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Aug 09

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem erneuten “Säbelrasseln” zwischen den USA und Nordkorea haben die US-Börsen mit einem moderaten Minus geschlossen. Zum Handelsende in New York wurde der Dow mit 22.048,70 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,17 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.470 Punkten im Minus gewesen (-0,09 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.915 Punkten (-0,19 Prozent).

Deutlicher war der offenbar krisenbedingte Aufschlag beim Goldpreis zu sehen. Der konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.276,08 US-Dollar gezahlt und damit 1,21 Prozent mehr als am Vortag. Das entspricht einem Preis von 34,90 Euro pro Gramm.

Aug 09

Linienrichter beim Fußball mit Fahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Linienrichter beim Fußball mit Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Heidenheim (dts Nachrichtenagentur) – In der 2. Bundesliga ist das Nachholspiel zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem FC Erzgebirge Aue am Mittwochabend mit einem 2:1 ausgegangen. Die ursprüngliche Begegnung zum Saisonauftakt war in der 12. Minute wegen Regens abgebrochen worden. Auch am zweiten Spieltag hatten beide Mannschaften noch keinen Punkt bekommen.

Am Mittwochabend gingen die Gastgeber in der 21. Minute in Führung. Neuzugang Maximilian Thiel traf, nachdem Schnatterer von Linksaußen in den Strafraum gepasst hatte. Zehn Minuten später der Ausgleich durch Aues Cebio Soukou. Danach passierte auf dem Rasen lange kaum etwas, bis Aues Kempe in der 76. Minute nach einem Foul an Thiel mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Heidenheimer konnten den Vorteil ideal ausnutzen, Marcel Titsch-Rivero besorgte in der 82. Minute den glücklichen Siegtreffer.

Aug 09

Niedersächsischer Landtag, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Niedersächsischer Landtag, über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – SPD und Grüne haben in Niedersachsen nicht nur im aktuellen Landtag ihre Mehrheit verloren, sondern laut einer Umfrage des Instituts INSA auch in der Wählergunst: Wäre am Sonntag Wahl, käme laut der Erhebung im Auftrag der “Bild” die CDU auf 40 Prozent, die SPD auf 28, Grüne und FDP auf je 9 Prozent. In den neuen Landtag käme neu auch die AfD mit 7 Prozent und mit etwas Glück auch die Linke, für die es aber mit laut Umfrage 5 Prozent knapp wird. INSA-Chef Hermann Binkert sagte der “Bild” (Donnerstag): “Ohne und gegen die CDU kann nicht regiert werden.”

Befragt wurden zu Wochenbeginn 1.000 wahlberechtigte Niedersachsen. Am Montag hatten sich die Fraktionen im niedersächsischen Landtag darauf geeinigt, eine Neuwahl am 15. Oktober anzustreben.

Aug 09

Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 10, 18, 39, 41, 49, die Superzahl ist die 7. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 8563544. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 004175 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen diese Woche rund vier Millionen Euro, insgesamt werden 15,1 Millionen Euro ausgespielt.

Aug 09

Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Wolfgang Hellmich (SPD), hat mit einem Boykott des Konya-Besuchs gedroht, sollte einem Linken-Angeordneten durch die türkischen Behörden die Einreise verweigert werden. “Dann werden wir alle nicht fahren”, sagte Hellmich der FAZ (Donnerstagausgabe). Dabei geht es um den Obmann der Linksfraktion im Ausschuss, Alexander Neu.

Der werde, wenn er es wolle, Mitglied der Delegation des Bundestages sein, die am 8. September unter Leitung der stellvertretenden Nato-Generalsekretärin Rose Gottemoeller die Bundeswehrsoldaten im türkischen Konya besuchen wird, so Hellmich.

Aug 09

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.154,00 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,12 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Hauptgrund für die Kursrückgänge wurde unisono die jüngste verbale Eskalation zwischen den USA und Nordkorea genannt.

Fast alle Aktien waren im Minus, allen voran Finanzwerte wie Commerzbank und Deutsche Bank. Zu den wenigen Titeln, die kurz vor Handelsende gegen den Trend im Plus waren, gehörten die Energieversorger RWE und Eon. Letzterer sogar deutlich. Der Energiekonzern hatte seinen Gewinn im ersten Halbjahr erheblich gesteigert, unter anderem dank der Rückzahlung der Brennelementesteuer. Noch deutlicher als der DAX hatte zuvor der japanische Nikkei-Index nachgelassen und mit einem Stand von 19.738,71 Punkten geschlossen (-1,29 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochnachmittag leicht schwächer. Ein Euro kostete 1,1738 US-Dollar (-0,09 Prozent). Der Goldpreis konnte von der Kriegsangst profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.272,76 US-Dollar gezahlt (+0,95 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,86 Euro pro Gramm.

Aug 09

Nordkorea, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Nordkorea, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Chef des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND, August Hanning, schätzt die Entwicklung in der Nordkorea-Krise als “extrem brenzlig” ein. “Nordkorea ist dabei, eine ernsthafte Gefahr für die USA zu werden”, sagte Hanning der “Bild” (Donnerstagausgabe). Er hält die Angaben Nordkoreas, mit seinen Raketen und Sprengköpfen nicht nur die US-Militärbasis in Guam, sondern auch US-Festland und Metropolen erreichen zu können für glaubwürdig.

