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Dez 04

Notarzt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Verkehrsunfall zwischen Wolfsburg und Gifhorn sind am Montagabend zwei Menschen getötet worden. Eine weitere Person wurde lebensgefährlich verletzt. Der Vorfall ereignete sich auf der Kreisstraße 114. Nach Angaben der Polizei stieß ein 19-Jähriger nach einem Überholvorgang mit stark überhöhter Geschwindigkeit frontal mit einem entgegenkommenden 32-Jährigen zusammen.

Beide Fahrer kamen dabei ums Leben, die Beifahrerin des 32-Jährigen kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Straße war über Stunden gesperrt.

Dez 04

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Ingolstadt (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 16. Spieltages in der 2. Liga hat Braunschweig in Ingolstadt mit 2:0 gewonnen. Suleiman Abdullahi (65.) und Hendrick Zuck (76. Minute) besorgten innerhalb weniger Minuten die Entscheidung und den ersten Auswärtssieg in dieser Saison. Dabei bot Ingolstadt den über 8.000 Zuschauern im eigenen Stadion durchaus hochkarätige Szenen, die Treffer erzielten aber nur die Gäste vor ihren 300 mitgereisten Fans.

Ingolstadt ist damit nach dem 16. Spieltag auf Platz sechs, Braunschweig auf Platz neun und damit vorerst auf sicherem Abstand zur Abstiegszone.

Dez 04

Theresa May vor EU-Fahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Theresa May vor EU-Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Das Gespräch zwischen Großbritanniens Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker am Montag in Brüssel hat keine Lösung gebracht. Es habe “keine komplette Einigung” gegeben, sagte Juncker nach dem Treffen. Er sei jedoch zuversichtlich, dass man im Laufe der Woche eine Einigung erzielen könne.

In vielen Bereichen habe man sich angenähert, doch gebe es noch zwei oder drei offene Punkte. May pflichtete dem bei. “Wir werden vor Ende der Woche wieder zusammenkommen”, bestätigte May und ergänzte: “Auch ich bin überzeugt, dass wir das zu einem positiven Ende führen.” Die EU und Großbritannien streiten sich über die Modalitäten des Brexits.

Dez 04

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Der Dow hat zugelegt, zum Handelsende in New York wurde der Index mit 24.290,05 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,24 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war jedoch der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.635 Punkten im Minus gewesen (-0,10 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.255 Punkten, und damit sogar 1,25 Prozent schwächer.

Die Freude über die guten Chancen auf eine Realisierung von Donald Trumps geplanter großer Steuerreform verflog damit schnell. Von einem zwischenzeitlichen Allzeithoch im Dow ging es am Nachmittag wieder abwärts. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1852 US-Dollar (-0,16 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.276,04 US-Dollar gezahlt (-0,34 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,61 Euro pro Gramm.

Dez 04

Horst Seehofer, Angela Merkel und Peter Altmaier, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Horst Seehofer, Angela Merkel und Peter Altmaier, über dts Nachrichtenagentur

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” (Dienstagsausgabe) eine Einladung der CSU angenommen, zum CSU-Parteitag nach Nürnberg zu kommen. Die CDU-Vorsitzende will dort am 15. Dezember auftreten. Zum CSU-Parteitag vor einem Jahr war Merkel wegen des damals noch laufenden Streits um die Flüchtlingspolitik nicht gekommen.

Vor zwei Jahren war sie auf dem CSU-Parteitag von Horst Seehofer nach ihrer Rede auf dem Podium wie ein Schulmädchen abgekanzelt worden.

Dez 04

Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung stellt 120 Millionen Euro für dir Flüchtlingshilfe in Libyen zur Verfügung. Das sagte Außenminister Sigmar Gabriel am Montag. “Die Situation von Flüchtlingen und Migranten im Land ist nach wie vor dramatisch”, so Gabriel.

Das Geld solle in den Notfonds der EU für Afrika fließen, bei dem für Nordafrika erhebliche Finanzierungslücken entstanden seien. Damit werde ein Beitrag geleistet, um die Beschlüsse des EU-AU-Gipfels von Abidjan umzusetzen. “Bei unserem Engagement in Libyen geht es darum, menschliches Leid zu lindern, das Land zu stabilisieren und die Regierung zu stärken”, so Gabriel. Der Regierung müsse es rasch gelingen, die Hoheit über das gesamte Staatsgebiet zu erlangen und ihre Aufgaben zugunsten der eigenen Bevölkerung wahrzunehmen. “Wie sich Libyen entwickelt und was dort geschieht, betrifft uns auch in Europa und in Deutschland”, so Gabriel weiter.

Dez 04

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der DAX kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.058,55 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,53 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss. Kurz vor Handelsschluss waren nur Aktien von Infineon und Volkswagen im Minus.

Die kräftigsten Kursgewinne gab es hingegen bei Fresenius, Deutsche Post und Commerzbank. Auch an den anderen europäischen Börsenplätzen ging es deutlich nach oben. Nach Ansicht von Marktbeobachtern sorgte die Zustimmung des US-Senats für Trumps Steuerreform für die Jubelstimmung an den Börsen. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1858 US-Dollar (-0,11 Prozent). Auch der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.276,07 US-Dollar gezahlt (-0,34 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,60 Euro pro Gramm.

Dez 04

Angela Merkel und Sigmar Gabriel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel und Sigmar Gabriel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Jusos laufen Sturm gegen eine Neuauflage der Großen Koalition. “Das letzte Wort hat hierzu nicht der Parteivorstand, sondern der Parteitag”, der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert der “Welt” (Dienstagausgabe). Die Jusos würden auf dem Parteitag um Unterstützung gegen eine Koalition mit CDU und CSU werben.

Als Grund führt Kühnert wichtige Zukunftsentscheidungen an, die Union und SPD in einem gemeinsamen Bündnis vor sich herschieben würden. “Es ist absehbar, dass das bei einer Neuauflage noch einmal so laufen würde. Diese Zeit haben wir einfach nicht”, sagte Kühnert. Die Forderung, die Sozialdemokraten sollten einer großen Koalition aus “staatspolitischer Verantwortung” zustimmen, hält der Juso-Chef für einen Vorwand. Dieser diene allein dazu, die SPD in eine große Koalition zu drängen. “Unsere Partei hat 16 der letzten 20 Jahre regiert. Niemand kann uns vorwerfen, wir würden uns der Verantwortung entziehen”, sagte Kühnert. Auch bei der Frage nach der Tolerierung einer unionsgeführten Minderheitsregierung durch die SPD ist Kühnert skeptisch. “Die klare Opposition halten wir hier für den ehrlicheren Weg.” Der Juso-Vorsitzende rechnet damit, dass die Delegierten auf dem Parteitag zur Frage einer neuen großen Koalition abstimmen könnten. “Alles andere wäre angesichts des Unmuts an der Basis absurd.”

Dez 04

Uber-Taxi, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Uber-Taxi, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Uber-Europa-Chef Pierre-Dimitri Gore-Coty hält die Rahmenbedingungen in Deutschland für neue Mobilitätsdienstleister für zu streng. Deutschland habe “noch viele Gesetze und Vorschriften, die aus den 60er-Jahren und teilweise sogar noch aus den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammen”, sagte der 33-Jährige dem “Handelsblatt” (Dienstagausgabe). “Da sehen wir schon Spielraum für Neuerungen, die den heutigen technischen Gegebenheiten Rechnung tragen”, so der Manager, der für das Geschäft von Uber in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) verantwortlich ist.

In Deutschland gebe es zum Beispiel noch die Pflicht, für jeden Chauffeursdienst nach der Fahrt zum Betriebssitz zurückzukehren. “Und Sammelfahrten sind verboten. Diese würden die Straßen aber enorm entlasten”, sagte Gore-Coty. “Und schließlich sind die Hürden, einen Personenbeförderungsschein zu bekommen, sehr hoch in Deutschland”, klagte der Franzose. Deutschland sei ein strategischer Markt für Uber. Vielleicht schon im kommenden Jahr könnte das Angebot auf Frankfurt und Städte in Nordrhein-Westfalen ausgedehnt werden. Zurzeit bietet das US-Unternehmen seine Dienste nur in München und Berlin an. Das Problem sei, dass es an qualifizierten Fahrern mangele, “da es schwierig ist, die erforderlichen Lizenzen zu erhalten”, so Gore-Coty. Bezüglich des vertuschten Datenskandals räumte er Fehler ein. “Ich denke, die Vergangenheit war vor allem vom Willen geprägt, schnell groß zu werden. Das war Wachstum fast um jeden Preis. Da haben wir eine Menge Fehler gemacht”, sagte er dem “Handelsblatt”. In Zukunft wollte das Unternehmen eine “partnerschaftliche Rolle” einnehmen – mit Autoherstellern, mit Behörden und öffentlichen Transportunternehmen. Er persönlich könne nicht ausschließen, dass es noch weitere vertuschte Fälle von Datendiebstahl bei Uber gegeben hat, “weil ich darüber zu wenig weiß”, betonte Gore-Coty. Er wisse, dass es Zeit brauche, das Vertrauen in Uber wieder aufzubauen. “Wir können nicht erwarten, dass alle überall unseren Wandel verstehen”, sagte Gore-Coty dem Blatt weiter. Aber der neue Chef Dara Khosrowshahi “setzt wirklich sehr viel daran, bei Uber eine neue Kultur zu verankern, die auf Integrität, Glaubwürdigkeit und Respekt beruht”.

Dez 04

Polizeistreife im Einsatz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeistreife im Einsatz, über dts Nachrichtenagentur

Düren (dts Nachrichtenagentur) – In Düren in Nordrhein-Westfalen haben zwei Diebe im Alter von 17 und 18 Jahren selbst die Polizei gerufen – aus Angst vor den Beklauten. Die jungen Männer hatten unter dem Vorwand, sich ein Taxi rufen zu sollen, zwei etwas ältere Männer um ein Smartphone gebeten und waren damit davongerannt. Der 24-Jährige und sein 28-jähriger Begleiter nahmen die Verfolgung der Flüchtenden auf.

Letztere ließen schließlich ihr Diebesgut fallen, wobei das Mobiltelefon beschädigt wurde. Aus Angst vor ihren Verfolgern riefen die Beschuldigten dann selbst die Polizei – mit ihrem eigenen Handy. Die fertigte schließlich eine Strafanzeige, so die Polizei am Montag. Der Vorfall hatte sich schon in der Nacht auf Freitag ereignet, wie die Beamten mitteilten.