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Aug 07

Millerntor-Stadion, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Millerntor-Stadion, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 2. Spieltags in der 2. Liga haben sich der FC St. Pauli und Dynamo Dresden mit einem 2:2 unentschieden getrennt. Die Hamburger gingen in der 22. Minute und zu diesem Zeitpunkt noch überraschend durch Christopher Buchtmann in Führung, Dynamo zeigte nach dem Rückstand eine gute Moral und konnte nur sieben Minuten später hochverdient durch Marco Hartmann ausgleichen. In der zweiten Hälfte hatten die Dresdner dann aber kaum noch Schwung, St. Pauli war jetzt spielbestimmend und konnte in der 69. Minute erneut durch Christopher Buchtmann treffen.

Trotzdem gelang Dynamo der nun eher glückliche Ausgleich – Neuzugang Lucas Röser verwertete einen Abpraller in der 73. Minute. In der Tabelle teilen sich St. Pauli und Dresden nach dem Unentschieden den siebten Tabellenplatz. An der Tabellenspitze sitzt nach dem zweiten Spieltag der 1. FC Nürnberg auf Platz eins, gefolgt von Union Berlin und Arminia Bielefeld. Der FC Ingolstadt ist Tabellenletzter.

Aug 07

Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Montag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 22.118,42 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,12 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.480 Punkten im Plus gewesen (+0,15 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.935 Punkten (+0,62 Prozent).

Der Nikkei-Index hatte zuletzt ebenfalls zugelegt und mit einem Stand von 20.055,89 Punkten geschlossen (+0,52 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1793 US-Dollar (+0,15 Prozent). Der Goldpreis ließ leicht nach, am Abend wurden für eine Feinunze 1.257,70 US-Dollar gezahlt (-0,09 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,29 Euro pro Gramm.

Aug 07

Stephan Weil , über dts Nachrichtenagentur
Foto: Stephan Weil , über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Niedersachsens Regierung hat den Wirtschaftsausschuss des Landtags bereits am 15. September 2016 vertraulich über die Praxis informiert, Reden von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) über die Abgasaffäre von VW vorab zur Prüfung an den Autokonzern zu schicken. Das berichten NDR, WDR und “Süddeutsche Zeitung” (Dienstag) und bestätigen damit Aussagen von Ministerpräsident Weil (SPD) vom Montag. CDU und FDP sahen damals laut Sitzungsprotokoll keinen oder kaum Anlass zur Kritik.

Seinerzeit sagte ein CDU-Abgeordneter, wie sich ein Kabinettsmitglied als Aufsichtsrat von VW öffentlich über das Unternehmen äußere, sei “kein Problem nur der amtierenden Landesregierung”. Das liege am “gesamten Konstrukt”. Für die FDP erklärte damals ein Abgeordneter, es sei schön, den Wortlaut der zwischen Regierung und VW hin- und hergeschickten Redeentwürfe von Weil einmal lesen zu dürfen. “Das wäre aber, ehrlich gesagt, nicht notwendig gewesen.” So genau “wollten wir gar nicht wissen, welche Worte gegen welche Worte ausgetauscht worden sind”. Heute kritisieren CDU und FDP den SPD-Politiker Weil vehement, bis hin zu Rücktrittsforderungen. Das NDR, WDR und SZ vorliegende Protokoll der damaligen nichtöffentlichen Sitzung offenbart starke Spannungen zwischen Regierung und VW. Die Regierung drängte den Autokonzern vergeblich zu mehr Offenheit in der Abgasaffäre. Wenn Weil formulierte, immerhin werde in Wolfsburg jetzt “aufgeräumt”, wollte VW daraus machen: Immerhin werde der Sachverhalt jetzt “untersucht”. Wenn Weil die Affäre als “richtigen Rückschlag” für das Unternehmen bezeichnete, hätte das Volkswagen gerne geändert in: “Unerfreulich war …” Wenn Weil für die Affäre die Bezeichnung “Diesel-Gate” wählte, hätte es VW lieber belassen bei: “Diesel-Thematik”. Diese Beispiele wurden im Wirtschaftsausschuss des Landtags mit Blick auf weitere Redeentwürfe neben dem jetzt diskutierten bekannt gemacht. So wurde auch besprochen, dass Weils Wortwahl “Diesel-Gate” durch VW “konsequent seit einem Jahr immer wieder korrigiert” worden sei. “Wir übernehmen dieses Korrektur konsequent seit fast einem Jahr nicht”, hieß es im Ausschuss.