“Die Situation mit Nordkorea ist in der Tat sehr gefährlich und hochexplosiv. Denn Nordkorea lebt in der festen Überzeugung, ohne nukleare Rüstung angegriffen zu werden.” In sich, so Hanning weiter zu “Bild”, sei “diese Sichtweise aus deren Perspektive sogar logisch”. Der Ex-BND-Chef, der laut “Bild” regelmäßig auch als Berater in China ist, sagte weiter: “Nordkorea ist Chinas größtes außenpolitisches Problem.” Pjöngjang, so Hanning, “ignoriert Chinas Rat und Vermittlungen. Aber Peking hat kein Interesse an einem nuklearen Rüstungswettlauf in der Region. Genau den zettelt Kim aber nun an.” Offenkundig habe es eine ernsthafte Verständigung zwischen Washington und Peking gegeben. Ob es aber, wie von US-Präsident Donald Trump angedroht, zu einem Krieg kommt, sei völlig unklar, so Hanning: “Eine offene militärische Invasion an der Grenze zu China durch die USA ist heikel.” Hanning hält aber Militäraktionen – “bei aller Zurückhaltung auch gegenüber Trumps Sprüchen” – trotzdem “nicht für gänzlich ausgeschlossen”. Auch wegen “Trumps Unberechenbarkeit”. Trumps hatte zuvor gegenüber Nordkorea eine entsprechende Drohung ausgesprochen.

Aug 09

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Steffi Jones trotz des Ausscheidens im Viertelfinale der Frauen-Fußball-EM das Vertrauen ausgesprochen. Der Vertrag der Bundestrainerin der Frauen-Nationalmannschaft werde bis zur Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich verlängert und enthalte die Option auf eine weitere Verlängerung bis zu den Olympischen Spielen 2020, teilte der DFB am Mittwoch mit. Steffi Jones habe die Abläufe bei der EM analysiert und aufgezeigt hat, welche Lehren und Konsequenzen aus dem frühen Ausscheiden zu ziehen seien.

“Steffi Jones hat uns in ihrer Analyse vermittelt, dass sie aus der enttäuschenden EM wichtige Erfahrungen mitnimmt und Lehren für ihre künftige Arbeit zieht”, sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel. “Wir sind davon überzeugt, dass sie die sportlichen Konzepte und die Kompetenz hat, um die WM 2019 als nächste große Herausforderung erfolgreich anzugehen.” Bundestrainerin Steffi Jones sagte: “Für mich war mein erstes Turnier als Bundestrainerin ein lehrreicher Prozess, deshalb werden wir die eine oder andere Anpassung vornehmen. Unser Ziel ist es, die Mannschaft und unser Spielsystem weiterzuentwickeln, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und wieder erfolgreich zu sein.” Die Frauen-Nationalmannschaft startet in die Qualifikation für die WM 2019 in Frankreich mit dem Spiel gegen Slowenien in Ingolstadt am 16. September. In der Gruppe 5 trifft das DFB-Team zudem auf Island, die Tschechische Republik, Slowenien und die Färöer.

Aug 09

US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur
Foto: US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Das FBI hat Räumlichkeiten von Donald Trumps ehemaligem Wahlkampfmanager Paul Manafort durchsucht. Das berichtete am Mittwoch der US-Sender ABC News. Ein Durchsuchungsbeschluss sei bereits am 26. Juli im Bundesstaat Virginia umgesetzt worden, wie erst jetzt bekannt wurde.

Die FBI-Beamten waren demnach auf der Suche nach Unterlagen in den Ermittlungen zu einem möglichen Einfluss von Russland auf den US-Wahlkampf. Zuvor hatte der US-Senat Manafort bereits zur Aussage vor dem Justizausschuss zu den mutmaßlichen Russlandkontakten vorgeladen. Freiwillig war er dazu zunächst nicht bereit gewesen. Nun aber habe Manafort kooperiert, zitiert ABC News einen FBI-Ermittler. Manafort war während Donald Trumps Präsidentschaftskandidatur nur von März bis August 2016 sein Wahlkampfmanager. Mitte August wurde berichtet, dass Manafort in der Ukraine angeblich 12,7 Millionen US-Dollar auf illegalem Weg von Janukowitschs Partei erhalten haben soll – zwei Tage später trat er als Trumps Berater zurück.

Aug 09

Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kritik an FDP-Chef Christian Lindner bezüglich seiner jüngsten Russland-Äußerungen reißt nicht ab. Jetzt hat CDU-Europapolitiker Elmar Brok von “erschütternder außenpolitischer Unkenntnis” gesprochen. “Es ist geradezu bösartig. Er dilettiert in der Außenpolitik, um zu Hause Eindruck zu machen. Das ist schäbige Wahlkampftaktik”, sagte Brok der “Welt” (Donnerstagausgabe).

Lindner hatte gefordert, die deutsche Russlandpolitik zu korrigieren und die Situation der Krim zunächst als “dauerhaftes Provisorium” zu behandeln. Dem widerspricht Brok: “Lindner blendet mit seinem Verweis auf die Krim den Kern des Ukraine-Konflikts vollkommen aus. Die allermeisten Sanktionen sind wegen des von Russland getragenen Krieges in der Ostukraine beschlossen werden und können sofort aufgehoben werden, wenn Russland es möglich macht, die Vereinbarungen des Minsker Abkommens zu erfüllen.” Das sei das Entscheidende, nicht die Krim. Brok wirft dem FDP-Politiker vor, das “Spiel des russischen Präsidenten Wladimir Putin” zu betreiben, indem er auf einen “frozen conflict” – einen eingefrorenen Konflikt – spekuliere. “Die russische Außenpolitik will ja nichts lieber als die Konflikte einzufrieren, das hat sie in Transnistrien, in Ossetien und in Nagorni-Karabach gezeigt. Das dürfen wir als Europäer nicht hinnehmen.” Lindner war für seine jüngste Äußerung bereits vom Russland-Beauftragten der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), und sogar parteiintern von Bayern-FDP-Chef Albert Duin. Lob gab es hingegen von Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht.