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Aug 02

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow-Jones-Index hat am Mittwoch erstmals über der Marke von 22.000 Punkten geschlossen. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 22.016,24 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,24 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor wurde der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.475 Punkten berechnet (-0,00 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.915 Punkten (+0,35 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochabend stärker. Ein Euro kostete 1,1852 US-Dollar (+0,39 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.266,34 US-Dollar gezahlt (-0,21 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,35 Euro pro Gramm.

Aug 02

Türkische Flagge, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Türkische Flagge, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Trotz des angespannten Verhältnisses zur Türkei warnt EU-Kommissionspräsident Juncker vor einem Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit Ankara: “Ich bin der Meinung, dass sich die Türkei von der Europäischen Union schrittweise entfernt, manchmal auch in Riesenschritten”, sagte Juncker dem “ARD-Europastudio Brüssel”. Das habe er dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auch ausführlich erläutert, so der EU-Kommissionschef. Die EU würde mit einem Abbruch der Beitritts-Gespräche einen Fehler machen: “Jetzt die Last der Verantwortung auf die Europäische Union zu übertragen, anstatt sie in der Türkei zu lassen, hielte ich nicht für ein Beispiel gehobener Staatskunst.”

Die Europäische Union hatte Ende 2016 entschieden, keine neuen Kapitel mehr in den Beitrittsgesprächen zu öffnen. Formal laufen sie aber weiter. Parallel dazu empfahl die EU-Kommission, mit Ankara über eine Ausweitung der Zollunion zu verhandeln. Doch Juncker stellt weitere Handelserleichterungen nun in Frage: “Ich bin mit mir selbst darüber im Zwiegespräch. Es sind aber in den letzten 18 Monaten so viele Ereignisse eingetreten, auch was die Freiheit von objektiv berichtenden Journalisten anbelangt. Daher will ich jetzt nicht sagen, dass wir das ohne Abstriche tun sollten”, sagte Juncker. Man sei mit der Türkei im “streitbaren Gespräch” über diese Fragen.

Aug 02

Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Halle (dts Nachrichtenagentur) – Auf der A 38 in der Nähe der Stadt Leuna in Sachsen-Anhalt ist am Mittwoch ein 58 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Kurz nach 17:00 Uhr touchierte ein Pkw aufgrund schwerer gesundheitlicher Probleme des Fahrers zunächst die linke und dann die rechte Leitplanke, teilte die Polizei mit. Da er dennoch nicht anhielt, setzte sich der 43-jährige Fahrer eines nachfolgenden Kleintransporters vor den Pkw und brachte diesen zum Stehen.

Der Pkw-Fahrer wurde von Rettungskräften reanimiert, verstarb jedoch wenig später im Krankenhaus. Seine 54 Jahre alte Ehefrau erlitt einen Schock.

Aug 02

Joliot-Curie-Platz in Halle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Joliot-Curie-Platz in Halle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hält den Dieselgipfel für “grandios gescheitert”. “Einmal mehr hat sich die Deutsche Automobilindustrie eindrucksvoll gegen die Spitzenpolitiker der Bundesregierung und die Landeschefs durchgesetzt”, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch nach dem Gipfel am Mittwoch. Das Angebot der Autohersteller für eine Nachrüstung von gut fünf Millionen Pkw habe “nur das Potential, die NOx-Emissionen der Pkw-Flotte um zwei bis maximal drei Prozent zu senken”.

Weniger als 20 Prozent der 15 Millionen deutschen Diesel-Pkw erhielten ein Software-Update – und das reduziere auch nur im Sommer die Abgase um 25 Prozent. “Daher werden die von der DUH in 16 Städten betriebenen Klagen unverändert fortgesetzt und die in mehreren Städten beschlossenen Diesel-Fahrverbote durchgesetzt”, kündigte Resch an.An dem Treffen hatten unter anderem Vertreter der Autobauer VW, Audi, Porsche, Daimler, BMW, Ford Deutschland und Opel sowie die Ministerpräsidenten von Bundesländern mit Standorten der Automobilindustrie teilgenommen.

Aug 02

Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 21, 22, 23, 34, 36, 49, die Superzahl ist die 5. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 0224998. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 566150 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Lotto-Jackpot befinden sich derzeit rund 14 Millionen Euro.

Aug 02

Barbara Hendricks, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Barbara Hendricks, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hält Fahrverbote für Diesel-Pkw in Innenstädten auch nach dem Dieselgipfel weiter nicht für ausgeschlossen. “Ob die Vermeidung gelingt, hängt davon ob, ob die Umrüstpläne erfolgreich sind und wie die vereinbarten Maßnahmen wirken”, sagte Hendricks nach dem Treffen am Mittwoch in Berlin. Man sei allerdings auf dem richtigen Weg.

