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Nov 13

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Mailand (dts Nachrichtenagentur) – Die italienische Nationalmannschaft verpasst die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im kommenden Jahr. Im Rückspiel der Playoffs kam die Squadra Azzura am Montagabend nicht über ein 0:0 gegen Schweden hinaus. Das Hinspiel in Stockholm am Freitag hatte Schweden mit 1:0 gewonnen.

Es ist das erste Mal seit 1958, dass Italien nicht an einer WM-Endrunde teilnimmt.

Nov 13

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow war am Montag kaum verändert. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 23.439,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,07 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Schlusslicht der Kursliste waren die Papiere von General Electric mit über sieben Prozent im Minus.

Das Unternehmen hatte am Montag in New York angekündigt, die Quartalsdividende zu halbieren. Der breiter gefasste S&P 500 war kurz vor Handelsschluss mit rund 2.580 Punkten im Plus (+0,10 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 mit rund 6.310 Punkten (+0,07 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend kaum verändert. Ein Euro kostete 1,1669 US-Dollar (+0,09 Prozent). Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 1.277,62 US-Dollar gezahlt (+0,15 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,20 Euro pro Gramm.

Nov 13

Simone Peter, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Simone Peter, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorschläge von Union und FDP zum Kohleausstieg gehen nach Ansicht von Grünen-Chefin Simone Peter noch nicht weit genug. “Das, was bislang auf dem Tisch liegt, reicht bei weitem nicht aus”, sagte die Parteichefin dem “Tagesspiegel” (Dienstagsausgabe). “Wir Grüne werden genauestens darauf achten, dass die Lücke zum Erreichen des Klimaziels 2020 nicht künstlich kleingerechnet wird”, sagte sie weiter.

Union und FDP hatten angeboten zehn Kohlekraftwerke stillzulegen.

Nov 13

US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur
Foto: US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Regierung hat im Streit um das umstrittene Einreiseverbot einen Teilsieg errungen. Menschen aus sechs hauptsächlich muslimisch geprägten Ländern darf die Einreise verwehrt werden, wenn sie keine familiäre oder berufliche Beziehung in die USA haben, entschied ein Bundesberufungsgericht in San Francisco am Montag. Im Oktober hatte ein ein Bundesgericht in Hawaii die Einreisebeschränkungen für Personen aus Libyen, Somalia, Syrien, dem Iran, dem Jemen und dem Tschad blockiert.

Die Einreiseverbote für Personen aus Nordkorea sowie venezolanische Regierungsmitarbeiter und deren Familien hatte der zuständige Richter jedoch gelten lassen.

Nov 13

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der HSV-Spieler André Hahn freut sich über talentierte Nachwuchsspieler wie Fiete Arp oder Tatsuya Ito in der Mannschaft. “Wenn die Jungs ruhig weiterarbeiten, haben sie eine große Zukunft vor sich”, sagte Hahn der “Hamburger Morgenpost”. “Davon sind wir alle ein Teil, in dem wir ihnen helfen.”

Das Umfeld sei sehr wichtig für die Jungs. “Ich freue mich darüber, dass aus der eigenen Jugend Talente hochkommen, auch wenn es gerade auf meine Kosten geht”, so Hahn weiter. Der Stürmer des Hamburger SV saß zuletzt bei dem 3:1-Sieg gegen Stuttgart auf der Bank. “Ich müsste lügen, wenn ich jetzt sagen würde, ich war glücklich, auch mal auf der Bank zu sitzen.” Wenn der Trainer eine solche Entscheidung treffe, dann habe man das zu akzeptieren und sich als Person dem Team unterzuordnen, sagte der Hamburger. Für ihn zähle der Erfolg seiner Mannschaft. “Der Trainer hat ja auch Recht behalten. Wir haben das Spiel gewonnen, das freut mich sehr und war enorm wichtig”, so Hahn.

Nov 13

Fahne von Saudi-Arabien, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne von Saudi-Arabien, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im dritten Quartal 2017 hat die Bundesregierung Rüstungsexporte in Höhe von knapp 148 Millionen Euro nach Saudi-Arabien genehmigt. Das berichtet die “Süddeutsche Zeitung” (Dienstag) unter Berufung auf eine Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine schriftliche Frage des Bundestagsabgeordneten Stefan Liebrich von der Linkspartei. Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres hatte der Wert bei 41 Millionen Euro gelegen.

2016 waren insgesamt Rüstungsexporte in Höhe von fast 530 Millionen Euro nach Riad genehmigt worden. Um welche Rüstungsgüter es geht, wird in der Antwort des Ministeriums nicht erläutert. Allerdings machen Patrouillenboote offenbar einen Großteil des Werts aus, schreibt die SZ. Dabei handele es sich um eine größere Gesamtlieferung, die im Grundsatz bereits genehmigt worden sei. Trotzdem müsse vor der endgültigen Ausfuhr eine weitere Genehmigung erfolgen, die nun nach und nach für einzelne Boote erteilt werde. Tatsächlich hatte die Bundesregierung den Bundestag im Juli darüber informiert, dass der Bundessicherheitsrat die Lieferung von vier Patrouillenbooten und 110 Lkw sowie von militärischen Werkzeugen und Ausrüstung nach Saudi-Arabien genehmigt hatte. Der Linken-Politiker Liebich kritisierte die “massiv gestiegenen Genehmigungen” von Lieferungen in den Golfstaat und nach Ägypten, wohin im dritten Quartal nach Angaben der Bundesregierung Rüstungsgüter im Wert von knapp 298 Millionen Euro ausgeführt werden durften, womit das Land noch vor Saudi-Arabien an der Spitze der Hauptempfängerländer steht. Diese Lieferungen seien “besonders verwerflich”, weil Saudi-Arabien und Ägypten “mit ihrem schmutzigen Krieg in Jemen Tausende Tote zu verantworten haben”, sagte Liebich. Wenn bei Sondierungen zu einer Jamaika-Koalition nicht “substantielle Veränderungen bei der deutschen Rüstungsexportpolitik” erreicht würden, mache sich die neue Regierung mitschuldig. Die Grünen-Politikerin Agnieszka Brugger sagte, ihre Partei kämpfe “für ein verbindliches Rüstungsexportkontrollgesetz, damit die auf dem Papier strengen deutschen Regeln beim Waffenexport in der Realität auch endlich eingehalten werden”. Rüstungsdeals mit Saudi-Arabien “und den anderen Ländern der Kriegsallianz in Jemen” wolle man beenden. Leider gebe es bei den anderen Parteien bislang kaum Bewegung, obwohl auch die FDP ein “menschenrechtsorientiertes” Exportgesetz im Wahlprogramm gehabt habe.

Nov 13

Fahne von Russland, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne von Russland, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat mit scharfer Kritik darauf reagiert, dass Mitarbeiter der “Deutschen Welle” in Russland künftig als ausländische Agenten eingestuft werden sollen. “Das ist der Versuch der russischen Staatsführung, freie und unabhängig berichtende ausländische Medien zu gängeln”, sagte DJV-Chef Frank Überall dem “Handelsblatt” (Dienstag). “Die Bundesregierung muss eine klare Botschaft in Richtung Kreml schicken. Und die kann nur lauten: So geht es nicht, Herr Putin!” Überall reagiert auf Medienberichte, wonach in der Staatsduma eine entsprechende Gesetzesänderung vorbereitet werden soll, um die Kontrolle über ausländische Medien zu verstärken.

Dies gilt als Vergeltung dafür, dass die US-Justiz den staatlichen russischen Sender RT in den USA zu einer Registrierung als ausländischer Agent gezwungen hat.

Nov 13

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der DAX Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.074,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,40 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Zwischenzeitlich war der DAX am Nachmittag sogar unter 13.000 Punkte abgesackt.

Schlusslicht der Kursliste waren die Papiere von Thyssenkrupp, Eon und der Münchener Rück. An der Spitze der Liste standen die Aktien von Adidas. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagnachmittag kaum verändert. Ein Euro kostete 1,1656 US-Dollar (-0,02 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.278,72 US-Dollar gezahlt (+0,24 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,27 Euro pro Gramm.

Nov 13

Theresa May, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Theresa May, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die britische Premierministerin Theresa May zu mehr Tempo bei den Brexit-Verhandlungen aufgerufen. “Übereinstimmend wurde deutlich, dass bis zum nächsten Dezembergipfel hinreichend Fortschritt erzielt werden muss”, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang nach einem Treffen von Wirtschaftsvertretern mit May am Montag. Dazu seien noch einige Schritte erforderlich.

“Die Vorstellung der Unternehmen für eine Übergangsphase weicht von jener der britischen Regierung ab”, so Lang. “Zwei Jahre sind nicht genug, um den erforderlichen rechtlichen Rahmen zu schaffen.” Ein Hauptanliegen der Wirtschaft sei gewesen, die Wichtigkeit einer Übergangsphase für die Kontinuität der Geschäftsbeziehungen zu verdeutlichen. “Die Diskussion mit Premierministerin Theresa May war ein wichtiger Austausch”, sagte Lang weiter. Die Einheit und die Weiterentwicklung der EU besitze für die deutsche Industrie höchste Priorität. “Deshalb unterstützt der BDI den Zwei-Phasen-Ansatz in den Austrittsverhandlungen.”

Nov 13

Glasfassade an einem Bürohaus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Glasfassade an einem Bürohaus, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Metall-Arbeitgeber, Rainer Dulger, fordert von der künftigen Bundesregierung, eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten voranzutreiben. Die Arbeitszeitbestimmungen stammten noch “aus der Zeit von Telex und Wählscheibe” und seien “viel zu starr”, sagte Dulger der “Passauer Neuen Presse” (Dienstagsausgabe). “Wir brauchen hier dringend eine fortschrittliche und zeitgemäße Lösung. Dafür würde es reichen, die ausgewogene EU-Arbeitszeitrichtlinie hierzulande endlich anzuwenden.”

In Zeiten von Internet, Laptop und iPad wollten die Menschen zu Recht ihre Arbeitszeit individueller gestalten. “Wer um 14:00 Uhr das Unternehmen verlässt, um sein Kind aus der Kita zu holen, und sich abends aber noch mal daheim vor den Rechner setzt, sollte am Morgen wieder pünktlich zur Arbeit erscheinen dürfen, auch wenn er die starre Ruhezeit von elf Stunden nicht ganz einhalten würde”, sagte der Gesamtmetall-Präsident. “Hier ist dringend mehr Flexibilisierung notwendig, und zwar auch im Interesse der Arbeitnehmer!”