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Nov 01

Kevin Kampl (RB Leipzig), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kevin Kampl (RB Leipzig), über dts Nachrichtenagentur

Porto (dts Nachrichtenagentur) – RB Leipzig hat am 4. Spieltag in der Champions League mit 1:3 gegen den FC Porto verloren. Borussia Dortmund und APOEL Nikosia trennten sich in der parallel stattfindenden Partie mit 1:1 unentschieden. In Porto brachte Hector Herrera die Portugiesen bereits in der 13. Minute in Führung.

Auch nach dem Treffer kamen die Gastgeber zu Chancen, die Leipziger wirkten unterdessen zu behäbig. In der 48. Minute gelang Timo Werner schließlich der vorläufige Ausgleich, doch in der 62. Minute schoss Danilo Pereira das 2:1 für Porto. In der 93. Minute traf Maxi Pereira noch einmal für die Portugiesen. Für den BVB traf Raphael Guerreiro in der 29. Minute, das Tor für Nikosia schoss Michael Poté in der 52. Minute.

Nov 01

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben nach dem Fed-Entscheid am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Zum Handelsende in New York wurde der Dow-Jones-Index mit 23.435,01 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.575 Punkten im Plus gewesen (+0,16 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.245 Punkten (-0,01 Prozent).

Die US-Notenbank hatte ihren Leitzins zuvor unverändert belassen. Die Fed-Funds-Rate liege weiter in einer Spanne zwischen 1,00 und 1,25 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1622 US-Dollar (-0,24 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.275,36 US-Dollar gezahlt (+0,38 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,28 Euro pro Gramm.

Nov 01

Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Landshut (dts Nachrichtenagentur) – Im bayerischen Altfraunhofen südlich von Landshut sind am Mittwoch drei Menschen tot in einem Einfamilienhaus aufgefunden worden. Die Toten wiesen nach Polizeiangaben Schussverletzungen auf. Bei den Getöteten handele es sich nach ersten Erkenntnissen um die Bewohner des Hauses.

Über den genauen Ablauf und die Hintergründe der Tat konnten die Beamten zunächst keine Angaben machen. Erste Hinweise deuteten jedoch auf ein innerfamiliäres Motiv hin. Eine Beteiligung weiterer Personen könne ausgeschlossen werden.

Nov 01

Finanzviertel von Moskau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Finanzviertel von Moskau, über dts Nachrichtenagentur

Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Die russische Zentralbankchefin Elvira Nabiullina schätzt den Zeitraum der Bankenkonsolidierung in Russland auf “noch ein bis zwei Jahre”. Der Großteil der Arbeit sei erledigt, das Finanzsystem weitgehend gesund, sagte die 54-Jährige dem “Handelsblatt” (Donnerstag-Ausgabe). Die weitere Privatisierung der Staatsbanken Sberbank und VTB könne aber erst nach der Konsolidierung des Sektors fortgesetzt werden und nachdem die Bevölkerung wieder Vertrauen in die Privatbanken gefasst habe, fügte sie hinzu.

Der Einfluss von Sanktionen und Ölpreisverfall auf die russische Wirtschaft sei inzwischen gering, sagte Nabiullina. Nach dem ersten Schock Ende 2014 habe sich die “Wirtschaft an beide Faktoren gewöhnt”. Das Bruttoinlandsprodukt wachse wieder und auch die Investoren zeigten ihren Angaben nach zuletzt wieder verstärkt Interesse an russischen Staatsanleihen. Sie führte das auf die makroökonomische Stabilität zurück und versprach, die im laufenden Jahr auf unter drei Prozent gedrückte Inflation auch mittelfristig stabil “bei etwa vier Prozent” halten zu können. Die zuletzt in den Medien kursierenden Spekulationen über die unmittelbar bevorstehende Einführung des Kryptorubels dämpfte Nabiullina: Derzeit sei die russische Führung dazu noch in der Findungsphase. “Es gibt noch keine endgültige Entscheidung über unser Engagement”, sie sei nach wie vor skeptisch gegenüber Kryptowährungen, auch wenn sie die Technologie für zukunftsweisend halte, betonte die Zentralbankchefin.

Nov 01

New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Bei dem Anschlag in New York am Dienstag ist offenbar doch keine deutsche Person ums Leben gekommen. Die New Yorker Feuerwehr korrigierte am Mittwoch entsprechende Angaben. Bei den acht Toten handele es sich im einen Belgier, fünf Argentinier und zwei US-Bürger.

Das Auswärtige Amt hatte am Vormittag mitgeteilt, bei dem Anschlag sei eine Deutsche verletzt worden. Am Dienstag hatte ein 29 Jahre alter Angreifer mit einem gemieteten Pick-up auf einem Rad- und Fußweg zahlreiche Personen erfasst und war dann mit einem Schulbus zusammengestoßen. Der Fahrer stieg daraufhin mit zwei Waffen, die sich später als Paintballwaffe und Luftgewehr herausstellten, aus dem Fahrzeug aus. Ein Polizist schoss dem Mann nieder, er wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht.

Nov 01

Heizkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Heizkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Klima-Ökonom Ottmar Edenhofer hält die Debatte über einen Kohleausstieg für überflüssig. Wenn es einen Mindestpreis für CO2 gäbe, bräuchten sich Grüne, Union und FDP “nicht mehr über einen Kohleausstieg zu streiten, der Markt würde die Aufgabe kosteneffizient erledigen”, sagte der Chefökonomen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) dem “Handelsblatt” (Donnerstag). Auf die Frage, ob man sich nicht auf ein bestimmtes Datum für den Kohleausstieg verständigen und wie von den Grünen gefordert besondere klimaschädliche Kohlekraftwerke sofort stilllegen müsse, sagte Edenhofer: “Nein. Der Ausstieg kommt ganz von allein, wenn andere Technologien im Vergleich zur Kohle preiswerter werden. Es muss allerdings auch bei den Jamaika-Verhandlungen klar sein, dass es ohne einen Kohleausstieg nicht geht – ob nun mit oder ohne festes Datum”, sagte Edenhofer.

Dieser zählt zu den prominentesten Verfechtern eines Mindestpreises für CO2. “Ich finde es bemerkenswert, dass 101 Staaten weltweit so etwas wie eine CO2-Bepreisung in ihre freiwilligen Selbstverpflichtungen einspeisen wollen. Daraus ließe sich etwas machen”, sagte Edenhofer mit Blick auf die am Montag beginnende Weltklimakonferenz in Bonn. Nach Überzeugung des Ökonomen bietet der Handel mit CO2-Zertifikaten eine gute Basis: “Für mich wäre ein ambitionierter Mindestpreis im europäischen Emissionshandel der beste Weg. Wenn der sich nicht umsetzen lässt, dann werden ordnungsrechtliche Schritte unvermeidbar, weil Deutschland seine Klimaziele sonst nicht erreichen kann”, sage er. “Ohne einen CO2-Preis lassen sich die Klimaziele nicht umsetzen”, so Edenhofer. Deutschland könne in dieser Frage voran gehen, empfahl er: “Wir brauchen da nicht immer auf ganz Europa zu warten. Es würde in einem ersten Schritt ausreichen, gemeinsam mit einigen Ländern – etwa mit Frankreich, Schweden und den Niederlanden – einen Mindestpreis zu vereinbaren. Wenn ausreichend viele Länder mitmachen, würden andere mitziehen, da bin ich mir sicher.”

Nov 01

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.465,51 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,78 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere von VW, Infineon und der Deutschen Lufthansa.

Die Papiere von Fresenius, der Deutschen Telekom und von Prosieben rangierten am Ende der Kursliste. Vom Dow kamen unterdessen positive Vorgaben. Am Nachmittag wurde der Index mit 23.429,88 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,23 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1616 US-Dollar (-0,29 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.276,85 US-Dollar gezahlt (+0,50 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,34 Euro pro Gramm.

Nov 01

Alter Mann und junge Frau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alter Mann und junge Frau, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die IG Metall hat vor einer Einschränkung der Rente mit 63 gewarnt. “Hier soll eine Korrektur erfolgen, die in die Vergangenheit weist statt in die Zukunft”, sagte der IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann “Zeit Online”. Zuvor war aus den Sondierungsgesprächen der Jamaika-Parteien berichtet worden, dass die Rente mit 63 möglicherweise nur noch für Berufe mit harter körperlicher Arbeit gelten soll.

