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Jul 30

Notarzt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

Neustadt an der Aisch (dts Nachrichtenagentur) – Auf der Bundesstraße 470 im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim ist am Sonntagmittag ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Das Opfer war mit einem Pkw zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Der Motorradfahrer war dabei gestürzt.

Er verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen durch Rettungskräfte noch an der Unfallstelle. Der 20-jährige Fahrer und der 15 Jahre alte Beifahrer des Pkw wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B 470 an der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung zur Klärung der genauen Unfallursache ein.

Jul 30

Wladimir Putin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wladimir Putin, über dts Nachrichtenagentur

Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Der russische Präsident Wladimir Putin hat 755 US-Diplomaten aufgefordert, Russland zu verlassen. Das berichten mehrere russische Medien übereinstimmend. Demnach sagte Putin in einem am Sonntag im russischen Fernsehen ausgestrahlten Interview, dass derzeit “mehr als tausend Menschen” in den diplomatischen Vertretungen der USA in Russland arbeiteten.

Bereits am Freitag hatte das russische Außenministerium die USA aufgefordert, die Zahl der Mitarbeiter in der US-Botschaft und in den Konsulaten in Russland bis zum 1. September auf 455 zu senken. Ebenso viele russische Mitarbeiter seien derzeit in den Vertretungen Russlands in den USA im Einsatz. Bisher war allerdings unklar, wie viele Personen von dieser Entscheidung betroffen sind. Der russische Präsident reagierte auf einen Beschluss des US-Senats vom Donnerstag für schärfere US-Sanktionen gegen Russland. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, die Sanktionen in Kraft setzen zu wollen.

Jul 30

Parkende Autos in einer Straße, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Parkende Autos in einer Straße, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vize-Chef der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs (CDU), erwartet vom Diesel-Gipfel kommende Woche klare Ansagen an die Autokonzerne. “Der Gipfel muss klar machen, dass es überhaupt nicht geht, dass sich die Autoindustrie einen rechtsfreien Raum schafft und macht, was sie will. Das ist Betrug am Käufer”, sagte Fuchs dem “Handelsblatt” (Montagsausgabe).

“Die Hersteller müssen dafür sorgen, dass das in Ordnung gebracht wird.” Die betroffenen Diesel-Fahrzeuge müssten schnell umgerüstet werden. Allerdings, so Fuchs, dürfe die Politik den Konzernen nicht vorschreiben, wie das zu erfolgen habe. “Ich halte nichts davon, wenn sich die Politik in technologische Fragen einmischt. Es geht darum, die technisch günstigste Lösung für die Umrüstung zu finden.” Fuchs wies zugleich Überlegungen für eine zusätzliche Förderung für den Kauf schadstoffarmer Diesel-Fahrzeuge, wie sie von Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) und dem niedersächsischen Regierungschef Stephan Weil (SPD) ins Spiel gebracht wurden, klar zurück. “Ich bin gegen jede Art von Subvention”, sagte Fuchs. “Es ist Sache der Autoindustrie, die Probleme zu lösen.” Allerdings forderte Fuchs von den Gipfel-Teilnehmern auch eine Rückkehr “zu mehr Realitätsdenken”. Es sei Fakt, dass Diesel-Fahrzeuge weniger CO2 ausstießen als Benziner. “Fahrverbote sind deshalb völlig abwegig”, sagte der CDU-Politiker. “Kein Bus fährt ohne Diesel – wollen wir die alle verbieten? Wie kommt dann der Handwerksmeister zu seiner Arbeitsstelle?”, fragte Fuchs. “Die Träumereien, dass wir schon bald auf E-Mobilität umstellen, können Sie doch komplett vergessen”, stellte er klar. “Woher soll denn der Strom für die Elektroautos kommen – aus französischen Atomkraftwerken oder etwa aus polnischen Kohlekraftwerken?” Fuchs verteidigte überdies Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die wegen ihrer Nichtteilnahme am Gipfel in der Kritik steht: “Die Kanzlerin muss nicht überall dabei sein”, sagte er. Es sei Aufgabe der Fachminister, den Gipfel zu veranstalten und von den Konzernen Zusagen einzufordern. “Wenn es notwendig ist, wird sich auch Frau Merkel zu gegebener Zeit einschalten”, so Fuchs.

