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Nov 10

Jogi Löw (Deutsche Nationalmannschaft), Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Jogi Löw (Deutsche Nationalmannschaft), Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Nationalmannschaft und die Auswahl aus England haben sich im Testspiel am Freitagabend mit 0:0 unentschieden getrennt. Die Deutschen zeigten sich zu Beginn der Partie als das stärkere Team und kamen zu einigen guten Chancen. Nach gut einer halben Stunde wurden aber auch die Engländer gefährlich, die Gastgeber konnten ihre Möglichkeiten jedoch nicht nutzen.

Nach der Pause fehlte es beiden Teams über weite Strecken an Ideen, Chancen gab es kaum.

Nov 10

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Freitag leicht nachgelassen. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 23.422,21 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,17 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.580 Punkten im Minus gewesen (-0,05 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.310 Punkten (-0,02 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1664 US-Dollar (+0,16 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.276,14 US-Dollar gezahlt (-0,69 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,18 Euro pro Gramm.

Nov 10

Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Berliner Linkspartei lehnt die Einführung eines solidarischen Grundeinkommens ab, wie sie als Idee vor kurzem von Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) in einem Zeitungsbeitrag formuliert worden war. “Die Einführung von Workfare-Konzepten im Bereich der sozialen Sicherung, die die Gewährung von Sozialleistungen an die Pflicht zur Arbeitsaufnahme binden, wird es mit der Linken nicht geben”, so die Landesvorsitzende der Berliner Linkspartei, Katina Schubert, in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung “Neues Deutschland” (Wochenendausgabe). Die Linke, so Schubert, trete für eine sanktions- und repressionsfreie Grundsicherung ein, die soziale Teilhabe in allen Lebenslagen ermöglicht.

Sollte Müllers Vorschlag aber in Richtung einer dauerhaften Einführung eines dritten Sektors auf dem Arbeitsmarkt gehen, neben dem öffentlichen Dienst und dem Privatsektor, zeigt sich die Berliner Linke dafür aufgeschlossen. Auch deshalb weil Arbeit im Zeichen der Digitalisierung neu gedacht werden müsse: “Wir müssen nicht nur verhindern, dass ein digitales Prekariat entsteht, sondern auch dafür sorgen, dass Menschen durch Veränderungen in der Arbeitswelt nicht an den Rand gedrängt werden”, so Schubert. Grundsätzlich stehe die Linke für eine arbeitsmarktpolitische Konzeption, in der in gute Arbeit investiert wird und nicht Transferabhängigkeit gefördert sowie Niedriglöhne subventioniert werde.

Nov 10

Amazon-Päckchen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Amazon-Päckchen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Um der wachsenden Flut von Paketbestellungen Herr zu werden, will Amazon nun auch Privatpersonen als Boten einspannen. “Amazon Flex” heißt der neue Dienst, der gerade online aktiviert wurde: “Wir wollen in den nächsten Wochen die ersten Kunden beliefern”, sagte eine Amazon-Sprecherin dem “Tagesspiegel” (Samstagsausgabe). Zum Start zunächst nur in Berlin, weitere Regionen sollen folgen.

Ob das noch vor dem Weihnachtsgeschäft geschehe, sei noch offen. Registrieren könne sich jeder Volljährige, Voraussetzung seien Führerschein, Auto und ein Smartphone. Amazon verspricht als Bezahlung bis zu 64 Euro für eine Lieferschicht von vier Stunden.

Nov 10

Facebook-Zentrale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Facebook-Zentrale, über dts Nachrichtenagentur

Lawrence (dts Nachrichtenagentur) – Facebook will bei der Aufklärung von womöglich ausländischer Beeinflussung im US-Wahlkampf 2016 helfen. “Wir wollen der Regierung helfen, dass sie diese Dinge untersuchen kann”, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Freitag bei einer Veranstaltung in der University of Kansas, die live auf Facebook übertragen wurde. Es müsse jetzt jedes Puzzleteil zusammengesetzt werden, um dafür zu sorgen, dass solche Dinge nicht wieder passieren könnten.

Facebook investiere viel in Sicherheit, so der Unternehmensgründer. Bis Ende des Jahres würden 10.000 Mitarbeiter bei Facebook allein mit dem Thema Sicherheit befasst sein. Dies seien so viele, dass ihre Beschäftigung einen Einfluss auf den Profit des Unternehmens habe. Sicherheit sei jedoch die oberste Priorität, so Zuckerberg. Zuvor waren Rechtsvertreter von Facebook, aber auch von Google und Twitter vom US-Senat vorgeladen worden, um über mehrere Stunden Fragen zu der Thematik zu beantworten. Zwischen Juni 2015 und August 2017 sollen rund 80.000 Posts von einer mutmaßlichen “Troll”-Fabrik aus Russland abgesetzt worden sein, angeblich um soziale und politische Spannungen zu schüren.

Nov 10

Bundeswehr-Panzer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeswehr-Panzer, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland will zusammen mit anderen EU-Staaten schneller in der Lage sein, über militärische Auslandseinsätze zu entscheiden. Das geht aus einem Dokument hervor, mit dem mehr als 20 EU-Staaten am kommenden Montag eine “permanente strukturierten Zusammenarbeit” (Pesco) im Verteidigungsbereich auf den Weg bringen wollen, wie die “Süddeutsche Zeitung” (Samstagsausgabe) berichtet. Das Dokument verpflichtet die Teilnehmer der Pesco zum “Streben nach beschleunigten politischen Zusagen auf nationaler Ebene”.

Das schließe die “mögliche Prüfung nationaler Entscheidungsprozeduren” ein. Die Formulierung zielt offenbar auch ab auf den deutschen Parlamentsvorbehalt für Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die extrem starke Stellung des Bundestags bei Auslandseinsätzen ist eine deutsche Besonderheit, die von europäischen Partnern als Unsicherheitsfaktor bei gemeinsamen Vorhaben betrachtet wird. “Nationale verfassungsrechtliche Entscheidungsprozesse bleiben von den Verpflichtungen unberührt”, hieß es von deutscher Seite. Unterzeichnet werden soll das Dokument von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

Nov 10

Wolfgang Kubicki, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wolfgang Kubicki, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion um die Enthüllungen der “Paradise Papers” plädiert FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki dafür, dass Deutschland sein Problem mit Steueroasen in und außerhalb der EU im Alleingang löst. “In allen Fällen, in denen wir wissen, dass irgendwo auf der Welt Erträge steuerfrei kassiert werden, verweigern wir den Abzug als Betriebsausgabe”, schlägt Kubicki in der aktuellen Ausgabe des “Spiegel” vor. Dann komme der deutsche Fiskus wenigstens zum Teil auf seine Kosten.

“Dazu brauchen wir keine bilateralen Vereinbarungen, und wir müssen auch die EU nicht fragen.” Kubicki verwahrte sich gegen Vorwürfe von Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD), er tauge nicht zum Finanzminister, weil er als Strafverteidiger auch Beschuldigte im Cum-Ex-Steuerskandal vertrete. Steinbrück verstehe offensichtlich nicht die Prinzipien des Rechtsstaats, sagte Kubicki. Strafverteidiger sicherten von Gesetzes wegen die Ordnungsgemäßheit eines Verfahrens. Steinbrück wolle “durch sein bekannt nassforsches Auftreten offensichtlich davon ablenken, dass er es, aus welchen Gründen auch immer, als Finanzminister unterlassen hat, die Lücken im Steuerrecht zu schließen”. Was Finanzminister Wolfgang Schäuble 2012 gemacht habe, hätte Steinbrück schon 2006 vollziehen können. “Dem deutschen Fiskus wären mehrere Milliarden Euro an Steuererstattungen erspart geblieben.”

