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Aug 03

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Donnerstag die Marke von 22.000 Punkten verteidigt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 22.026,10 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,04 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.470 Punkten im Minus gewesen (-0,24 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.890 Punkten (-0,41 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagabend stärker. Ein Euro kostete 1,1880 US-Dollar (+0,21 Prozent). Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 1.268,84 US-Dollar gezahlt (+0,17 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,34 Euro pro Gramm.

Aug 03

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Barcelona (dts Nachrichtenagentur) – Der brasilianische Fußballprofi Neymar hat den FC Barcelona für eine Rekordablösesumme verlassen. Das bestätigte der Klub am Donnerstag nach einem beispiellosen hin und her. Offiziell überwies Neymar schließlich selbst die 222 Millionen Euro an seinen bisherigen Verein, den Betrag, der bei der letzten Vertragsverlängerung für den Fall der einseitigen Kündigung festgelegt worden war.

Eigentlich lief der Vertrag des Brasilianers in Barcelona noch bis 2021. Dass sich der Spieler nun selbst “freigekauft” hat, dürfte aber nur ein Trick sein. Tatsächlich kommt das Geld laut Medienberichten von der Qatar Sport Investment, die 100 Prozent der Anteile an dem französischen Klub Paris Saint-Germain hält – wo Neymar hinwechseln will. Zuvor hatte die spanische Fußball-Liga, über die der Transfer ursprünglich abgewickelt werden sollte, das Geld direkt von den Parisern noch abgelehnt und zurücküberwiesen. Der Vorgang verstoße gegen das “Financial Fairplay”. Demnach dürfen die relevanten Ausgaben eines Vereins in einem Zeitraum von drei Jahren die Einnahmen nicht übersteigen. Nun ist Neymar weg und Barcelona hat ein gutes Geschäft gemacht. Der Offensivspieler war 2013 für “nur” 83 Millionen Euro Ablöse vom FC Santos nach Spanien gewechselt.

Aug 03

Frauenkirche in München, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frauenkirche in München, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Model Lena Gercke schätzt die bayerische Landeshauptstadt, in der sie derzeit lebt: “In München fühle ich mich schon sehr wohl”, sagte sie der Zeitschrift “Joy” (9/2017). “Außerdem liebe ich die bayerische Küche. An meinen Cheat Days gönne ich mir ein Wiener Schnitzel und einen Kaiserschmarrn”, so die 29-Jährige.

Aufgrund ihres Berufs ist Gercke viel unterwegs. Auf die Frage, wo sie sich zu Hause fühle, sagte sie: “Dort, wo ich meine Wäsche wasche, meinen Koffer in die Ecke stellen kann und mich jemand Liebes empfängt.”

Aug 03

Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, hat die Ergebnisse des Autogipfels vom Mittwoch gelobt. Es sei bei dem Treffen “deutlich geworden, wie wichtig die Autoindustrie und der Dieselantrieb für die Wirtschaft und den Wohlstand sind”, sagte Zander dem “Tagesspiegel” (Freitagsausgabe). “Ohne diese Branche könnten wir uns einen großen Teil der sozialen Wohltaten überhaupt nicht leisten. Das Geld, das Grüne und Linke gerne verteilen, wird in der Autoindustrie verdient.”

Nach Einschätzung des Gesamtmetall-Chefs ist “das wichtigste Ergebnis des Gipfels die Technologieneutralität: Die Kunden entscheiden am Ende, welche Autos mit welchem Antrieb sich durchsetzen. Der Markt muss es machen”, sagte Zander, “und nicht die Politik, wie die Grünen wünschen. Wenn sich deren Planwirtschaft durchsetzt, wäre es bald vorbei mit dem Wohlstand.”

Aug 03

Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Bei einer Massenkarambolage auf der A 8 in Oberbayern sind am Donnerstag 27 Menschen verletzt worden. In den meisten Fällen handele es sich um leichte Verletzungen, eine Person sei schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Insgesamt seien an dem Unfall 29 Fahrzeuge beteiligt gewesen.

Die Autobahn wurde voll gesperrt. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, offenbar hatte zum Unglückszeitpunkte aufgrund starken Regens eingeschränkte Sicht geherrscht.