Aug 07

Wien, Österreich, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wien, Österreich, über dts Nachrichtenagentur

Wien (dts Nachrichtenagentur) – Österreich will ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos neu zulassen. Das sagte der österreichische Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) dem “Handelsblatt” (Dienstagausgabe). Im Herbst will die Regierung in Wien dazu eine “Abgasstrategie 2030″ entwickeln.

Sie soll auch Teil der Koalitionsverhandlungen nach den Wahlen am 15. Oktober sein, sagte Leichtfried in Wien. Im Gegensatz zu Großbritannien mit seinem Fahrverbot für Dieselautos ab 2040 will Österreich einen anderen Weg gehen. “Ich bin kein Freund von Verboten. Wir wollen den Wandel zum emissionsfreien Verkehr zusammen mit der Industrie und den Bürgern schaffen”, sagte Leichtfried dem “Handelsblatt”. Ende August lädt der Verkehrsminister zu einem Treffen mit den Autoherstellern in Wien ein. Die österreichische Regierung hat in diesem Jahr ein Paket zur Förderung der Elektromobilität auf den Weg gebracht. Es gibt Kaufprämien von bis zu 4.000 Euro, und die landesweite Ladeinfrastruktur wird ausgebaut. “Diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass wir bei den Neuzulassungen von E-Autos prozentual der Spitzenreiter in der Europäischen Union sind”, sagte Leichtfried.

Aug 07

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.257,17 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,33 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Ganz am Ende der Kursliste platzierten sich am Montag Aktien sowohl der Fresenius SE als auch von Fresenius Medical Care.

Der Dialysekonzern will sein Geschäft in den USA mit einer zwei Milliarden US-Dollar schweren Übernahme ausbauen – und muss dafür 30 Prozent Aufschlag auf den Freitags-Schlusskurs von NxStage Medical zahlen. Die Anleger fanden das offensichtlich überwiegend nicht gut und verkauften. An der Spitze der Kursliste standen hingegen kurz vor Handelsschluss Aktien von Thyssenkrupp. Der Konzern profitiert von der Angst vor einem Stahl-Engpass in Asien, die die Preise an der Börse Shanghai auf den höchsten Stand seit über vier Jahren steigen ließ. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1793 US-Dollar (+0,15 Prozent). Der Goldpreis ließ leicht nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.258,58 US-Dollar gezahlt (-0,02 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,31 Euro pro Gramm.

Aug 07

Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – In Niedersachsen wird voraussichtlich am 15. Oktober die vorgezogene Landtagswahl stattfinden. Darauf einigten sich die Fraktionen des niedersächsischen Landtags am Montag, teilte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Nachmittag mit. Auch die niedersächsische Landeswahlleiterin Ulrike Sachs hatte zuvor den 15. Oktober als frühest möglichen Termin genannt.

In den letzten Tagen war es zum Streit über das Datum einer möglichen Neuwahl gekommen, nachdem sich die Kräfteverhältnisse im Landtag geändert hatten. Die bisherige Grünen-Abgeordneten Elke Twesten hatte Anfang August überraschend ihren Wechsel zur CDU angekündigt. Damit verlor die bisherige Regierungskoalition aus SPD und Grünen ihre Ein-Stimmen-Mehrheit im Landtag.

Aug 07

Polizeiauto (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeiauto (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Miltenberg (dts Nachrichtenagentur) – Im unterfränkischen Landkreis Miltenberg hat am Montagvormittag ein 39-Jähriger seine getrennt lebende Ehefrau mit einem Messer schwer verletzt und sich anschließend selbst getötet. Nach Angaben der Polizei war es zuvor bei einem Treffen zu einem Streit gekommen. Auch die Schwester der 33-jährigen Ehefrau wurde an den Händen verletzt, erst dem Schwager gelang es, das Tatmesser zu sichern.

Der schließlich entwaffnete Ehemann holte anschließend ein weiteres Messer und fügte sich damit selbst eine tödliche Verletzung zu. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen.

