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Okt 05

Thomas Müller (Deutsche Nationalmannschaft), Pressefoto Ulmer/Michael Kienzler, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Thomas Müller (Deutsche Nationalmannschaft), Pressefoto Ulmer/Michael Kienzler, über dts Nachrichtenagentur

Belfast (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Nationalmannschaft hat sich für die Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Russland qualifiziert: Das Team von Bundestrainer Joachim Löw gewann am Donnerstagabend mit 3:1 gegen die Auswahl aus Nordirland. Bereits in der 2. Minute brachte Sebastian Rudy die Deutschen in Führung. Auch danach kam die deutsche Elf zu mehreren guten Möglichkeiten, in der 21. Minute schoss Sandro Wagner dann das 2:0.

Nach der Pause gab es lange kaum Chancen, erst gegen Ende der Partie drehten die Nordiren auf und drängten auf einen Anschlusstreffer. Doch in der 86. Minute traf Joshua Kimmich noch einmal für die DFB-Elf, erst in der 93. Minute gelang Josh Magennis ein Tor für Nordirland.

Okt 05

Notarzt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Durch das Sturmtief “Xavier” sind in Nord- und Ostdeutschland mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. In Mecklenburg-Vorpommern starb nach Angaben von Rettungskräften ein Lkw-Fahrer, in Hamburg eine Autofahrerin. In Brandenburg wurden insgesamt vier Menschen getötet, auch in Berlin kam eine Frau ums Leben.

Alle wurden von herabfallenden Ästen oder umstürzenden Bäumen erschlagen. Zudem gab es mehrere Verletzte. Die Bahn sperrte zahlreiche Strecken in Nord- und Ostdeutschland. Umgestürzte Bäume und Äste in den Oberleitungen seien der Grund, manchen Strecken würden aber auch “vorsorglich” gesperrt, damit die Züge nicht auf offener Strecke halten müssen, so die Bahn. In Berlin wurde zudem zeitweise der S-Bahn-Verkehr im gesamten Netz eingestellt, auch der U-Bahn-Verkehr wurde im Bereich der oberirdischen Streckenabschnitte ausgesetzt. Auch im Flugverkehr kam es zu Verzögerungen. Unterdessen hob der Deutsche Wetterdienst alle Unwetterwarnungen auf.

Okt 05

500-Euro-Geldscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: 500-Euro-Geldscheine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der neue Stada-Chef Claudio Albrecht will die Kosten bei dem Pharmakonzern senken. “Ganz wesentliches Thema für uns ist es, die Herstellkosten zu senken”, sagte er dem “Handelsblatt” (Freitag). “Rohstoffeinkauf, Lieferkette, Lieferantenmanagement. Hier lässt sich viel Geld sparen.”

Der Druck auf die Preise werde steigen, darauf müsse sich Stada vorbereiten, sagte Albrecht. Bei Mitarbeitern sehe er zwar “keinen unmittelbaren Handlungsbedarf”, so der Österreicher. Er stelle aber jede Neubesetzung auf den Prüfstand. “Auf diesem Wege wird sich die Zahl der Mitarbeiter automatisch reduzieren.” Eine seiner vordringlichen Aufgaben sei es aber auch, Ruhe in das Unternehmen zu bringen, “nach all den öffentlich ausgetragenen Querelen zwischen dem früheren Management und dem Aufsichtsrat”, sagte Albrecht weiter. “Wir müssen das Unternehmen stabilisieren.” Man müsse die Bedenken “und vielleicht auch Selbstzweifel der Belegschaft aus dem Weg schaffen und das Vertrauen in das Unternehmen wieder stärken.”

Okt 05

Emmanuel Macron, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Emmanuel Macron, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hält den französischen Präsidenten Emmanuel Macron nicht für einen Garanten für ein erneutes Europa. “Eine grundlegende Änderung der deutschen Europapolitik ist überfällig”, sagte Riexinger der Tageszeitung “Neues Deutschland” (Freitag). Wenn die Bundesregierung Europa weiterhin auf den verheerenden Kürzungskurs von Bundeskanzlerin Merkel und Bundesfinanzminister Schäuble zwinge, “geht die europäische Idee endgültig vor die Hunde”, so der Linken-Politiker.

Die Vorschläge des französischen Präsidenten seien jedoch nur dann sinnvoll, “wenn sie wirklich mit einer Abkehr von einem Europa der Konzerne und der sozialen Spaltung verbunden werden”. Macron, der in seinem Land gerade die Agenda 2010 nachzuvollziehen suche, sei “dafür wahrlich kein Garant”, so Riexinger: “Ein Neustart für Europa wird sich nicht auf neoliberalen Wegen von den Regierungen erreichen lassen, sondern muss durch den Kampf der Beschäftigten, der Bürgerinnen und Bürger von unten erzwungen werden.”

Okt 05

Iris Berben, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Iris Berben, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Schauspielerin Iris Berben hat sich irritiert darüber gezeigt, wie sich die meisten Menschen heutzutage kleiden: “Irgendwie wollen alle immer das Gleiche anziehen”, sagte sie der Zeitschrift “Barbara”. Ihr Stil-Empfinden habe sie in den 1960er Jahren entwickelt, als sie oft in London gewesen sei, so die Schauspielerin. Die Stadt schon damals ein teures Pflaster gewesen: “Ich habe gejobbt und gespart, aber das hat vorn und hinten nicht gereicht. Ich muss leider zugeben: Die ein oder andere Klamotte habe ich in der Carnaby Street einfach geklaut.”

Okt 05

Wolfgang Schäuble, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wolfgang Schäuble, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Lindner zollt der Lebensleistung des scheidenden Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble großen Respekt, übt aber auch Kritik an der Finanzpolitik der vergangenen vier Jahre. “Bei allem Respekt vor Herrn Schäuble als Person, das waren keine bombastischen vier Jahre”, sagte Lindner dem “Handelsblatt” (Freitag). Dass er als Finanzminister solche Lorbeerkränze umgehängt bekomme, hänge auch damit zusammen, dass die bisherige Opposition aus Grünen und Linke so wirkungslos gewesen sei.

“Mich hat jedenfalls nicht beeindruckt, was in den vergangenen vier Jahren finanzpolitisch passiert ist”, sagte er. Konkret kritisierte Linder, dass sich Schäuble in vielen Europafragen nicht gegen die Kanzlerin durchgesetzt habe. “Denken Sie an das dritte Hilfspaket für Griechenland, das er ursprünglich so nicht machen wollte”. Zudem habe es keinerlei Entlastung der Bürger in den vergangen vier Jahren gegeben, obwohl die Mittelschicht durch kalte Progression und Niedrigzinsen belastet gewesen sei. Bei den Fragen der Finanzmarktregulierung habe die liberale EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager aktiv werden müssen. “Die letzte Regierung hat es auch nicht realisiert, dass es in Deutschland eine steuerliche Forschungsförderung gibt oder mehr Chancenkapital für Unternehmensgründungen”, so Lindner weiter. “Und einfacher ist das Steuersystem sowieso nicht geworden”. Die schwarze Null sei doch ebenfalls von der schwarz-gelben Regierung erarbeitet worden, sagte Lindner zur Politik des Bundesfinanzministers.

Okt 05

Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Sturmtief “Xavier” hat am Donnerstag im Norden und Osten Deutschlands erhebliche Schäden verursacht. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben. In Mecklenburg-Vorpommern wurde nach Angaben der Polizei ein Lkw-Fahrer von einem Baum erschlagen.

