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Nov 03

David Ángel Abraham (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur
Foto: David Ángel Abraham (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Eintracht Frankfurt hat am 1. Spieltag in der 1. Bundesliga mit 2:1 gegen Werder Bremen gewonnen. Damit bleibt Bremen mit fünf Punkten Tabellenvorletzter. Werder bestimmte die Partie zunächst, doch in der 17. Minute brachte Ante Rebic die Frankfurter in Führung.

In der 25. Minute gelang Niklas Moisander dann der Ausgleich. In der Folge bemühten sich die Bremer um einen weiteren Treffer, scheiterten jedoch immer wieder an Frankfurts Torwart Lukas Hradecky. Nach der Pause hatte Frankfurt die besseren Chancen, in der 89. Minute schoss Sébastian Haller dann das 2:1.

Nov 03

Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Freitag leicht zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 23.539,19 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,10 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen mit einem Plus von knapp drei Prozent die Papiere von Apple.

Das Unternehmen hatte zuvor seine Quartalszahlen vorgelegt und sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis positiv überrascht. Wenige Minuten vor dem Handelsschluss war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.585 Punkten im Plus gewesen (+0,27 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.290 Punkten (+0,91 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1610 US-Dollar (-0,40 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.270,02 US-Dollar gezahlt (-0,60 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,17 Euro pro Gramm.

Nov 03

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Sandhausen (dts Nachrichtenagentur) – Der SV Sandhausen hat am 13. Spieltag in der 2. Bundesliga mit 0:1 gegen den MSV Duisburg verloren. Moritz Stoppelkamp brachte die Duisburger bereits in der 7. Minute in Führung. Die Sandhausener hatten unterdessen Probleme, ins Spiel zu finden, erst nach etwa 20 Minuten kamen sie zu ihrer ersten Chance.

Auch nach der Pause hatte Duisburg die Kontrolle über die Partie, kamen jedoch nicht zu einem weiteren Treffer. Unterdessen trennten sich der 1. FC Kaiserslautern und der VfL Bochum mit 0:0 unentschieden.

Nov 03

Flagge von Spanien, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flagge von Spanien, über dts Nachrichtenagentur

Madrid (dts Nachrichtenagentur) – Das spanische Staatsgericht hat am Freitag offiziell einen internationalen Haftbefehl gegen den abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont und weitere Minister seiner ehemaligen Regierung erlassen. Puigdemont hält sich derzeit in Belgien auf. Sein Antrag, per Videokonferenz vor Gericht auszusagen, wurde abgelehnt.

Für mehrere Mitglieder seiner ehemaligen Regierung war bereits am Donnerstag Untersuchungshaft angeordnet worden. Das katalanische Regionalparlament hatte vergangene Woche für die Abspaltung Kataloniens von Spanien gestimmt, Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte daraufhin offiziell die Amtsgeschäfte von Puigdemont übernommen.

Nov 03

Carles Puigdemont am 10.10.2017, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Carles Puigdemont am 10.10.2017, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der abgesetzte katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont ist bereit für eine Kandidatur bei der für den 21. Dezember geplanten Neuwahl in Katalonien. Er könne überall in der Welt Wahlkampf machen, sagte Puigdemont dem belgischen Sender RTBF. “Wir leben in einer globalisierten Welt.” Allerdings könne eine Wahl nicht neutral, unabhängig und normal sein, wenn sich die Regionalregierung im Gefängnis befinde, so Puigdemont weiter.

Für mehrere Mitglieder seiner ehemaligen Regierung war am Donnerstag Untersuchungshaft angeordnet worden, gegen den ehemaligen Regionalpräsidenten selbst wurde nach Angaben seines Anwalts ein Europäischen Haftbefehl erlassen. Das katalanische Regionalparlament hatte vergangene Woche für die Abspaltung Kataloniens von Spanien gestimmt, Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte daraufhin offiziell die Amtsgeschäfte von Puigdemont übernommen.

