preload
Nov 05

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

San Antonio (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Schießerei in einer kleinen texanischen Kirche sind laut Medienberichten mindestens 20 Menschen getötet und mindestens 30 weitere verletzt worden. Der Fernsehsender ABC-News berichtete, mehrere Quellen hätten diese Zahlen bestätigt. US-Präsident Donald Trump meldete sich umgehend per Twitter von Japan aus zu Wort: “May God be w/ the people of Sutherland Springs, Texas. The FBI & law enforcement are on the scene. I am monitoring the situation from Japan”, schrieb der US-Präsident.

In dem Ort Sutherland Springs östlich der Millionenstand San Antonio war gegen 11:30 Uhr Ortszeit (18:30 Uhr deutscher Zeit) ein Mann in das baptistische Gotteshaus gelaufen und hatte das Feuer eröffnet, hieß es. Eine halbe Stunde zuvor hatte dort ein Gottesdienst begonnen. Die Polizei bestätigte, dass der Schütze tot sei. Die weiteren Hintergründe waren zunächst unklar.

Nov 05

Berliner Polizist, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Berliner Polizist, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zustände an der Polizei-Akademie Berlin haben jetzt auch ein politisches Nachspiel. FDP, CDU und AfD einigten sich auf den gemeinsamen Wunsch, eine Sondersitzung des Innenausschusses des Abgeordnetenhauses von Berlin einzuberufen. Das schreibt die “Welt” in ihrer Montagausgabe.

Die zuständigen Verantwortlichen der Parteien haben einen entsprechenden Antrag unterschrieben. Nach dem Bestreben der Parteien soll die Sitzung bereits auf den kommenden Mittwoch terminiert werden. Da sich mehr als ein Drittel des Ausschusses für dieses Anliegen zusammengefunden hat, muss die Sitzung wohl stattfinden. Die Parteien wollen dabei auch die für das Personalwesen zuständige Polizei-Vize-Präsidentin Margarethe Koppers anhören. Die Diskussion um die Zustände an der Polizeiakademie war durch die Audio-Datei eines Einsatz-Trainers ins Rollen gekommen, die die “Welt” veröffentlicht hatte. Auf dem Band beklagte der Mann, dass in der Akademie – vor allem durch Schüler mit Migrationshintergrund – nicht hinnehmbare Zustände herrschten. Es gebe respektloses Verhalten gegenüber den Lehrern und auch untereinander. Wie die “Welt” aus Polizeikreisen erfahren haben will, soll polizeiintern bereits darüber nachgedacht werden, den zuständigen Leiter zu versetzen. Der Vorschlag stößt allerdings auch bei seinen Kritikern auf Unbehagen. Einem Polizeiführer zufolge habe der Beamte lediglich die von ihm verlangten Reformen umgesetzt. Verantwortlich für die mutmaßliche Misere sei allein die Vize-Polizeipräsidentin. Bei der Sondersitzung soll es zudem um den Mord im Tiergarten gehen.

Nov 05

US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur
Foto: US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur

San Antonio (dts Nachrichtenagentur) – Bei einer Schießerei im US-Bundesstaat Texas sind am Sonntag mehrere Menschen niedergeschossen worden. Laut Medienberichten war in dem Ort Sutherland Springs gegen 11:30 Uhr Ortszeit (18:30 Uhr deutscher Zeit) ein Mann in ein baptistisches Gotteshaus gelaufen und hatte das Feuer eröffnet. Die Polizei bestätigte, dass es Opfer gebe, nannte aber zunächst keine genauen Zahlen.

Der Schütze sei tot, wurde gemeldet. Die weiteren Hintergründe waren zunächst unklar.

Nov 05

Yunus Malli (VfL Wolfsburg), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Yunus Malli (VfL Wolfsburg), über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 11. Spieltags in der Fußball-Bundesliga hat der VfL Wolfsburg gegen Hertha BSC mit 3:3 unentschieden gespielt. Dabei waren die Berliner schon in der ersten Spielminute durch Vedad Ibisevic in Führung gegangen und konnten den Vorsprung fast die ganze erste Halbzeit halten. Daran änderte zunächst auch nichts ein Foulelfmeter in der 20. Minute – Mario Gomez verschoss.

Erst in der 41. Minute fiel der Ausgleich durch Yunus Malli, doch Mario Gomez konnte in der 44. Wolfsburg erstmals in Führung bringen – die Partie war gedreht. In der 53. Minute der erneute Ausgleich, diesmal durch Herthas Karim Rekik. Wolfsburgs Divock Origi brachte in der 60. Minute seine Mannschaft erneut in Führung, Davie Selke beendete das Torspektakel in der 84. Minute durch den erneuten Berliner Ausgleichstreffer. Zwei weitere Treffer wurden dank Video-Beweis nicht anerkannt.

Nov 05

Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Lindner hat vor der Fortsetzung von Sondierungsgesprächen mit Union und Grünen den Tonfall verschärft. Er wolle sich am Ende nicht vorwerfen lassen müssen, seine Prinzipien verraten zu haben, sagte Linder der ZDF-Sendung “Berlin direkt” am Sonntag. Da könne er es eher akzeptieren, im Falle eines Scheiterns der Sondierungsgespräche als kompromisslos zu gelten.

Bei der Frage, ob die FDP einen Koalitionsvertrag unterschreibe, in dem ein Ausstieg aus der Kohle beschlossen würde, verwies er darauf, dass die CDU das bereits ausgeschlossen habe. “Deswegen muss ich mich für die FDP da gar nicht positionieren.” Das deutsche Klimaziel bis 2020 stellte Lindner infrage. “Liebe Grüne, ich möchte physikalisch wissen, wie sichert Ihr die Energieversorgung, wenn die Kohle wegbricht?” Hier seien die Grünen jetzt gefordert. Am Montag setzen die Verhandlungsführer von Union, FDP und Grünen ihre Sondierungsgespräche fort.

Nov 05

Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat sich unbeeindruckt gezeigt von möglichen Versuchen, ihm sein Amt streitig zu machen. Auf die Frage, ob mit Olaf Scholz jemand an seinem Stuhl säge, sagte Schulz in der ARD-Sendung “Bericht aus Berlin”, dass er insbesondere der Basis vertraue und davon ausgehe, dass er beim Parteitag im Dezember wiedergewählt werde. “Ich bin seit sechs Monaten Vorsitzender der SPD. Ich trete auf dem Parteitag in Berlin für ein weiteres Mandat als Parteivorsitzender an und ich glaube, dass ich dafür auch eine deutliche Mehrheit auf dem Parteitag bekommen werde.”

Einer konkreten Antwort auf die am Sonntag in der “BamS” erhobene Forderung der Jusos nach einem zusätzlichen Stellvertreter-Posten für Johanna Uekermann wich Schulz aus. Er verwies auf den 20.11.17. Dann werde sich die Parteiführung mit Personalfragen befassen: “Ich glaube, wir sind auch gut beraten, wenn wir die personellen und programmatischen Debatten in der Partei führen und nicht über die “Bild am Sonntag”.” Mit dem Leitantrag wird am Montag der erste Aufschlag des Parteivorsitzenden im Erneuerungsprozess erwartet. Nach den Worten Schulz` werden darin zunächst erst einmal Fragen in der Debatte aufgeworfen, etwa zur Zukunft Europas, der Migration oder der Arbeit. Und neben der programmatischen Erneuerung ginge es auch um die organisatorische. Die Basis müsse stärker mitbestimmen und Online-Möglichkeiten besser genutzt werden, so Schulz. Ob er selbst nicht doch schon Antworten geben müsse und weniger moderieren, das sieht Schulz offenbar nicht. Er schlage selbst eine ganze Menge von Punkten vor, sagte er dem “Bericht aus Berlin”, ohne dabei aber wirklich konkret zu werden. Zur Frage von möglichen Neuwahlen gibt sich Schulz entspannt: Wenn Frau Merkel den Wählerauftrag nicht umsetzen könne, dann müssten Wählerinnen und Wähler erneut sprechen, so Schulz. Dass Neuwahlen für die SPD zu einem schlechten Zeitpunkt kommen könnten, wollte Schulz nicht kommentieren.

Nov 05

Simone Peter, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Simone Peter, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unmittelbar vor Beginn der Weltklimakonferenz in Bonn an diesem Montag hat Grünen-Chefin Simone Peter größere Anstrengungen beim deutschen Klimaschutz gefordert. “Die Weltklimakonferenz in Bonn ist eine Chance für den internationalen Klimaschutz, die Gastgeber Deutschland nicht leichtfertig verspielen darf”, sagte Peter dem “Tagesspiegel” (Montagsausgabe). Der Kohleausstieg und der beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien seien “unverzichtbar”, um die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen.

Unterdessen sprach sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gegen einen “deutschen Sonderweg” in der Klimapolitik aus. “Nationale Alleingänge führen in der weltweit vernetzten Energie- und Klimapolitik in eine Sackgasse”, sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Sonntag in Berlin. “Sonderwege wie die Einführung eines nationalen CO2-Preises bringen dem weltweiten Klima nichts und verschlechtern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen”, so Kempf. Zuvor hatte der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff die deutschen Klimaziele für das Jahr 2020 infrage gestellt. “Die Ziele von 2020 kann niemand erreichen, ohne dass wir derartig massiv Betriebe in Deutschland stilllegen, und zwar nicht nur energieerzeugende Betriebe, sondern auch Industriebetriebe”, sagte Lambsdorff im “Deutschlandfunk”. Das käme einem “industriellen Selbstmord” gleich.

Nov 05

Dominique Heintz (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Dominique Heintz (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des elften Spieltags der Bundesliga hat der 1. FC Köln 0:3 gegen 1899 Hoffenheim verloren. Die Kölner stehen damit weiter sieglos auf dem letzten Tabellenplatz. Hoffenheim kann dagegen den Anschluss an die vorderen Plätze halten.

Die Gäste waren bereits in der zehnten Minute durch Dennis Geiger in Führung gegangen. Insgesamt sahen die Zuschauer in der ersten Hälfte ein gutes Spiel mit leichten Vorteilen für Hoffenheim. In der 54. Minute bekamen die Gäste einen Elfmeter zugesprochen, den Sandro Wagner verwandelte. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss scheiterte Milos Jojic mit einer guten Möglichkeit an Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann, kurz darauf verpasste auch Sehrou Guirassy eine Riesenchance zum Anschlusstreffer. Auf der anderen Seite erzielte Sandro Wagner zehn Minuten vor Schluss den dritten Treffer der Gäste und sorgte so für die Entscheidung. Am zwölften Spieltag müssen die Kölner nach der Länderspielpause in Mainz ran, Hoffenheim spielt gegen Frankfurt.

Nov 05

Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die Kurdische Gemeinde Deutschland hat scharfe Kritik an den Ausschreitungen bei einer Kurden-Demonstration am Samstag in Düsseldorf geübt. “Wir verurteilen die Gewalt der Demonstranten gegen die Polizei”, sagte Mehmet Tanriverdi, Vize-Chef der Dachorganisation, der “Rheinischen Post” (Montagsausgabe). “Die Bilder werfen ein völlig falsches Licht auf die politischen Ziele der Kurden. Mit den Ausschreitungen in Düsseldorf haben die Demonstranten der kurdischen Bewegung sehr geschadet.”

Die Teilnehmer der Demo am Samstag hatten nach Polizeiangaben trotz eines Verbots Fahnen und Transparente mit dem Porträt des Anführers der in Deutschland als Terrororganisation eingestuften PKK, Abdullah Öcalan, gezeigt. Als Beamte das unterbinden wollten, wurden sie angegriffen.

Nov 05

Christian Schmidt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Schmidt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Vize Christian Schmidt hat CSU-Chef Horst Seehofer gegen innerparteiliche Kritiker in Schutz genommen und zu Geschlossenheit aufgerufen. “Die Reihen zu schließen ist eine Verpflichtung für uns alle. In der Operation Jamaika muss die CSU eine Truppe aus einem Guss sein, sonst werden wir keinen Erfolg haben”, sagte Schmidt der “Passauer Neuen Presse” (Montagsausgabe).

“Es geht nicht um besondere Höflichkeit gegenüber Horst Seehofer, sondern um Unterstützung unseres nun wirklich erfahrenen Verhandlungsführers im Interesse hoher Wirkmacht der CSU”, erklärte Schmidt. Seehofer habe noch genügend Unterstützung in der Partei und brauche nun allen Rückhalt bei den Sondierungs- und möglichen Koalitionsverhandlungen. Personalfragen dürften erst auf dem Parteitag im Dezember gestellt werden, forderte Schmidt. Eine verfrühte Debatte schade nicht nur Seehofer, sondern auch dessen innerparteilichen Gegnern: “Wenn sich die CSU jetzt nicht geschlossen und mit voller Kraft bei den Sondierungen in Berlin einbringen kann, dann wird es nicht nur auf dem Parteitag sehr, sehr schwierig werden, egal wer sich zur Wahl stellt.” An die Adresse von Markus Söder, der der CSU am Wochenende ein Glaubwürdigkeitsproblem attestiert hatte, erklärte Schmidt: “Markus Söder spricht damit die zentrale Aufgabe an: Wir müssen unsere CSU-Positionen, mit denen wir den Wahlkampf bestritten haben, bei den Berliner Verhandlungen erkennbar zur Geltung bringen. Das ist die Glaubwürdigkeitsprüfung, vor der wir stehen.”