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Jul 27

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Donnerstag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 21.796,55 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,39 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere von Verizon.

Der größte US-Mobilfunkkonzern hatte den Umsatz im abgelaufenen Quartal leicht auf 30,55 Milliarden Dollar gesteigert. Es war das erste Plus seit vier Quartalen. Wenige Minuten vor dem Handelsende war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.470 Punkten im Minus gewesen (-0,21 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.905 Punkten (-0,69 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1675 US-Dollar (-0,61 Prozent). Der Goldpreis ließ leicht nach, am Abend wurden für eine Feinunze 1.259,83 US-Dollar gezahlt (-0,10 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,69 Euro pro Gramm.

Jul 27

Hipster in Berlin-Kreuzberg, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Hipster in Berlin-Kreuzberg, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – David Beckham setzt in Sachen Körperpflege zunehmend auf seine Geschlechtsgenossen: “Inzwischen achten mehr Männer auf sich, auf ihre Haut, ihren Look, ihre Ernährung”, sagte der 42-Jährige der “Gala”(Ausgabe 31/2017). “Da hat sich in den letzten zehn Jahren viel verändert.” Er beobachte jedoch regionale Unterschiede, so der Ex-Fußballprofi, der in England, Spanien, Frankreich und den USA spielte.

“Ich weiß, dass Spanier da sehr viel aufmerksamer sind. Das hängt natürlich mit dem Klima zusammen.” Er selbst brauche weder morgens noch abends viel Zeit im Bad, versichert Beckham: “Es sind weniger als zehn Minuten.”

Jul 27

Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Mediengruppen RTL und ProSiebenSat.1 haben sich mit dem Internetkonzern United Internet zusammengeschlossen, um die Anmeldung bei Onlineangeboten deutlich zu vereinfachen: Anstatt überall ein neues Benutzerkonto samt Passwort anlegen zu müssen, soll eins für alle reichen, berichtet das “Handelsblatt” (Donnerstag). Als erster Partner habe der Online-Versandhändler Zalando erklärt, die Technologie einsetzen zu wollen, die Experten Single-Sign-On nennen. Sie soll im Frühjahr kommenden Jahres verfügbar sein.

Die neue Allianz will nach Aussage von Thomas Ebeling, CEO von ProSiebenSat.1, “ein Gegengewicht zu den monopolistischen und intransparenten Algorithmen der US-Spieler” schaffen. Die Unternehmen werben damit, transparent mit den Daten ihrer Kunden umzugehen. Die Technik soll auch den Voraussetzungen der neuen E-Privacy-Verordnung der EU-Kommission, die wahrscheinlich im Mai 2018 in Kraft treten soll, genügen.

Jul 27

Tempelberg mit Felsendom in Jerusalem, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Tempelberg mit Felsendom in Jerusalem, über dts Nachrichtenagentur

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es am Donnerstag erneut zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen. Nach Angaben des palästinensischen Roten Halbmonds wurden dabei mindestens 41 Menschen verletzt. Am Nachmittag waren erstmals seit zwei Wochen Tausende Muslime zum Gebet auf das Gelände gekommen.

Zuvor waren Sicherheitsvorrichtungen an den Zugängen wieder abgebaut worden. Israel hatte nach einem tödlichen Anschlag auf israelische Sicherheitskräfte die Sicherheitsvorkehrungen am Tempelberg verschärft.

Jul 27

Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), hat Vorbehalte gegen Fahrzeugantriebe mit Diesel und Benzin scharf zurückgewiesen: “Ich halte nichts von Fahrverboten und einer pauschalen Verdammung des Verbrennungsmotors”, sagte Pfeiffer dem “Handelsblatt”. “Es gilt, bei allen Maßnahmen Maß und Mitte zu bewahren.” Deutschland, und insbesondere das Autoland Baden-Württemberg seien Weltmarktführer in der Dieseltechnologie.

