Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Liste der beliebten Politiker hat Christian Lindner im Vergleich zum Vormonat 17 Punkte verloren und kommt auf 28 Prozent Zustimmung. Zuletzt war er im April 2017 ebenso schlecht bewertet. Das ergab eine Umfrage des ARD-“Deutschlandtrends”.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verliert im Vergleich zum Vormonat drei Punkte und kommt auf 54 Prozent Zustimmung. Das ist ihr schlechtester Wert seit Oktober 2016. Außenminister Sigmar Gabriel erreicht 65 Prozent Zustimmung (+ acht Punkte im Vergleich zu Anfang Oktober). Mit der Arbeit des Parteivorsitzenden der Grünen, Cem Özdemir, sind 57 Prozent der Befragten zufrieden bzw. sehr zufrieden (+ drei Punkte im Vergleich zum Vormonat). Das ist der höchste Wert, der bisher für ihn gemessen wurde. Der Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier (CDU) erreicht 40 Prozent Zustimmung (Vergleichswert liegt zu weit zurück). Mit der Arbeit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles sind 40 Prozent zufrieden (+ zwei im Vergleich zum Vormonat). Mit der Arbeit von Olaf Scholz, dem Ersten Bürgermeister von Hamburg und stellvertretenden SPD-Vorsitzenden, sind 39 Prozent zufrieden bzw. sehr zufrieden. Der SPD-Parteivorsitzende Martin Schulz erhält 39 Prozent Zustimmung (+ vier im Vergleich zum Vormonat), Umweltministerin Barbara Hendricks 35 Prozent (- zwei Punkte im Vergleich zu Anfang September). Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer gewinnt im Vergleich zum Vormonat drei Punkte und kommt auf 31 Prozent Zustimmung.

Dez 07

Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Laut einer Umfrage sind 32 Prozent der Befragten der Meinung, dass Martin Schulz der richtige Parteivorsitzende ist, um die SPD zu erneuern. Bei den SPD-Anhängern sagen dies immerhin 65 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Erhebung des ARD-“Deutschlandtrends”.

Im Zuge des SPD-Parteitages stellt sich die Frage, wie sich die Sozialdemokraten in Bezug auf eine künftige Bunderegierung verhalten. 60 Prozent der Befragten stimmen folgender Aussage eher zu: “Ich fände es gut, wenn die SPD für eine Koalition mit der CDU/CSU zur Verfügung stehen würde.” Von den SPD-Anhängern stimmen 61 Prozent dieser Aussage zu. 65 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die SPD in der Opposition erst einmal ein klares Profil zurückgewinnen sollte, bevor sie wieder Regierungsverantwortung im Bund übernimmt. Von den SPD-Anhängern sagen dies 61 Prozent. 59 Prozent der Befragten sagen, dass die SPD durch ihr Verhalten in den Wochen nach der Wahl ein Glaubwürdigkeitsproblem für sie hat (SPD-Anhänger 36 Prozent).

Dez 07

Malu Dreyer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Malu Dreyer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat auf dem SPD-Parteitag das beste Ergebnis bei der Wahl der stellvertretenden Parteivorsitzenden erhalten. Dreyer bekam 97,5 Prozent Zustimmung unter den Delegierten, gefolgt von Manuela Schwesig (86,0 Prozent), Natascha Kohnen (80,1 Prozent), Thorsten Schäfer-Gümbel (78,3 Prozent) und Ralf Stegner (61,6 Prozent). Olaf Scholz kam nur auf 59,2 Prozent Zustimmung.

Zuvor war Martin Schulz mit 81,9 Prozent als SPD-Chef wiedergewählt worden.

Dez 07

Fans der TSG 1899 Hoffenheim, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fans der TSG 1899 Hoffenheim, über dts Nachrichtenagentur

Sinsheim (dts Nachrichtenagentur) – In der Europa League haben sich 1899 Hoffenheim und Ludogorez Rasgrad mit 1:1 unentschieden getrennt. In der 25. Spielminute schoss Hoffenheimer Philipp Ochs das erste Tor der Partie. Wanderson traf in der 62. Minute für die Gäste.

Der Treffer war jedoch umstritten, da der Bulgare im Laufduell gegen Felix Passlack die Hand zu Hilfe genommen hatte. Hoffenheim beendet die Gruppenphase auf Platz vier der Gruppe C und scheidet aus der Europa League aus.

Dez 07

Beata Szydlo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Beata Szydlo, über dts Nachrichtenagentur

Warschau (dts Nachrichtenagentur) – Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo hat ihren Rücktritt eingereicht. Das berichteten am Donnerstagabend zahlreiche polnische Medien unter Berufung auf die Regierungspartei PiS. Wirtschafts- und Finanzminister Mateusz Morawiecki soll ihr Nachfolger werden. Bereits seit Tagen hatte es Gerüchte um einen Machtwechsel in Polen gegeben.

Die genauen Hintergründe waren aber unklar. Sicher war nur, dass die Regierungschefin zuletzt Rückhalt in der eigenen Partei verloren hatte. Szydlo stand seit dem 16. November 2015 an der Spitze der polnischen Regierung.