Jul 30

Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Kirsten Lühmann, hat die Autoindustrie angesichts des Diesel-Skandals aufgefordert, wirksame technische Lösungen einzusetzen. “Ich erwarte von der Autoindustrie, dass sie da aufsattelt, und dass sie ihre Verweigerungshaltung aufgibt”, sagte Lühmann im RBB-“Inforadio”. Um Abgase zu reduzieren, reichten Sofware-Updates bei Euro-5-Fahrzeugen, wie sie die Autoindustrie auf Druck angeboten habe, nicht aus: “Wir müssen auch Euro-6-Fahrzeuge ins Visier nehmen, und selbst dann sind das maximal zehn Prozent der Abgase, die wir damit vermeiden können. Und für die hochbelasteten Städte wir Stuttgart, München oder auch im Ruhrgebiet wird das nicht reichen.”

Lühmann appellierte an die Autohersteller, ihren Widerstand gegen Hardware-Lösungen aufzugeben, um die Abgase direkt zu reinigen. Die Industrie sage seit zwei Jahren, dass man das nicht könne und dass die Entwicklungszyklen so lange dauerten, dass die Autos schon vom Markt sind. Die SPD-Politikerin verwies auf ein Gegenbeispiel: “Es hat jetzt ein Mittelständler in Baden-Württemberg, bei Stuttgart, ein Gerät entwickelt, und zwar mit handelsüblichen Bauteilen, das für einen VW-Passat und für einen Euro-2-Bus die Abgase von bis zu 90 Prozent der gefährlichen Stickoxiden befreit.” Auch die Politik müsse diese Umrüstung unterstützen, sagte Lühmann. Als geeignete Maßnahme nannte sie eine Prämie für Kommunen, wenn diese ihre Nahverkehrsflotte umstellten: Man habe im Bereich ÖPNV-Busse noch überwiegend Diesel-Fahrzeuge im Einsatz. “Und auch wenn wir die nachrüsten: Wir müssen da sukzessive auf eine neue Technik setzen. Und viele Kommunen haben schlicht das Geld dazu nicht, und da müssen wir natürlich auch vom Bund unterstützen.”

Jul 30

Ergo Versicherung, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ergo Versicherung, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Munich-Re-Chef Joachim Wenning macht Druck auf die Problemtochter Ergo. “Bei der Ergo könnten wir theoretisch den Fehler begehen und sagen: Wenn Ergo nicht liefert, wir zahlen immer. Das machen wir nicht, und das weiß Ergo auch”, sagte Wenning der “Süddeutschen Zeitung” (Montagsausgabe).

Das Kostenproblem bei dem Erstversicherer Ergo werde nun angegangen. “Wir investieren massiv, etwa in die IT, aber wir senken auch die Kosten”, so Wenning. Insgesamt würden 1.800 Stellen abgebaut. Auf die Frage, ob Ergo möglicherweise bald ein neue Milliarde aus München braucht, antwortete Wenning: “Die wird nicht abgefordert werden. Ergo wird liefern.” Munich Re gehörte auch zu den wichtigsten Rückversicherern des Grenfell Towers in London, bei dessen Brand mehr als 80 Menschen starben. “Bei einem derart schrecklichen Ereignis müssen natürlich die Ursachen genau aufgearbeitet werden”, sagte Wenning dazu. Es sei aber im Rahmen eines sogenannten automatischen Rückversicherungsvertrages ein gesamtes Portfolio im Block übernommen worden. Eine einzelne Prüfung sei deshalb nicht erfolgt: “Bei einem solchen Vertrag, der Zehntausende von Einzelobjekten beinhaltet, erfolgt vom Rückversicherer keine Prüfung der enthaltenen Einzelrisiken.” Zur Zukunft der Rückversicherung insgesamt sagte Wenning der Zeitung: “Ich bin fest davon überzeugt, dass man uns braucht. Die Volkswirtschaften der Welt wachsen, ebenso wie die Risiken im industriellen und im privaten Bereich. Heute gibt es deutlich mehr Risiken als vor 30 Jahren, und es werden künftig sehr viel mehr werden.”

Jul 30

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Kiel (dts Nachrichtenagentur) – Am ersten Spieltag der neuen Zweitliga-Saison hat Aufsteiger Holstein Kiel sich ein 2:2-Unentschieden gegen den SV Sandhausen erkämpft. Dank eines Elfmetertors von Richard Sukuta-Pasu gingen die Gäste in der 13. Minute in Führung. In der 35. Minute legte Sandhausen durch einen sehenswerten Treffer von Philipp Klingmann nach.