“Wenn künftig eine Kommission entscheiden soll, welche Tätigkeiten besonders belastend sind, fallen wir zurück auf den arbeitswissenschaftlichen Debattenstand des vergangenen Jahrhunderts”, sagte Hofmann. Psychische Belastung und Stress am Arbeitsplatz könne auch Bürojobs betreffen. “Wir sprechen hier von Menschen, die 45 Beschäftigungsjahre hinter sich haben”, sagte Hofmann weiter. “Ich kann die Diskussion nicht nachvollziehen.” Diese sei natürlich interessengeleitet, die Arbeitgeberverbände hätten sich mit dem Thema nie anfreunden können. Klar sei allerdings, dass die Rente mit 63 das System zusätzlich belaste. “Wir sollten uns das leisten”, ergänzte der IG Metall-Vorsitzende, “weil es dem Gerechtigkeitsempfinden derjenigen Menschen entspricht, die dieses System über Jahrzehnte mit ihren Beiträgen aufgebaut haben.” CSU und Grüne haben inzwischen die Berichte zurückgewiesen, denen zufolge die Jamaika-Parteien die Rente mit 63 teilweise wieder abschaffen wollen. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte dem Nachrichtensender N24: “Die Rente mit 63 wird nicht abgeschafft. Wir dementieren das für alle, die da mit am Tisch saßen.” Der rentenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Markus Kurth, sagte aber, richtig sei, dass “flexible Übergänge in den Ruhestand als wichtiges Zukunftsthema identifiziert” worden seien. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hatte in der “Rheinischen Post” ein Aus der Rente mit 63 verlangt. Forderungen nach einem Ende der Rente mit 63 kamen auch aus der Wirtschaft. Kritik äußerten neben dem Arbeitnehmerflügel der CDU auch die SPD und der Deutsche Gewerkschaftsbund.

Nov 01

RWE, über dts Nachrichtenagentur
Foto: RWE, über dts Nachrichtenagentur

Essen (dts Nachrichtenagentur) – Die RWE AG appelliert an die künftige Bundesregierung, von einem übereilten Kohleausstieg abzusehen. “Gleichzeitig aus der Kernenergie und der Kohleverstromung auszusteigen, birgt hohe Risiken: für die Versorgungssicherheit und für die Strompreise”, sagte Finanzvorstand Markus Krebber dem “Handelsblatt” (Donnerstag). “Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Ziele Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit gleichrangig verfolgt werden. Es sollte nicht einseitig auf den Klimaschutz gesetzt werden.”

Zudem müssten auch die Interessen der Mitarbeiter und der Regionen gewahrt werden Die Debatte über die Zukunft der Kohleförderung und -verstromung ist einer der Streitpunkte in den Verhandlungen von Union, FDP und Grünen über die Bildung einer Jamaika-Koalition. Für die Grünen ist ein rascher Kohleausstieg eine zentrale Forderung. RWE wäre davon besonders hart betroffen. Kein anderes Unternehmen betreibt mehr Kohlekraftwerke. Zudem fördert der Konzern im eigenen Tagebau Braunkohle Für RWE käme ein vorgezogener Kohleausstieg zur Unzeit. Der Energiekonzern will nach dem erfolgreichen Börsengang von Innogy eigentlich wieder angreifen. “RWE hat seine Handlungsflexibilität wieder gewonnen”, sagte Finanzvorstand Markus Krebber dem “Handelsblatt”: “Wir sind nicht mehr in der Defensive, sondern haben wieder Kraft selbst zu gestalten.” Die Verschuldung sei gesunken, das Rating habe sich verbessert – und RWE habe “jetzt wieder Mittel, gezielt zu investieren.”

Nov 01

US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur
Foto: US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Bei dem Anschlag in New York am Dienstag ist wohl auch eine Person aus Deutschland getötet worden. Das teilte die New Yorker Feuerwehr am Mittwoch mit .Fünf der Toten kämen aus Argentinien, die beiden übrigen seien US-Bürger. Der Attentäter stand nach Angaben der Gouverneurs von New York, Andrew Cuomo, in Verbindung zur Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS).

Der Mann habe sich in den USA radikalisiert, sagte Cuomo am Mittwoch dem TV-Sender CNN. Am Dienstag hatte der 29 Jahre alte Angreifer mit einem gemieteten Pick-up auf einem Rad- und Fußweg zahlreiche Personen erfasst und war dann mit einem Schulbus zusammengestoßen. Der Fahrer stieg daraufhin mit zwei Waffen, die sich später als Paintballwaffe und Luftgewehr herausstellten, aus dem Fahrzeug aus. Ein Polizist schoss dem Mann nieder, er wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht.