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Nov 08

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Mittwoch kaum verändert geschlossen. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 23.563,36 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,03 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.590 Punkten im Plus gewesen (+0,09 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.340 Punkten (+0,31 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochabend kaum verändert. Ein Euro kostete 1,1596 US-Dollar (+0,02 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.280,94 US-Dollar gezahlt (+0,44 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,51 Euro pro Gramm.

Nov 08

Mutter mit zwei Kindern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mutter mit zwei Kindern, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Die Schauspielerin Susan Sarandon hat großen Respekt für Mütter. “Kinder großzuziehen, ihnen die Fürsorge zu geben, die sie brauchen, immer für sie da zu sein und ihnen mit dem besten Rat der Welt zur Seite zu stehen, ist kein leichter Job”, sagte sie der Zeitschrift “Myway” (EVT: 08.11.). “Doch wir alle geben unser Bestes und hoffen, dass unser Bestes gerade gut genug ist.”

Jede Mutter habe ihre Fehler, “doch eines haben wir alle gemeinsam: die Liebe zu unseren Kindern. Und ich möchte behaupten, dass das auf die meisten Mütter unserer Erde zutrifft”, so die Schauspielerin.

Nov 08

Konzentrationslager Auschwitz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Konzentrationslager Auschwitz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert, dass alle Schüler der höheren Schulklassen eine KZ-Gedenkstätte besuchen müssen. Zentralratspräsident Josef Schuster sagte dem MDR-Magazin “Exakt”, dass bei solch einem Pflichtbesuch an authentischen Orten das historische Geschehen begreifbarer wird als in Büchern oder Filmen: “Ich halte solche Besuche auch für Schüler mit Migrationshintergrund, also deren Vorfahren nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hatten, für sinnvoll. In der Gedenkstätte wird sichtbar, wohin die Diskriminierung und Verfolgung einer Minderheit im Extremfall führen kann.”

Auch Rolf Isaacsohn, der Ehrenvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Leipzig, ist für Pflichtbesuche. Der Holocaust-Überlebende, der als Kind nach Theresienstadt deportiert wurde, sagte MDR-“Exakt”: “Es ist wichtig, dass das heute weitergeführt wird, dass die Schulklassen, wie es zu schon zu DDR-Zeiten war, alle nach Buchenwald mussten. Freiwillig haben ja manche Scheu davor, das zu sehen oder zu erleben.” Im Bildungssystem der DDR waren Besuche von KZ-Gedenkstätten verpflichtend für jeden Schüler – meistens im Rahmen der Jugendweihe. Heute gibt es diese Pflichtbesuche kaum noch. Lediglich in Bayern steht für nahezu alle Schüler der Besuch einer KZ-Gedenkstätte im Rahmen einer Schulexkursion auf dem Lehrplan. Das ergab eine “Exakt”-Umfrage unter allen 16 Kultusministerien der Bundesländer. Thüringens Minister für Jugend, Bildung und Sport, Helmut Holter (Linke), positioniert sich gegen einen im Lehrplan verordneten Gedenkstätten-Besuch. Zwang sei das falsche pädagogische Mittel, sagte er dem MDR-Magazin: “Das ist für mich eine andere Herangehensweise. `Ach, jetzt müssen wir dahin, jetzt müssen wir uns das auch antun.` Ich halte den Weg der Freiwilligkeit für den richtigen.” Auch die Gedenkstätte Buchenwald lehnt die Verankerung eines KZ-Besuchs im Lehrplan ab. Der Sprecher der Gedenkstätte, Philipp Neumann-Thein, teilte dem MDR-Magazin schriftlich mit: “Unsere jahrzehntelangen Erfahrungen zeigen, dass bei freiwilligen Gedenkstättenbesuchen die Eigenmotivation der Besucher deutlich höher ist, sich intensiv und nachhaltig mit Buchenwald und seiner Geschichte auseinanderzusetzen.”

Nov 08

George Clooney mit Fans, über dts Nachrichtenagentur
Foto: George Clooney mit Fans, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Der Schauspieler George Clooney hat angedeutet, bald nicht mehr als Schauspieler, sondern nur noch hinter der Kamera arbeiten zu wollen: “Ich bekomme einfach keine guten Drehbücher”, sagte er dem Magazin “Stern”. Nach dem Verkauf seiner Tequila-Firma, die ihm eine Milliarde Dollar eingebracht habe, brauche er wirklich kein Geld. “Außerdem”, so Clooney weiter, “bin ich jetzt 56 Jahre alt, ich kann nicht mehr den Helden spielen, der am Schluss das Mädchen küsst, das will doch keiner sehen.”

