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Aug 13

Linienrichter beim Fußball mit Fahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Linienrichter beim Fußball mit Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Cottbus (dts Nachrichtenagentur) – In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals hat sich der VfB Stuttgart erst nach der Verlängerung in die nächste Runde gerettet: Die Schwaben gewannen beim viertklassigen Energie Cottbus das Elfmeterschießen mit 4:3. Nach 90 wie nach 120 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Fabio Viteritti hatte in der 5. Minute die Cottbuser in Führung geschossen, Maximilian Zimmer in der 28. Minute sogar noch nachgelegt.

Doch dann kam Stuttgart, Josip Brekalo in der 49. Minute mit dem Anschlusstreffer, ein als Eigentor von Jose-Junior Matuwila gewerteter Treffer in der 77. Minute brachte den Ausgleich. Im Elfmeterschießen hatte Stuttgart schließlich die besseren Nerven.

Aug 13

Pokal-Aus für FC Augsburg

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Daniel Baier (FC Augsburg), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Daniel Baier (FC Augsburg), über dts Nachrichtenagentur

Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem HSV ist auch der FC Augsburg als weiterer Bundesligist in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals ausgeschieden. Augsburg verlor beim 1. FC Magdeburg mit 0:2. Auch für den FC Erzgebirge Aue ist das Turnier vorbei, die Sachsen verloren beim SV Wehen Wiesbaden ebenfalls mit 0:2.

Die Partie zwischen dem FC Energie Cottbus und dem VfB Stuttgart musste beim Stand von 2:2 nach 90 Minuten in die Verlängerung.

Aug 13

Gleisanlage, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Gleisanlage, über dts Nachrichtenagentur

Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die seit Samstag verhängte Sperre der Zugstrecke bei Karlsruhe wird noch mehrere Wochen andauern. Nach derzeitigem Stand werde die sogenannte “Rheintalbahn” frühestens wieder am 27. August geöffnet, teilte die Bahn am Sonntagabend mit. Bereits am Wochenende hatte die Sperre zu teils chaotischen Szenen an mehreren Bahnhöfen entlang der ICE-Strecke zwischen Basel und Mannheim geführt.

Eine praktikable Ausweichroute gibt es nicht, Fahrgäste müssen nun zwischen Rastatt und Baden-Baden mit Bussen transportiert werden. Am Samstag war die Strecke gesperrt worden, nachdem es bei Tunnelbauarbeiten im neuen Rastatter Tunnel Gleisabsenkungen gegeben hatte. Ab Montag gilt nun ein Ersatzfahrplan, nachdem ursprünglich gehofft worden war, die Strecke dann schon wieder freigeben zu können. Betroffen von den Einschränkungen sind Kunden mit Reisen zwischen der Schweiz (via Grenzübergang Basel) bzw. den Städten des Oberrheins (Freiburg, Offenburg) und Frankfurt bzw. West- und Norddeutschland. Reisende auf diesem Streckenabschnitt müssen mit Reisezeitverlängerungen von mindestens einer Stunde rechnen. Fernverkehrszüge aus Nordrhein-Westfalen beginnen und enden grundsätzlich statt in Rastatt in Karlsruhe. Die Züge zwischen Paris und Stuttgart bzw. München werden über Mannheim umgeleitet. Es ist auch hier mit Reisezeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten zu rechnen.

Aug 13

Fahne von Indien, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne von Indien, über dts Nachrichtenagentur

Mandi (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Erdrutsch in Indien sind am Sonntag mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Morgen (Ortszeit) bei der Stadt Mandi im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh, im äußersten Norden des Landes. Ein 250 Meter langes Stück einer Straße sei komplett weggeschwemmt worden, berichteten örtliche Medien.

Dort befanden sich zu dem Zeitpunkt zwei Reisebusse, einer auf dem Weg von der Stadt Manali nach Chamba, der andere auf dem Weg von Manali nach Katra. Am späten Sonntagabend mussten die Rettungsarbeiten unterbrochen werden, ein weiteres Ansteigen der Opferzahl wird nicht ausgeschlossen.

Aug 13

Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

Munster (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr hat laut eines Zeitungsberichts ein zunehmendes Problem mit dem Missbrauch von leistungssteigernden Mitteln. Auch einer der Soldaten, die am 19. Juli bei einer Übung im niedersächsischen Munster kollabiert waren, sagte in einer internen Untersuchung aus, er habe gemeinsam mit einigen Kameraden vor dem Marsch Aufputschmittel genommen, berichtet die F.A.Z. in ihrer Montagsausgabe. Die Bundeswehr wollte das weder bestätigen noch dementieren.

Bei der Übung in Munster waren im Juli insgesamt vier Offiziersanwärter kollabiert. Einer der Soldaten starb zehn Tage später in einem Krankenhaus, ein weiterer befindet sich noch immer in kritischem Zustand. Ein Ausbilder sagte der Zeitung, dass in seiner Einheit schon seit mehr als einem Jahr versucht wird, den Missbrauch von Aufputschmitteln durch gezielte Maßnahmen zu verhindern. Andere Ausbilder geben an, sie würden gar nicht so genau wissen wollen, was sich ihre Untergebenen “einwerfen”. Ein Bundeswehrarzt weist in der F.A.Z. auf den möglichen Zusammenhang zwischen dem zunehmenden Missbrauch leistungssteigernder Mittel und der grundsätzlich abnehmenden körperlichen Leistungsfähigkeit der Soldaten hin. Um bei wichtigen Prüfungen fit zu sein, würde dann künstlich nachgeholfen. Da es der Bundeswehr seit der Abschaffung der Wehrpflicht immer schwerer fällt, genügend Rekruten zu gewinnen, werden die Leistungsanforderungen für die Tauglichkeitsprüfung immer weiter gesenkt. Dennoch wurde das Personalsoll der Truppe von 170.000 Zeit- und Berufssoldaten im Juni dieses Jahres um gut 1.500 Männer und Frauen verfehlt. Der Chef einer Panzergrenadierkompanie sagte der F.A.Z.: “Es fällt uns immer schwerer, genügend Rekruten zu finden, die in der Lage sind, den Belastungen eines Einsatzes standzuhalten.”

Aug 13

LKW, über dts Nachrichtenagentur
Foto: LKW, über dts Nachrichtenagentur

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Der Stuttgarter Autobauer Daimler will laut eines Zeitungsberichts künftig nicht mehr das Lkw-Mautsystem in Deutschland betreiben und wird sich deshalb angeblich nicht mehr um die Anteile am Mautbetreiber Toll Collect bemühen. Das “Handelsblatt” berichtet in seiner Montagsausgabe entsprechend und beruft sich auf “Branchenkreise” und “Regierungskreise”. Derzeit halten Daimler und die Deutsche Telekom je 45 Prozent Anteile an Toll Collect, die restlichen zehn Prozent hält die französische Cofiroute.

Seit 2005 erheben sie mit dem System die Maut. Ende August 2018 endet der Vertrag, weshalb der Bund die Anteile für den Betrieb neu ausschreibt. Bislang hatten sich die Konsorten erneut um die Anteile beworben. Telekom und Cofiroute würden nun allein für die Anteile weiter bieten, hieß es in der Branche. Die Telekom bemüht sich zudem auch um den Betrieb des Pkw-Mautsystems. Zu den Wettbewerbern gehören hier Anbieter wie der Konzertticket-Verkäufer Eventim. In den Vergabeverfahren um die Lkw- wie auch um die Pkw-Maut bewerben sich Unternehmen aus aller Welt. Der deutsche Mautmarkt gilt als attraktiv, zumal die Europäische Union ein EU-weit einheitliches Mautsystem anstrebt. Auf Nachfrage hieß es bei Daimler: “Zu dem Vergabeverfahren wurde Vertraulichkeit vereinbart.”

Aug 13

Fahne der Schweiz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne der Schweiz, über dts Nachrichtenagentur

Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Seit Anfang August ermittelt die Karlsruher Bundesanwaltschaft gegen drei Mitarbeiter des Schweizer Geheimdienstes wegen Spionage in Deutschland. Das berichten “Süddeutsche Zeitung”, NDR und WDR unter Berufung auf eine “verlässliche Quelle”. Der Generalbundesanwalt wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Fall äußern.

Die Einleitung von Ermittlungen gegen Mitarbeiter befreundeter westlicher Partnerdienste ist in Deutschland ein ungewöhnlicher Vorgang. Er zeigt auch, dass Karlsruhe die mutmaßliche Spionage des Schweizer Privatermittlers Daniel M., der angeblich im Auftrag des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) Informationen über deutsche Steuerfahnder beschafft hat, sehr ernst nimmt. Daniel M. sitzt seit drei Monaten in Mannheim in Untersuchungshaft. Er wurde inzwischen, wie sein Schweizer Anwalt Valentin Landmann sagt, beim Oberlandesgericht Frankfurt angeklagt. Die Verteidiger von Daniel M. hatten lange Zeit darauf gehofft, eine Anklage abwenden zu können. Der Fall sei doch eher Klamotte als Spionage, hatten sie argumentiert. Frühere Äußerungen von Daniel M. seien arg übertrieben gewesen. M. hatte vor Jahren in der Schweiz bei Vernehmungen in anderer Sache über seine Agententätigkeit für den NDB gesprochen und war dabei intensiv auf seine angebliche Agentenrolle bei der Beschaffung von Informationen über deutsche Steuerfahnder eingegangen. Mittlerweile dementiert Daniel M., was er damals gesagt hatte. Wer die drei Schweizer Nachrichtendienstler sind, gegen die jetzt Karlsruhe ermittelt, ist nicht bekannt. In dem neun Seiten umfassenden Haftbefehl gegen Daniel M. spielt in etlichen Passagen der NDB eine große Rolle. Der Schweizer Dienst habe Daniel M. angeworben und beauftragt, deutsche Steuerfahnder auszuspähen. Als Auftraggeber und Kontaktpersonen von Daniel M. wurden vier Mitarbeiter des NDB aufgeführt. Karlsruhe hatte im Spätherbst 2016 den Bundesnachrichtendienst (BND) gebeten, festzustellen, ob es sich bei den Männern tatsächlich um Mitarbeiter des NDB handele. In mindestens zwei Fällen hatte der BND dies bestätigt. Die Bundesregierung legt traditionell großen Wert auf gute Beziehungen zur Schweiz. Dennoch hat Berlin nicht verhindert, dass die Bundesanwaltschaft, die direkt dem Bundesjustizminister untersteht, Ermittlungen gegen die Schweizer Nachrichtendienstler einleitet. Nach der Strafprozessordnung ist es möglich, auf eine Strafverfolgung zu verzichten, wenn “die Durchführung des Verfahrens die Gefahr eines schweren Nachteils für die Bundesrepublik herbeiführen” würde oder “wenn der Verfolgung sonstige überwiegende öffentliche Interessen” entgegenstehen. Aber das müsste die Regierung dem Generalbundesanwalt mitteilten, und Berlin hat in dieses Verfahren nicht politisch eingegriffen.

Aug 13

Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur

Völklingen (dts Nachrichtenagentur) – In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals hat sich Union Berlin erst nach der Verlängerung gegen den 1. FC Saarbrücken mit 2:1 durchgesetzt. Nach 90 Minuten hatte es noch 1:1 gestanden. Die Gäste aus der Hauptstadt waren in der 22. Minute durch Fabian Schönheim in Führung gegangen, doch Saarbrücken hatte mehrere Möglichkeiten zum Gleichziehen, die aber teilweise liegen blieben.

Nach einem verschossene Elfmeter in der 28. Minute konnte Saarbrücken erst in der 40. Minute durch Kevin Behrens ausgleichen. Dabei blieb es dann bis zum Ende der regulären Spielzeit, erst der Treffer durch Berlins Simon Hedlund in der 100. Minute brachte die Entscheidung.

Aug 13

Osnabrück wirft HSV aus dem Pokal

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Bobby Shou Wood (HSV), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bobby Shou Wood (HSV), über dts Nachrichtenagentur

Osnabrück (dts Nachrichtenagentur) – In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals hat der VfL Osnabrück den Hamburger SV mit einem 3:1 aus dem Turnier geworfen. Es ist in dieser Saison das erste Aus für einen Bundesligisten. Osnabrück überzeugte auf ganzer Linie und kontrollierte die Partie, obwohl der Drittligist nach Rot für Marcel Appiah ab der 19. Minute nur noch in Unterzahl auf dem Platz war.

Osnabrücks Halil Savran (39.), Marc Heider (61.) und Ahmet Arslan (72. Minute) erzielten die Tore, der HSV bekam in der 74. Minute noch einen Anschlusstreffer per Foulelfmeter durch Bobby Wood. Die weiteren Ergebnisse der Spiele am Sonntagnachmittag: SF Dorfmerkingen – RB Leipzig 0:5, Eintracht Norderstedt – VfL Wolfsburg 0:1, Bonner SC – Hannover 96 2:6, TSV 1860 München – FC Ingolstadt 1:2, SV Morlautern – SpVgg Greuther Fürth 0:5, Schweinfurt – SV Sandhausen 2:1, FC Nöttingen – VfL Bochum 2:5. Die Partei 1. FC Saarbrücken – 1. FC Union Berlin musste beim Stand von 1:1 nach 90 Minuten in die Verlängerung.

Aug 13

Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die baden-württembergische SPD-Landeschefin Leni Breymaier hat die Autoindustrie in der Abgaskrise scharf kritisiert. Alle hätten ihren Anteil am Vertrauensverlust von Politik und Unternehmen in der Abgaskrise – “zu allererst die Manager der Automobilkonzerne”, sagte sie der “Stuttgarter Zeitung” und den “Stuttgarter Nachrichten” (Montagsausgaben). Es sei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gewesen, die den Begriff der “marktkonformen Demokratie” geprägt hätte.

Alle hätten von dem Wohlgefühl der Automobilindustrie an den Standorten bisher ganz gut gelebt. “Die Frage ist, ob sie sich zu wohl gefühlt hat und ob die Wege zwischen den politisch Verantwortlichen und der Industrie zu kurz sind”, sagte Breymaier. “Die Verflechtungen sind eng.” Wenn dies zulasten von Umwelt und Verbrauchern gehe oder wenn man sich durch aktive Manipulationen illegal verhalten habe, dann sei das nicht mehr tolerabel. Das bringe die ganze Branche in Verruf und Arbeitsplätze in Gefahr. “Ich will, dass sich die Autoindustrie in Baden-Württemberg weiterhin wohl fühlt, aber die Spielregeln müssen eingehalten werden”, mahnte die SPD-Landeschefin. Breymaier verteidigte zudem die Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach einer europaweiten Quote für Elektroautos. “Wir brauchen mehr Druck und klarere gesetzliche Regeln”, sagte sie. Außerdem solle diese Quote nicht direkt für die Autobauer gelten, sondern für Neuzulassungen. “Das wird ein Anreiz sein, sich eine gute Marktposition zu sichern.” Ferner sollten weitere Kaufanreize dazu führen, Autos mit Elektroantrieb zu kaufen. “Ohne ehrgeizige Ziele tut sich da einfach zu wenig”, monierte sie.