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Okt 13

Yuya Osako (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Yuya Osako (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Der VfB Stuttgart hat am 8. Spieltag in der 1. Bundesliga mit 2:1 gegen den 1. FC Köln gewonnen. Damit bleibt Köln mit einem Punkt Schlusslicht der Tabelle. Die Kölner dominierten das Spiel in der ersten halben Stunde, konnten ihre Chancen jedoch nicht verwerten.

In der 38. Minute brachte Anastasios Donis dann die Stuttgarter in Führung. Nach der Pause kamen beide Teams zu Möglichkeiten, in der 77. Minute traf Dominique Heintz schließlich zum vorläufigen Ausgleich. In der 94. Minute schoss Chadrac Akolo das 2:1 für Stuttgart.

Okt 13

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Freitag leicht zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 22.871,72 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,13 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.550 Punkten im Plus gewesen (+0,09 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 6.090 Punkten (+0,35 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1820 US-Dollar (-0,10 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.303,52 US-Dollar gezahlt (+0,82 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,46 Euro pro Gramm.

Okt 13

Heiko Maas, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Heiko Maas, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat eine europäische Lösung zur Stärkung der Verbraucherrechte im Falle einer Pleite von Fluggesellschaften angeregt. “Wir sollten prüfen, eine europaweite Pflicht der Airlines zur Insolvenzabsicherung zum Schutz der Kunden einzuführen”, sagte Maas der “Saarbrücker Zeitung” (Samstagsausgabe). “Bei den Beratungen über die EU-Fluggastrechterichtlinie sollten wir darüber diskutieren, inwiefern eine Insolvenzabsicherungspflicht in die Richtlinie aufgenommen wird”, erläuterte der SPD-Politiker.

Weder die Reisenden noch die Steuerzahler dürften am Ende die Kosten dafür tragen, wenn eine Fluggesellschaft während einer Reise in die Insolvenz müsse. Mit Blick auf die Insolvenz von Air Berlin sagte der SPD-Politiker, dass es im eigenen Interesse der Lufthansa liegen sollte, “sich jetzt möglichst kulant gegenüber den Kunden zu zeigen und Air-Berlin-Tickets auf den von ihr übernommenen Strecken zu akzeptieren”. Das könne ein wichtiges Signal sein, um Kundenvertrauen nicht zu verlieren, so Maas.

Okt 13

Spieler des 1. FC Kaiserslautern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Spieler des 1. FC Kaiserslautern, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC St. Pauli und der den 1. FC Kaiserslautern haben sich am 10. Spieltag in der 2. Bundesliga mit 1:1 unentschieden getrennt. Die Hamburger zeigten sich zu Beginn der Partie als das überlegene Team, kamen jedoch lange nicht zu Chancen. Erst in der 63. Minute gelang Sami Allagui das 1:0 für die Gastgeber, die in der Folge auf einen weiteren Treffer drängen.

Doch in der 77. Minute traf Sebastian Andersson zum Ausgleich. Unterdessen trennten sich der MSV Duisburg und Eintracht Braunschweig 0:0.

Okt 13

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Berlin/Paris/London (dts Nachrichtenagentur) – Die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland und Großbritannien, Emmanuel Macron, Angela Merkel und Theresa May, haben nach der Rede von US-Präsident Donald Trump zum Iran Besorgnis geäußert. Man nehme Trumps Entscheidung die Einhaltung des Atomabkommens durch Teheran nicht zu bestätigen, “zur Kenntnis”, hieß es in einer am Freitagabend veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. “Wir sind besorgt angesichts der möglichen Auswirkungen.”

Der Erhalt des Abkommens sei im gemeinsamen nationalen Sicherheitsinteresse. Die Internationale Atomenergiebehörde habe auf der Grundlage langfristig angelegter Überprüfungs- und Überwachungsprogramme wiederholt bestätigt, dass der Iran die Bestimmungen des Vertrages einhalte. Man ermuntere “daher die US-Regierung und den Kongress, die Auswirkungen auf die Sicherheit der USA und deren Verbündete zu prüfen”, bevor Schritte unternommen würden, die das Atomabkommen schwächen könnten, hieß es in der Erklärung weiter. Dazu gehöre unter anderem die Wiedereinführung von Sanktionen, die unter den Bestimmungen des Abkommens aufgehoben sind. Man teile die Sorge über das ballistische Raketenprogramm und die regionalen Aktivitäten des Iran, die auch europäische Sicherheitsinteressen berührten. “Wir sind bereit, hierzu in enger Abstimmung mit den USA und allen beteiligten Partnern weitere angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Wir erwarten vom Iran, sich in einen konstruktiven Dialog zur Beendigung destabilisierender Aktivitäten einzubringen und auf Verhandlungslösungen hinzuarbeiten”, so die Staats- und Regierungschefs. “Wir haben unsere Außenminister gebeten, mit den USA über den weiteren Weg zu beraten.” Trump hatte in seiner Rede am Freitag die Anerkennung der Einhaltung des Atomabkommens durch den Iran verweigert. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen liege nun beim Kongress, der Nachbesserungen an dem Abkommen aushandeln soll. Gelinge das nicht, würden die USA den Vertrag aufkündigen. Das Atomabkommen wurde vor zwei Jahren von den USA, China, Deutschland, der EU, Frankreich, Großbritannien und Russland mit Teheran ausgehandelt, um eine nukleare Bewaffnung Irans zu verhindern. Trump hatte es wiederholt als “den schlechtesten Deal aller Zeiten” kritisiert.

Okt 13

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat einen schärferen Kurs gegen den Iran angekündigt. Teheran halte sich nicht an den “Geist” des Atomabkommens, erklärte Trump in einer Rede am Freitag. Deshalb werde die US-Regierung dem Kongress nicht bestätigen, dass der Iran die Bedingungen des Abkommens erfüllt habe.

Der Kongress muss daher nun über eine Wiederaufnahme der Sanktionen gegen Iran entscheiden. Zudem werde man mit den Verbündeten der USA prüfen, wie die Nachteile des Atomabkommens beseitigt werden können, so Trump weiter. Komme man zu keiner Lösung, würden die USA das Abkommen kündigen. Darüber hinaus kündigte Trump “neue, harte Sanktionen” gegen die iranische Revolutionsgarde an. Das Atomabkommen wurde vor zwei Jahren von den USA, China, Deutschland, der EU, Frankreich, Großbritannien und Russland mit Teheran ausgehandelt, um eine nukleare Bewaffnung Irans zu verhindern. Trump hatte es wiederholt als “den schlechtesten Deal aller Zeiten” kritisiert. Sollte der US-Kongress die Wiederaufnahme von Sanktionen gegen den Iran beschließen, käme dies einer Aufkündigung des Abkommens gleich.

Okt 13

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump strebt keinen sofortigen Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran an. Allerdings werde Trump erklären, dass das Abkommen nicht im nationalen Sicherheitsinteresse der USA ist, kündigte US-Außenminister Rex Tillerson am Freitag vor einer Rede des Präsidenten an. Dieser werde den Kongress dazu auffordern, die Anforderungen für den Iran zu verschärfen, um weiterhin von den Sanktionen der USA befreit zu bleiben, so Tillerson weiter.

Zudem werde er begrenzte Sanktionen gegen die iranischen Revolutionsgarden verkünden. Trump hatte das Atomabkommen, das vor zwei Jahren von den USA, China, Deutschland, der EU, Frankreich, Großbritannien und Russland mit Teheran ausgehandelt worden war, wiederholt scharf kritisiert. Sollte der US-Kongress die Wiederaufnahme von Sanktionen gegen den Iran beschließen, käme dies einer Aufkündigung des Abkommens gleich.

Okt 13

Angela Merkel und Emmanuel Macron, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel und Emmanuel Macron, über dts Nachrichtenagentur

Paris (dts Nachrichtenagentur) – Der französische Präsident Emmanuel Macron hat seine Europarede, die er Ende September an der Sorbonne gehalten hatte, im Detail mit der deutschen Kanzlerin abgestimmt: “Ich hatte am Ende des Wahlkampfs sowie noch am Wahlabend mit ihr gesprochen. Sie hat sogar den Text meiner Rede vorab erhalten”, sagte Macron dem “Spiegel”. “Mir ging es darum, Diskussionen in Deutschland zu vermeiden, die die Kanzlerin dazu gezwungen hätten, sich von meiner Rede zu distanzieren.”

Macron erklärte, er habe sehr freundschaftliche Gefühle gegenüber Angela Merkel und es gebe da “diesen unbedingten Willen, uns gegenseitig zu verstehen”. Er glaube nicht, so Macron, dass eine mögliche Jamaika-Koalition in Deutschland seinem europäischen Projekt im Wege stehen werde: “Sowohl bei den Grünen wie bei der FDP liegt eine Unterstützung Europas in der DNA der jeweiligen Partei.” Er habe also Hoffnung. Auf den Aufstieg der AfD gebe es laut Macron nur eine Reaktion, das habe er Angela Merkel auch mitgeteilt. Man müsse den Kampf gegen die AfD aufnehmen, dürfe nicht schüchtern sein gegenüber diesen Leuten: “Die einzige Antwort auf die AfD ist Mut, ist Ehrgeiz.” Zu seiner neuen Rolle sagte er, das Präsidentendasein sei für einen selbst das Ende der Unschuld und verändere das Leben gewaltig: “Alles, was man tut, was man sagt – aber auch das, was man nicht sagt –, hat plötzlich eine Bedeutung.” Auf die vor allem in Frankreich geäußerten Vorwürfe, er sei arrogant und ein Präsident der Reichen, meint Macron. “Ich bin nicht arrogant, ich bin entschlossen.” Den traurigen Reflexen des französischen Neids werde er nicht nachgeben, “weil eben dieser Neid unser Land lähmt”.

Okt 13

Matthias Machnig, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Matthias Machnig, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will dem Luft- und Raumfahrtunternehmen Airbus solange keine Exportbürgschaften gewähren, bis nicht ein wirksames Compliance-System geschaffen worden ist: “Airbus muss weiter Klarheit über die Compliance im Unternehmen schaffen und vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden kooperieren”, fordert Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig (SPD) in der aktuellen Ausgabe des “Spiegel”. Seit 2016 übernehme Deutschland genauso wie Großbritannien und Frankreich keine Deckungen für Kreditbürgschaften. Das dürfte bis auf Weiteres auch so bleiben.

“Wenn wir Deckungen übernehmen, muss stets klar sein, dass die international abgestimmten Empfehlungen der OECD einhalten werden”, so Machnig.

Okt 13

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Dieter Degowski, einer der beiden Täter im sogenannten Gladbecker Geiseldrama von 1988, wird wohl nicht mehr in diesem Jahr freikommen: Wie der “Spiegel” in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, rechnet seine Anwältin mit der Freilassung erst Anfang 2018. Voraussetzung sei auch dann noch, dass die Staatsanwaltschaft nicht Beschwerde gegen den Gerichtsbeschluss einlege, wonach Degowski nach fast 30 Jahren auf freien Fuß kommen soll. Der Anwältin zufolge werde Degowski in Freiheit “nicht allein in einer Sozialwohnung sitzen”, sondern von einem “dichten Netz” von Betreuern empfangen. Er werde eine ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen.

Leben werde er von Arbeitslosengeld, das ihm wegen seiner Arbeit in der Haftanstalt zustehe. Degowski sei dankbar dafür, “dass er von der Gesellschaft noch eine Chance bekommt”. Allerdings werde er künftig nicht mehr Degowski heißen. Mit einem neuen Namen wolle er “dieses Stigma” loswerden, dass “er sich mit Degowski vorstellen muss, dem Namen, der so viele Erinnerungen weckt”, so die Anwältin. Dieter Degowski und ein Komplize waren 1988 nach einem missglückten Banküberfall in Gladbeck mit Geiseln quer durch Deutschland und die Niederlande gefahren, verfolgt von der Polizei und zahlreichen Journalisten, die zum Teil Interviews mit ihnen führten. Auf ihrer Flucht erschossen die Täter zwei der Geiseln.