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Mai 18

Sting, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sting, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Der britische Musiker Sting, der auf seinem toskanischen Gut selbst Wein produziert, war nicht immer ein Genießer des Getränks: “Was Wein angeht, bin ich ein echter Spätzünder”, sagte der 65-Jährige der Zeitschrift “Gala” (Ausgabe 21/17). “Als typischer Engländer habe ich eigentlich immer nur Bier getrunken und sogar die guten Weine, die man mir bei Konzerten backstage als Geschenk hingestellt hat, einfach ignoriert.” Inzwischen habe er jedoch seit 40 Jahren kein Bier mehr angerührt.

Mai 18

Oskar Lafontaine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Oskar Lafontaine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Linke-Fraktionschef im Saarland, Oskar Lafontaine, hat “als ehemaliger SPD-Vorsitzender” die Strategie seiner früheren Partei kritisiert, die in NRW eine Koalition mit der Linken ausgeschlossen hatte: “Ich kann nur sagen, mit dieser Strategie landet die SPD immer in der großen Koalition – und wird weiter absacken”, sagte Lafontaine in der Sendung “Saartalk” von “Saarländischem Rundfunk” und “Saarbrücker Zeitung”. Lafontaine bezeichnete es als “gravierenden strategischen Fehler”, dass SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz im Januar nicht das Amt des Außenministers übernommen hat. “Er hätte jetzt die Bühne der Welt.”

So habe auch Willy Brandt seinen ersten Wahlsieg im Jahr 1969 erreicht, sagte Lafontaine.

Mai 18

Katarina Barley, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Katarina Barley, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretärin Katarina Barley setzt sich gegen unterschwellig geäußerte Kritik an ihrer Wahlkampfführung zur Wehr: “Konkrete Vorwürfe habe ich gar keine gehört. Ich wüsste auch nicht, welche das sein sollten”, sagte Barley dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Ich verantworte den Bundestagswahlkampf – und der geht jetzt erst los”, fügte die SPD-Politikerin hinzu.

Zu der Kritik, dass sie keine Erfahrung in der Organisation einer Bundestagswahlkampagne habe, sagte Barley: “Die hatten meine Vorgänger auch nicht. Andrea Nahles, Hubertus Heil, Olaf Scholz – für jeden war es das erste Mal.” “Wenn die Mannschaft verliert, wird der Trainer kritisiert. Und ich bin die Co-Trainerin der SPD”, so Barley weiter. Sie fände die neue Situation interessant. “Wenn die Sonne scheint, sind alle auf Deiner Seite. Erst bei Gegenwind merkst du, auf wen du dich verlassen kannst. Da gibt es dann immer Überraschungen in die eine wie in die andere Richtung.”

Mai 18

Stuttgarter Hauptbahnhof, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Stuttgarter Hauptbahnhof, über dts Nachrichtenagentur

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn mahnt vor dem Autogipfel in Stuttgart die Autoindustrie zur Nachrüstung bei älteren Dieselfahrzeugen: “Es darf nicht nur ein bisschen Nachrüstung sein. Sie muss im Ergebnis mindestens so viel bringen wie Fahrverbote, und das muss belegt werden”, sagte der erste grüne Oberbürgermeister des Stadt dem “Handelsblatt”. Nur dann könne auf die Fahrverbote verzichtet werden.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann trifft sich am Freitag mit den Autobossen in Stuttgart, um über die Zukunft der Industrie zu diskutieren. In Baden-Württemberg hängen rund 230.000 Arbeitsplätze direkt von der Autoindustrie ab. Der Entwurf der Landesregierung in Baden Württemberg zum Luftreinhalteplan sieht bei Feinstaubalarm begrenzte Fahrverbote für Diesel vor, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen. Es geht um die Umrüstung von bundesweit fast sechs Millionen Diesel, die meist nur auf dem Papier der Abgasnorm Euro 5 entsprechen. “Wer für ein Problem verantwortlich ist, der muss es auch lösen. Der Ball liegt jetzt eindeutig bei der Automobilindustrie”, betonte Kuhn. Für die Autoindustrie steht in Stuttgart viel auf dem Spiel, schreibt das “Handelsblatt”: Was hier beschlossen wird, kann zur Messlatte für ganz Deutschland werden. Denn in mindestens zwei Dutzend weiteren Städten drohen Fahrverbote. “Der Ansatz des Ministerpräsidenten und von mir ist, dass Stuttgart ein Hotspot nachhaltiger Mobilität wird”, betonte Kuhn. Er kritisierte die Lobbyarbeit von VDA-Präsident Matthias Wissmann als gescheitert. “Statt bei der Elektromobilität voranzugehen und das Thema Stickstoffdioxide offensiv anzugehen, hat er in Berlin und Brüssel das Problem weggedrückt.” Zeit, die der Industrie jetzt fehle.

Mai 18

Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Unter Studenten der Bundeswehr-Universität München besteht möglicherweise seit Jahren ein rechtsextremes Netzwerk: Laut eines Berichts der “Süddeutschen Zeitung” gibt es zahlreiche Verbindungen zwischen Studenten und Absolventen der in Neubiberg angesiedelten Universität und der sogenannten “Identitären Bewegung”, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Wie laut SZ aus dem Verteidigungsausschuss des Bundestages verlautete, überprüft der Militärische Abschirmdienst (MAD) derzeit vier Studenten der Münchner Bundeswehr-Universität wegen des Verdachts auf Rechtsextremismus. Der Nachrichtendienst muss unter anderem ermitteln, ob die Studenten auch Kontakt hatten zum terrorverdächtigen Oberleutnant Franco A. oder zu seinem mutmaßlichen Komplizen Maximilian T., der in Neubiberg studierte.

