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Aug 06

Notarzt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

Lohr am Main (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Unfall auf der B 26 im bayerischen Landkreis Main-Spessart sind am Sonntagnachmittag ein 81-Jähriger ums Leben gekommen und zwei weitere Personen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei fuhr der 81-Jährige gegen 15:15 Uhr aus bislang unklaren Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Schwerstverletzt brachte der Rettungsdienst den Senior in ein Krankenhaus, wo er einige Zeit später seinen Verletzungen erlag.

Die beiden Insassen des anderen Fahrzeugs, der 36-jährige Fahrer und seine 29-jährige Beifahrerin, kamen ebenfalls schwerverletzt ins Krankenhaus. Die beteiligten Pkw sind Totalschaden.

Aug 06

Wasser trinkende Frau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wasser trinkende Frau, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Wasserversorger warnen vor zum Teil deutlichen Preissteigerungen beim Trinkwasser. Die hohe Nitratbelastung bereite den Unternehmen zunehmend Probleme, sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes BDEW der “Süddeutschen Zeitung” (Montagausgabe). “Wir machen uns große Sorgen um den Zustand des Grundwassers. Das ist die wichtigste Ressource, die wir haben.”

Offiziell geht die Bundesregierung davon aus, dass ein Drittel der Messstellen im Bundesgebiet zu hohe Nitratwerte ausweist. Aus Sicht der knapp 6.000 deutschen Versorgungsunternehmen ist die Lage jedoch erheblich kritischer, weil diese sich an einen deutlich niedrigeren Grenzwert halten müssen als den gesetzlich vorgeschriebenen. Gemessen daran weisen fast alle Messstellen im Bundesgebiet zum Teil deutlich überhöhte Nitratwerte auf. Das könnte die Aufbereitung von Trinkwasser bald teurer machen, in besonders betroffenen Regionen um bis zu 62 Prozent, warnte Weyand. Das Umweltministerium hatte zuletzt vor Preissteigerungen um bis zu 45 Prozent gewarnt. Hauptverursacher der hohen Nitratbelastung ist aus Sicht des Wasserverbandes die Landwirtschaft. Das neue Düngerecht müsse überarbeitet und verschärft werden, forderte Weyand. “Die Vorschriften sind lückenhaft und erlauben zu viele Ausnahmen.” Bund und Länder haben lange um das Gesetz gerungen. Auch die EU macht Druck, sie hat Deutschland wegen überhöhter Nitratwerte verklagt.

Aug 06

Elektroauto an einer Strom-Tankstelle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Elektroauto an einer Strom-Tankstelle, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission will die Abkehr der Autoindustrie von Verbrennungsmotoren beschleunigen und erwägt, den Autoherstellern ab 2025 eine Quote für emissionsarme Fahrzeuge wie Elektroautos vorzuschreiben. Das schreibt das “Handelsblatt” in seiner Montagausgabe unter Berufung auf “EU-Kreise”. Eine konkrete Mindestabsatzquote könnte neben schärferen Grenzwerten für den CO2-Ausstoß bereits Teil eines Maßnahmenpakets zur klimaschonenden Mobilität werden, das die Kommission bis zum Jahresende vorlegen will, hieß es.

Die Höhe der E-Quote sei noch offen. Nach dem Dieselgipfel Mitte vergangener Woche in Berlin hatte die EU-Kommission betont, dass die Beschlüsse nur ein “allererster Schritt” sein könnten. Die Überlegungen für eine verbindliche Quote bei Elektroautos wollte die Kommission nicht kommentieren. Ein Sprecher sagte lediglich, man prüfe verschiedene Optionen. Die deutschen Autokonzerne sehen die Brüsseler Pläne mit Sorge: “Wir halten derartige Verkaufsquoten grundsätzlich für den falschen Weg”, heißt es beim Branchenverband VDA. Der Absatz von Elektroautos hänge von Faktoren ab, die die Konzerne nicht allein beeinflussen könnten. Doch auch in der Bundesregierung wächst die Neigung, den Autokonzernen strikte Vorgaben zu machen. “Die Elektromobilität geht nicht nur in Deutschland, sondern europaweit zu langsam voran”, sagte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Zusätzliche Instrumente seien erforderlich – “eine E-Quote in der EU kann ein solches Instrument sein”.

