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Nov 02

Konstantin Rausch (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Konstantin Rausch (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Köln hat am 4. Spieltag in der Europa League mit 5:2 gegen den FC BATE Borissow gewonnen. Hertha BSC schlug unterdessen Sarja Lugansk mit 2:0. Die Partie in Köln begann umkämpft, in der 16. Minute brachte Simon Zoller die Gastgeber dann zunächst in Führung.

Nemanja Milunovic traf in der 31. Minute zum Ausgleich, nur zwei Minuten später legte Nikolai Signewitsch nach. In der 54. Minute gelang Yuya Osako der erneute Ausgleich, Sehrou Guirassy sorgte in der 63. Minute für die erneute Führung der Kölner. In der 82. Minute traf Osako noch einmal, in der 90. Minute schoss Milos Jojic das 5:2 für die Gastgeber. Für die Berliner traf Davie Selke in der 16. und der 73. Minute.

Nov 02

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Zum Handelsende in New York wurde der Dow-Jones-Index mit 23.516,26 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,35 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.580 Punkten im Plus gewesen (+0,04 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.235 Punkten (-0,15 Prozent).

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Jerome Powell als neuen Präsidenten der US-Notenbank Fed vorgeschlagen. Die Amtszeit der bisherigen Fed-Chefin Janet Yellen endet Anfang Februar 2018. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagabend stärker. Ein Euro kostete 1,1662 US-Dollar (+0,37 Prozent). Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 1.276,34 US-Dollar gezahlt (+0,04 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,19 Euro pro Gramm.

Nov 02

Andrej Kramarić (TSG 1899 Hoffenheim), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Andrej Kramarić (TSG 1899 Hoffenheim), über dts Nachrichtenagentur

Istanbul (dts Nachrichtenagentur) – 1899 Hoffenheim und Istanbul Basaksehir haben sich am 4. Spieltag in der Europa League mit 1:1 unentschieden getrennt. Hoffenheim hatte in der ersten Spielhälfte ein paar gute Chancen, dabei fehlte jedoch die Genauigkeit. Erst in der 47. Minute brachte Florian Grillitsch die Deutschen in Führung.

Die Türken drängten in der Folge auf den Ausgleich, kamen allerdings lange nicht gegen die Verteidigung der Gäste an. Erst in der Nachspielzeit gelang Edin Visca das 1:1.

Nov 02

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Jerome Powell soll neuer Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) werden: US-Präsident Donald Trump nominierte den Juristen und Ex-Investmentbanker am Donnerstag als Nachfolger von Amtsinhaberin Janet Yellen. Powell sei für die Aufgabe bestens geeignet, erklärte Trump. Der US-Senat muss dem Vorschlag noch zustimmen.

Powell ist seit dem Jahr 2012 Mitglied im Vorstand der Fed. Geldpolitisch gilt er als Yellen nahestehend, als Direktoriumsmitglied hatte er alle geldpolitischen Entscheidungen der vergangenen Jahre mitgetragen.

Nov 02

Galeria Kaufhof, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Galeria Kaufhof, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) mahnt den Karstadt-Eigner Signa, den Warenhaus-Beschäftigten eine verlässliche Perspektive zu geben. “Da sowohl Karstadt als auch Galeria Kaufhof in Nordrhein-Westfalen beheimatet sind und hier viele Kaufhäuser mit Tausenden von Mitarbeitern betreiben, beobachte ich die Entwicklung mit größtem Interesse”, sagte Pinkwart der “Rheinischen Post” (Freitagsausgabe). “Ich wünsche mir Lösungen, die eine zukunftsfähige Struktur befördern und eine verlässliche Perspektive für die Beschäftigten bieten.”

Da Signa Retail bereits 2015 Interesse an Galeria Kaufhof signalisiert habe, sei die erneute Interessensbekundung aber keine Überraschung, so Pinkwart.

Nov 02

Airbus-Cockpit, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Airbus-Cockpit, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Politiker von Union, FDP und Grünen sehen eine stärkere politische Kontrolle von Airbus kritisch. Tobias Lindner, Verteidigungsexperte der Grünen, kann “keinen Mehrwert, den ein größerer staatlicher Einfluss im Aufsichtsrat haben soll” erkennen: Es sei zu befürchten, dass nur mehr nationale Staatsinteressen in dieses europäische Unternehmen getragen würden und dies nur zu neuen Problemen führe, sagte Lindner dem “Handelsblatt” (Freitag). Wie die Zeitung unter Berufung auf französische Regierungskreise berichtet, drängt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einen stärkeren Staatseinfluss beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern.

Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, hält davon ebenfalls wenig. Die Entsendung von Regierungsvertretern in den Aufsichtsrat sei in den Statuten des Unternehmens nicht vorgesehen, sagte Pfeiffer dem “Handelsblatt”. “Die Regierungen haben ja heute bereits die Möglichkeit, bei der Ernennung von jeweils zwei Aufsichtsratsmitgliedern mitzureden”, sagte er. Pfeiffer widerspricht damit Überlegungen aus Paris, neuerlich Regierungsvertreter in den Aufsichtsrat zu entsenden, um die Konzernleitung mit dem Deutschen Tom Enders an der Spitze enger zu kontrollieren. Für FDP-Fraktionsvize Michael Theurer geht das alles zu weit. “Politiker sind nicht die besseren Konzernmanager”, sagte der Wirtschaftspolitiker der Zeitung. Die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns unterstreiche dies eindrucksvoll: Der Aktienkurs habe sich in den vergangenen Jahren vervierfacht. Doch so einig sich die Abgeordneten sind, so groß ist offenbar das Misstrauen einiger von ihnen in die eigene Regierung, schreibt das “Handelsblatt”. FDP-Fraktionsvize Theurer erwartet deshalb von der Bundeskanzlerin, “dass dieses wichtige industriepolitische Thema bei den Sondierungsgesprächen besprochen und unabgestimmte Vorfestlegungen vermieden werden”.

Nov 02

Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kommunen warnen vor überzogenen Erwartungen mit Blick auf die Jobchancen von Flüchtlingen in Deutschland. Es sei zwar ein Erfolg, dass inzwischen mehr Flüchtlinge in Arbeit gebracht werden konnten als ursprünglich erwartet: “Dieses positive Zeichen ist jedoch kein Anlass, in den Anstrengungen nachzulassen und in den Irrglauben zu verfallen, dass mittelfristig die große Zahl der nach Deutschland geflüchteten in Arbeit gelangen werden”, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (Freitag). “Nach wie vor ist ein Großteil der Personen weder sprachlich noch beruflich ausreichend qualifiziert, um eine Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt zu finden.”

Landsberg sagte, es würden weiterhin Flüchtlinge nach Deutschland kommen, auch wenn die Zahlen deutlich reduziert werden konnten. “Allein für 2017 liegen die Schätzungen bei etwa 200.000 Personen”, so der Gemeindebund-Geschäftsführer. Die 2018 auslaufenden Integrationsmittel des Bundes für die Kommunen müssten deshalb fortgeschrieben werden, die Unternehmen noch mehr für Ausbildungsplätze und berufsorientierende Maßnahmen sorgen. Niemand wisse schließlich, wie sich die Konjunktur in den nächsten Jahren tatsächlich entwickeln werde. Die Wirtschaft sieht für Flüchtlinge bei entsprechenden Deutschkenntnissen in bestimmten Berufsfeldern jedoch gute Chancen. “Die Zeitarbeit, das Gastgewerbe und der Handel sind überdurchschnittlich oft der Integrationsmotor in den Arbeitsmarkt”, sagte Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). “Das A und O einer erfolgreichen Integration bleiben eine aktive Sprachförderung und eine Investitionsoffensive in Bildung und Qualifizierung.”

