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Dez 01

Filip Kostić (HSV), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Filip Kostić (HSV), über dts Nachrichtenagentur

Freiburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 14. Spieltags in der Fußball-Bundesliga haben sich der SC Freiburg und der Hamburger SV mit einem 0:0 unentschieden getrennt. Nachdem in der ersten Halbzeit die Chancen auf beiden Seiten fehlten, war Freiburg im zweiten Durchgang im Vorwärtsgang und hatte den Siegtreffer mehrfach auf dem Fuß. Hamburg war in der ersten Hälfte teilweise auf Augenhöhe mit den Gastgebern, konzentrierte sich später aber nur noch auf die Verteidigung.

Die torlose Partie hilft beiden Mannschaften wenig: Hamburg und Freiburg bleiben auf Platz 15 und 16 der Tabelle.

Dez 01

Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Freitag nachgelassen. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 24.231,59 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,17 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.640 Punkten im Minus gewesen (-0,25 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.335 Punkten (-0,43 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1894 US-Dollar (+0,04 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.280,20 US-Dollar gezahlt (+0,41 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,61 Euro pro Gramm.

Dez 01

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat einen Abgang oder gar einen Rausschmiss von Außenminister Rex Tillerson bestritten. “The media has been speculating that I fired Rex Tillerson or that he would be leaving soon – FAKE NEWS!”, schrieb Trump am Freitag auf Twitter – und gleichzeitig auf Instagram, wo er auch ein Foto von Tillerson und sich veröffentlichte. “He’s not leaving and while we disagree on certain subjects, (I call the final shots) we work well together and America is highly respected again!”, so der US-Präsident weiter.

Die New York Times hatte am Donnerstag geschrieben, CIA-Chef Mike Pompeo solle innerhalb der nächsten Wochen den US-Außenminster ablösen. Bei der CIA solle Pompeo von Senator Tom Cotton, einem Republikaner aus Arkansas, ersetzt werden. Die Zeitung berief sich dabei auf Regierungsvertreter.

Dez 01

Tilda Swinton, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Tilda Swinton, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton ist auf den amtierenden US-Präsidenten nicht gut zu sprechen. Mit Blick auf Trump war sie am wütendsten über “jedweden Unsinn, irgendetwas wieder groß zu machen”, sagte Swinton der “Zeit”. Das gehöre zu den negativen Erlebnissen im Jahr 2017.

Glücklich gestimmt hätten sie hingegen Freunde, Natur, Hunde und Hühner. Die Schauspielerin ist im Jahr 2017 das erste Mal nach Indien gereist, ihr größter Sieg war nach eigenen Angaben das Ausmisten des oberen Stockwerks und gegrübelt hat sie darüber, wohin alle Socken nachts verschwinden, so ihr Resümee für das zurückliegende Jahr. 2017 sei sowohl schlechter als auch besser gewesen, als sie es Silvester 2016 erwartet habe, so Swinton.

Dez 01

BND-Zentrale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: BND-Zentrale, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige SPD-Chef Willy Brandt wurde in seiner Zeit als Vizekanzler und Außenminister vom Bundesnachrichtendienst (BND) geheimdienstlich umfangreicher überwacht als bislang bekannt. Um ihn und andere führende Sozialdemokraten auszuspionieren, wurde ein Spitzel in der Parteizentrale platziert, berichtet die “Süddeutsche Zeitung” unter Berufung auf Dokumente aus einem bislang geheimen Nachlass des ersten BND-Chefs Reinhard Gehlen. Das umfangreiche und zu einem großen Teil bislang unveröffentlichte Material zeigt das Ausmaß, in dem der eigentlich nur für die Auslandsaufklärung zuständige BND unter Führung des früheren Wehrmachtsgenerals Gehlen jahrelang im Inland Spitzenpolitiker ausspioniert hat – allen voran solche der SPD.

Der Überwachungseifer ließ auch nicht nach, als der Berliner Regierende Bürgermeister 1966 in der ersten großen Koalition unter CDU-Kanzler Kurt Georg Kiesinger Außenminister und damit eines der wichtigsten Regierungsmitglieder wurde. Als Brandt und andere führende Sozialdemokraten 1968 in Rom Vertreter der Kommunistischen Partei Italiens zu vertraulichen Gesprächen trafen, um sie im Zuge der Entspannungspolitik als diskrete Vermittler zur DDR und der UdSSR zu gewinnen, ließ Gehlen den Minister und seine Begleiter überwachen. Entsprechende Protokolle und Berichte finden sich in dem Nachlass des 1979 am Starnberger See verstorbenen Geheimdienstchefs, so die Zeitung. Insgesamt handelt es sich um mehr als 110.000 häufig als “geheim” oder “streng geheim” eingestufte Seiten, die hauptsächlich auf Mikrofilmen gespeichert sind. Es sind vor allem Dossiers, politische Lageberichte, private und dienstliche Korrespondenz des von 1946 bis 1968 amtierenden Geheimdienstchefs. Gehlen hatte den BND mithilfe des US-Geheimdienstes CIA aufgebaut.

Dez 01

Bundespolizei im Bahnhof, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundespolizei im Bahnhof, über dts Nachrichtenagentur

Potsdam (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Bomben-Alarm in der Potsdamer Innenstadt sollen die Sicherheitsvorkehrungen in ganz Brandenburg verstärkt werden. Es würden ab Samstag zusätzliche Polizeikräfte eingesetzt, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Abend dem RBB. Die Ermittler stünden indes vor einem Rätsel. “Bis zur Stunde wissen wir nicht einmal, ob der Sprengsatz dem Weihnachtsmarkt galt oder der Apotheke.”

Am Nachmittag hatte ein Unbekannter ein verdächtiges Paket in einer Apotheke am Weihnachtsmarkt abgegeben. Darin befanden sich Nägel und ein sogenannter “Polen-Böller”, jedoch keine Sprengvorrichtung. “Man muss von einem sehr gut imitierten Sprengkörper reden”, so Brandenburgs Innenminister. Der Vorfall sei vollkommen überraschend gewesen. “Es gab im Vorfeld keine Hinweise irgendeiner Art.” Der Weihnachtsmarkt in der Potsdamer Innenstadt war anschließend evakuiert worden, auch Anwohner wurden nicht in ihre Häuser gelassen. Am Samstag sollen die Glühweinstände und Buden wieder normal geöffnet sein, sagte Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs. Es gebe keinen Anlass für eine andere Vorgehensweise.

Dez 01

Julian Börner (Arminia Bielefeld), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Julian Börner (Arminia Bielefeld), über dts Nachrichtenagentur

Bielefeld (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 16. Spieltags der 2. Bundesliga hat Arminia Bielefeld mit 5:0 gegen den FC St. Pauli gewonnen. Leandro Putaro schoss in der 38. Spielminute aus 18 Metern das erste Tor der Partie. Das zweite Tor für die Gastgeber erzielte Florian Dick per Distanzschuss aus 20 Metern in der 53. Minute.

Nach einem Konter baute Florian Hartherz in der 62. Minute die Führung weiter aus. Weitere Treffer durch Konstantin Kerschbaumer (77.) und Fabian Klos (85. Minute) vervollständigten das Debakel für die Hamburger. Die parallel ausgetragene Partie zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem 1. FC Kaiserslautern endete mit 3:2.

Dez 01

Jupp Heynckes, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Jupp Heynckes, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Im Sommer ist definitiv Schluss für Jupp Heynckes als Trainer des FC Bayern München – und zwar im Sommer 2018, und nicht erst ein Jahr später, wie Bayern-Präsident Uli Hoeneß das vor einer Woche überraschend in den Raum gestellt hatte. “Ich mache es bis zum 30. Juni”, sagte Heynckes der “Süddeutschen Zeitung” (Wochenendausgabe). “Ich bin zwar fit, es macht mir Spaß”, sagte er, “nur: Man weiß nie, wie viel Zeit man noch hat, sein Leben zu genießen.”

Er sei nun 72, da sei “die eigene Lebenserwartung nicht mehr so üppig”, so der Bayern-Trainer. “Ich sehe auch, wie viele Weggefährten in meinem Alter schon gegangen sind.” Heynckes, der sich eigentlich schon nach dem Gewinn der Champions League im Sommer 2013 mit dem FC Bayern in den Ruhestand verabschiedet hatte und auf einem Bauernhof am Niederrhein wohnt, lebt nun in München im Hotel. “Wenn ich spät nach Hause komme, ist da niemand”, sagte er. “Für eine gewisse Zeit geht das, aber das ist nicht das Leben, das man sich wünscht.” Uli Hoeneß und Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatten Heynckes zu den Bayern zurückgeholt, nachdem der Klub Ende September nach einem 0:3 bei Paris Saint-Germain den Trainer Carlo Ancelotti entlassen hatte. Zunächst war Heynckes` Rückkehr als “Freundschaftsdienst” klar bis Saisonende begrenzt. Zuletzt hatte Hoeneß allerdings die naheliegende Frage nach einem Nachfolger für den 72-Jährigen als “respektlos” zurückgewiesen. Und am Rande der Jahreshauptversammlung des Klubs am vergangenen Freitag hatte Hoeneß überraschend erklärt, er halte es für “möglich”, dass Heynckes noch ein Jahr dranhänge. Mit Heynckes selbst war dieser Vorstoß nicht abgesprochen gewesen. “Ich bin Ulrich nicht böse”, so Heynckes. Uli Hoeneß sei eben ein emotionaler Mensch. “Vorher hat er mit dem FC Bayern gelitten, der Klub ist ja sein Kind. Seit acht Wochen hat sich nun viel zum Guten verändert, jetzt hat Uli ein Glücksgefühl, ist happy. Dann kommt diese Mitgliederversammlung, und dann äußert er sich eben entsprechend.” Er sei davon überzeugt, dass unter seiner Führung “die Erfolgsstory weitergeht”, so der Trainer. Er traue seiner Mannschaft zu, auch in der Champions League sehr weit zu kommen. “Das ist der Anspruch des FC Bayern. Es sind aber immer mehr Top-Teams dabei wie Paris oder Manchester City, die mit Fremdmitteln aufrüsten, mit nicht selbst erwirtschaftetem Geld. Da ist schwer gegen anzukommen. Aber wenn bei uns alle gesund sind, werden wir sehr kompetitiv sein.”

Dez 01

Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im dritten Quartal dieses Jahres hat es in Deutschland 425 Angriffe auf Flüchtlinge außerhalb ihrer Unterkünfte gegeben. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor, berichtet die Funke-Mediengruppe. Demnach gab es zuletzt wieder eine Steigerung der Übergriffe, nachdem 318 im ersten und 324 im zweiten Quartal 2017 gezählt wurden.

Insgesamt kam es also in den ersten neun Monaten dieses Jahres zu 1.067 Übergriffen, darunter immer wieder gefährliche Körperverletzungen. Insgesamt wurden 230 Menschen verletzt. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2016 wurden mehr als 2.500 Angriffe auf Flüchtlinge außerhalb ihrer Unterkünfte gezählt. Die Linke verurteilt Gewalt gegen Flüchtlinge. “Die von der AfD und anderen rechten Gruppen betriebene Hetze gegen Geflüchtete ist eine reale Bedrohung für diese Menschen”, sagte Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, den Funke-Zeitungen. Mit mehr als 400 Angriffen auf Geflüchtete im dritten Quartal 2017 habe sich der Trend der kontinuierlichen Abnahme dieser rassistischen Angriffe seit dem Höhepunkt im Winter 2015/2016 umgekehrt. Die verbale Hetze gegen Menschen, wie zum Beispiel die “Entsorgungsphantasien” eines Herrn Gauland, fänden ihren Widerhall in der wieder zunehmenden alltäglichen Gewalt gegen Geflüchtete. “Wer Menschen anderer Herkunft fast täglich verächtlich macht, wie es die AfD tut, der trägt Mitverantwortung für diese Gewalt”, sagte Jelpke. Der Messerangriff auf einen Bürgermeister sei da leider nur die Spitze eines Eisbergs. Die Bundesregierung verurteilt in dem Papier Anschläge auf Asylbewerber “aufs Schärfste”.

Dez 01

Fußballfans der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußballfans der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Ansicht des Russlandbeauftragten der geschäftsführenden Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), müssen Fans der deutschen Fußballnationalmannschaft kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie in Zeiten politischer Spannungen zur WM nach Russland fahren. “Das sportliche Großereignis bietet die Chance, Menschen im Sinne der Völkerverständigung zusammen zu bringen. Die Fans sollten sich an Reisehinweise halten und dann die WM genießen”, sagte Erler der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstagsausgabe).

“Vor Ort müssen sie kein schlechtes Gewissen haben. Persönliche Begegnungen sind unerlässlich, um auch unter schwierigen Umständen eine Atmosphäre des Dialogs aufrecht zu erhalten.” Zudem könnten die Besucher aus dem Westen ein Gegengewicht bilden zur einseitigen russischen Informationspolitik. “Viele Russen sind froh, mit Besuchern ins Gespräch zu kommen und so Dinge zu erfahren, über die sie im Land sonst wenig erfahren würden”, sagte Erler. Der SPD-Politiker verwies auf die Doppelstrategie der deutschen Russland-Politik. Einerseits gehe es darum, Moskau mit den europäischen Sanktionen zur Einhaltung des Waffenstillstands in der Ostukraine zu bewegen und das Minsker-Abkommen umzusetzen, sagte Erler. “Andererseits müssen beide Seiten miteinander im Gespräch bleiben. Wir wollen keine Isolierung Russlands. Ich plädiere deshalb auch dafür, dass der Dialog im Nato-Russland-Rat wieder komplett hergestellt wird.” Dass von der WM ein “grundsätzliches politisches Tauwetter” ausgehen werde, glaubt Erler nicht. Im März sind Präsidentschaftswahlen in Russland. “Ich gehe davon aus, dass Wladimir Putin seine erneute Kandidatur bekanntgeben wird. Alles andere wäre eine außerordentliche Überraschung. Deshalb wird wohl auch Putin die WM mit großer Wahrscheinlichkeit eröffnen”, sagte Erler. Als Wirtschaftsfaktor spiele die WM nur eine untergeordnete Rolle. “Die wirtschaftliche Lage in Russland hat sich infolge des steigenden Ölpreises konsolidiert. In diesem Jahr wird es ein leichtes Wachstum geben, das 2018 wohl noch einmal zulegen wird.” Auch der Handel zwischen Deutschland und Russland belebt sich wieder. “In diesem Jahr wird das Volumen um rund 30 Prozent wachsen”, sagte Erler. 2013 lag das Volumen bei rund 80 Milliarden Euro und reduzierte sich dann um 40 Prozent auf zuletzt 48 Milliarden Euro. Auf die Frage, ob Bundespräsident und Bundeskanzlerin an einem möglichen Endspiel Deutschlands in Moskau teilnehmen sollten, sagte Erler: “Bis dahin kann noch so viel passieren. Darüber möchte ich nicht spekulieren. Jetzt muss unserer Nationalmannschaft erst einmal zeigen, was sie kann.”