Aug 06

Horst Seehofer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Horst Seehofer, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat im Februar gegenüber ranghohen Parteifreunden seine Bereitschaft signalisiert, unter Umständen auf den Parteivorsitz zu verzichten. Das sagte der frühere CSU-Vorsitzende Theo Waigel der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Montagsausgabe). Seehofer sei jedoch von ihm und anderen ranghohen CSU-Politikern – darunter Edmund Stoiber, Alois Glück und Erwin Huber – aufgefordert worden, im Amt zu bleiben.

“Seehofer wäre bereit gewesen, unter Umständen den Parteivorsitz abzugeben. Aber angesichts der Wahltermine in diesem und im nächsten Jahre waren wir eigentlich alle der Meinung, dass es für die CSU am besten wäre, wenn er es nochmal macht. Und wenn er dann 2018 wiedergewählt wird, kann er nicht ein Jahr später wieder abtreten”, sagte Waigel. Mit Blick auf die Bundestagswahl empfahl Waigel seiner Partei, in einer neuen Bundesregierung den Anspruch auf das derzeit von Wolfgang Schäuble geführte Bundesfinanzministerium zu erheben. Der Finanzminister spiele “heute eine größere Rolle als der Außenminister”, sagte Waigel. Er bedaure heute noch, dass Franz-Josef Strauß im Jahr 1982 nicht Bundesfinanzminister geworden sei. Mit Blick auf die seit mehreren Jahren geführte Debatte über den Euro erinnerte der frühere Bundesfinanzminister an die Zeit vor der Währungsunion. “Manche vergessen völlig, was sich vor dem Euro alles abgespielt hat.” – “Jedes Mal, wenn die Wechselkurse ins Wanken gerieten, hat man alles getan, um halbwegs wieder Stabilität herzustellen.” Das seien “alles dramatische Dinge” gewesen. In den Jahren 1992 und 1993 hätten “die europäischen Zentralbanken mit 300 Milliarden Dollar interveniert, um das britische Pfund und den französischen Franc zu retten”.

Aug 06

Marco Caligiuri (Greuther Fürth), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Marco Caligiuri (Greuther Fürth), über dts Nachrichtenagentur

Fürth (dts Nachrichtenagentur) – Am 2. Spieltag in der 2. Liga hat Fürth im eigenen Stadion gegen Bielefeld mit 1:2 verloren. Keanu Staude hatte die Gäste aus NRW in der 38. Minute in Führung gebracht, Fabian Klos konnte in der 42. Minute per Elfmeter erhöhen. Anschließend machte Bielefeld geschickt dicht, der Anschlusstreffer durch Fürths Nik Omladic in der 72. Minute kam zu spät.

Die parallel ausgetragene Partie zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Fortuna Düsseldorf endete 0:2.

Aug 06

London (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Diskuswerfer Robert Harting hat sich nach seinem sechsten Platz bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London enttäuscht über sein Abschneiden geäußert. “Ich bin traurig, dass ich meine WM-Karriere nicht cooler zu Ende bringen konnte”, sagte er der “Welt” (Montagsausgabe). Eine Erklärung für sein schlechtes Abschneiden hatte er bereits gefunden: “Unmöglich war es nicht, um Bronze mitzuwerfen, doch ich hatte zu viele technische Probleme.”

Der 32-Jährige sprach auch über seine Pläne für eine Karriere nach dem Leistungssport. Seine Zukunft sieht er demnach nicht im Sport, sondern in der Politik. Gefragt, ob er sich ein Amt als Sportfunktionär vorstellen könne, sagte Harting: “Es geht nicht um die Frage nach dem DOSB-Präsidenten, für mich stellt sich eher die Frage nach dem Minister, der den Sport-Etat koordiniert. Im Bundesinnenministerium würde ich mich gut aufgehoben fühlen.” Er bedauere, dass der Sport kein eigenes Ministerium in Deutschland habe, sondern dem Bundesinnenministerium unterstellt sei. Dennoch würde er dort gerne an herausgehobener Position mitwirken. “Nicht, dass sie denken, ich bin völlig durchgeknallt. Mir ist schon klar, dass ich dort nicht von heute auf morgen einsteigen kann”, sagte der Olympiasieger von 2012 der Zeitung. “An dieser Schaltzentrale würde ich gern mitarbeiten. Das turnt mich an, das wäre eine große Herausforderung.” Eine Karriere als Trainer schließt er hingegen aus. Auch hegt er keine Ambitionen, seine Frau Julia, ebenfalls erfolgreiche Diskuswerferin, zu trainieren.

Aug 06

Christian Schmidt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Schmidt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sieht im aktuellen Eier-Skandal noch großen Aufklärungsbedarf bei den Nachbarländern. Schmidt werde am morgigen Montag mit seinen Amtskollegen in Belgien und den Niederlanden telefonieren, sagte der Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). “In beiden Fällen wird Schmidt seiner Forderung nach einer lückenlosen Informationsweitergabe Nachdruck verleihen, um die Warenströme der betroffenen Eier endlich vollständig aufklären zu können”.

Darüber hinaus plane der CSU-Politiker, ein Gespräch mit dem zuständigen EU-Kommissar zu führen. Im Anschluss sollen die zuständigen Minister in den Bundesländern über die Gespräche informiert werden. Zuvor war bekannt geworden, dass die belgischen Behörden die Fipronil-Funde in Eiern erst mit mehrwöchiger Verspätung der EU-Kommission am 20. Juli gemeldet hatten.

Aug 06

Gefängnis, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Gefängnis, über dts Nachrichtenagentur

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die Justizvollzugsanstalten in Baden-Württemberg befinden sich nach Angaben des Landesjustizministers Guido Wolf (CDU) “in einer extremen Belastungssituation”: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Häftlinge um mehr als sechs Prozent gestiegen – von 6.845 auf 7.296, berichtet die “Heilbronner Stimme” (Montagsausgabe) unter Berufung auf Wolfs Ministerium. “Die gestiegene Zahl ausländischer Gefangener hat die angespannte Belegungssituation in den Gefängnissen des Landes weiter verschärft”, sagte der CDU-Politiker der Zeitung. Der Ausländeranteil in den Justizvollzugsanstalten stieg dem Bericht zufolge von 44,6 auf 46 Prozent – von 3.053 auf 3.355 Personen.

Diese Zunahme habe “eine Mitursache sicherlich in der Flüchtlingskrise der Jahre 2015 und 2016″, sagte Wolf und warnte vor der hohen Arbeitsbelastung für die Bediensteten: “Hinzu kommt, dass der Umgang mit ausländischen Gefangenen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen kultureller Unterschiede, zunehmenden psychischen Auffälligkeiten, vor allem aber wegen Verständigungsschwierigkeiten vor große Herausforderungen stellt.” Der angespannten Situation trete das Land “durch Videodolmetscher, aber auch durch die Einstellung mehrsprachiger Bewerber im Justizvollzugsdienst” entgegen. Wolf verwies auf 67 neue Stellen für Vollzugsbedienstete im Land in diesem Jahr. Im Etatentwurf für den Doppelhaushalt 2018/2019 sind nach Informationen der “Heilbronner Stimme” 100 weitere Stellen vorgesehen. Auffällig ist laut Zeitung der Anstieg der Zahl der Häftlinge aus den Asyl-Herkunftsländern Algerien (von 248 auf 258), Gambia (von 178 auf 219) und Syrien (von 42 auf 89) gegenüber dem Jahr 2016. Stichtag für die Erhebung war jeweils der 31. März.