Aug 07

Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Liste der Absagen für die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt wird immer länger: Auch der US-Elektroautobauer Tesla wird in diesem Jahr nicht vertreten sein, berichtete der Radiosender HR Info am Montag. Als Begründung sagte Tesla dem Sender, man prüfe jede Veranstaltung darauf, ob sie die beste Möglichkeit sei, um mit den Kunden in Kontakt zu treten. Ein Sprecher sagte weiter, man sei kein traditioneller Autobauer und suche Veranstaltungen, auf denen eine Autopräsentation eher überraschend sei.

Auch andere Hersteller haben ihre Teilnahme bereits abgesagt. Fiat wird nicht auf der IAA sein. Die neue Opel-Mutter PSA wird die Marken Peugeot und DS nicht nach Frankfurt schicken. Die BMW-Tochter Rolls Royce hat keinen eigenen Stand auf der Messe gebucht. Nissan und Mitsubishi kommen ebenfalls nicht. Wie bereits bei der IAA 2015 werden der britische Sportwagenhersteller Aston Martin und der schwedische Hersteller Volvo fehlen. Analysten und Branchenvertreter sehen darin einen allgemeinen Trend bei den großen Automessen. Viele Hersteller würden sich nur noch auf bestimmte Veranstaltung konzentrieren, andere setzten auf Elektronikmessen oder auf eigene Präsentationen.

Aug 07

Kreuz auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kreuz auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Die niedersächsische Landeswahlleiterin Ulrike Sachs hat sich offenbar in einem internen Vermerk gegen die gleichzeitige Durchführung der Landtagswahl mit der Bundestagswahl am 24. September ausgesprochen. Das berichtet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Dienstagsausgabe). Demnach schreibt Sachs in dem Vermerk: “Sowohl aus verfassungsrechtlichen Gründen als auch aus Gründen einer ordnungsgemäßen Wahlorganisation erweist es sich als notwendig, die Zweimonatsfrist auszuschöpfen und die Neuwahl am Sonntag, den 15.10., 5. oder 12.11.2017 stattfinden zu lassen.”

Bisher waren der 24. September und der 22. Oktober als möglicher Termin für die Neuwahl im Gespräch.

Aug 07

Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Der Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen, Bernd Althusmann, hat vom niedersächsischen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eine zeitnahe Umsetzung der Neuwahlen gefordert. Er halte eine parallele Landtagswahl zur Bundestagswahl im September für machbar, sagte der CDU-Spitzenkandidat für Niedersachsen dem Sender Phoenix. “Wir sollten nach dieser schweren Regierungskrise schnellstmöglich zu Neuwahlen kommen.”

Er glaube, die Bürger hätten ein Anrecht darauf, schnellstmöglich “neue stabile Verhältnisse zu wählen”, so Althusmann. Zum Umgang der Landesregierung mit dem VW-Abgasskandal äußerte sich der CDU-Politiker kritisch. Er sei “fassungslos, dass ein Ministerpräsident sich mit dem Konzern, den er beaufsichtigen soll, in Fragen der Regierungserklärung zur wirklich weitreichenden Diesel-Krise versucht abzustimmen, beziehungsweise Reden dort vorlegt. Er soll beaufsichtigen und nicht beaufsichtigt werden”. Ministerpräsident Weil habe sich diesbezüglich “mehr zum Handlanger des VW-Konzernvorstandes gemacht”. Kritik am Parteiübertritt der Landtagsabgeordneten Elke Twesten zur CDU wies Althusmann zurück: “Eine Abgeordnete hat aus einer freien Gewissensentscheidung entschieden, die Fraktion zu wechseln.” Dies sei im niedersächsischen Landtag sowie im Bundestag “ein völlig normaler Vorgang”. Den Vorwurf, die CDU hätte der Grünen-Abgeordneten Twesten ein Angebot gemacht, bezeichnet er als “abwegig” und “bösartige Spekulationen”. Sie könne aufgrund ihrer Entscheidung weder für den Bundestag noch für den Landtag kandidieren. Demnach solle sich die SPD in “Stil und Wortwahl” zurückhalten. Dass die Regierung als Konsequenz des Übertritts kippe, sei das Ergebnis einer “fragilen Koalition”, erklärte er.