Die beiden Soldaten stehen im Verdacht, einen Anschlag geplant zu haben. Insgesamt überprüft der MAD derzeit 284 Rechtsextremismus-Verdachtsfälle in der Truppe, darunter finden sich insgesamt auch elf Studenten, schreibt die Zeitung.

Mai 18

New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – In New York hat am Donnerstag ein Auto mehrere Fußgänger erfasst: Nach Angaben der örtlichen Feuerwehr kam dabei mindestens ein Mensch ums Leben, zwölf weitere seien verletzt worden. Die Hintergründe des Vorfalls am Times Square sind noch unklar, bisher gebe es jedoch keine Hinweise auf einen Terroranschlag, berichtet der Sender CBS unter Berufung auf die Polizei. Eine Person sei festgenommen worden, twitterte das New York City Police Department.

Der Vorfall werde weiter untersucht.

Mai 18

Volkswagen-Werk, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Volkswagen-Werk, über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – VW-Konzernchef Matthias Müller weist den Verdacht zurück, er persönlich sei für Marktmanipulationen an der Börse im Zusammenhang mit der Dieselaffäre verantwortlich. “Wir sind überzeugt, dass wir alle kapitalmarktrechtlichen Publizitätspflichten ordnungsgemäß und verantwortungsvoll erfüllt haben”, sagte Müller dem “Handelsblatt”. “Ich habe mir persönlich nichts vorzuwerfen.”

Er werde alles dafür tun, den Sachverhalt schnell und transparent aufzuklären. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen Müller und zwei weitere Vorstände der Porsche SE. Nach dem Bekanntwerden der Dieselaffäre war der Aktienkurs der Porsche SE genauso dramatisch abgestürzt wie die Bewertung des Volkswagen-Papiers. Die Staatsanwälte prüfen, ob der Porsche-Vorstand die Aktionäre zu spät über die Affäre informiert hat. Müller wünscht sich ein schnelles Ende der Ermittlungen. “Da entsteht immer aufs Neue ein Stück Unsicherheit für alle hier im Unternehmen”, sagte er. Volkswagen dürfe sich davon bei seinen eigentlichen Aufgaben nicht ablenken lassen.

Mai 18

VW-Logo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: VW-Logo, über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Autobauer Volkswagen stellt die Weichen für die Zeit nach dem Rückzug von Vorstandschef Matthias Müller: “Ich spreche schon jetzt mit dem Aufsichtsrat darüber, wer mein Nachfolger werden könnte”, sagte Müller dem “Handelsblatt”. Solch ein Nachfolgeprozess müsse rechtzeitig eingeleitet werden. Müller hat noch einen Vertrag bis Mitte 2020. Der amtierende Vorstandsvorsitzende nannte keine potenziellen Kandidaten, allerdings grenzte er den Kreis für die Suche ein: “Es wäre schon wichtig und ein Signal für das Unternehmen, wenn mein Nachfolger aus den eigenen Reihen kommt”, sagte er.

Mit dem Wandel der Branche und der Führungskultur verändert sich auch das Lastenheft, das der künftige VW-Chef erfüllen muss. Sein Nachfolger müsse andere Schwerpunkte setzen als er. “Künftig braucht man Leute, die einen internationalen Werdegang haben und denen Portfolio-Management viel vertrauter ist”, sagte Müller. Ein künftiger Vorstandschef müsse sich noch stärker vom operativen Geschäft entfernen und die strategischen Grundentscheidungen treffen.

Mai 18

SPD-Logo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: SPD-Logo, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat seine Partei dazu aufgerufen, trotz der Serie von Niederlagen selbstbewusst in den Bundestagswahlkampf zu gehen. Im Gegensatz zu NRW müsse die SPD “im Bund ihre Bilanz nicht fürchten”, sagte Oppermann dem Nachrichtenmagazin “Focus”. “Wir waren der Motor und Impulsgeber für alle wichtigen Reformen”.

Oppermann warnte seine Partei auch davor, die bisherigen Leistungen der SPD im Wahlkampf schlecht zu reden. “Von den letzten 19 Jahren war die SPD 15 Jahre Regierungspartei. Das Ergebnis ist, dass Deutschland heute wirtschaftlich stark und weltweit anerkannt ist und über einen im Großen und Ganzen funktionierenden Sozialstaat verfügt. Darauf können wir stolz sein und das sollten wir auch sagen.”

Mai 18

Times Square in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Times Square in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Auf dem Times Square in New York hat am Donnerstagmittag (Ortszeit) ein Auto mehrere Fußgänger erfasst. Dabei wurden offenbar mindestens zehn Menschen verletzt, berichtet der Sender CBS 2. Das Fahrzeug sei schließlich mit einem Pfosten zusammengestoßen. Die Polizei sperrte das Gebiet ab.

Die Hintergründe waren zunächst unklar.