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Okt 07

Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 11, 20, 21, 24, 30, 49, die Superzahl ist die 6. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 1412681. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 638242 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen in dieser Woche acht Millionen Euro.

Okt 07

Kreuz auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kreuz auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

Barcelona (dts Nachrichtenagentur) – Mindestens sieben Millionen Stimmzettel für das Unabhängigkeitsreferendum am vergangenen Sonntag in Katalonien sind in Frankreich gedruckt und von dort über die Grenze gebracht worden. Das sagte der Koordinator der französischen Bewegung “Ja zu einem Land namens Katalonien”, Jordi Vera, der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Die spanische Polizei habe etwa zwei Millionen der Stimmzettel beschlagnahmt.

Die Aktion habe rund 10.000 Euro gekostet. Die Bewegung “Ja zu einem Land namens Katalonien” hatte sich 2016 gegründet. Sie fordert mehr Autonomie für den französischen Teil Kataloniens – allerdings keinen eigenen Staat wie die Regionalregierung in Barcelona. Vera sagte der Zeitung: “Ich bin ein Bürger Frankreichs mit katalanischer Nationalität.” Sollte sich jedoch der spanische Teil Kataloniens unabhängig erklären, wäre er darüber “sehr glücklich”. Vera erwartet, dass sich in diesem Fall die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Regionen deutlich verbessern. Fachleute befürchten dagegen, dass viele Unternehmen dann ihren Sitz aus Katalonien nach Spanien verlegen. Schon jetzt hat die Stiftung und die Industrieholding der Caixa-Bank beschlossen, nach Palma de Mallorca zu ziehen. Andere Firmen und Banken hatten zuvor ähnliche Schritte unternommen.

Okt 07

SPD-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: SPD-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem historisch schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl geht der Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, mit seiner Partei hart ins Gericht. Die SPD befinde sich in einer “existenzgefährdenden Krise”, schreibt Saleh in einem Beitrag für den “Tagesspiegel” (Sonntagsausgabe). Die Partei trage Mitschuld am Vertrauensverlust der Bürger in die Politik und am Aufstieg der AfD. Saleh forderte einen “vollständigen personellen Neuanfang”, besonders unter den “Funktionären” in der SPD-Parteizentrale.

“Die Spitze der SPD hat sich in den vergangenen Jahren ständig vergaloppiert”, schreibt Saleh.

Okt 07

Tastatur, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Tastatur, über dts Nachrichtenagentur

Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Nach Ansicht des Präsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer, investiert Deutschland viel zu wenig in die Digitalisierung und muss deutlich mehr Geld einsetzen, um nicht abgehängt zu werden. “Was ich im Moment an Summen höre, finde ich ausgesprochen bescheiden”, sagte Hoyer der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstagsausgabe). Deutschland brauche eine bessere Infrastruktur, mehr Datenverarbeitungs-Kapazitäten und Datenzentren: “Denn das ist das Rückgrat der Ökonomie der Zukunft.”

Hier müsse eine neue Bundesregierung “richtig Geld in die Hand nehmen”. Hoyer mahnte, dass Deutschland beim Glasfaserausbau abgeschlagen sei und in der EU “auf den hinteren Plätzen liegt, hinter Polen und Österreich”. Im Digital-Index der EU-Kommission belegt die Bundesrepublik nur den elften Rang – und ist damit Mittelmaß unter den 28 EU-Ländern. Vorne liegen die nordischen Staaten Dänemark, Schweden und Finnland. Der Chef der Investitionsbank EIB forderte: “Auf EU-Ebene wünsche ich mir eine gemeinsame deutsch-französische Führungsrolle zu diesem Thema, von Breitband bis hin zu Clouds.” Deutschland müsse die Aufbruchstimmung in Frankreich unter dem neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron nutzen: “Die Deutschen dürfen sich nicht hinter Reizthemen wie der vermeintlichen Vergemeinschaftung von Schulden verstecken.” Es sei ganz wichtig, dass Deutschland mal “über die Phase des Nein-Sagens hinausgeht”. Die 1958 gegründete EIB gehört den EU-Mitgliedstaaten und fördert Projekte mit günstigen Krediten.

Okt 07

Britische Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Britische Polizei, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Natural History Museum in London ist am Samstagnachmittag offenbar ein Fahrzeug auf einen Bürgersteig gefahren und hat dabei mehrere Fußgänger erfasst. Es seien mehrere Personen verletzt worden, teilte die Londoner Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Ein Mann sei festgenommen worden.

Über die Anzahl der Verletzten und die Schwere der Verletzungen wurden zunächst keine Angaben gemacht. Weitere Details sowie die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst nicht bekannt.

Okt 07

Polizei in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Polizei verzeichnet bundesweit einen Ansturm auf freie Stellen. Von Schleswig-Holstein bis Bayern wurden in diesem Jahr mehr als 87.000 Bewerbungen auf rund 12.600 neue oder geplante Einstellungen registriert, so viel wie seit vier Jahren nicht mehr, berichtet die “Rheinische Post” (Samstagsausgabe) nach einer Abfrage bei den Ländern. 2014 wurden nur gut 7.500 Polizisten in den Ländern eingestellt, damals gingen bundesweit noch knapp 77.700 Bewerbungen ein.

In Berlin gab es in diesem Jahr mit Abstand die meisten Bewerbungen: Mehr als 18.000 Schreiben wurden für die rund 1.300 freien Stellen gezählt. Danach folgt Bayern mit etwa 10.500 Bewerbungen auf 1.500 Stellen. Aus Baden-Württemberg lagen noch keine Daten vor, wo auch rund 1.400 Einstellungen geplant sind. Jedoch besetzte zuletzt kein Land so viele Stellen wie NRW. 2.300 Polizisten wurden an Rhein und Ruhr 2017 eingestellt, 9.373 Bewerbungen gingen dafür ein. Angesichts dieser Lage betonten alle Länder, bei den Bewerbungen aus dem Vollen schöpfen zu können. Ungeachtet dessen warnt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor Missständen. “Auch wenn die Bewerberzahlen zuletzt gestiegen sind und die Anzahl der geplanten Einstellungen bei Weitem überschreiten, steht die Polizei in fast allen Ländern vor ernsten Personalproblemen”, sagte GdP-Chef Oliver Malchow der “Rheinischen Post” und fügte hinzu: “Der Anteil qualifizierter Bewerber sinkt bundesweit, das wird uns immer wieder aus den Ländern gemeldet.” Um bis 2021 die in Ruhestand gehenden Beamten zu ersetzen, seien mindestens 20.000 Polizisten nötig. “Damit würde aber kein einziger Polizist zusätzlich auf die Straße gebracht, was alle Parteien im Wahlkampf versprochen haben. Hinzu kommt, dass deren Zahlen mit 15.000 auch deutlich zu gering sind”, kritisiert Malchow. Weil die Auswahl und Ausbildung insgesamt vier Jahre dauere, müssten jetzt aus dem Stand Zehntausende Stellen zusätzlich geschaffen werden. “Ich erwarte von allen Parteien, jetzt auch zu ihren Zusagen aus dem Wahlkampf zu stehen. Sie müssen auf ihre Parteifreunde in den Ländern einwirken, dass die ihre Polizeistellen drastisch erhöhen!”, forderte Malchow.

Okt 07

Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ab Januar 2018 wird sich der Portopreis für Päckchen und Pakete aus China wohl vervielfachen. Grund sei eine neue Regel des Weltpostvereins, die künftig Briefe und Pakete streng voneinander unterscheidet und die bisherige Praxis beendet, berichtet die “Welt am Sonntag”. Dank einer Besonderheit im internationalen Versandgeschäft mussten Online-Besteller in Deutschland bisher keinen Cent dazuzahlen, wenn Waren aus Fernost verschickt werden.

Wegen der neuen Regel dürfte der Onlinekunde am Ende mindestens einen Teil des Mehrpreises bezahlen müssen. Bislang ist das Geschäft mit China für Onlineanbieter auch deshalb lukrativ, weil der Versand so billig ist: Wenn die Ware kleinteilig ist, verschickt die Firma in China sie als Brief und zahlt viel weniger Porto dafür als für ein reguläres Paket. Mit dem Boom im Internethandel wurde dieser Umstand für die Postgesellschaften weltweit zum großen Ärgernis. Seit Jahren steigt die Zahl internationaler Sendungen und ein Ende ist nicht in Sicht. Für Unternehmen wie die Deutsche Post, die zur Dienstleistung in ihren Ländern verpflichtet sind, sind die Zustellungen aus Fernost oft ein Verlustgeschäft. Ab dem kommenden Jahr können sie sich nun auch wehren: Sollte ein asiatischer oder anderer internationaler Händler weiterhin Pakete als Briefe verschicken, müssen die Postgesellschaften die Sendung nicht mehr zustellen. Sie können stattdessen vom Empfänger ein Nachporto verlangen. Trifft das Geld auch nach einer Sechs-Wochen-Frist nicht ein, dürfen sie die Sendung sogar vernichten.

Okt 07

Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Butzbach (dts Nachrichtenagentur) – Auf der Bundesstraße 3 im hessischen Wetteraukreis sind am frühen Samstagmorgen drei Menschen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen wurden verletzt, eine davon schwer, teilte die Polizei mit. Ein mit vier Insassen besetzter Pkw war bei Butzbach in einer Kurve aus bisher unbekannten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn gefahren und dort frontal mit dem Lkw eines Abschleppdienstes kollidiert.

Die 23-jährige Fahrerin des Pkw, ihre 20-jährige Beifahrerin sowie ein 20 Jahre alter Mitfahrer starben noch an der Unfallstelle. Eine weitere 18-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 34-jährige Fahrer des Lkw wurde leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Sachverständigen mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens und verfügte die Sicherstellung des Pkw.

Okt 07

Bundestagssitzung im Plenarsaal des Reichstags, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundestagssitzung im Plenarsaal des Reichstags, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere einflussreiche SPD-Politiker wollen den AfD-Kandidaten für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten, Albrecht Glaser, nicht mittragen. “Es geht nicht grundsätzlich gegen die AfD, aber ich stimme nicht für Rechtsradikale”, sagte Johannes Kahrs, Sprecher des Seeheimer Kreises in der SPD-Bundestagsfraktion, der “Welt am Sonntag”. Er fügte hinzu: “Ein Vizepräsident soll mich vertreten, ich muss ihn respektieren können.”

Der Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, will Glaser ebenfalls nicht wählen. “Wer die Grundrechte unserer Verfassung infrage stellt, ist für mich nicht wählbar”, sagte Miersch der “Welt am Sonntag”. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering sagte der Sonntagszeitung: “Ich kann Herrn Glaser nicht wählen und werbe dafür, dass die SPD-Fraktion geschlossen gegen ihn stimmt.” Die SPD-Fraktionsspitze hat sich zu der Personalie Glaser öffentlich bisher nicht festgelegt. Zuletzt hatte Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) angekündigt, nicht für Glaser zu stimmen.

Okt 07

Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Auswärtige Amt hat reserviert auf die Äußerungen des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu zum Verhältnis zwischen Ankara und Berlin reagiert. “Deutschland war, ist und bleibt gesprächsbereit und dialogorientiert”, sagte Michael Roth (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, der “Welt am Sonntag”. Er hoffe, “dass wir uns alsbald wieder annähern können – vor allem im Interesse der Menschen in Deutschland und der Türkei”.

Roth bekräftigte die Kritik der Bundesregierung an der Festnahme des “Welt”-Journalisten Deniz Yücel in der Türkei. Deutschland könne “nicht schweigen, wenn deutsche Staatsangehörige wie beispielsweise Deniz Yücel unschuldig inhaftiert sind”. Roth forderte: “Wir müssen hier endlich zu Lösungen kommen.” Deutschland und die Türkei verbinde “traditionell viel”, sagte der SPD-Politiker. Deutschland sei “an guten und verlässlichen Beziehungen mit der Türkei interessiert”. Cavusoglu hatte zuvor dem “Spiegel” gesagt, er hoffe auf bessere Beziehungen zu Deutschland. Daneben verteidigte er die Nazi-Vergleiche von Präsident Recep Tayyip Erdogan.