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Okt 17

Emil Forsberg (RB Leipzig), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Emil Forsberg (RB Leipzig), über dts Nachrichtenagentur

Leipzig/Nikosia (dts Nachrichtenagentur) – Am dritten Spieltag der Champions League hat RB Leipzig gegen den FC Porto 3:2 gewonnen und Borussia Dortmund 1:1 gegen APOEL Nikosia gespielt. In Leipzig schoss Willi Orban bereits in der 8. Minute das erste Tor der Partie. Vincent Aboubakar erzielte in der 18. Spielminute den Ausgleichstreffer für den FC Porto.

Emil Forsberg brachte in der 38. Minute die Leipziger erneut in Führung. Zwei Minuten später schoss Jean-Kevin Augustin das dritte Tor für RB. Kurz vor Ende der ersten Hälfte konnte Iván Marcano den Anschlusstreffer für den FC Porto erzielen. Für die Sachsen ist es der erste Königsklassen-Sieg in ihrer Vereinsgeschichte. Im Spiel zwischen Borussia Dortmund und APOEL Nikosia traf Michael Poté in der 62. Spielminute für die Zyprioten, für die Dortmunder erzielte Sokratis in der 68. Minute den Ausgleich.

Okt 17

Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Dienstag leicht zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 22.997,44 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,18 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Im Laufe des Tages hatte der Dow erstmals die 23.000-Punkte-Marke geknackt.

Bereits in den vergangenen sechs Tagen hatte der US-Index jeden Tag ein neues Rekordhoch erreicht. Wenige Minuten vor Handelsschluss war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.555 Punkten im Plus gewesen (+0,05 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.120 Punkten (+0,10 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1768 US-Dollar (-0,25 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.285,36 US-Dollar gezahlt (-0,91 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,12 Euro pro Gramm.

Okt 17

Linkspartei-Logo auf Parteitag, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Linkspartei-Logo auf Parteitag, über dts Nachrichtenagentur

Potsdam (dts Nachrichtenagentur) – Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch bleiben Fraktionschefs der Linken im Bundestag. Bei der bei der Klausursitzung der neuen Bundestagsfraktion am Dienstag wurde Wagenknecht mit 75,4 Prozent der Stimmen wiedergewählt, Bartsch erhielt 80 Prozent der Stimmen, teilte die Partei am Abend mit. Zur Klausur hatte es Anträge gegeben, die den Parteichefs Bernd Riexinger und Katja Kipping mehr Gewicht in der Fraktion verschaffen sollten.

Wagenknecht hatte Kipping und Riexinger daraufhin vorgeworfen, zu versuchen, sie zu demontieren.

Okt 17

Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Münchner Verhandlungsexperte Jack Nasher rät Bundeskanzlerin Merkel, parallel zu den Jamaika-Verhandlungen auch das Gespräch mit der SPD zu suchen. “Das würde Merkels Position gegenüber den Grünen und der FDP deutlich verstärken”, sagt Nasher, Professor für Organisation und Unternehmensführung an der Munich Business School, dem “Mannheimer Morgen” (Mittwochausgabe). “Nichts gibt einem mehr Macht in einer Verhandlung als starke Alternativen.”

Um die Sozialdemokraten dazu zu bringen, doch über eine große Koalition zu sprechen, müsse Merkel darauf hinarbeiten, “den Verhandler bei der SPD”, also Martin Schulz, auszutauschen. Gleichzeitig rät Nasher der Kanzlerin, sich bei den Jamaika-Verhandlungen “bis zum Ende alle Optionen offenzuhalten – also auch ein Scheitern der Gespräche.”

Okt 17

Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Bamberg (dts Nachrichtenagentur) – In der Gemeinde Knetzgau in Unterfranken ist ein 40-Jähriger tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Die näheren Umstände zum Tod des Mannes sind derzeit vollkommen unklar, teilte die Polizei am Dienstag mit. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach kann demnach weder ein Tötungsdelikt noch ein Suizid ausgeschlossen werden.

Der 40-Jährige wurde den Beamten zufolge bereits am Sonntag von seiner Nichte und seinem Neffen, die bereits seit mehreren Tagen nichts mehr von ihrem ihrem Onkel gehört hatten, regungslos aufgefunden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Okt 17

Christian Schmidt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Schmidt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) arbeitet an einem Plan B, um die weitere Verwendung des umstrittenen Wirkstoffs Glyphosat auf Äckern EU-weit sicher zu stellen. Laut eines Berichts des “Tagesspiegels” (Mittwochsausgabe) will Schmidt durchsetzen, dass der Wirkstoff, dessen Zulassung am 15. Dezember ausläuft, auf EU-Ebene für weitere zwei bis drei Jahre eine Genehmigung erhält. Ende des Monats soll in Brüssel über die Zukunft des Herbizids entschieden werden.

Okt 17

Flagge der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flagge der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur

Kiew (dts Nachrichtenagentur) – In der Ukraine ist offenbar auf Betreiben der Türkei ein Deutscher aufgrund einer “Red Notice” von Interpol verhaftet worden. Seine Auslieferung werde derzeit geprüft, berichten WDR, NDR und “Süddeutsche Zeitung”. Bis November solle entschieden werden, ob er von den ukrainischen Behörden in die Türkei ausgeliefert werde.

Der Kölner sei bereits im vergangenen Juli in Kiew festgesetzt worden. Zuletzt hätten deutsche Behörden im Juni 2017 seine Auslieferung abgelehnt. Der Mann, der sowohl türkischer als auch deutscher Staatsbürger sei, sei 2007 nach Deutschland geflohen. Dort habe er politisches Asyl erhalten und sei 2016 eingebürgert worden. In der Türkei habe er sich in der kommunistischen Partei engagiert, sei jedoch seit Jahren nicht mehr politisch aktiv, berichten die drei Medien. Die türkische Justiz werfe ihm die Verstrickung in zwei Morde in der Türkei vor. Deutsche Gerichte hätten die Tatvorwürfe geprüft, jedoch immer zu seinen Gunsten geurteilt. Der 52-Jährige sei aus privaten Gründen in der Ukraine gewesen. Dorthin sei er entgegen der Warnung der Behörden gereist, die ihn noch im Juni wegen der bestehenden Interpol-Einträge auf eine mögliche Verhaftung im Ausland hingewiesen hätten, berichten WDR, NDR und SZ weiter.

Okt 17

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der DAX leicht im Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.995,06 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,07 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Infineon-Aktien standen mit Abstand an der Spitze der Kursliste.

Aktien von Merck, Thyssenkrupp und Bayer waren hingegen auf den unteren Plätzen zu finden. In den USA knackte der Dow am Dienstag erstmals die 23.000-Punkte-Marke. Bereits in den letzten sechs Tagen hatte der US-Index jeden Tag ein neues Rekordhoch erreicht. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1749 US-Dollar (-0,42 Prozent). Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.282,78 US-Dollar gezahlt (-1,11 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,10 Euro pro Gramm.

Okt 17

Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ungeachtet der Bemühungen der Bundesregierung verlassen deutlich weniger abgelehnte Asylbewerber die Bundesrepublik per freiwilliger Ausreise oder Abschiebung als im Vorjahr: Bis Ende September reisten nach Angaben des Bundesinnenministeriums 24.569 Personen mit dem von Bund und Ländern geförderten Programm REAG/GARP freiwillig aus, berichtet die F.A.Z. (Mittwoch). Im Vorjahreszeitraum waren es 43.745 gewesen. Bis Ende September schoben die Bundesländer 18.153 Personen ab, im Vorjahreszeitraum waren es 19.914 Personen gewesen.

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums sagte der Zeitung, es sei als “Erfolg zu verbuchen”, dass sich die Gesamtzahl der Abschiebungen “nur unwesentlich verringert” habe, obwohl deutlich weniger Abschiebungen in die Staaten des Westbalkans gingen. 2016 gab es dorthin bis September 14.520 Abschiebungen, in diesem Jahr bisher 8.669. Aufgrund der hohen Einreisezahlen aus der Region 2015 wurden 2016 viele Personen abgeschoben. Seitdem sind die Zugangszahlen vom Westbalkan deutlich zurückgegangen. Doch werfen die weiterhin geringen Ausreisezahlen von Personen aus anderen Staaten die Frage auf, ob die Bemühungen von Bund und Ländern, die Zahl der Ausreisenden zu erhöhen, fruchten, schreibt die F.A.Z. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entschied dieses Jahr bis September über 514.000 Asylanträge, rund 44 Prozent erhielten einen Schutzstatus. “Beim Vollzug aufenthaltsbeendender Maßnahmen für Personen ohne Bleiberecht bestehen unzweifelhaft nach wie vor Defizite. Die Zahlen der Rückkehrer, ob freiwillig oder zwangsweise, bleiben seit Jahren hinter den Zahlen der ausreisepflichtigen Personen zurück”, sagte die Sprecherin des Bundesinnenministeriums der F.A.Z. Wichtigste Hindernisse seien die mangelnde Kooperation der Ausreisepflichten, die hohe Anzahl und Dauer der Gerichtsverfahren gegen negative Bescheide sowie die mangelnde Kooperation der Herkunftsstaaten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im Januar eine “nationale Kraftanstrengung” bei Abschiebungen angekündigt. Im März nahm das Zentrum zur Unterstützung der Rückkehr in Berlin seine Arbeit auf. Dort koordinieren Beamte aus Bund und Ländern Sammelabschiebungen und arbeiten bei Problemfällen zusammen. Auch verstärkte die Bundesregierung den Druck auf die Herkunftsstaaten, Staatsbürger zurückzunehmen. Ausländerbehörden erhielten mehr Personal. Ein “Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht” wurde verabschiedet. Zudem verstärkte die Bundesregierung die finanzielle Förderung freiwilliger Ausreisen mit 40 Millionen Euro. Seit Januar dieses Jahres erhalten freiwillig Ausreisende dadurch mehr Geld als zuvor.

Okt 17

Chinesin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Chinesin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In China ist nach Angaben der Menschenrechtsorganisation “Reporter ohne Grenzen” (ROG) die Kontrolle des Internets weiter verschärft worden. Schon seit Wochen seien zeitweilig Funktionen von Whatsapp gestört, darunter der Versand von Fotos und Telefongespräche, teilte ROG am Dienstag mit. Seit Ende September können Nutzer auch keine Textnachrichten mehr verschicken.

Bis dahin wurde die Nutzung des verschlüsselten Messenger-Dienstes in China toleriert. Außerdem habe Apple Mitte Juli auf Anweisung der chinesischen Zensurbehörde VPN-Apps zur Umgehung der Online-Zensur aus dem chinesischen Apple-Store entfernt, so ROG. Anfang Oktober trat eine neue Regelung in Kraft, die gegen Anonymität in Internetforen vorgeht. Demnach müssen sich Internetnutzer beim Anbieter mit Klarnamen registrieren, bevor sie Kommentare posten dürfen. Die Regelung gilt für Webseiten und Smartphone-Apps. “Reporter ohne Grenzen” kritisierte diese Verschärfungen der Online-Zensur und brachte sie mit dem bevorstehenden Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas in Verbindung. “Die starken Einschränkungen kurz vor dem Parteitag zeigen erneut, dass Präsident Xi Jinping ein ausgefeiltes System der Onlinezensur und Überwachung geschaffen hat”, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. Laut der Menschenrechtsorganisation sitzen derzeit 21 professionelle Journalisten sowie 82 Online-Aktivisten und Bürgerjournalisten in China in Haft. Auf der sogenannten “Rangliste der Pressefreiheit” steht China auf Platz 176 von 180 Staaten.