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Nov 11

Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 7, 11, 16, 19, 37, die Superzahl ist die 7. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 3167515. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 191079 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Zuvor war der Jackpot sieben Mal in Folge nicht geknackt worden, deswegen sind 17 Millionen Euro in der höchsten Gewinnklasse. Insgesamt werden 41,5 Millionen Euro ausgespielt.

Nov 11

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, glaubt nicht, dass der US-Präsident dem weltweiten Klimaschutz schadet. Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) sagte Brown: “Trump ist selbst Teil eines dialektischen Prozesses. Mit seinen widersprüchlichen Zügen bringt er andere dazu, ihre Anstrengungen gegen den Klimawandel noch zu steigern, in Amerika wie auf der ganzen Welt. Er hat deshalb nichts verlangsamt, sondern alle anderen stimuliert, selbst mehr gegen den Klimawandel zu tun.”

Der Demokrat Brown ist beim Klimaschutz der Gegenspieler des Republikaners Trump. Nachdem Trump im Juni seine Absicht bekanntgegeben hatte, aus dem Pariser Abkommen auszusteigen, gründete der kalifornische Gouverneur eine Allianz mit zwölf weiteren Bundesstaaten. Schon 2015 hatte er gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg und zehn weiteren Partnern ein internationales Bündnis substaatlicher Regionen und Metropolen für den Klimaschutz ins Leben gerufen. Diese “Under2 Coalition” verschmolz am Samstag am Rande der UN-Klimakonferenz in Bonn mit einer weiteren Gruppe und besteht nun weltweit aus gut 200 Partnern. Sie repräsentieren nach Browns Angaben 1,3 Milliarden Menschen und ein Drittel der globalen Wertschöpfung, wie die F.A.S. weiter berichtete. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte der F.A.S., das Klimabündnis könne helfen, die innenpolitische Blockade in den Vereinigten Staaten beim Klimaschutz zu überwinden. “Wir wollen ja gerade zeigen, dass unser Weg erfolgreich ist und eine Rückkehr zur Kohle keinen Sinn ergibt. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz haben wir in Deutschland die Windkraft marktfähig gemacht, weil Windenergie heute mit Strom aus neuen konventionellen Kraftwerken konkurrieren kann. So kann man regressive Tendenzen, für die Trump steht, einfach unterlaufen”, so Kretschmann.

Nov 11

Jupp Heynckes, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Jupp Heynckes, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Jupp Heynckes schließt aus, dass sein Comeback beim FC Bayern länger als bis zum Sommer dauern wird. Dennoch will der Trainer Einfluss auf die Transferpolitik des Klubs auch für die kommende Saison nehmen. “Ich werde natürlich sagen, was ich machen würde. Und ich glaube auch, dass die Verantwortlichen auf meine Meinung Wert legen”, sagte Heynckes der “Welt am Sonntag”.

So empfehle er, den Vertrag mit dem 33-jährigen Arjen Robben zu verlängern. Heynckes lobte den Niederländer in den höchsten Tönen. Er sei wie aufgedreht: “Arjen hat wieder Spaß am Fußballspielen. Für mich ist er jetzt mit 33 so gut wie nie zuvor. Er ist ein großes Vorbild für junge Spieler, die mal Karriere machen wollen. Denn viele haben Talent, wissen aber nicht, wie man sich professionell verhält.” Das Alter spiele dabei laut Heynckes keine Rolle, Paolo Maldini habe auch bis 41 gespielt: “Arjen muss man nicht sagen, dass er die Übungen mit 100 Prozent machen soll. Er macht es eh. Man muss ihn eher bremsen. Wie er vorneweg geht, ist einzigartig. Er macht alles für seinen Beruf.” Um das Finanzielle ginge es Robben dabei schon lange nicht mehr: “Arjen braucht nicht mehr zu spielen, um Geld zu verdienen. Er spielt, weil es ihm Spaß macht.”

Nov 11

Marco Buschmann, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Marco Buschmann, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP ist dem Eindruck entgegen getreten, nur die Grünen machten in den Sondierungsgesprächen Kompromiss-Angebote und die anderen Parteien reagierten darauf nicht. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Marco Buschmann, sagte der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (F.A.S.): “Das ist eine klassische Wahrnehmungsverzerrung. Jeder sieht nur, was er selbst für die Verhandlungen tut. Aber auch wir haben schon einiges abgeräumt, etwa die große Steuerreform mit einem Entlastungsvolumen von 30 bis 40 Milliarden Euro. Die Grünen können beruhigt sein: Es tun auch andere etwas.”

Buschmann sagte der F.A.S. zum Verlauf der Gespräche in der vorigen Wochen, es habe da “teilweise überzogene Erwartungshaltungen” gegeben. “Dabei kommen wir nach der Stoffsammlung und der fachlichen Verdichtung erst jetzt in die Phase der eigentlichen politischen Verhandlungen.” Buschmann kündigte an: “Man kennt das ja von Hausarbeiten: Je näher der Abgabetermin rückt, desto größer wird die Produktivität.” Schwierig würden die Gespräche jedenfalls, so der FDP-Politiker: “Da sitzen lauter intelligente und gebildete Leute am Tisch, die sachlich ihren Punkt machen. Aber man kann bei aller Sympathie die schwierigen Punkte nicht einfach weglächeln.”

Nov 11

Joachim Herrmann, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Joachim Herrmann, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist sich sicher, dass eine künftige Jamaika-Koalition mehr Polizisten einstellen wird. Darüber bestehe in den Sondierungsgesprächen unter den vier Partnern bereits grundsätzlich Einigkeit, sagte Herrmann der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Auch die Länder müssten ihre Polizei stärken.

“Da muss der Bund ein Zeichen setzen.” Herrmann verwies zudem auf die Bedeutung der Gespräche der Parteivorsitzenden von CDU, CSU, FDP und Grünen an diesem Sonntag für den weiteren Verlauf der Sondierungen. “Die Erwartungen sind hoch. Die Parteivorsitzenden werden noch viel abzuräumen haben”, sagte er der Sonntagszeitung. Herrmann sei aber optimistisch, dass dies gelingen werde.

Nov 11

Atomkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Atomkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der “Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung”, in der Öffentlichkeit oft als Atomfonds bezeichnet, will seine Gelder nachhaltig anlegen. “Von vornherein ist in unseren Anlagerichtlinien festgehalten, dass wir die Gelder gemäß nachhaltiger Kriterien anlegen”, sagte Anja Mikus, die Vorstandsvorsitzende und Anlagechefin des Fonds der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Der Fonds hat die Aufgabe, die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls für die kommenden Jahrzehnte zu finanzieren.

Dazu wurden ihm von den Atomkonzernen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall insgesamt 24 Milliarden Euro übertragen. Dass der Fonds die Gelder nachhaltig anlegen will, ist für die Investmentbranche eine kleine Revolution: Das sei der erste Staatsfonds, der von Beginn an nachhaltig investiert. Der Atomfonds beteiligt sich nur an Unternehmen, die “den grundsätzlichen Werten unserer Gesellschaft in Bezug auf Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umweltschutz und Vermeidung von Korruption” folgen, sagte Mikus. Die Firmen, die gemessen an diesen Kriterien zu den jeweils schlechtesten 25 Prozent in einer Branche gehören, sortiert man aus. Dies ist aus Sicht von Fondschefin Mikus nötig, um die eigenen Renditen nicht zu gefährden: “Fehlverhalten von Unternehmen kostet den Anleger in der Regel viel Geld.” Vernachlässigt ein Unternehmen beispielsweise Umweltstandards, kann dies nicht nur zu Strafzahlungen führen, sondern auch zu erheblichen Kursverlusten der Aktie. Welche Firmen man im Zweifel ausschließen würde, wollte Mikus zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht öffentlich machen. Der Fonds kann sein Geld breit in Aktien, Anleihen, Infrastrukturprojekte, Immobilien und Firmenbeteiligungen anlegen.

Nov 11

Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende CDU-Vorsitzende und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sieht ein eventuelles Jamaika-Bündnis weiterhin grundsätzlich positiv. “Ein Bündnis von Union, Grünen und FDP als eine Regierung der liberalen, ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Mitte, das hat schon einen kulturellen Reiz in einem Parlament mit extremeren Rändern links und rechts”, sagte Laschet der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. “Allerdings habe ich mir die Verhandlungen für eine solche Verbindung leichter vorgestellt, als sie tatsächlich sind.”

Laschet blickt dennoch positiv auf die Verhandlungen. “Der Wille zur Lösung ist bei allen spürbar, auch das persönliche Miteinander ist besser geworden, aber die Schwierigkeiten, etwa bei der Energiepolitik, die bleiben ja trotzdem.” Zur Energiepolitik, wo der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen für seine Partei verhandelt, sagte Laschet: “Es kann bei der Energie nur eine Lösung geben, bei der zu jeder Sekunde eine hundertprozentige nationale Versorgungssicherheit gegeben ist. Es wäre absurd, auf französischen Atomstrom oder polnische Kohlekraftwerke angewiesen zu sein, um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten.”