In Brandenburg hatte laut den Beamten ein Ast die Windschutzscheibe eines Autos getroffen, dabei sei eine Person ums Leben gekommen. Zudem sei eine Frau in einem Auto in derselben Region durch einen umstürzenden Baum getötet worden. In Hamburg war zuvor eine Frau gestorben, nachdem ein Baum auf ihr Fahrzeug gefallen war. Mehrere Menschen in Norddeutschland wurden verletzt. Die Bahn sperrte zahlreiche Strecken. Nach Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen wurde auch in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und im Großraum Leipzig vorübergehend der Bahnverkehr eingestellt. Umgestürzte Bäume und Äste in den Oberleitungen seien der Grund, manchen Strecken würden aber auch “vorsorglich” gesperrt, damit die Züge nicht auf offener Strecke halten müssen, so die Bahn. In Berlin wurde zudem der S-Bahn-Verkehr im gesamten Netz eingestellt, auch der U-Bahn-Verkehr wurde im Bereich der oberirdischen Streckenabschnitte ausgesetzt. Auch im Flugverkehr kam es zu Verzögerungen.

Okt 05

Pakistan, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Pakistan, über dts Nachrichtenagentur

Islamabad (dts Nachrichtenagentur) – In Pakistan hat ein Selbstmordattentäter am Donnerstag mindestens 18 Menschen getötet und mindestens 25 Menschen verwundet, viele davon schwer. Der Attentäter war zuvor am Eingang eines Schreins in der Provinz Belutschistan von Beamten der Polizei gestellt worden, berichtet der arabische Nachrichtensender Al Jazeera. “Er hat versucht, in den Hauptschrein zu gelangen. Die Polizeibeamten eröffneten das Feuer und kurz vor dem Tor zündete der Attentäter seinen Sprengstoff”, sagte Muhammad Iqbal, ein örtlicher Polizeibeamter.

Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag, berichtet Al Jazeera. Erst im November 2016 wurden in derselben Provinz mindestens 52 Menschen durch einen Anschlag getötet. Diesen hatte der “Islamische Staat” (IS) für sich beansprucht.

Okt 05

Niedersächsischer Landtag, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Niedersächsischer Landtag, über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Zehn Tage vor den Landtagswahlen in Niedersachsen liegen CDU und SPD einer Infratest-Umfrage zufolge gleichauf. In der Sonntagsfrage für die ARD-“Tagesthemen” kommt die CDU auf 34 Prozent, ein Prozent weniger als in der Vorwoche. Die SPD bleibt der Befragung zufolge stabil und erreicht ebenfalls 34 Prozent.

Die Grünen kommen auf 8,5 Prozent (-0,5), die FDP bleiben bei acht Prozent. Die Linke liegt bei 4,5 Prozent (-0,5) und wäre damit nicht im Landtag vertreten. Die AfD erreicht acht Prozent (+2). Eine Fortführung des bisherigen Regierungsbündnisses von SPD und Grünen wäre mit diesen Zahlen nicht möglich. Neben der Bildung einer großen Koalition wären Dreierbündnisse wie ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP oder ein Bündnis aus CDU, Grünen und FDP möglich.  Könnten die Niedersachsen ihren Ministerpräsidenten direkt wählen, dann würden sich aktuell 45 Prozent für SPD-Amtsinhaber Stephan Weil entscheiden, drei Prozent weniger als in der Vorwoche. 24 Prozent wären für CDU-Herausforderer Bernd Althusmann (-1). Für die Sonntagsfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.002 Wahlberechtigte in Niedersachsen.

Okt 05

Steven Spielberg, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Steven Spielberg, über dts Nachrichtenagentur

Wien (dts Nachrichtenagentur) – Der österreichische Regisseur Michael Haneke hat für seine Kritik an Steven Spielberg Champagner und Kaviar bekommen – von Spielberg selbst. Haneke hatte den Film “Schindlers Liste” kritisiert, da er mit unzulässigen Effekten arbeite und der Holocaust in einem Spielfilm ohnehin nicht darstellbar sei: “Zwei Tage später saß ich in Los Angeles beim Frühstück, als mir ein Hotelpage eine Schachtel überreichte” sagte Haneke dem Magazin der “Süddeutschen Zeitung”. “Darin waren zwei Flaschen Chamagner, ein paar Dosen Kaviar und eine Karte von Spielberg. Das war sehr souverän.”