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Dez 03

Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 14. Spieltages in der Fußball-Bundesliga hat Wolfsburg gegen Mönchengladbach mit 3:0 gewonnen. Yunus Malli (4.), Daniel Didavi (25.) und Josuha Guilavogui (71. Minute) erzielten die drei Treffer für die Gastgeber. Die Borussia verpasste damit den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz und ist jetzt auf Rang vier.

Wolfsburg bleibt dank der drei Punkte im Mittelfeld und sortiert sich auf Platz elf ein.

Dez 03

Breitscheidplatz nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Breitscheidplatz nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP und Grüne haben einen Bundestags-Untersuchungsausschuss gefordert, um die Versäumnisse der Behörden im Umgang mit dem Attentäter Anis Amri aufzuarbeiten. Sie bezogen sich damit auf einen offenen Brief, den die Familien der zwölf Todesopfer vom Breitscheidplatz-Anschlag an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geschickt hatten. “Der offene Brief der Angehörigen an Kanzlerin Merkel macht überdeutlich, dass auch fast ein Jahr nach dem Terroranschlag am Breitscheidplatz viele Fragen offen und Probleme ungelöst sind”, sagte FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki der “Welt” (Montagausgabe).

Deutschlands Sicherheitsarchitektur müsse reformiert und der Informationsaustausch auf europäischer Ebene verbessert werden. “Wir teilen die so vorgebrachte Kritik an den vielfältigen Versäumnissen der Bundesregierung uneingeschränkt.” Auch Grünen-Innenexperte Konstantin von Notz forderte einen Untersuchungsausschuss. “Die Salamitaktik der Verantwortlichen bei der Aufklärung der Versäumnisse um den Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz vor einem Jahr muss endlich beendet werden”, sagte von Notz. “Die Opfer und Hinterbliebenen des Anschlages haben eine umfassende Aufklärung verdient. Wir brauchen sie aber auch, um offen zu Tage getretene, massive sicherheitspolitische Defizite schnellstmöglich abzustellen.” Dringend benötigt werde zudem eine Reform des Opferschutzes. Die Familien der Opfer hatten Merkel in dem Brief politische Untätigkeit angesichts der Bedrohung durch islamistische Gefährder und fehlende persönliche Anteilnahme vorgeworfen. So habe die Kanzlerin den Angehörigen fast ein Jahr nach dem Anschlag bislang weder persönlich noch schriftlich kondoliert. Ein Regierungssprecher sagte diesbezüglich, die Bundeskanzlerin werde am 19. Dezember an der Einweihung des Denkmals am Breitscheidplatz teilnehmen und am Vortag des Jahrestages Angehörige der Opfer des Anschlags sowie Verletzte im Bundeskanzleramt zu einem vertraulichen Gespräch treffen. “Die Bundeskanzlerin steht an der Seite der Opfer und deren Angehöriger”, sagte der Sprecher. In ihrem offenen Brief hatten die Angehörigen auch chaotische Zustände und Kommunikationsdefizite in den ersten Tagen nach dem Anschlag beklagt. Während in der Gedächtniskirche bereits der Trauergottesdienst gefeiert worden sei, hätten Hinterbliebene noch verzweifelt nach ihren Angehörigen gesucht. “Ich verstehe, wenn der Umgang mit den Opfern in den ersten Tagen nach dem Anschlag als unsensibel, pietätlos oder unangemessen empfunden wurde. Das ist nicht von der Hand zu weisen, aber es gab nie auch nur ansatzweise den Versuch, sich hier aus der Verantwortung zu ziehen”, sagte die Berliner Senatssprecherin Claudia Sünder. In der Folge sei es der Landesregierung gelungen, durch Transparenz im Umgang mit den Fehlern und in intensivem Kontakt mit den Hinterbliebenen und Opfern des Anschlags den Eindruck zu vermitteln, “dass wir verstanden haben”.

Dez 03


Foto: “FreeDeniz” auf Axel-Springer-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

Istanbul (dts Nachrichtenagentur) – Der in der Türkei inhaftierte Journalist Deniz Yücel befindet sich nicht mehr in Einzelhaft. Das sagte sein Anwalt nach einem Besuch in der Haftanstalt Silivri bei Istanbul der “Welt”, für die Yücel tätig ist. Yücel sei nach 297 Tagen in Gefangenschaft in eine Zelle verlegt worden, die über einen kleinen Innenhof mit zwei anderen Zellen verbunden ist, sagte der Anwalt.

In einer davon sitzt der Journalist Oguz Usluer von der türkischen Tageszeitung Habertürk ein. Der Zugang beider Zellen zu dem gemeinsamen Innenhof ist während des Tages geöffnet. Bisher war Yücel jeder Kontakt zu Mitgefangenen unmöglich. Außer Usluer wird er offenbar auch weiterhin keinen anderen Insassen des Hochsicherheitsgefängnisses begegnen können, schreibt die Zeitung.

Dez 03

Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Während SPD und Grüne die Strafnorm abschaffen wollen, welche die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche verbietet, wendet sich der bayerische Justizminister Winfried Bausback (CSU) strikt dagegen. “Es geht um den verfassungsrechtlich gewährleisteten Schutz ungeborenen Lebens”, sagte Bausback der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Eine Aufhebung des Werbeverbots hätte nach Bausbacks Ansicht zur Folge, “dass Schwangerschaftsabbrüche regulierungsfrei beworben werden dürften – und sei es in noch so anstößiger und kommerzialisierender Art und Weise.”

Das sei mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts “unvereinbar. Danach steht das Leben im Mutterleib originär unter dem Schutz der Verfassung”, so Bausback zur F.A.Z.

Dez 03

Thomas de Maizière, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Thomas de Maizière, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich für eine Neuauflage der Großen Koalition ausgesprochen. “Verlässlichkeit, Vorhersehbarkeit und Stabilität sind in schwierigen Zeiten und für eine gute Politik wichtig”, sagte de Maizière dem “Tagesspiegel” (Montagsausgabe). Zudem mahnte de Maizière, die Verhandlungen, wenn sie denn zustande kommen, nicht über die Presse führen.

Sein Rat sei: “Kein Twittern aus den Verhandlungen, keine triumphale Bewertung von vorläufigen Ergebnissen und kein Versuch, um des eigenen Vorteils willen, dem anderen während der Gespräche das Gesicht zu nehmen.”

Dez 03

Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 14. Spieltags der Bundesliga hat Hertha BSC 1:2 gegen Eintracht Frankfurt verloren. Die Herthaner gingen in der 15. Minute durch Davie Selke in Führung. Diese war zu diesem Zeitpunkt völlig verdient, die Berliner waren die klar bessere Mannschaft.

Die Eintracht kam im Anschluss aber besser in die Partie. Marius Wolf traf in der 26. Minute zum Ausgleich. Die restliche Halbzeit sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Begegnung. Im zweiten Durchgang kam aufgrund vieler Fouls zunächst kein Spielfluss zustande. Erst in der Schlussphase wurde es wieder spannend, weil Kevin-Prince Boateng die Frankfurter in der 80. Minute in Führung brachte. Hertha-Trainer Pal Dardai brachte daraufhin mit Alexander Esswein nochmal einen frischen Stürmer, um die Niederlage abzuwenden. Das gelang aber nicht. Am 15. Spieltag müssen die Berliner in Augsburg ran, Frankfurt spielt gegen die Bayern.

Dez 03

Air-Berlin-Maschine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Air-Berlin-Maschine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist man verwundert über die geringe Zahl an Anträgen auf Arbeitslosengeld von Mitarbeitern der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin. “Die Arbeitsagenturen sehen mit Sorge, dass nach der Insolvenz der Fluggesellschaft sich erst relativ wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitslos gemeldet haben”, sagte ein Sprecher der BA-Regionaldirektion Berlin Brandenburg dem “Tagesspiegel”. Er könne allen Mitarbeitern von Air Berlin nur empfehlen, sich arbeitslos zu melden, “sofern sie nicht in Transfergesellschaften gegangen sind oder bereits eine neue Arbeit gefunden haben. Nur so haben sie Anspruch auf Arbeitslosengeld”.

Dez 03

Feuerwehrmann, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Feuerwehrmann, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Innenstadt von Saarbrücken sind am Sonntag mindestens vier Menschen bei einem Wohnhausbrand ums Leben gekommen. Außerdem gehe man von einer schwerstverletzten Person und einer Vielzahl von leicht verletzen Personen aus, teilte die Polizei mit. Das Feuer in dem mehrstöckigen Wohnhaus war am Sonntagmittag ausgebrochen.

Die Feuerwehr konnte den Brand am Nachmittag löschen. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Ursachenforschung laufe noch, so die Beamten weiter.

Dez 03

Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Entscheidung von FDP-Chef Christian Lindner, die Jamaika-Verhandlungen platzen zu lassen, scharf kritisiert. “Ich halte seine Entscheidung für falsch”, sagte de Maizière dem “Tagesspiegel” (Montagsausgabe). Es wäre “gut und notwendig gewesen, die Chancen einer Regierung mit Union und Grünen bis zum Ende auszuloten”.

Lindner habe sich aus der Verantwortung des Regierens gestohlen. “Opposition ist oft die bequemere Lösung”, sagte der CDU-Politiker. Beim Regieren müsse man schwierige Entscheidungen treffen: “Das erfordert Mut”, so de Maizière.

Dez 03

Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur

Celle (dts Nachrichtenagentur) – Im niedersächsischen Landkreis Celle ist am Samstagabend ein 50 Jahre alter Pkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 50-Jährige hatte auf einer Landesstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war in den Gegenverkehr geraten, wo er frontal mit dem Fahrzeug eines 36-Jährigen zusammenstieß, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nach ersten Ermittlungen war der 50-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Ob Alkohol im Spiel war, werde die Analyse einer Blutprobe ergeben, so die Beamten weiter. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, der 36-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter an der Unfallstelle eingesetzt.