Zu seinen politischen Ambitionen sagte Clooney: “Ich habe da keinen Ehrgeiz. Manche fragen sogar, ob ich ins Weiße Haus will. Ich sage immer, es könnten jederzeit kompromittierende Fotos aus meiner Vergangenheit auftauchen.” Darüber hinaus könne man als Vater von Zwillingen keine Pläne machen. “Man kann alles nur so nehmen, wie es kommt und genießen.”

Nov 08

Einkommensteuer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Einkommensteuer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Wirtschaftsflügel der Union warnt die CDU/CSU davor, sich in einem Jamaika-Bündnis in der Steuerpolitik mit einer Abschaffung des Solidaritätszuschlags zufriedenzugeben und das Ziel einer Einkommensteuersenkung aufzugeben: “Wir haben 15 Milliarden Euro Entlastung für untere und mittlere Einkommen versprochen. Dafür werde ich weiter kämpfen”, sagte der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT), Carsten Linnemann, dem “Handelsblatt” (Donnerstag). Zuvor hatte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer erklärt, dass weder die Union noch die Grünen bereit für eine echte Steuerreform seien.

Deshalb konzentriere man sich in den Sondierungen für ein Jamaika-Bündnis jetzt auf den Soli. Das will Linnemann so nicht hinnehmen. 80 Prozent der Entlastung durch einen Soli-Wegfall kämen den oberen 20 Prozent der Einkommensteuerzahler zugute, die untere Hälfte hätte faktisch nichts davon. “Wenn wir die Soli-Abschaffung nicht an eine Einkommensteuertarifreform koppeln, mit der wir die unteren Einkommen entlasten, verliert die Politik die gesamte Glaubwürdigkeit im steuerlichen Bereich”, warnte der CDU-Politiker. Dagegen empfiehlt FDP-Wirtschaftsexperte Michael Theurer, sich jetzt ganz auf die Soli-Abschaffung zu konzentrieren: Man müsse die Realisierungschancen einer Einkommensteuersenkung bedenken, sagte er dem “Handelsblatt”. Denn diese müsste durch den Bundesrat und dort hätte eine Jamaika-Regierung keine Mehrheit. “Auf den Soli hat der Bund dagegen alleine Zugriff”, sagte Theurer.

Nov 08

Bundeswehrsoldat in Afghanistan, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeswehrsoldat in Afghanistan, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Sicherheits- und Verteidigungsexperte Karl A. Lamers begrüßt die angekündigte Erhöhung der Nato-Truppenstärke in Afghanistan: “Ich glaube, dass wir in Afghanistan zurzeit eine Situation haben, die geprägt ist durch das Wiedererstarken der radikal-islamischen Taliban und einer Expansion der Terrormiliz IS. Insofern macht es Sinn, dass wir eine Erhöhung um rund 3.000 Soldaten vornehmen”, sagte er dem “Mannheimer Morgen” (Donnerstagsausgabe). derzeit sind etwa 13.000 Nato-Soldaten in Afghanistan im Einsatz. Am Donnerstag wollen die Verteidigungsminister in Brüssel über eine Aufstockung beraten. Ob auch Deutschland künftig mehr Soldaten an den Hindukusch schicken soll, dazu wollte Lamers sich nicht äußern: “Das muss dem Gespräch zwischen den potenziellen Koalitionspartnern vorbehalten bleiben. Da will ich nicht vorgreifen.”

Zurzeit erlaubt das Mandat den Einsatz von bis zu 980 Soldaten. Lamers sagte: “Ich glaube, dass Deutschland damit seiner Verantwortung in hohem Maße gerecht wird.”

Nov 08

Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 7, 14, 24, 37, 38, 43, die Superzahl ist die 7. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 5184422. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 378292 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Lotto-Jackpot befinden sich derzeit rund 14 Millionen Euro.