Aug 06

Niedersächsischer Landtag, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Niedersächsischer Landtag, über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag, Christian Dürr, hat Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) von einer erneuten Kandidatur abgeraten. “Das Chaos der Regierung Weil ist bereits seit Monaten sichtbar”, sagte Dürr dem “Handelsblatt” (Montagsausgabe). “Die jüngsten VW-Enthüllungen sind ein absoluter Skandal. Ich rate Stephan Weil, sich bei den Neuwahlen nicht mehr als Ministerpräsident aufstellen zu lassen.”

Ein neues Parlament in Niedersachsen müsse die gesamte Regierungszeit von Weil auf den Prüfstand stellen. Dürr warnte davor, in der Debatte um die Verstrickungen der Politik mit dem Autokonzern VW nun grundsätzlich eine Beteiligung des Landes an VW in Frage zu stellen. Vielmehr müsse es darum gehen, welche Personen in dem Aufsichtsrat sitzen sollten. “Solche Leute wie Stephan Weil sind nicht für den Aufsichtsrat geeignet. Er hat sich eher als Pressesprecher denn als Kontrolleur von VW engagiert”, sagte er. Auch der Politikwissenschaftler Gero Neugebauer, der sich seit Jahrzehnten mit der SPD befasst, rät Weil von einer erneuten Kandidatur ab. “Stephan Weil sollte im Falle von Neuwahlen nicht zur Wiederwahl antreten. Weil ist für mich ein weiteres Beispiel in der Reihe von Ministerpräsidenten, die eine falsche Wahrnehmung von dem Bild haben, das die Wähler sich von ihnen machen”, sagte Neugebauer dem “Handelsblatt”. Weitere Beispiele seien Hannelore Kraft und Torsten Albig. “Die frühere NRW-Ministerpräsidentin und ihr früherer schleswig-holsteinischer Amtskollege waren siegessicher und dermaßen von sich überzeugt, dass viele Wählerinnen und Wähler gedacht haben, sie lebten in einem anderen Land. Beide sind krachend gescheitert.” Wie die beiden glaube Weil, gute Arbeit geleistet zu haben. “Ich fürchte aber, dass die Wahrnehmung der Wähler eine ganz andere ist. So ist er beispielsweise in seiner Rolle als VW-Aufsichtsrat nicht gerade überzeugend.” Derzeit sieht es danach aus, dass die Fraktionen schon am Montag bei einer von Weil anberaumten Sitzung Neuwahlen parallel zur Bundestagswahl am 24. September beschließen könnten. “Wir sind der Überzeugung, dass es am 24. September Neuwahlen in Niedersachsen geben muss. Alles andere wäre nicht erklärbar”, sagte Dürr. “Ich erwarte, dass wir das so mit den anderen Fraktionen am Montag entscheiden.”

Aug 06

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Regensburg (dts Nachrichtenagentur) – Am zweiten Spieltag der neuen Zweitliga-Saison hat Aufsteiger Jahn Regensburg 0:1 gegen den 1. FC Nürnberg verloren. Im ersten Durchgang spielten beide Teams engagiert, wobei der Club die leicht bessere Mannschaft war. Wirklich gute Torchancen bekamen die Zuschauer aber nicht zu sehen.

Die Gäste zeigten auch zu Beginn der zweiten Halbzeit die bessere Spielanlage, die Regensburger überzeugten vor allem mit intensiv geführten Zweikämpfen. Die erste richtig gute Torchance der Partie gab es erst in der 55. Minute: Der Nürnberger Tim Leibold zog aus 18 Metern ab und verfehlte das Tor nur um Zentimeter. In der 78. Minute war es dann Kevin Möhwald, der die Gäste erlöste und den einzigen Treffer des Spiels erzielte. Regensburg konnte nicht mehr antworten. Am dritten Spieltag trifft Nürnberg im Spitzenspiel auf Union Berlin, Regensburg spielt in Ingolstadt.