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Jul 02

Deutschland gewinnt Confed Cup

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Deutschland-Chile am 02.07.2017, Pressefoto Ulmer/Markus Ulmer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Deutschland-Chile am 02.07.2017, Pressefoto Ulmer/Markus Ulmer, über dts Nachrichtenagentur

St. Petersburg (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland hat den Confed Cup in Russland gewonnen. Im Finale in St. Petersburg setzte sich die Mannschaft am Sonntagabend gegen Chile glücklich mit 1:0 durch. Lars Stindl besorgte in der 20. Minute den Siegtreffer, nachdem Werner den Ball geschickt den Chilenen abgeluchst hatte.

Davor und danach hatte Chile aber über weite Strecken das bessere Team, konnte jedoch nichts zum Abschluss bringen. Deutschland brachte den Ball in der zweiten Halbzeit kaum noch nach vorne und musste den Sieg letztlich über die Zeit retten. Nach anfänglich fairem Spiel kochten die Emotionen im zweiten Durchgang hoch, innerhalb weniger Minuten gab es ein halbes Dutzend gelbe Karten, je drei für Deutschland und drei für Chile.

Jul 02

St. Petersburg (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland hat das Confed-Cup-Finale gegen Chile gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in wenigen Momenten weitere Details.

Jul 02

Katrin Göring-Eckardt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Katrin Göring-Eckardt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt kann sich nach der Bundestagswahl ein Bündnis zwischen Union, FDP und Grünen, also eine sogenannte “Jamaika-Koalition” vorstellen. Abgesehen von einem Bündnis mit der AfD schließe die Partei keine Koalition aus, sagte Göring-Eckardt dem ARD-Hauptstadtstudio. “Wenn es dazu käme, würde das hart werden”, räumte sie allerdings bezugnehmend auf “Jamaika” ein.

“Es würde echt schwierig werden in vielen, vielen Fragen. Und dann muss man sehen, ob es reicht, ob man zusammenkommt oder nicht.” Bei den möglichen Streitthemen “Ehe für alle” oder den Abschiebungen nach Afghanistan habe die derzeitige Große Koalition aber selbst plötzlich festgestellt, dass sie ihre eigenen Positionen nicht mehr halten könne.

Jul 02

Thyssenkrupp, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Thyssenkrupp, über dts Nachrichtenagentur

Essen (dts Nachrichtenagentur) – Der Industriekonzern Thyssen-Krupp will womöglich noch in diesem Sommer die Trennung von seiner Stahlsparte besiegeln. Noch im Juli wolle Vorstandschef Heinrich Hiesinger zusammen mit Tata-Chef Natarajan Chandrasekaran ausloten, ob ein Zusammenschluss mit Tata Steel Europe machbar sei, schreibt das “Handelsblatt” in seiner Montagausgabe unter Berufung auf Konzernkreise. Noch in dem bis Ende September laufenden Geschäftsjahr 2016/17 soll eine Entscheidung gefällt werden.

Die Verhandlungen über eine Kombination der Stahlsparten laufen seit nahezu zwei Jahren. Der Ruhrkonzern will mit dem Schritt seine Beteiligung an dem neuen Unternehmen auf unter 50 Prozent senken. Damit könne Thyssen-Krupp das schwächelnde Geschäft aus der Bilanz herausbekommen, wie ein Konzernmanager sagte. Die Chancen auf eine Einigung stehen laut Vertretern beider Konzerne gut. Allerdings gebe es noch viele offene Fragen, da die Unternehmen aus Wettbewerbsgründen die Bücher des Partners noch nicht hätten prüfen können. Die Risiken sind bislang also nicht final abschätzbar. Sollten diese entgegen den Erwartungen zu groß sein, dann würde Thyssen-Krupp notgedrungen Abstand von der geplanten Stahlfusion nehmen, wie es in den Kreisen heißt. Der Konzern äußerte sich nicht dazu. Auch für diesen Fall soll der Abschied aus dem Stahlgeschäft vollzogen werden. Zu möglichen Alternativszenarien hat sich der Vorstand um Hiesinger bislang bedeckt gehalten. Möglich wäre die Verwirklichung früherer Pläne: ein Teilverkauf an Interessenten aus Asien und Osteuropa oder ein Börsengang.

Jul 02

Strommast, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Strommast, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaft fordert rasche Entlastungen beim Strompreis. “Die deutschen Mittelständler zahlen die höchsten Strompreise in der EU, doppelt so viel wie ihre französischen Kollegen”, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer dem “Handelsblatt”. Der DIHK sehe “sofortigen Handlungsbedarf, zumal die Kosten in den kommenden Jahren noch einmal deutlich ansteigen werden”.

Der DIHK-Vorstand hat deshalb ein Positionspapier mit “Sofortmaßnahmen zur Senkung der EEG-Umlage” beschlossen, das dem “Handelsblatt” nach eigenen Angaben vorliegt. Es enthält drei Vorschläge: So soll das Stromsteueraufkommen von rund sieben Milliarden Euro eingesetzt werden, um die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu senken. Sie würde dadurch von derzeit 6,88 Cent je Kilowattstunde Strom auf 4,7 Cent sinken. Schweitzer spricht in diesem Zusammenhang von einer “spürbaren und kurzfristigen Entlastung für Wirtschaft und Verbraucher”. Außerdem plädiert der DIHK dafür, einen Teil der EEG-Kosten in einen Fonds auszulagern. Die EEG-Umlage könnte so bei einem bestimmten Wert gedeckelt werden. Die Tilgung des Fonds durch die Stromkunden würde erst beginnen, wenn die EEG-Umlage unter einen bestimmten Wert fällt. Aus Sicht des DIHK wäre das Fondsmodell nur eine ergänzende Maßnahme. Dem vorhersehbaren Anstieg der EEG-Umlage würde so zwar die Spitze genommen, die Kostenbelastung durch die Umlage bliebe aber lange relativ hoch. Als dritte Option empfiehlt der DIHK, eine Ausweitung der Umlage auf den Wärme- und Verkehrssektor zu prüfen. In der Folge würde nicht mehr nur Strom mit der Umlage belastet, sondern auch Kohle, Öl und Gas.

Jul 02

Zuschauer bei Confed Cup 2017, Pressefoto Ulmer/Markus Ulmer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Zuschauer bei Confed Cup 2017, Pressefoto Ulmer/Markus Ulmer, über dts Nachrichtenagentur

Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Beim Confed Cup in Russland hat Portugal das Spiel um Platz drei gegen Mexiko mit 2:1 gewonnen. Die Portugiesen waren die meiste Zeit die bessere Mannschaft, hatten mehr Spielanteile, unzählige Torchancen und schossen auch den Führungstreffer für Mexiko selbst. Ein Eigentor von Neto in der 54. Minute brachte die Mittelamerikaner in Vorteil.

Schon zuvor waren die vom Elfmeter-Debakel in Halbfinale gebeutelten Portugiesen erneut auf elf Metern gescheitert, André Silva versagte bei einem Strafstoß, weil Mexikos Ochoa die richtige Ecke erahnte und den Ball mit einer starken Parade klärte. Erst in der Nachspielzeit erzielte Portugal den Ausgleichstreffer durch Pepe, ein weiterer und diesmal erfolgreicher Strafstoß durch Adrien Silva in der Verlängerung brachte die Entscheidung. Im Finale den Confed Cups treffen am Abend Deutschland und Chile in St. Petersburg aufeinander.

Jul 02

Polizei in Hamburg, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei in Hamburg, über dts Nachrichtenagentur

Rostock (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem G20-Treffen hat das Landeskriminalamt Hamburg ein Waffenlager ausgehoben, das nach Polizeiangaben während des Gipfeltreffens zum Einsatz kommen sollte. Bei Durchsuchungen von zwei Wohnungen in Rostock, einer Wohnung in Hohenfelde und einer Garage in Bad Doberan wurden Kartons mit Präzisionszwillen, Wurfmessern, Baseballschlägern, Schlagringen, einem Teleskopschlagstock und Pyrotechnik gefunden. Außerdem beschlagnahmten die Beamten eine unbekannte, mutmaßlich brennbare Flüssigkeit, Gasmasken und zahlreiche weitere Pulver und Chemikalien.

Die Wohnungen und die Garage wurden von einem 26-jährigen und einem 30-jährigen Deutschen genutzt. Der 30-Jährige wurde auf richterliche Anordnung bis zum 10. Juli in Gewahrsam genommen.

Jul 02

Checkpoint in Syrien, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Checkpoint in Syrien, über dts Nachrichtenagentur

Damaskus (dts Nachrichtenagentur) – In Damaskus sind bei vermutlich drei Autobombenanschlägen mindestens 12 Menschen getötet und mindestens 15 weitere Menschen verletzt worden. Das teilte die in Großbritannien organisierte sogenannte “Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte” (SOHR) am Sonntag mit. In anderen Medienberichten war von über 20 Toten die Rede.

Dem Bericht der SOHR zufolge ereigneten sich die Anschläge unter anderem in der Nähe des Flughafens von Damaskus sowie am Al-Ghadir-Platz im Stadtviertel Al-‘Amara. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte wird in Großbritannien im Wesentlichen von einem Exil-Syrer betrieben, stützt sich aber auf die Angaben von Dutzenden Informanten in Syrien.

Jul 02

Manuela Schwesig, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Manuela Schwesig, über dts Nachrichtenagentur

Schwerin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat Manuela Schwesig zur Wahl zur neuen Landesvorsitzenden der SPD in Mecklenburg-Vorpommern gratuliert. Heil wolle “Manuela Schwesig herzlich zu ihrer Wahl zur neuen Landesvorsitzenden gratulieren. Mit ihr hat die SPD Mecklenburg-Vorpommern eine willensstarke und motivierte Landesvorsitzende, die die SPD souverän führen und die Interessen der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit Leidenschaft vertreten wird”.

Zugleich dankte Heil Erwin Sellering, der das Amt zuvor ausgeübt hatte. “Ich möchte ihm an dieser Stelle von Herzen für seine Arbeit und seinen Einsatz als Landesvorsitzender und auch als Ministerpräsident danken und ihm für seinen Kampf gegen den Krebs Kraft und Ausdauer wünschen. Er hat sich um die SPD und das Land Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht.” Schwesig war bereits zuvor Sellering im Amt des Ministerpräsidenten nachgefolgt.

Jul 02

Regenbogen-Fahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Regenbogen-Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die Piratenpartei Baden-Württemberg freut sich über die vom Bundestag beschlossene Öffnung der Ehe für alle. Da nun noch die Zustimmung des Bundesrats notwendig ist, fordern die Piraten die Landesregierung dazu auf, das Gesetz in der Länderkammer anzunehmen. Anja Hirschel, Spitzenkandidatin der Piratenpartei, sagte dazu: “Die Öffnung der Ehe hat seit vielen Jahren sowohl in der Bevölkerung als auch im Bundestag eine klare Mehrheit. Leider wurde ein entsprechender Beschluss aus nicht nachvollziehbaren Gründen immer wieder verzögert. Es ist hocherfreulich, dass sich im Jahr 2017 nun endlich auch im Bundestag die Einsicht durchgesetzt hat, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht schlechter behandelt werden dürfen. Die grün-schwarze Landesregierung sollte nun alle Wahltaktik beiseite legen und ebenfalls das einzig richtige tun: Der `Ehe für alle` im Bundesrat zustimmen.”