Nov 08

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Finanzaufsicht will erstmals Anleger über die Gefahren von virtuellen Börsengängen informieren. In den kommenden Tagen werde es eine entsprechende Verbraucherwarnung der Behörde geben, heißt es laut “Handelsblatt” (Donnerstag) aus Kreisen der Aufsicht. Einer der Kernpunkte sei die Warnung der Bafin, dass die sogenannten Initial Coin Offerings (ICOs) höchst spekulative Investments seien und erhebliche Risiken mit sich brächten.

Auch ein gesamter Verlust der Investitionen sei möglich. Bislang hatte sich die Bafin nur allgemein zu Kryptowährungen wie dem Bitcoin geäußert, zu virtuellen Börsengängen – im Unterschied zu Aufsichtsbehörden in den USA, der Schweiz oder Singapur – aber geschwiegen. ICOs werden von Start-ups vor allem aus dem Umfeld von Kryptowährungen begeben, ihre Zahl ist in diesem Jahr deutlich gewachsen. Weltweit haben Anleger 2017 bislang mehr als drei Milliarden Dollar in ICOs investiert, 2016 lag das Volumen noch bei weniger als 100 Millionen Dollar. Anleger erwerben bei einem virtuellen Börsengang sogenannte Coins oder Tokens. Diese digitalen Gutscheine bieten im Unterschied zu Aktien häufig kein Mitspracherecht, sondern versprechen höchstens die Beteiligung an künftigen Gewinnen oder einen Zugang zum geplanten Service des Start-ups. Teilweise werden sie von den Anbietern als Spenden deklariert, auf die Anleger keinerlei Ansprüche mehr haben. Mit einer pauschalen Warnung vor ICOs beträte die Aufsicht Neuland. Bisher hat sie nur einzelne Produkte verboten beziehungsweise deren Vertrieb eingeschränkt. Im Frühjahr untersagte die Bafin Finanzdienstleistern beispielsweise, Differenzgeschäfte (CFDs) mit einer Nachschusspflicht an Privatkunden zu verkaufen. Bereits 2016 hatte die Behörde mit einem Verkaufsverbot von Bonitätsanleihen an Privatanleger gedroht.

Nov 08

Computer-Nutzerin auf Facebook, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Computer-Nutzerin auf Facebook, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, hat Eltern kritisiert, die in sozialen Netzwerken unbedacht Fotos von ihren Kindern veröffentlichen: “Es besteht die Gefahr, dass damit auf vielfältige Weise Missbrauch betrieben wird. Jede Information, die ins Netz gestellt wird, ist eine Einladung an andere, damit etwas anzufangen: darüber zu reden, zu diskutieren, zu lästern”, sagte Krüger der “Welt” (Donnerstag). “Die Konsequenzen des Postens in den sozialen Medien haben dann meistens die Kinder zu tragen.”

Auch Kinder hätten Persönlichkeitsrechte. “Die gilt es zu wahren. Dazu gehört, die Kinder einzubeziehen”, so Krüger. Er monierte, dass viele Mütter und Väter dies aber nichts täten: “Etwa zwei Drittel der Eltern sagen, dass sie ihre Kinder entweder gar nicht beteiligen oder erst im Nachhinein informieren, wenn sie etwas ins Netz gestellt haben. Das ist ein Verstoß gegen die UN-Kinderrechte.” Das Kinderhilfswerk startet am Donnerstag die Facebook-Kampagne “Liebe Mama, lieber Papa, denkt nach, bevor ihr postet” gegen ein solches unüberlegtes Veröffentlichen von Kinderbildern. Eltern sollten auf jeden Fall reflektieren, “dass Bilder missbräuchlich genutzt werden können”, forderte Krüger. “Nicht nur von Pädophilen. Es können schon Bilder sein, die Eltern einfach amüsant finden – andere Nutzer aber treiben dann Unfug damit. Es müssen sich einfach alle Beteiligten gut fühlen mit der Veröffentlichung.”

Nov 08

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der DAX kaum verändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.382,42 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,02 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen mit einem Plus von mehr als sechs Prozent die Papiere von HeidelbergCement.

Das Unternehmen hatte zuvor die Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von Juli bis Oktober um sieben Prozent auf 1,06 Milliarden Euro. Der Dow verzeichnete unterdessen kaum Veränderungen. Am Nachmittag wurde der Index mit 23.543,30 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,06 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochnachmittag ebenfalls kaum verändert. Ein Euro kostete 1,1583 US-Dollar (-0,08 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.284,94 US-Dollar gezahlt (+0,75 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,67 Euro pro Gramm.