“Die Potenziale des Verbrennungsmotors bei Effizienz und der Reduktion von Treibhausgasen sind noch lange nicht ausgeschöpft, gerade unter Klimaschutzgesichtspunkten ist hier noch viel möglich”, so Pfeiffer. Mit einem “komplexen Maßnahmenbündel” könnten die notwendigen umweltpolitischen Fortschritte erzielt werden, sagte Pfeiffer weiter. Die Region Stuttgart etwa lebe von einer funktionierenden Mobilität. “Statt den Verkehr zum Stocken zu bringen, setzt die Union auf technische Innovationen an den Fahrzeugen, die Förderung der E-Mobilität sowie den Ausbau des ÖPNV-Angebotes”, so der CDU-Politiker. Zudem seien neue Mobilitätskonzepte und ein Ausbau des Carsharing gefragt. Er sei überzeugt, dass Baden-Württemberg als das Land der Tüftler und Denker die Chance wahrnehme, “nun zum Modell- und Innovationszentrum für Technologien zur Schadstoffreduktion zu werden”. Derweil regt sich in der Union wegen der Kartellvorwürfe gegen die deutsche Autoindustrie großer Unmut über die Branche. “Das offensichtlich komplizenhafte Vorgehen mancher Automanager macht es uns deutschen Abgeordneten nicht leicht, in Brüssel weiter für die Interessen der deutschen Industrie einzutreten”, sagte der CDU-Europaparlamentarier Elmar Brok dem “Handelsblatt”. In seiner Fraktion herrsche blankes Entsetzen über den Kartellverdacht. Falls er sich bestätigen würde, schließt Brok die Einsetzung eines parlamentarischen Sonder-Untersuchungsausschusses nicht aus.

Jul 27

Alexander Dobrindt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alexander Dobrindt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Kraftfahrtbundesamt hat eine unzulässige Abschalteinrichtung für die Reinigung von Abgasen bei Porsche-Fahrzeugen vom Typ Cayenne 3 Liter TDI entdeckt. Das teilte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am Donnerstag in Berlin mit. Es sei eine Technik festgestellt worden, die erkenne, dass das Fahrzeug auf dem Abgas-Prüfstand stehe.

Porsche werde nun vom KBA zu einem Rückruf verpflichtet, zudem sei ein Zulassungsverbot erteilt worden. Europaweit sind rund 22.000 Fahrzeuge betroffen.

Jul 27

Kleinkind auf Spielplatz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kleinkind auf Spielplatz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Statistiker melden einen neuen Krippenrekord: Am 1. März dieses Jahres wurden rund 763.000 Kinder unter drei Jahren in einer Einrichtung oder von einer Tagesmutter betreut – 41.300 mehr als im Vorjahr und rund dreimal so viele wie noch 2006, berichtet das “Handelsblatt” unter Berufung auf die Bertelsmann Stiftung. Doch der Druck auf den Staat, noch weit mehr Plätze anzubieten, wird noch gewaltig steigen: Die Bertelsmann Stiftung hatte vor wenigen Tagen eine Prognose vorgelegt, wonach es wegen der gestiegenen Geburten und der Zuwanderung schon 2015 rund 8,3 Millionen Schüler in Deutschland geben wird – gut eine Million mehr, als die Kultusminister bisher kalkulierten. Doch “diese Welle an zusätzlichen Kindern kommt natürlich zuerst in den Krippen und Kitas an”, sagte Dirk Zorn von der Bertelsmann Stiftung dem “Handelsblatt”.

“Schon 2021 wird es etwa 370.000 Kinder mehr zwischen null und sechs Jahren geben als noch 2016″, rechnet er die Dimension vor. Davon entfallen allein 100.000 auf die Gruppe der Unter-Dreijährigen. Gemessen an der bisherigen Ausbaugeschwindigkeit der Betreuungseinrichtungen “ist das eine riesige Herausforderung”, sagte Zorn, der die Prognose mit dem Bildungsforscher Klaus Klemm erstellt hat. Denn Bund, Länder und Kommunen benötigten immerhin zehn Jahre, um mit vielen Milliarden Euro 400.000 neue Krippenplätze zu schaffen. Für den weiteren Ausbau fehlt nicht nur das nötige Geld. “Noch viel schwieriger wird es, auf dem praktisch leergefegten Markt für Erzieherinnen genügend Kräfte zu finden”, warnt Zorn. “Da rächt es sich jetzt möglicherweise, dass Ausbildungsbedingungen und Bezahlung für diese Berufsgruppe nach wie vor ziemlich unattraktiv sind.”

Jul 27

Fahnen von EU und Großbritannien, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahnen von EU und Großbritannien, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Brexit-Chefverhandler der EU, Michel Barnier, hat eine erste interne Analyse des britischen Angebots zu den künftigen Rechten der in Großbritannien lebenden EU-Bürger vorgelegt: In dem Papier, über das das “Handelsblatt” berichtet, listet Barnier insgesamt 14 Streitpunkte zwischen der EU und Großbritannien auf. Es geht unter anderem um einen “Kriminalitätscheck”, dem sich in Großbritannien lebende EU-Bürger nach dem Brexit unterziehen sollen. “Nach Auffassung der EU-Kommission würden solche systematischen Checks eine klare Verschlechterung für Bürger im Vergleich zum derzeitigen Rechtsrahmen darstellen”, heißt es in dem Papier.

Deshalb sei dieser Punkt abzulehnen. Außerdem will Großbritannien EU-Bürgern, die das Vereinigte Königreich nach dem Brexit mehr als zwei Jahre verlassen, das Aufenthaltsrecht entziehen. “Damit ist die Kommission nicht einverstanden”, heißt es in dem Papier weiter. Barnier will im Scheidungsvertrag mit Großbritannien zudem die Rechte von ins Vereinigte Königreich entsandten Firmenmitarbeitern sicherstellen. Strittig ist zudem, ob in Großbritannien lebende EU-Bürger Familienangehörige ins Land holen können, die keine EU-Staatsbürgerschaft besitzen. Uneins sind sich EU und Briten auch über die Frage, welche in Großbritannien erworbenen Sozialleistungen wie etwa Renten EU-Bürger später in ihr Heimatland mitnehmen können.

Jul 27

Sahra Wagenknecht, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sahra Wagenknecht, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende der Links-Fraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, fordert unmittelbare Konsequenzen aus dem Absturz eines Bundeswehr-Hubschraubers in Mali: “Wir fordern den sofortigen Abzug der deutschen Soldaten aus Mali”, sagte Wagenknecht dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Es hätte nie zu dem tragischen Tod der beiden Bundeswehrsoldaten kommen müssen, egal was letztendlich die Absturzursache gewesen ist.” Die Bundeswehr hätte laut der Spitzenkandidatin der Linken nicht in den gefährlichen Einsatz geschickt werden dürfen.

“Nicht todbringende Militäreinsätze führen zu Stabilität und Wachstum, sondern echte Entwicklungshilfe zum Aufbau lokaler Strukturen und Wirtschaftskreisläufe”, sagte Wagenknecht, “das müsste eigentlich jeder spätestens nach den Erfahrungen in Afghanistan verstanden haben”.

Jul 27

Flüchtlingslager, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlingslager, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Flüchtlinge, die über das Mittelmeer in Spanien ankommen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Dies geht aus Zahlen der Uno-Organisation UNHCR hervor, über die das “Redaktionsnetzwerk Deutschland” berichtet. Demnach sind bis zum 14. Juli dieses Jahres insgesamt 9.507 Flüchtlinge aus Afrika über das Mittelmeer an der spanischen Küste angekommen, was einem Anstieg um 93 Prozent entspricht.

Damit erreicht die Zahl annähernd das Niveau Griechenlands. Dort sind laut UNHCR-Zahlen bis zum 25. Juli 10.783 Flüchtlinge gelandet. Die Spanien-Route entwickelt sich gemäß der UNHCR-Zahlen zu einer der Hauptausweichrouten für Migranten, die auf dem Weg nach Europa sind. Die größte Zahl Flüchtlinge erreichen Europa noch immer über Italien. Dort sind der UN zufolge bis zum 25. Juli dieses Jahres 93.417 Menschen angekommen. Dies entspricht einem Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.