Das Treffen und die Zusagen der Autohersteller seien nur ein erster Schritt gewesen, so die Umweltministerin weiter. Sie kritisierte die Erklärung des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Diese lasse “Demut und Einsicht vermissen”. Es gebe seitens der Autohersteller “einiges wieder gutzumachen”, so Hendricks. Die Autohersteller hatten zuvor eine Nachrüstung über Software-Updates von mehr als fünf Millionen Diesel-Pkw zugesagt. Ziel sei die durchschnittliche Stickoxidreduzierung von 25 bis 30 Prozent der nachgerüsteten Fahrzeuge. Dies lasse eine “Lücke”, über die man sich weiter unterhalten müsse, so Hendricks. An dem Treffen hatten unter anderem Vertreter der Autobauer VW, Audi, Porsche, Daimler, BMW, Ford Deutschland und Opel sowie die Ministerpräsidenten von Bundesländern mit Standorten der Automobilindustrie teilgenommen.

Aug 02

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.181,48 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Unterdessen knackte der Dow-Jones-Index erstmals die Marke von 22.000 Punkten.

Kurz nach dem Handelsstart kletterte der Index bis auf 22.031,14 Punkte. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,1860 US-Dollar (+0,45 Prozent). Der Goldpreis stieg leicht an, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.270,23 US-Dollar gezahlt (+0,09 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,43 Euro pro Gramm.

Aug 02

Parkende Autos in einer Straße, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Parkende Autos in einer Straße, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) begrüßt die Ergebnisse des Dieselgipfels mit Vertretern von Politik und Autoindustrie: Es sei “vernünftig, dass sich Politik und Automobilwirtschaft auf realistische technische Lösungen geeinigt haben”, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang dem “Handelsblatt”. Die Lösungen seien rasch genug umsetzbar, transparent und erlaubten eine verbindliche, rechtssichere Erfolgskontrolle, sagte Lang. “Die deutschen Automobilhersteller übernehmen Verantwortung. Auf diese Weise gewinnen politische Entscheider und Hersteller nun Vertrauen zurück”, so Lang weiter.

Fahrverbote in deutschen Innenstädten seien unverhältnismäßig und führten in die Sackgasse, warnte der BDI-Hauptgeschäftsführer. Lang erklärte, die Autobranche sei existenziell für die Zukunft des Industriestandorts Deutschland. Mit den Ergebnissen des Gipfels hätten Bundesregierung und Automobilwirtschaft Handlungswillen bewiesen. Die versprochene Rückrufaktion mit Kostenübernahme seien ein “dringend notwendiges Signal an Besitzer von Dieselfahrzeugen”, sagte Lang.

Aug 02

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch ein Gesetz über neue Sanktionen gegen Russland unterzeichnet. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit. In der vergangenen Woche hatten die beiden Häuser des US-Parlaments für die Verschärfung der Strafmaßnahmen gegen Russland gestimmt.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte daraufhin den Abzug von mehr als 700 Mitarbeitern der diplomatischen Vertretungen der USA in Russland gefordert. Hintergrund der neuen Sanktionen sind die mutmaßlichen russischen Einmischungen in die US-Wahlen 2016 und der faktische Anschluss der Krim an Russland. Es ist das erste Mal, dass die USA einseitig Sanktionen gegen Russland verhängen: Bislang waren solche Schritte mit den europäischen Verbündeten koordiniert worden. Das am Mittwoch unterzeichnete Gesetzespaket sieht auch weitere Sanktionen gegen den Iran und Nordkorea vor.

Aug 02

Flüchtlinge auf der Balkanroute vor einem Grenzzaun, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlinge auf der Balkanroute vor einem Grenzzaun, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine Mehrheit der Deutschen lehnt einen Flüchtlingswahlkampf ab: 54 Prozent der Bundesbürger es laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des “Stern” für falsch, dass SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz die Flüchtlingsfrage zum Wahlkampfthema machen will, 44 Prozent finden das richtig. Zu denen, die einen Flüchtlingswahlkampf ablehnen, gehören 41 Prozent der SPD- und 73 Prozent der CDU/CSU-Anhänger sowie 61 Prozent der AfD-Anhänger. 56 Prozent aller Befragten befürchten, dass es in den nächsten Jahren noch einmal zu einer Krise wie 2015 könnte, als Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kamen.

38 Prozent haben dagegen keine Sorge, dass es zu einer erneuten Flüchtlingskrise kommt. Für eine Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen sprechen sich aktuell 48 Prozent der Deutschen aus, darunter 98 Prozent der AfD-Wähler. Eine Obergrenze, wie sie auch von der CSU gefordert wird, lehnt eine knappe Mehrheit von 51 Prozent jedoch ab. Im September des vergangenen Jahres plädierten noch 47 Prozent dagegen, ebenfalls 47 Prozent dafür. Das Forsa-Institut befragte am 27. und 28. Juli 1.004 Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden.