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Mai 17

Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch deutlich nachgelassen. Zum Handelsende in New York wurde der Dow-Jones-Index mit 20.606,93 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,78 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.355 Punkten im Minus gewesen (-1,71 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.585 Punkten (-2,41 Prozent).

Beobachtern zufolge ist unter anderem die Sorge der Investoren, dass der unter schweren politischen Druck geratene US-Präsident Donald Trump seine angekündigten Politprojekte möglicherweise nicht mehr zeitnah durchsetzen können wird, für die Verluste verantwortlich. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochabend stärker. Ein Euro kostete 1,1155 US-Dollar (+0,67 Prozent). Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.259,65 US-Dollar gezahlt (+1,82 Prozent). Das entspricht einem Preis von 36,31 Euro pro Gramm.

Mai 17

Nelson Mandela, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Nelson Mandela, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Model Naomi Campbell, die ihre Popularität auch für Benefiz-Zwecke nutzt bezeichnet Nelson Mandela als ihr humanitäres Vorbild: “Er war der Größte”, sagte sie der Zeitschrift “Gala” (Ausgabe 21/17). “Ich habe so viel von ihm gelernt.” Über einen Zeitraum von 20 Jahren habe sie den 2013 verstorbenen Nobelpreisträger immer wieder getroffen. “Er hat sich für sein Volk aufgeopfert, auch als er nicht mehr Präsident Südafrikas war.”

Campbell engagiert sich seit 2005, als der Hurrikan Katrina weite Landstriche im Süden der USA verwüstete, mit ihren “Fashion For Relief”-Galas. Am 21. Mai will sie mit ihrer Charity-Modenschau im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes Spenden sammeln.

Mai 17

Barbara Hendricks, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Barbara Hendricks, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vor “unbedachten Kompromissen” in der europäischen Klimaschutzpolitik gewarnt. Die könnten “weitreichende ungewollte negative industrie- und energiepolitische Konsequenzen haben”, heißt es laut F.A.Z. (Donnerstagsausgabe) in einem Brief von Zypries an ihre Parteikollegin. Hintergrund sind die Beratungen in der EU über eine Reform des CO-Emissionshandels.

Unter anderem verlangt Zypries eine höhere Zuteilung an kostenfreien Emissionszertifikaten an die Betriebe. Die geplante Gesamtmenge sei “deutlich anzuheben”. Ohne Verbesserungen drohten der deutschen Industrie Kostenbelastungen, “die ihre Wettbewerber in anderen Weltregionen nicht zu tragen haben.” Sie zähle darauf, schrieb Zypries, “dass wir uns weiterhin gemeinsam für eine Ausgestaltung des Emissionshandels einsetzen, die auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie und die Erreichung der europäischen industriepolitischen Ziele im Blick behält.” In der vergangenen Woche hatte die Unionsfraktion beide Ministerinnen angeschrieben und eine unzureichende Zuteilung der deutschen Industrie mit Emissionszertifikaten beklagt.

Mai 17

Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach), über dts Nachrichtenagentur

Mönchengladbach (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Mönchengladbachs Kapitän Lars Stindl würde seine erstmalige Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft nicht als überfällig bezeichnen. “Ich habe immer gesagt, dass man berücksichtigen muss, was für gute Spieler wir in Deutschland gerade auf meiner Position haben”, sagte Stindl der “Rheinischen Post” (Donnerstagsausgabe). “Deshalb konnte ich das alles immer nachvollziehen und habe gleichzeitig ein bisschen gehofft, mal dabei zu sein. Davon habe ich aber nie den Erfolg meiner Profikarriere abhängig gemacht.”

