preload
Jun 30

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Freitag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 21.349,63 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,29 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.420 Punkten im Plus gewesen (+0,15 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.645 Punkten (-0,11 Prozent).

Der Nikkei-Index hatte zuletzt nachgelassen und mit einem Stand von 20.033,43 Punkten geschlossen (-0,92 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1422 US-Dollar (-0,16 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.241,82 US-Dollar gezahlt (-0,31 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,95 Euro pro Gramm.

Jun 30

Polizei in Hamburg, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei in Hamburg, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Das Verwaltungsgericht Hamburg hat auch am Freitag mehrere Verbote von G20-Protesten bestätigt. So scheiterte Attac mit einem einstweiligen Rechtsschutzantrag, das Verbot der Veranstaltung “Freihandel Macht Flucht” in der Hamburger Innenstadt aufzuheben. Die Protestkundgebung sollte am 7. Juli in der Großen Reichenstraße und am Neuen Jungfernstieg durchgeführt werden.

Ebenso schmetterte das Gericht am Freitag einen Eilantrag hinsichtlich der Demonstration “Gutes Leben für alle statt Wachstumswahn” ab. Am Donnerstag waren bereits das Verbot einer Mahnwache in der Hamburger Innenstadt, am Mittwoch das Verbot eines “Protestcamps” im Altonaer Volkspark und das Verbot der Nutzung des Heiligengeistfeldes durch die Versammlung “G20 – not welcome” durch das Gericht bestätigt worden. Ein Eilantrag gegen das Verbot des Protestcamps im Stadtpark hatten hingegen vor dem Verwaltungsgericht Erfolg und war bis zum Bundesverfassungsgericht gelangt. Ob und wie das Camp stattfindet, darüber wird aber immer noch gestritten.

Jun 30

Maike Kohl-Richter und Helmut Kohl am 08.10.2014, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Maike Kohl-Richter und Helmut Kohl am 08.10.2014, über dts Nachrichtenagentur

Ludwigshafen (dts Nachrichtenagentur) – Die Historikerin Brigitte Seebacher, Witwe von Willy Brandt, kritisiert die Gedenkfeierlichkeiten um Helmut Kohl. Dessen Witwe Maike Kohl-Richter hatte dem Vernehmen nach durchgesetzt, dass Kohl nicht mit einem deutschen Staatsakt geehrt wird. “Das steht ihr nicht zu”, sagte Seebacher dem “Spiegel”.

“Wenn der Bundespräsident einen solchen Akt ansetzt, kann sie hingehen oder es bleiben lassen.” Bundestagspräsident Norbert Lammert habe Recht damit, dass die Würdigung einer herausragenden politischen Lebensleistung nicht nur eine Familienangelegenheit sei. Seebacher moniert auch den Umgang mit den Dokumenten im Nachlass Kohls, die sich in seinem Privathaus in Oggersheim befinden. Dort dürften sie nicht bleiben, die Papiere seien “kein Privateigentum”, so Seebacher. Wer solche Quellen zu Hause aufbewahre, setze sich dem “Verdacht der Säuberung” aus. Der Zugang zum Nachlass Kohls sei “nach objektiven Kriterien” zu gestalten. Über Kohl-Richter sagte sie: “Wir sollten uns mit Nachreden und ebenso mit Ratschlägen zurückhalten. Mit der einen Ausnahme: Der Nachlass muss aus dem Haus.” Seebacher war von 1983 bis zu seinem Tod 1992 mit Altkanzler Willy Brandt verheiratet. Ihr wurde damals ebenfalls vorgeworfen, Deutungsmacht über ihren Mann auszuüben und ein schwieriges Verhältnis zum Rest der Familie zu haben.

Jun 30

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der DAX seine Talfahrt fortgesetzt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.325,12 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,73 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Und das, obwohl aus den USA positive Vorgaben kamen.

Dow, S&P 500 und Nasdaq waren am Nachmittag jeweils um 0,2 Prozent im Plus. Gegen den Trend am kräftigsten im Plus waren im DAX die Aktien von Adidas, gefolgt von Infineon und SAP. Die Aktionäre des Sportartikelherstellers freuten sich wohl darüber, dass Konkurrent Nike in den USA gute Zahlen für sein viertes Geschäftsquartal verkünden konnte. Die Erlöse dort stiegen um 5,3 Prozent und übertrafen die Analystenerwartungen. Bayer, BMW und Daimler waren am Freitag dagegen am Ende der Kursliste mit dicken Minuszeichen zu finden. Auch die europäische Gemeinschaftswährung stoppte am Freitagnachmittag ihren Höhenflug. Ein Euro kostete 1,1411 US-Dollar und damit 0,25 Prozent weniger als am Vortag. Der Goldpreis ließ leicht nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.243,25 US-Dollar gezahlt (-0,20 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,03 Euro pro Gramm.

Jun 30

Kandidaten für die Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kandidaten für die Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017, über dts Nachrichtenagentur

Paris (dts Nachrichtenagentur) – Frankreichs Justiz ermittelt gegen Marine Le Pen. Das wurde am Freitagnachmittag bekannt. Es geht dabei um den Vorwurf von “Scheinbeschäftigung” im EU-Parlament, hieß es.

Mitarbeiter Le Pens sollen dies am Freitag bestätigt haben. Die Chefin der Partei “Front National” war bei der diesjährigen Präsidentschaftswahl in Frankreich in die Stichwahl gekommen, unterlag dort aber Emmanuel Macron.

Jun 30

Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Das Album zur “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol.4″ steht an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Helene Fischer liegt mit ihrem selbstbetitelten Album auf Platz zwei, die Indie-Rock-Band Imagine Dragons kommt mit “Evolve” auf Platz drei.

Die Single-Charts führt “Despacito” von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee an. Robin Schulz und James Blunt folgen mit “OK” auf Platz zwei, den dritten Platz nehmen Imagine Dragons mit “Thunder” ein. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Jun 30

Regenbogen-Fahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Regenbogen-Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält die “Ehe für alle” für verfassungswidrig. “Wenn man die Ehe öffnen will, muss man das Grundgesetz ändern”, sagte Papier dem “Spiegel”. “Das kann der einfache Gesetzgeber nicht machen.”

Das Bundesverfassungsgericht hatte wiederholt betont, dass eine Ehe im Sinne des Grundgesetzes die “Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft” sei. Der gewandelte Zeitgeist ändere dieses Verfassungsverständnis nicht, so Papier weiter. Am Freitagmorgen hatte der Bundestag die “Ehe für alle” beschlossen: 393 Abgeordnete des Bundestags votierten für eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, darunter auch 75 Unionsabgeordnete. 226 Parlamentarier stimmten dagegen, vier Abgeordnete enthielten sich. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die “Ehe für alle” zu einer Gewissensfrage erklärt und damit ihren Abgeordneten die Entscheidung freigestellt, sie selbst stimmte gegen die Vorlage. Zu den CDU-Politikern, die für das Gesetz stimmten, gehören unter anderem Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Kanzleramtsminister Peter Altmaier, CDU-Generalsekretär Peter Tauber und Präsidiumsmitglied Jens Spahn. Eine Gruppe von Unionsabgeordneten um den Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, prüft unterdessen rechtliche Schritte gegen das Gesetz zur “Ehe für alle”. “Wir prüfen, ob ein Antrag auf abstrakte Normenkontrolle beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wegen Unvereinbarkeit des Gesetzes zur `Ehe für alle` mit Artikel sechs des Grundgesetzes eingereicht wird”, so der CSU-Politiker im “Tagesspiegel”. Auch Unionsfraktionschef Volker Kauder äußerte in seiner Rede vor dem Bundestag verfassungsrechtliche Bedenken.