Nov 03

Airbus-Cockpit, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Airbus-Cockpit, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung verteidigt den umstrittenen Vorstandschef von Airbus gegen Vorwürfe aus Frankreich. Tom Enders sei “bis 2019″ bestellt, sagte ein Sprecher der Bundesregierung dem “Spiegel”: “Eine Abstimmung zwischen den Aktionären Deutschland, Frankreich und Spanien über die Zeit danach steht derzeit nicht auf der Tagesordnung.” Damit reagiert das Kanzleramt auf Berichte, wonach der französische Staatspräsident Emmanuel Macron den Airbus-Chef abberufen will und wieder mehr Staatseinfluss im Verwaltungsrat des Luft- und Raumfahrtunternehmens fordert.

Das “Handelsblatt” hatte berichtet, Macron habe darüber mit Merkel mehrmals gesprochen. Dies wollte das Bundeskanzleramt nicht bestätigen. In der deutschen Regierung wundert man sich über Macrons vermeintliche Meinungsänderung, was die Besetzung des Aufsichtsrats mit Mitgliedern der Regierungen aus den Anteilsländern angeht, schreibt der “Spiegel” weiter. Die derzeitige Struktur ohne politische Vertreter sei in den Jahren 2012 und 2013 vom damaligen Regierungsberater Macron mit ausgehandelt worden, heißt es in Berlin.

Nov 03

Polizeistreife im Einsatz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeistreife im Einsatz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Handel macht Polizei wie Justiz für eine Ladendiebstahlwelle mitverantwortlich und fordert härtere Strafen für Täter. Mitunter erscheine die Polizei gar nicht erst am Tatort, Händler seien frustriert und verzichteten immer häufiger auf eine Strafanzeige, heißt es laut “Spiegel” in einem Papier des Handelsverbands Deutschland (HDE). In der Branche verfestige sich der Eindruck, “dass dem Staat Wille und Möglichkeiten zur Rechtsdurchsetzung” fehlten.

Wiederholungstäter würden trotz Anzeigen auf freiem Fuß bleiben, die Polizei stelle teilweise nur die Personalien fest und lasse Verdächtige dann gehen. Der Verband fordert für schwere Diebstahlsdelikte die Mindeststrafe auf ein Jahr Haft anzuheben. Auch solle es weniger Möglichkeiten zur Verfahrenseinstellung geben, weil davon in “völlig unverhältnismäßiger Weise Gebrauch” gemacht werde. Zudem solle Videoüberwachung erleichtert werden. Speziell für nicht-deutsche Täter fordert der Verband Präventionsprogramme – diese Gruppe sei beim Ladendiebstahl überrepräsentiert. Laut HDE habe dieses Delikt dramatisch zugenommen. Offiziell registriert wurden aber in den vergangenen Jahren nur jeweils gleichbleibend rund 400. 000 Ladendiebstähle, die Dunkelziffer liege laut HDE bei “mindestens 98 Prozent”.

Nov 03

Siemens, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Siemens, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wegen unbestätigter Meldungen über den Abbau mehrerer Tausend Stellen in der Kraftwerkssparte steht Siemens-Chef Joe Kaeser seit zwei Wochen heftig unter Druck. Das berichtet der “Spiegel”. Die scheidende Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries wirft ihm sogar vor, mit der möglichen Schließung kompletter Werke in Ostdeutschland zum Erstarken des Populismus beizutragen.

In einem höflich, aber deutlich abgefassten Schreiben an die Ministerin weist der Manager darauf hin, dass die von der Bundesregierung und anderen Staaten geförderte Energiewende nicht nur “eine kurzzyklische Abschwächung der Nachfrage” nach konventioneller Kraftwerkstechnik ausgelöst habe, sondern “eine dauerhafte Veränderung” dieser Industrie. Daher seien Kapazitätsanpassungen unvermeidbar, sagte der Siemens-Chef dem Magazin. Im Gegenzug habe Siemens allein in Deutschland dieses Jahr gut 5.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Auch den Vorwurf, die Information über den avisierten Personalabbau sei “aus heiterem Himmel” gekommen, weist der Siemens-Chef zurück. Erste Gespräche seien mit den Arbeitnehmervertretern bereits vor gut einem Jahr begonnen und im Mai fortgeführt worden. Dabei gehe “Sorgfalt vor Schnelligkeit”. Die Ministerpräsidenten der vermutlich am stärksten betroffenen Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen fordern von Siemens nun weitere Aufklärung.

Nov 03

Opel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Opel, über dts Nachrichtenagentur

Rüsselsheim (dts Nachrichtenagentur) – Der Autohersteller Opel will künftig offenbar verstärkt in Ländern außerhalb Europas wachsen. “Wir wollen unseren Absatzmarkt deutlich vergrößern”, erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller laut “Spiegel” in einem Schreiben an die Belegschaft. Geplant sei, die bislang vorwiegend in Europa vertretene Marke globaler aufzustellen.

Als Bedingung für die Internationalisierung nannte Lohscheller, dass jedes Exportgeschäft profitabel sein müsse. Wie der “Spiegel” weiter berichtet, soll die langfristig angelegte Expansion in neue Märkte wie China oder Brasilien ein zentraler Punkt in Opels neuem Zukunftsplan sein. Diesen sogenannten 100-Tage-Plan wolle Lohscheller dem Aufsichtsrat des Rüsselsheimer Autoherstellers am Mittwoch in einer außerordentlichen Sitzung vorstellen. Am Donnerstag sei die offizielle Verkündung geplant. Ein weiteres wichtiges Ziel des Plans sei, Opel-Fahrzeuge mit emissionsärmeren Antrieben auszustatten, schreibt der “Spiegel”. Auf diese Weise wolle Opel die künftig strengeren CO2-Grenzwerte erreichen und drohenden Milliardenstrafen entgehen. Bei der Elektrifizierung setze Opel verstärkt auf Antriebstechniken seines neuen Eigentümers, des französischen Autokonzerns PSA, heißt es in dem Bericht weiter. Ein Technologietransfer soll demnach gewährleisten, dass Opel künftig ähnliche Elektroquoten erreicht wie sein Mutterkonzern: Im Jahr 2023 wolle der PSA-Konzern 80 Prozent seiner Modellpalette mit einem E-Antrieb anbieten. Übergeordnetes Ziel des Zukunftsplans sei, dass Opel spätestens im Jahr 2020 Gewinne schreibt, schreibt das Nachrichtenmagazin weiter. Ein Opel-Sprecher wollte sich zu dem Plan nicht äußern.

Nov 03

Kultusministerkonferenz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kultusministerkonferenz, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Susanne Eisenmann, attestiert Deutschlands Schulen ein sinkendes Niveau in den Fächern Deutsch und Mathematik. “Der Trend geht nach unten”, sagte Eisenmann, die auch Kultusministerin in Baden-Württemberg ist, dem “Spiegel”. Als Grund für die negativen Entwicklungen nennt die CDU-Politikerin eine zunehmend heterogene Schülerschaft: “Die Schulen gehen damit nicht optimal um – mit Zugewanderten, mit Förderschülern oder mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen.”

Im Leistungsvergleich des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen hatten Viertklässler kürzlich schlechter abgeschnitten als fünf Jahre zuvor. Gleichzeitig äußert sich Eisenmann kritisch zu ihrem eigenen Bundesland. Baden-Württemberg habe jahrelang in der Spitzengruppe gelegen, so die Ministerin. “Darauf haben wir uns zu sehr ausgeruht.” Eisenmann kritisiert zudem, dass in einigen Städten zu viele Kinder nach der Grundschule aufs Gymnasium wechselten – in Freiburg, Heidelberg oder Tübingen rund 60 Prozent. “Nicht alle Kinder sind fürs Gymnasium geeignet”, so die Ministerin. Es sei falsch zu sagen, “nur mit Abitur geht’s weiter im Leben”.