Nov 02

Wolfgang Kubicki und Claudia Roth, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wolfgang Kubicki und Claudia Roth, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hält ein Scheitern der Jamaika-Sondierungen für möglich. “Die FDP hat keine Angst vor Neuwahlen”, sagte Kubicki den Zeitungen des “Redaktionsnetzwerks Deutschland” (Freitagausgaben). “Wenn Union und Grüne sich auf eine falsche Politik verständigen wollen, werden wir die einzigen sein, die widerstehen.”

Keiner wolle leichtfertig Neuwahlen, beteuerte Kubicki. “Aber wenn es dazu kommt, stehen wir als geschlossene Formation da, ganz im Gegensatz zur Konkurrenz.” CDU und CSU werde die Frage beschäftigen, wer die Nachfolge von Angela Merkel und Horst Seehofer antrete. Die Grünen müssten klären, ob sie bürgerlich oder links sein wollten. “Und wenn CDU und Grüne den unbegrenzten Familiennachzug vereinbaren, wünsche ich der CSU viel Spaß im Wahlkampf.” Zur Halbzeit der verabredeten Jamaika-Sondierungsphase stellte der Spitzenliberale ernüchtert fest: “Es gibt ganz offensichtlich intensive Beziehungen zwischen Angela Merkel und insbesondere Peter Altmaier zu den Spitzen der Grünen. Das kann man fast schon körperlich spüren.” Und Altmaier bestätige diesen Eindruck, “indem er die Grünen-Thesen von den unveränderlichen Klimaschutzzielen übernimmt, aber keiner weiß, wie das funktionieren soll”.

Nov 02

Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben Kompromissbereitschaft bei ihrer Forderung nach einem Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2030 signalisiert. “Uns Grünen geht es nicht um den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor, sondern um das emissionsfreie Auto”, sagte der stellvertretende Fraktionschef im Bundestag und Verkehrsexperte, Oliver Krischer, der “Welt”. “Wenn beispielsweise klimaneutrale synthetische Kraftstoffe das Erdöl in einem Verbrennungsmotor ersetzen, ist uns das Willkommen.”

Erste entsprechende Ankündigungen der Autoindustrie gebe es ja bereits. Im Bundestagswahlkampf hatten die Grünen noch gefordert, dass ab 2030 keine neuen Autos mit Verbrennungsmotor mehr für den Straßenverkehr zugelassen werden dürfen. Im Wahlprogramm der Partei heißt es: “Ab 2030 sollen nur noch abgasfreie Autos neu zugelassen werden. Das Zeitalter der fossilen Verbrennungsmotoren ist dann zu Ende.” Die Forderung nach einem Verbot von Verbrennungsmotoren hätte zur Hürde bei möglichen Koalitionsverhandlungen mit der Union und der FDP werden können, da beide potenziellen Partner eine solche Regelung klar ablehnen. Die FDP erneuerte ihre klare Absage an einen solchen erzwungenen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor. “Das Verbot des Verbrennungsmotors ist ein gefährlicher Irrweg”, sagte Fraktionsvize Michael Theurer der “Welt”. Die ökologischen Probleme der Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos vom CO2-Fußabdruck bei der Herstellung bis zu ungelösten Entsorgungsfragen seien immens. “Statt auf Fahr- und Technikverbote setzt die FDP auf Technologieoffenheit.” Die Mobilität der Zukunft liege in einem Miteinander von Elektromobilität und optimierten Verbrennungsmotoren. “Hinzu kommt das Potenzial synthetischer Kraftstoffe sowie der Brennstoffzellen-Wasserstoff-Technologie”, sagte Theurer.

Nov 02

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.440,93 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,18 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere der Deutschen Bank entgegen dem Trend im Plus.

Beobachtern zufolge profitierten sie von starken Quartalszahlen mehrerer europäischer Großbanken. Vom Dow kamen unterdessen positive Vorgaben. Am Nachmittag wurde der Index mit 23.465,57 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,13 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,1656 US-Dollar (+0,32 Prozent). Der Goldpreis stieg leicht an, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.276,20 US-Dollar gezahlt (+0,03 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,20 Euro pro Gramm.