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Okt 04

München (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle/Saale verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus München: Berichte: Jupp Heynckes wird Bayern-Trainer. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits. Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

Okt 04

FC-Bayern-Spieler im Mai 2017, über dts Nachrichtenagentur
Foto: FC-Bayern-Spieler im Mai 2017, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Jupp Heynckes wird laut eines Berichts der “Bild-Zeitung” angeblich erneut Trainer des FC Bayern München. Das berichtete die Zeitung am Mittwochabend auf ihrer Internetseite unter Berufung auf eigene Informationen. Heynckes hatte die Bayern bereits von 1987 bis 1991 und nochmals von 2011 bis 2013 trainiert.

Im April 2009 hatte er schon einmal bis zum Saisonende als Interimstrainer ausgeholfen, nachdem Jürgen Klinsmann fünf Spieltage vor Schluss beurlaubt worden war. Eine Bestätigung für das erneute Engagement gab es vom Verein zunächst nicht.

Okt 04

Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur

Lissabon (dts Nachrichtenagentur) – Der portugiesische Sänger Salvador Sobral, der im Mai den Eurovision Song Contest gewonnen hat, träumt regelmäßig vom Fußball. “Früher habe ich viel Fußball gespielt”, sagte er dem “Zeit Magazin”. “Ich war Verteidiger und träumte davon, eines Tages für Benfica Lissabon aufzulaufen.”

Aus gesundheitlichen Gründen habe er jedoch vor zehn Jahren mit dem Sport aufhören müssen. “In meinen Träumen bin ich allerdings immer noch fit und spiele weiter Fußball. Das sind wirklich großartige Träume! Wenn ich morgens nach einem geträumten Fußballspiel wach werde, bin ich immer sehr glücklich.” Beim Eurovision Song Contest aufzutreten, sei kein Traum von ihm gewesen: “Im Gegenteil, ich fand die ganze Sache eher merkwürdig”, erinnert sich der Sänger. “Ich ließ mich aber zur Teilnahme überreden mit dem Argument, dass es eine Chance sei, ein größeres Publikum für meine Musik zu finden.” Ihn habe beschäftigt, “dass Kiew ein surrealer Ort war für so einen überdrehten Gesangswettbewerb. Immerhin ist die politische Lage in der Ukraine immer noch angespannt. Ich hatte an dem Abend das Gefühl, nicht in Kiew zu sein, sondern in einer kunterbunten Eurovision-Traumblase, in der alles schön und falsch und austauschbar war.”

Okt 04

Donald und Melania Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald und Melania Trump, über dts Nachrichtenagentur

Las Vegas (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Massaker von Las Vegas mit 58 Todesopfern hat US-Präsident Donald Trump am Mittwoch Opfer, Hinterbliebene und Rettungskräfte besucht. Es mache einen stolz, Amerikaner zu sein, wenn man sehe was die Helfer hier geleistet hätten, sagte Trump nach einem Besuch in einem Krankenhaus an der Seite seiner Frau Melania. Dort seien über 100 Verletzte behandelt worden, obwohl das Haus eigentlich vollständig belegt gewesen war.

Polizei und Rettungskräfte seien allesamt “incredible”, so Trump. Am späten Sonntagabend (Ortszeit) hatte ein 64-Jähriger vom 32. Stockwerk eines Hotels das Feuer auf die Besucher eines Konzertes eröffnet und über zehn Minuten lang geschossen, bis er selbst getötet wurde. Sein Motiv ist unklar.

Okt 04

Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ungeachtet der Kritik an der Nähe der Türkisch-Islamischen Union Ditib zum türkischen Staat stellt die Bundesregierung für 2018 erneut Fördermittel für Projekte des umstrittenen Verbands mit Sitz in Köln bereit: Allerdings beliefen sich die Zusagen nur noch auf eine Gesamtsumme von 297.500 Euro, berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger” (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Dies sei etwa ein Fünftel der 2017 und weniger als ein Zehntel der 2016 gezahlten Mittel. Der scheidende religionspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, verlangte dennoch erneut, die Kooperation mit Verbänden wie der Ditib, dem Zentralrat der Muslime oder Milli Görüs generell auf den Prüfstand zu stellen, da diese “aus dem Ausland gesteuert” würden, sagte Beck der Zeitung.

Er monierte auch das Fehlen einer Strategie für den Umgang mit den Verbänden und verlangte einen Neuanfang, auch im Hinblick auf die “Deutsche Islamkonferenz”. Für die umfassende Information von Politik und Öffentlichkeit über die verschiedenen islamischen Akteure in Deutschland solle ein eigenes wissenschaftliches Institut gegründet werden. Für 2017 weist das Ministerium Zahlungen von 1,47 Millionen Euro an die Ditib-Zentrale sowie Ditib-Teilverbände aus. Der Schwerpunkt der Projektförderung lag wie schon im Vorjahr auf der Flüchtlingshilfe. 2016 hatte der Bund 3,27 Millionen an die Ditib gezahlt. Der Zentralrat der Muslime steht für 2018 mit gut 100.000 Euro auf der Empfängerliste. Im Vorjahr hatte der Verband mehr als eine Million Euro erhalten, 2016 waren es knapp 880.000 Euro. Beck nannte die Höhe der Zuwendungen “erstaunlich”. Unter den Leistungen seien “Fehlinvestitionen” und “religionspolitische Fehlgriffe”. Die Regierung habe “das Abhängigkeitssystem der Ditib stark gemacht”.

Okt 04

Usbekistan, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Usbekistan, über dts Nachrichtenagentur

Taschkent (dts Nachrichtenagentur) – Nach neun Jahren Haft hat Usbekistan den Journalisten Salijon Abdurakhmanow vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Das teilte “Reporter ohne Grenzen” am Mittwoch mit. Abdurakhmanow berichtete regelmäßig für Medien wie Radio Free Europe/Radio Liberty, Voice of America und das mittlerweile eingestellte Exil-Nachrichtenportal Uznews.

Er schrieb unter anderem über die sozialen und gesundheitlichen Folgen der Austrocknung des Aralsees, eine der großen ökologischen Katastrophen Usbekistans. 2008 wurde er aufgrund Drogenvorwürfen zu zehn Jahren Haft verurteilt. ROG bezeichnet die Vorwürfe als “fragwürdig”. “Salijon Abdurakhmanows Freilassung zeigt, dass anhaltender Druck auf autoritäre Regime früher oder später Wirkung zeigt”, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr am Mittwoch. “Abdurakhmanow wurde neun Jahre lang dafür bestraft, dass er unerschrocken über Themen wie Umweltverbrechen und Menschenrechtsverletzungen berichtet hat.” Usbekistan müsse nun auch alle anderen inhaftierten Journalisten freilassen und aufhören, seine Kritiker im In- und Ausland zu verfolgen, so die Menschenrechtsorganisation. Abdurakhmanow wurde acht Monate vor dem regulären Ende seiner Haftzeit unter Auflagen freigelassen. Über die Gründe war zunächst nichts bekannt. Sie wurde während eines Usbekistan-Besuchs des UN-Sonderberichterstatters für Religions- und Glaubensfreiheit, Ahmed Shaheed, bekannt. Frühere Gelegenheiten, Abdurakhmanow etwa anlässlich regelmäßiger Amnestien für Häftlinge über 60 Jahren vorzeitig aus dem Gefängnis zu entlassen, hatte das Regime mit Verweis auf angebliche schlechte Führung des Journalisten verstreichen lassen. In Usbekistan existieren praktisch keine unabhängigen Medien. Seit dem Tod des langjährigen Diktators Islam Karimow im August 2016 gibt es aber Hoffnung, dass das Regime mehr Freiräume für Kritik zulassen könnte. Die politischen Signale seitdem sind jedoch widersprüchlich: Mehrere Dissidenten wurden freigelassen, gleichzeitig werden immer wieder Regimekritiker festgenommen. Auf der sogenannten “Rangliste der Pressefreiheit” steht Usbekistan auf Platz 169 von 180 Ländern weltweit. Nach Salijon Abdurakhmanows Freilassung sitzen dort noch mindestens acht Journalisten wegen ihrer Tätigkeit im Gefängnis.

Okt 04

Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der langjährige ARD-Korrespondent in Nordafrika, Samuel Schirmbeck, wirft der deutschen Linken “skandalöse Islamverharmlosung” vor: “Die logische Folge des Linksseins ist die Islamkritik. Nur die Linken und Grünen sind blind auf diesem Auge”, sagte der TV-Journalist und Autor der “Welt” (Donnerstag). “Ohne diese skandalöse Islamverharmlosung der Linken hätte es den Aufstieg der AfD nicht gegeben, deren Führung brandgefährlich ist und den Islam in einer die Muslime als Menschen beleidigenden Weise kritisiert, die den Fundamentalisten noch Auftrieb gibt”, so Schirmbeck.

Er störe sich “am Islam, weil der Islam rechter ist als die ganze AfD und von einer reaktionären Wirkungsmächtigkeit, gegen die der Rechtspopulismus ein Klacks” sei. “Wenn Sie die Einstellungen der meisten ostentativ gläubigen Muslime zum Minderheitenschutz, Frauenrechten, Gewissensfreiheit und Selbstkritik summieren, kommt etwas ganz Rechtes dabei heraus”, sagte der Autor der “Welt”. Der Islamismus sei “inhärenter Teil des Islam, weswegen ich diese strenge Islam-Islamismus-Trennung für eine bewusste öffentliche Irreführung halte”, sagte Schirmbeck. “Die Deutschen sind mehrheitlich nicht islamophob, sondern gewaltophob, fanatophob, intolerantophob, mysoginophob und homophobophob”, sagte er. Es sei “nicht das Fremde, das Deutsche am Islam stört, sondern das allzu Bekannte, das sie aus der Vergangenheit ihres Landes kennen”.

Okt 04

Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 11, 15, 16, 17, 19, 45, die Superzahl ist die 4. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 6170493. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 676683 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Lotto-Jackpot befinden sich derzeit rund fünf Millionen Euro.

Okt 04

500-Euro-Geldscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: 500-Euro-Geldscheine, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission ist erstmals vorsichtig von ihrem Plan abgerückt, bis 2024 eine voll vergemeinschaftete EU-Einlagensicherung einzuführen: Man könnte das European Deposit Insurance Scheme (Edis) “langsamer einführen” und mit “Fortschritten bei der Risikoreduzierung” in den Bankenbilanzen verknüpfen, heißt es laut “Handelsblatt” (Donnerstag) in dem Entwurf einer “Mitteilung” zur “Vollendung der Bankenunion”. Die EU-Kommission will das Papier nächste Woche veröffentlichen. In einer “ersten Phase” der Edis-Einführung könne man sich darauf beschränken, einen “Liquiditätsausgleich” zwischen den nationalen Einlagensicherungssystemen vorzuschreiben.

Es handele sich dabei um “Kredite, die später voll rückzahlbar sind”, heißt es in dem Papier. Auf den ursprünglich auch vorgesehenen Verlustausgleich zwischen den nationalen Systemen könne in der Phase eins verzichtet werden. Von einem voll gesamtschuldnerisch haftenden EU-Einlagensicherungsfonds ist in dem Papier keine Rede mehr. Und auch die Phase zwei – eine Mitversicherung zwischen den nationalen Einlagensicherungsfonds – will die Kommission langsamer angehen als bisher geplant. Es müsse keinen automatischen Übergang in Phase zwei geben, heißt es in nun in dem Papier. Stattdessen könne man den Übergang von Bedingungen abhängig machen. Die Kommission will mit ihren Zugeständnissen die jahrelange Blockade des Dossiers im EU-Finanzministerrat und im Europaparlament auflösen. “Zwei Jahre nach der Vorlage des Edis Entwurfs ist definitiv die Zeit für Fortschritte gekommen”, heißt es in dem Papier. Vor allem Deutschland, aber auch andere EU-Staaten wollen die EU-Einlagensicherung nicht einführen, solange in manchen Banken-Bilanzen gefährliche Verlustrisiken etwa durch nicht bediente Kredite schlummern.

Okt 04

Evangelische Kirche, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Evangelische Kirche, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ulrich Schneider, Geschäftsführer des kircheneigenen Vereins r2017, der für die Durchführung der großen Veranstaltungen im Jahr des Reformationsjubiläums gegründet worden ist, hat eine positive Bilanz des Reformationsjahres gezogen. Kritik an den Angaben zu den Besucherzahlen wies Schneider in der “Heilbronner Stimme” (Donnerstag) zurück. Verschiedene Medien hatten die kirchlichen Angaben angezweifelt – etwa beim Festgottesdienst in der Lutherstadt Wittenberg Ende Mai oder an der Organisation des Reformationssommers.

“Die Bundeswehr hat allein auf der Pontonbrücke 60.000 Menschen gezählt und es gab noch zwei weitere Zugänge zum Festgelände”, verteidigte er die Angaben. “Man kann über Zahlen diskutieren”, sagte er. “Ich bin nur an verschiedenen Stellen irritiert, dass ausschließlich über Zahlen diskutiert wird, weil das nicht das einzige ist, was zählt. Was wirklich zählt sind doch die Begegnungen, das, was aus diesem Jahr in die Zukunft hinaus mitgenommen wird.” Wie die Reformationsbotschafterin und ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann kommt auch Schneider zu dem Ergebnis, dass das Reformationsjubiläum als ökumenisch, weltoffen in die Geschichte eingehen wird. “Wir haben gefragt, wie wir in dieses Jubiläum gehen wollen. Und wir wollten eben nicht nur historisch zurückblicken”, sagte er. “Wir wollten klar machen, dass Reformation nicht vor 500 Jahren war, sondern seit 500 Jahren ist. Und dass Reformation bis heute eine Bedeutung hat, nicht nur für evangelische Christen.” Die Abwicklung des Vereins r2017 wird sich bis in den Sommer des nächsten Jahres ziehen.