Die Kieler waren etwas verunsichert, Sandhausen führte zur Pause verdient. Der Aufsteiger erhöhte in der zweiten Hälfte den Druck, blieb aber zunächst ungefährlich. In der 67. Minute verpasste es Sukuta-Pasu, für die Entscheidung zu sorgen. Er schoss den Ball aus einer guten Position über das Tor. Etwa acht Minuten später erzielte Steven Lewerenz den Anschlusstreffer. In dieser Phase der Begegnung waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. Der Ausgleich gelang den Störchen dank einer druckvollen Schlussphase in der letzten Minute der Nachspielzeit. Marvin Ducksch erzielte den Treffer per Freistoß. Am zweiten Spieltag trifft Sandhausen auf Ingolstadt, Kiel spielt in Berlin. Die Parallel-Begegnung zwischen Dynamo Dresden und dem MSV Duisburg endete 1:0. Die Zweitliga-Partie Heidenheim gegen Aue wurde wegen eines Unwetters abgebrochen.

Jul 30

Joachim Stamp, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Joachim Stamp, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) hat nach der tödlichen Messerattacke in Hamburg ein hartes Vorgehen des Staates gegen Gefährder gefordert: “Der Fall in Hamburg zeigt einmal mehr, dass wir uns jetzt darauf konzentrieren müssen, diejenigen abzuschieben, die als Kriminelle oder Extremisten unsere Gesellschaft gefährden”, sagte Stamp der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” (Montagsausgabe). “Dazu prüft die neue Landesregierung in NRW, wie wir die Gesetzeslage möglichst präzise in die Praxis umsetzen können und wo wir gezielt nachbessern müssen.” Der FDP-Politiker, der auch stellvertretender NRW-Ministerpräsident ist, hatte schon vor der Messerattacke von Hamburg angekündigt, dass Abschiebehäftlinge in NRW künftig strenger überwacht werden sollen.

Dazu soll die Kapazität der Abschiebehaftanstalt in Büren ausgebaut werden.

Jul 30

Budapest (dts Nachrichtenagentur) – Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hat das Formel-1-Rennen in Budapest gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

Jul 30

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Am ersten Spieltag der neuen Zweitliga-Saison hat der 1. FC Nürnberg 3:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern gewonnen. Nach 13 Minuten waren die Franken durch einen Treffer von Hanno Behrens in Führung gegangen. Die Gastgeber hatten das Spiel nach ihrem ersten Tor weitgehend im Griff.

In der 25. Minute erhöhte der Club dank eines Eigentors von Marius Müller. Die 2:0-Pausenführung war aufgrund der besseren Spielanlage der Nürnberger verdient. Auch im zweiten Durchgang strahlten die Gäste wenig Torgefahr aus. Unterdessen konnten die Nürnberger in der 54. Minute erneut nachlegen: Kevin Möhwald traf mit einem Distanzschuss. Die Lauterer waren bei hohen Temperaturen nicht mehr in der Lage, sich in die Partie zurückzukämpfen. Am zweiten Spieltag trifft Nürnberg auf Aufsteiger Regensburg, Kaiserslautern spielt gegen Darmstadt.

Jul 30

Annegret Kramp-Karrenbauer , über dts Nachrichtenagentur
Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer , über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat eine Nachbesserung bei der Mütterrente verlangt. “Frauen sollten die Rentenzahlungen, die sie für die Kindererziehung erhalten, auf die Grundsicherung oben drauf bekommen”, sagte sie der “Rheinischen Post” (Montagsausgabe). Derzeit werde bei Frauen, die in der Grundsicherung leben, die Mütterrente angerechnet.

Davon seien nicht wenige betroffen. Eine Ende der Anrechnung wäre nach ihrer Ansicht “auch eine Maßnahme gegen Altersarmut von Frauen”. Kramp-Karrenbauer stellte sich nicht hinter die Forderung der CSU nach einer neuerlichen Anhebung der Mütterrente. 2013 habe sie vehement dafür gekämpft, weil dies für sie eine Frage der Gerechtigkeit gewesen sei. “Dieses Mal ist es richtig, dass wir in der CDU andere Schwerpunkte setzen – zum Beispiel bei der Förderung von Familien”, sagte die CDU-Politikerin.