Die Gefahr, dass bei ihm ein Sättigungseffekt eintreten könnte, sieht der 28-Jährige nicht, “eben weil es immer Stück für Stück ging. Es gibt so viele Spieler, die schon ganz früh mit dieser medialen Aufmerksamkeit, diesen großen Verträgen und wichtigen Partien konfrontiert werden. Sich da noch zu steigern oder sein Level über zehn Jahre zu halten, ist schwierig. Bei mir war es so, dass ich mich immer auf neue Erfahrungen freuen konnte”. Dazu zählt er auch seine Ernennung zum Gladbacher Kapitän im vergangenen Sommer: “Ich habe nochmal einen Sprung gemacht, auch menschlich. In Hannover hatte ich dieses Amt schon, da war es ähnlich wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung. Man lernt, mit einer Mannschaft umzugehen, auch mal Kante zu zeigen.”

Mai 17

Fahne von Großbritannien, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne von Großbritannien, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit Sorge beobachten Wirtschaftsberater der Bundesregierung die anstehenden Verhandlungen um das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union. Der Prozess berge “Risiken einer unnötigen Beschädigung der Wirtschaftsbeziehungen”, schreibt der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums laut F.A.Z. (Donnerstagsausgabe) in einem Brief an Ministerin Brigitte Zypries (SPD). Die gegenseitigen Wirtschaftskontakte seien so bedeutsam, dass es notwendig sei, ein “tiefes und umfassendes Freihandelsabkommen zu schließen”, heißt es der Zeitung zufolge in dem Schreiben.

Doch werde der Abschluss eines solchen Vertrages kaum bis zum geplanten EU-Austritt im Jahre 2019 gelingen. Die Ökonomen empfehlen Zypries deshalb, sich als Zwischenschritt zu einem Freihandelsabkommen mit den Briten dafür einzusetzen, dass London parallel zum EU-Austritt wieder der Europäische Freihandelsassoziation Efta beitritt. “Auch bei den harten Verhandlungen in den Konfliktfeldern darf das Ziel eines ausgewogenen und umfassenden Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich nicht in Frage gestellt werden”, sagte der Vorsitzende des Beirats, der Züricher Ökonom Hans Gersbach.

Mai 17

Fahndungsfoto nach Anis Amri,  Text: über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahndungsfoto nach Anis Amri, Text: über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die innenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, hat nach den jüngsten Nachrichten über Versäumnisse und mögliche Vertuschungen der Berliner Sicherheitsbehörden im Fall Anis Amri einen Untersuchungsausschuss des Bundestages gefordert. “Ein Untersuchungsausschuss ist dringlicher denn je”, sagte sie der “Berliner Zeitung” (Online-Ausgabe). “Die anderen Fraktionen müssen nur noch Ja sagen. Denn die Zeit läuft uns weg. Wir müssen die vorhandene Zeit nutzen.”

Die Grünen drängten trotz des baldigen Endes der Legislaturperiode bereits seit längerem auf einen Untersuchungsausschuss, doch die anderen Fraktionen reagierten nicht, so Mihalic. Den Vorgang selbst nannte sie “unfassbar”. Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer (CSU), sagte der “Berliner Zeitung”: “Der Vorgang bestätigt, was wir seit vielen Monaten sagen: Man hätte Anis Amri frühzeitig aus dem Verkehr und den Anschlag am Breitscheidplatz verhindern können.” Was am Mittwoch bekannt geworden sei, “halte ich für hochnotpeinlich und in hohem Maße aufklärungsbedürftig”, fuhr Mayer fort. “Das wirft kein gutes Licht auf die Berliner Justiz”. Zuvor war bekannt geworden, dass Mitarbeiter des Berliner Landeskriminalamts Amri nach Überzeugung des Senats hätten festnehmen lassen können und offenbar versucht haben, dieses Versäumnis im Nachhinein zu vertuschen. “Wir müssen davon ausgehen, dass die Vorwürfe im Raum stehen – Strafvereitelung zugunsten Anis Amri und Falschbeurkundung”, sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Mittwoch. Er habe deshalb Strafanzeige gegen Unbekannt im LKA erstattet und disziplinarrechtliche Maßnahmen eingeleitet.