Nov 10

Dienstwagen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Dienstwagen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Spitzenbeamte in den Bundesministerien sind offenbar zunehmend frustriert über ihre neuen Dienstwagen mit Hybridantrieb. Ihre Fahrer klagen laut “Spiegel” darüber, dass die Autos nur kurze Strecken elektrisch zurücklegen. Bei längeren Fahrten, wenn der Verbrennungsmotor anspringe, seien die Verbräuche exorbitant hoch, zumal die Wagen wegen der Elektromotoren schwerer seien.

Wegen kleinerer Tanks müssten die Chauffeure ständig nachtanken, heißt es dem Nachrichtenmagazin zufolge. Zwei Staatssekretären aus Bundesfinanz- und Verkehrsministerium reicht es nun: Sie haben sich beim Hersteller BMW über ihren Dienstwagen vom Modell 740e iPerformance beschwert, schreibt der “Spiegel” weiter. Hybridwagen sind derzeit sehr beliebt in der Berliner Politik, weil sie als klimaschonend gelten. Die Irritation in der Bundesregierung ist groß, weil man die Plug-in-Hybride mit in die Elektromobilitätsförderung aufgenommen hatte, was den Kunden einen Umweltbonus von 3.000 Euro sichert. Der Zuschuss scheint mit Blick auf den wahren CO2-Ausstoß nicht wirklich gerechtfertigt zu sein, berichtet das Magazin. BMW bestätige die “Rückmeldungen aus dem Fuhrpark” der Ministerien, verweist darauf, dass die Diskrepanz zwischen angegebenem und realem Verbrauch “nicht nur von BMW-Kunden beobachtet wird”. Das stundenlange Warten auf die Ministerialen mit Standheizung reduziere die “verfügbare Reichweite für das elektrische Fahren”.

Nov 10

VW-Logo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: VW-Logo, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Dem VW-Konzern droht offenbar neuer Ärger von der Finanzaufsicht BaFin. Die Behörde untersucht laut eines Berichts des “Spiegel” seit Kurzem, ob VW im Zuge der Dieselaffäre Insiderinformationen unbefugt an Dritte weitergegeben hat. Hintergrund sind die Ereignisse bei VW am 20. und 21. September 2015. Bei einer Krisensitzung am 20. September sollen VW-Techniker erklärt haben, nicht nur in den USA sei Schummelsoftware eingesetzt worden, sondern auch in anderen Teilen der Welt, betroffen seien mehrere Millionen Autos.

Ein weiteres Ergebnis der Sitzung sei gewesen: Man müsse die Bundesregierung informieren, ehe man mit den heiklen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit gehe, schreibt der “Spiegel”. Am Tag darauf unterrichtete Winterkorn den Chef des Kraftfahrt-Bundesamtes, Ekhard Zinke, und Verkehrsminister Alexander Dobrindt darüber. Erst am 22. September veröffentlichte der Konzern eine entsprechende Ad-hoc-Meldung. “Wir sehen uns diesen Vorgang mit Blick auf eine möglicher weise unbefugte Weitergabe von Insiderinformationen an”, bestätigte eine BaFin-Sprecherin dem Magazin. Die Finanzaufsicht geht bereits seit 2015 dem Verdacht auf Insiderhandel nach. Wegen Marktmanipulation ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig. VW erklärt, man habe die “kapitalmarktrechtliche Publizitätspflicht ordnungsgemäß erfüllt”.

Nov 10

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Freitag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.127,47 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,42 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere von Adidas entgegen dem Trend mit gut drei Prozent im Plus.

Mehrere Analysten hatten nach den am Donnerstag veröffentlichten Quartalszahlen die Aktie auf “Kaufen” gesetzt. Vom Dow kamen unterdessen negative Vorgaben. Am Nachmittag wurde der Index mit 23.405,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,24 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1654 US-Dollar (+0,08 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.276,24 US-Dollar gezahlt (-0,68 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,21 Euro pro Gramm.