Nov 11

Delegierter hält Rede auf Grünen-Parteitag, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Delegierter hält Rede auf Grünen-Parteitag, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Grünen wachsen die Zweifel am Zustandekommen einer Koalition mit Union und FDP. Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt bezeichnete ein solches Bündnis als “unwahrscheinlich”, berichtet die “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Zum Verlauf der Gespräche sagte sie der Sonntagszeitung: “Union und FDP haben unser Angebot, Brücken zu bauen, noch nicht erwidert.”

Das sei einer konstruktiven Arbeit in dieser Woche nicht zuträglich gewesen. “Der Druck auf alle, in den verbleibenden fünf Tagen zusammenzukommen, wächst und erschwert einen positiven Abschluss.” Man könne dieses “unwahrscheinliche Bündnis” nicht in einer “einzigen Nacht der langen Messer” auf den Weg bringen, sagte Göring-Eckardt. Die Grundlage müsse ein fairer Umgang und konstruktive Zusammenarbeit sein. “Wir brauchen schon erste Lösungen vor Donnerstag.” Es kann nicht alles auf den bisher letzten geplanten Tag geschoben werden. “Es braucht Fortschritt nicht nur im wichtigen Bereich des Klimaschutzes und in der Asylpolitik, sondern auch bei der Europa-, Außen- und Innenpolitik.” Bedauerlich sei auch, dass es beispielsweise beim Thema bezahlbares Wohnen noch an einer Verständigung auf konkrete, sinnvolle Maßnahmen mangele, so Göring-Eckardt weiter. Kritisch äußerte sich auch Parteichefin Simone Peter. Sie widersprach der Einschätzung des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer, der zufolge die Gespräche nun auf die Zielgrade gingen. “Die Zielgerade sehe ich noch nicht, der Weg ist noch weit, die Liste der Dissenspunkte lang”, sagte Peter der Sonntagszeitung. “Ich erwarte, dass wir bis Ende nächster Woche ein gemeinsames Sondierungs-Papier haben, aus dem man erkennen kann, ob es für Koalitionsgespräche ein stabiles Fundament gibt, oder nicht.” Und Grünen-Chef Cem Özdemir twitterte am Samstagnachmittag: “Unsere Klimaziele sind nicht verhandelbar”.

Nov 11

Alexander Graf Lambsdorff, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alexander Graf Lambsdorff, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Europapolitiker Alexander Lambsdorff (FDP) sieht eine künftige Bundesregierung in der Pflicht, Konsequenzen aus den “Paradise Papers”-Enthüllungen zu ziehen. Bei diesem Thema seien sich die Jamaika-Sondierer einig, sagte er der “B.Z. am Sonntag”. Die aufgedeckten Praktiken zur Steuervermeidung auf Kosten mehrerer EU-Staaten nannte er “eine Sauerei”.

Die FDP wolle Steuerwettbewerb. “Aber er muss fair sein, denn da geht es nicht nur um Geld, sondern auch um die Zustimmung der Bürger zur Marktwirtschaft, Demokratie und Europa”, sagte Lambsdorff In diesem Punkt sei sich Jamaika übrigens einig. “Wir wollen nicht länger zugucken, sondern mit großem Nachdruck gegen diese Steuertricks vorgehen.”

Nov 11

Internet-Nutzerin vor dem Computer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Internet-Nutzerin vor dem Computer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Jamaika-Unterhändler für die Themenbereiche Innen, Sicherheit und Rechtsstaat haben sich im Grundsatz darauf verständigt, am Gesetz zum härteren Vorgehen gegen Hass und Hetze im Internet festzuhalten. “Wir wollen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) durch eine Neuregelung weiterentwickeln”, heißt es in einem entsprechenden Papier der Verhandlungsgruppe. Das “Handelsblatt” berichtet darüber.

Wie die Änderungen, die sich CDU, CSU, FDP und Grüne vorstellen, genau aussehen sollen, ist noch offen. “Im Netz müssen die Persönlichkeitsrechte wie die Meinungsfreiheit geschützt werden”, heißt es dazu in dem Papier. “Der Staat muss ein deutliches Zeichen gegen Hass und Hetze im Netz setzen. Dies gilt auch für die sozialen Netzwerke.” Das NetzDG war am 1. Oktober mit einer Übergangsregelung in Kraft getreten. Es verpflichtet Online-Netzwerke, Beschwerden über Hasskriminalität und andere strafbare Inhalte umfassender zu bearbeiten und diese schneller zu löschen. Die am heftigsten diskutierten Regelungen des Gesetzes wie die Fristen von 24 Stunden bzw. einer Woche zum Löschen strafbarer Inhalte greifen erst nach der dreimonatigen Übergangsregelung zum 1. Januar. Dann sollen sich Nutzer auch beim Bundesamt für Justiz beschweren können, wenn eine Beschwerde aus ihrer Sicht nicht ordnungsgemäß bearbeitet wurde.