Aug 03

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Der Münchner Unternehmer Gerhard Mey hat seine Entschlossenheit bekräftigt, den in die Fußball-Regionalliga abgestürzten TSV 1860 München wieder nach oben zu führen: Der genaue Weg sei angesichts der komplizierten Situation beim TSV noch offen, zu den Plänen gehöre aber in jedem Fall auch ein neues, eigenes Stadion, sagte Mey der “Süddeutschen Zeitung” (Freitagsausgabe). “Der Stadionbau überwölbt alles und ist für den funktionierenden Business-Case 1860 unvermeidbar”, so der Unternehmer. “Ich sage es in aller Deutlichkeit: Wir bauen ein Stadion für den TSV 1860 München.”

Er habe “zwei motivierte Investoren an der Seite, die mit den Füßen scharren und sagen: Wenn du das so hinbekommst, wie du dir alles vorstellst, und wenn du persönlich vorne dran stehst bei dem Projekt 1860, dann ist es für uns hochgradig spannend, ein Stadion zu bauen”. Er sei “der Meinung, dass 40.000 Zuschauer langfristig realistisch sind”.

Aug 03

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Führende Box-Experten haben Ex-Weltmeister Wladimir Klitschko Respekt für seine Entscheidung zum Rücktritt gezollt. “Man kann ihm zu der Entscheidung nur gratulieren”, sagte Promoter Wilfried Sauerland der “Welt”. “Er bleibt mit dem letzten Kampf besser in Erinnerung, als wenn er das Risiko eines Re-Matchs gesucht hätte, und dann vielleicht total untergegangen wäre.”

Klitschko hatte die Möglichkeit eines Rückkampfs gegen den Briten Anthony Joshua ausgeschlagen und die Boxhandschuhe offiziell an den Nagel gehängt. Der ehemalige deutsche Weltmeister Henry Maske sagte dazu: “Wladimir hätte noch einmal einen gigantischen Zahltag gehabt, was natürlich verdammt reizvoll ist. Den hat er ausgeschlagen.” Klitschkos ehemaliger Matchmaker Jean-Michel Nartz sieht in der Entscheidung zum Rücktritt vor allem sportliche Gründe. Er glaubt nicht, dass der Ukrainer Joshua noch einmal auf Augenhöhe hätte begegnen können. “Wladimir kann Joshua nicht besiegen. Joshua hat im Kampf gegen ihn so viel gelernt, der er Wladimir bei einem Re-Match fürchterlich K.o. schlagen würde.” Zu einem ähnlichen Urteil kommt Promoter Sauerland, der vor allem die gesundheitlichen Aspekte hervorhebt, die bei Klitschkos Entschluss eine Rolle gespielt haben könnten: “Schwergewicht ist nun mal eine besondere Kategorie, die Schläge hinterlassen dort eine ganz andere Wirkung als in anderen Gewichtsklassen. Mit seinen 41 Jahren wird er auch nicht mehr besser, das hat er richtig erkannt.” Mit dem Rücktritt des erfolgreichen Ukrainers verliert das deutsche Boxen seinen letzten großen Star. Trainer-Legende Ulli Wegner bedauerte das. “Für die Boxfans ist das heute ein ganz trauriger Tag. Was Wladimir für den Boxsport getan hat, werden wir erst mit einem Abstand richtig ermessen können”, sagte der Coach der “Welt”. Peter Hanraths, lange Zeit Geschäftsführer des Universum-Boxstalls, äußerte ebenfalls sein Bedauern über die Rücktritts-Entscheidung: “Für den deutschen Boxsport ist sein Karriereende ein gewaltiger Verlust, die große Zeit des Schwergewichtsboxens hierzulande ist erst einmal auf längere Sicht vorbei.”

Aug 03

Eier, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Eier, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Skandal um mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier wird in Deutschland Kritik an der Arbeit niederländischer Behörden laut. Der europaweit größte Eier-Zertifizierer KAT beklagt die schleppende Zusammenarbeit: “Der Datenfluss aus den Niederlanden lässt deutlich zu wünschen übrig”, sagte Friedrich-Otto Ripke, Vorsitzender des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT), der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Freitag). “Man muss überprüfen, ob so ein Verhalten überhaupt europarechtskonform ist.”

Laut Ripke haben die Behörden aus dem Nachbarland nach wie vor keine Liste potenziell betroffener Betriebe freigegeben. “Das verzögert die Aufklärung in Deutschland und lässt die Verbraucher im Unklaren. Das geht in so einer Situation gar nicht”, sagte Ripke. Dem Eier-Zertifizierer KAT gehören europaweit 2.200 Legehennenbetriebe an, fast jedes Ei in deutschen Supermärkten kommt aus einem KAT-zertifizierten Betrieb. Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) forderte unterdessen die niederländischen Behörden auf, endlich alle Untersuchungsergebnisse vorzulegen. “Stand heute müssen wir von sehr viel mehr belasteten Eiern ausgehen, da aus den Niederlanden täglich neue Meldungen auftauchen”, sagte sie der “Rheinischen Post” (Freitagsausgabe). “Wir erwarten, dass die Niederlande ihre Untersuchungen in Kürze abschließen und uns dann endlich eine komplette Liste mit Nummern vorlegen”, so die Ministerin weiter. “Sobald das der Fall ist, werden wir ergänzend zu den Regeluntersuchungen entsprechende Untersuchungen veranlassen und belastete Waren zurückrufen”, sagte Schulze Föcking. Eier, auf denen sich ein veröffentlichter Stempelaufdruck finde, sollten im Restmüll entsorgt oder zum Geschäft zurückgebracht werden, so die CDU-Politikerin. “Dies gilt für alle, insbesondere aber für Kinder und ältere Menschen.” Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums sind mindestens drei Millionen kontaminierte Eier aus den Niederlanden nach Deutschland geliefert worden, ein großer Teil davon sei in den Handel gelangt. Mindestens elf Bundesländer sind betroffen. “Nach Einschätzung des zuständigen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) besteht nach derzeitigem Stand des Wissens durch den Verzehr von belasteten Hühnereiern keine konkrete Gesundheitsgefährdung für Verbraucherinnen und Verbraucher”, so das Ministerium. “Für die besondere empfindliche Verbrauchergruppe Kinder ist ein gesundheitliches Risiko nicht völlig auszuschließen.”

Aug 03

Joliot-Curie-Platz in Halle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Joliot-Curie-Platz in Halle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die freiwillige Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit einem Software-Update könnte möglicherweise am Datenschutz scheitern. Da die Hersteller der Fahrzeuge in den meisten Fällen die Besitzer älterer, bereits weiterverkaufter Diesel nicht kennen, müsste das Kraftfahrtbundesamt der Industrie Namen und Adresse der Käufer übermitteln, berichten die Zeitung der Funke-Mediengruppe (Freitag). “Eine Weitergabe dieser Daten an andere Stellen bedarf entweder einer ausdrücklichen Einwilligung der Betroffenen oder einer einschlägigen gesetzlichen Grundlage”, teilte eine Sprecherin der Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff (CDU) auf Anfrage mit.

Die Übermittlung käme in Betracht, wenn ein Fahrzeugrückruf wegen “erheblicher Mängel für die Verkehrssicherheit oder für die Umwelt” vorlägen. Die Frage einer zulässigen Datenweitergabe werde nach Angaben des Kraftfahrtbundesamts im Verkehrsministerium derzeit geprüft.

Aug 03

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.154,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,22 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Schlusslicht der Kursliste waren die Papiere von Siemens.

Zuvor hatte der Konzern Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt: Demnach legte der Umsazu um acht Prozent auf 21,4 Milliarden Euro zu, der Gewinn stieg von 1,4 auf 1,5 Milliarden Euro. Der Auftragseingang ging allerdings um sechs Prozent zurück. Der Dow verzeichnete unterdessen kaum Veränderungen. Am Nachmittag wurde der Index mit 22.014,84 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1880 US-Dollar (+0,20 Prozent). Der Goldpreis stieg leicht an, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.269,03 US-Dollar gezahlt (+0,18 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,34 Euro pro Gramm.