Mai 17

Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Halle (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Verkehrsunfall auf der A 14 sind am Mittwoch zwei Menschen ums Leben gekommen. Laut Polizei kollidierten gegen 13:20 Uhr zwischen den Anschlussstellen Halle-Tornau und Halle-Peißen drei Fahrzeuge miteinander. Dabei brannten ein Pkw und ein Sattelzug vollständig aus, zwei Insassen des Pkw starben.

Ein beteiligter Kleintransporter war den Beamten zufolgemit sieben Personen besetzt, drei von ihnen wurden leicht verletzt. Die Fahrbahn in Richtung Dresden wurde voll gesperrt.

Mai 17

Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 2, 23, 26, 36, 43, die Superzahl ist die 3. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 9912383. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 559522 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Lotto-Jackpot befinden sich derzeit rund 14 Millionen Euro.

Mai 17

Breitscheidplatz nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Breitscheidplatz nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Ansicht von CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach droht im Fall Anis Amri ein “beispielloser Skandal”: Wenn sich der Verdacht bestätige, dass der Attentäter vor dem Anschlag in Berlin wegen bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln aufgefallen sei, “muss davon ausgegangen werden, dass Amri bereits im Herbst 2016 nicht nur hätte verhaftet werden können, sondern auch verhaftet werden müssen”, sagte Bosbach der “Heilbronner Stimme” (Donnerstagsausgabe). “Sollte es sich bestätigen, dass die Fallauswertung vordatiert wurde, um dieses Versagen im Nachhinein zu vertuschen, wäre dies ein beispielloser Skandal, der nicht ohne politische und strafrechtliche Folgen bleiben darf.” Zuvor hatte der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat Anzeige wegen möglicher Strafvereitelung im Amt und Urkundenfälschung im Landeskriminalamt erstattet.

Bei dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche waren am 19. Dezember zwölf Menschen ums Leben gekommen. Amri wurde auf der Flucht in Italien von der Polizei erschossen.

Mai 17

Volkswagen-Werk, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Volkswagen-Werk, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – VW- und Audi-Händler werfen Volkswagen in der Abgasaffäre Fehler und schlechten Stil vor: “Das Vertrauen zwischen Händlern und VW ist massiv belastet”, sagte Dirk Weddigen von Knapp, Präsident des Händlerverbands, der “Süddeutschen Zeitung” (Donnerstagsausgabe). Er vertritt in Deutschland alle 2.400 Partnerstandorte – Autohäuser und Servicestandorte – von VW, Audi und den Nutzfahrzeugen des Konzerns. Die Händler fühlen sich in der Abgasaffäre im Stich gelassen.

Es gehe unter anderem um technische Probleme und die finanziellen Folgen Zehntausender Klagen von Kunden, schreibt die SZ. Der Verband fürchtet deshalb das Aus für viele Autohäuser. Damit müssten die Händler für die Täuschung des Konzerns zahlen. “Die Täuschung von VW hat VW-Kunden verärgert. Lange waren wir dabei ziemlich gelassen. Aber das ändert sich”, sagte der Verbandschef. Die Händler werfen VW und Audi mangelnde Unterstützung auf vielen Ebenen vor: Die Umrüstung der betroffenen Autos laufe nicht wie geplant. Das zentrale IT-System, das bei Werkstattbesuchen geschädigter Kunden das richtige Software-Update liefern muss, falle immer wieder tageweise aus und verursache so Zusatzkosten. Auch die juristischen Folgen des Abgasskandals treffen viele Händler hart. Sie vermissen Unterstützung in Rechtsfragen: “Konzerntöchter wie Audi weigern sich, die Kosten der Rechtsstreitigkeiten mit den Kunden zu übernehmen”, klagt Weddigen von Knapp. “Es geht um inzwischen Zehntausende Klagen gegen VW und Audi”, erklärt der Verband. Pro Fall lägen die Zusatzkosten für die Händler bei mehr als 2.000 Euro.