Jun 30

Alter Mann und junge Frau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alter Mann und junge Frau, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Den Steuer- und Beitragszahlern drohen bei einer Umsetzung der SPD-Rentenpläne enorme Belastungen: Nach Berechnungen des unabhängigen Schweizer Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos wird vor allem die Stabilisierung des Rentenniveaus auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent teuer. “Eine Stabilisierung des Rentenniveaus kostet den Steuerzahler bis 2040 etwa 650 Milliarden Euro”, heißt es in dem “Prognos-Rentencheck”, über das die “Welt” berichtet. “Die Kosten für die Stabilisierung des Rentenniveaus von 48 Prozent steigen nach 2030 exponentiell”, sagte Prognos-Rentenexperte Oliver Ehrentraut der “Welt”.

Denn zum einen würde mit jedem Jahr die Lücke größer, die mit zusätzlichen Beitrags- und Steuergeldern zu schließen wäre. So läge das Rentenniveau 2040 ohne Reform bei nur noch 41,9 Prozent, gut sechs Prozentpunkte müssten somit bei einer Umsetzung des SPD-Plans ergänzt werden, so der Ökonom. Zum anderen steige die Zahl der Rentner bis 2040 stetig an. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte Anfang Juni sein Rentenkonzept vorgestellt und einen “neuen Generationenvertrag” angekündigt. Danach soll das Rentenniveau, also das Verhältnis der Altersbezüge zu den Löhnen, von jetzt 48 Prozent nicht mehr weiter absinken. Zur Finanzierung seiner Pläne will Schulz zum einen Selbstständige in das Rentensystem einbeziehen. Zum anderen setzt der SPD-Chef auf einen steuerfinanzierten Demografiezuschuss des Bundes. Der Beitragssatz von derzeit 18,7 Prozent soll bis 2030 maximal auf 22 Prozent steigen. Für die Zeit danach hat die SPD keine Berechnungen vorgelegt.

Jun 30

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.451 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,29 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Schlusslicht der Liste sind derzeit die Papiere von Bayer.

Der Leverkusener Konzern hatte am Vormittag eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Grund seien vor allem Probleme mit dem Pflanzenschutzgeschäft in Brasilien. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1409 US-Dollar (-0,27 Prozent). Der Goldpreis ließ leicht nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.243,59 US-Dollar gezahlt (-0,17 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,04 Euro pro Gramm.

Jun 30

Menschen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Menschen, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der in Deutschland gemeldeten Ausländer nimmt weiter zu: Zum Jahresende 2016 waren im Ausländerzentralregister (AZR) gut zehn Millionen Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit erfasst, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Das ist die höchste registrierte Zahl seit der Errichtung des AZR im Jahr 1967. In den Jahren 2015 und 2016 nahm die Zahl der Ausländer Destatis zufolge um 1,886 Millionen zu (+ 23,1 Prozent).

Der Geburtenüberschuss der ausländischen Bevölkerung (Saldo aus Geburten und Sterbefällen) belief sich im Zeitraum 2015 und 2016 auf 98.700 Personen. Seit Anfang 2015 wurden außerdem 229.800 Personen in Folge ihrer Einbürgerung aus dem Register gelöscht. Die im AZR registrierte ausländische Bevölkerung aus Nicht-EU-Staaten hat seit Anfang 2015 um 1,279 Millionen zugenommen (+ 28,5 Prozent), in den Jahren 2007 bis 2014 waren es zusammen nur 879.400 gewesen, teilten die Statistiker weiter mit. Der Zuwachs von 2016 gegenüber 2014 basiere vor allem auf der Zuwanderung aus Syrien (+ 519.700 beziehungsweise + 439,7 Prozent), Afghanistan (+ 178.100 beziehungsweise + 236,3 Prozent) und dem Irak (+ 138.500 beziehungsweise + 156,1 Prozent).