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Mai 05

Dominique Heintz (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Dominique Heintz (1. FC Köln), über dts Nachrichtenagentur

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Köln hat am 32. Spieltag in der 1. Bundesliga mit 4:3 gegen Werder Bremen gewonnen. Die Kölner störten den Bremer Aufbau früh, in der 14. Minute brachte Anthony Modeste die Gastgeber dann zunächst in Führung, in der 29. Minute legte Leonardo Bittencourt nach. In der 34. Minute gelang Fin Bartels schließlich ein Treffer für die Gäste, in der 40. Minute sorgte Theodor Gebre Selassie für den Ausgleich.

In der 44. Minute schoss Simon Zoller das 3:2 für Köln, in der 47. Minute traf Modeste noch einmal. In der 62. Minute gelang Serge Gnabry ein weiteres Tor für Bremen.

Mai 05

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Dow-Jones-Index mit 21.006,94 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,26 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.395 Punkten im Plus gewesen (+0,35 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.640 Punkten (+0,29 Prozent).

Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium die Zahlen für den April vorgelegt. Die Unternehmen in den USA schufen demnach im vergangenen Monat rund 211.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft, Beobachter hatten lediglich mit rund 190.000 neuen Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote sank leicht auf 4,4 Prozent. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0995 US-Dollar (+0,14 Prozent). Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 1.229,76 US-Dollar gezahlt (+0,17 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,96 Euro pro Gramm.

Mai 05

Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft, Hellmut Königshaus, erwartet, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das deutsch-israelische Verhältnis “wieder in ruhigeres Fahrwasser” bringt. “Wenn es einer kann, dann er”, sagte Königshaus der “Saarbrücker Zeitung” (Sonnabendausgabe) mit Blick auf Steinmeiers Antrittsbesuch an diesem Wochenende in Israel. Steinmeier sei ein auf Ausgleich bedachter Politiker.

Der Bundespräsident habe zudem aufgrund seiner zahlreichen bisherigen Israel-Kontakte die “notwendige Sensibilität” und “eine gewisse Grundsympathie”, sagte Königshaus. Von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), bei dessen Besuch es letzte Woche zu einem Eklat gekommen war, könne man beides nicht sagen. Von vielen Israelis, auch von Kritikern des Ministerpräsidenten Netanjahu, sei Gabriels Auftreten und sein Treffen mit der armeekritischen Gruppe “Breaking the Silence” als “gezielte Provokation” aufgefasst worden. Zudem werde in Israel darauf verwiesen, dass Deutschland gerade selbst Probleme in seiner Armee habe und sich besser darum kümmern solle, sagte Königshaus unter Verweis auf die aktuellen Affären in der Bundeswehr.

Mai 05

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Heidenheim (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Heidenheim hat am 32. Spieltag in der 2. Bundesliga mit 0:2 gegen Hannover 96 verloren. Damit zieht Hannover punktgleich mit dem Tabellenführer VfB Stuttgart. Die Gäste aus Niedersachsen dominierten die Partie von Beginn an, in der 15. Minute schoss Martin Harnik dann das 1:0.

In der 24. Minute traf er ein zweites Mal. Nach der Pause bemühten sich die Heidenheimer um den Anschlusstreffer, kamen jedoch nicht gegen die Verteidigung der Hannoveraner an. Unterdessen verlor der 1. FC Kaiserslautern mit 1:2 gegen den FC St. Pauli, Dynamo Dresden unterlag dem TSV 1860 München mit 1:2.

Mai 05

Französische Fahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Französische Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Sollte Emmanuel Macron an diesem Sonntag die Präsidentschaftswahl in Frankreich gewinnen, muss nach den Worten des Vorsitzenden der deutsch-französischen Parlamentariergruppe im Bundestag (CDU), Andreas Jung, das Verhältnis beider Länder neu belebt werden: “Wir brauchen eine neue Dynamik im deutsch-französischen Verhältnis”, sagte Jung sagte “Saarbrücker Zeitung” (Samstag). Er forderte diesbezüglich ein gemeinsames deutsch-französisches Investitionsprogramm für Schienen, Straßen, in schnelles Internet und intelligente Energienetze. Macron werde ein starker Partner “auf Augenhöhe” werden.

“Da er sich zu Europa und zur deutsch-französischen Partnerschaft bekennt, wäre man zu Kompromissen fast verpflichtet”, betonte Jung. Falls jedoch Marine Le Pen die Wahl gewinne, “wäre die EU auf der Intensivstation und es wäre ein Totalschaden für den deutsch-französischen Motor”, erklärte der CDU-Politiker. “Das würde Europa und Frankreich ins Herz treffen – und alle schwächen.”

Mai 05

Schweizer Flagge, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Schweizer Flagge, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – In der Affäre um einen mutmaßlich auf deutsche Finanzbeamte angesetzten Schweizer Spion fordert Nordrhein-Westfalens Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) eine “offizielle Entschuldigung” der Schweizer Bundesregierung. “Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, dann zeigt das, dass die Schweiz sogar nicht davor zurückschreckt, Straftaten zu begehen, um das Geschäftsmodell der Steuerhinterziehung der Schweizer Banken zu schützen”, sagte Kutschaty dem “Spiegel”. Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) setzt unterdessen seinen Kurs gegen Steuersünder fort.

Bereits nächste Woche will er brisante neue Daten präsentieren. Dabei geht es um Firmengeflechte, die bei der Steuerhinterziehung geholfen haben. Am Freitag war in Frankfurt der Schweizer Daniel M. festgenommen worden. Gegen ihn ermittelt der Generalbundesanwalt wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit. Seit 2012 soll er im Auftrag des NDB Informationen beschafft haben, wie deutsche Behörden beim Ankauf von Steuer-CDs aus der Schweiz vorgehen. Dafür sollen ihm 90.000 Euro Honorar zugesagt worden sein.

Mai 05

Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Rocker in Nordrhein-Westfalen steigt trotz verstärktem Einsatz der Behörden weiter. Wie laut “Spiegel” aus vertraulichen Lageberichten des Düsseldorfer Landeskriminalamts (LKA) hervorgeht, zählte die Polizei im Frühjahr 2017 fast 2.100 Rocker in 92 Gangs. 2014 waren es noch rund 1.200 Personen in 62 Klubs.

Die meisten Mitglieder in NRW haben demnach die Bandidos (785), gefolgt von Gremium (415), den Freeway Riders (364) und den Hells Angels (345). Die Berichte listen zahlreiche Straftaten auf: Bei Hells Angels in Goch etwa fanden Polizisten kürzlich Schusswaffen, Messer und etwa 500 Gramm Drogen, in einer Garage Chemikalien, sogenannte Polenböller und Molotowcocktails. In Köln stürmte ein Spezialkommando die Wohnung eines Bandidos, er soll auf ein Café geschossen haben, in dem sich Hells Angels treffen. Die Entwicklung ist heikel für Innenminister Ralf Jäger (SPD), der vor allem zu Beginn seiner Amtszeit auf Repression setzte und die Kölner Hells Angels und die Aachener Bandidos verbieten ließ, offenbar ohne dauerhaften Erfolg, schreibt der “Spiegel”. Auch bringe die Entscheidung, dass Rocker ihre Kutten in der Öffentlichkeit nicht mehr tragen dürfen, erhebliche Nachteile mit sich, notierte das LKA: Die Rocker würden so “unsichtbarer” und “die polizeiliche Erkenntnisgewinnung erschwert”.

Mai 05

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der DAX nach anfänglichen Verlusten zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.716,89 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,55 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium die Zahlen für den April vorgelegt.

Die Unternehmen in den USA schufen demnach im vergangenen Monat rund 211.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft, Beobachter hatten lediglich mit rund 190.000 neuen Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote sank leicht auf 4,4 Prozent. Vom Dow kamen unterdessen negative Vorgaben. Am Nachmittag wurde der Index mit 20.923,90 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,13 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0984 US-Dollar (+0,04 Prozent). Der Goldpreis stieg leicht an, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.227,84 US-Dollar gezahlt (+0,01 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,94 Euro pro Gramm.

Mai 05

München (dts Nachrichtenagentur) – Der Linde-Konzern will im Streit um den geplanten Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenzen Praxair auf die Arbeitnehmer zugehen, die den Zusammenschluss ablehnen. “Natürlich wäre es mir lieber, die Zweitstimme vermeiden zu können”, sagte Wolfgang Reitzle, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, der “Süddeutschen Zeitung” (Samstagsausgabe). Noch vor einigen Wochen hatte er angekündigt, bei einem Patt im Kontrollgremium die Fusion als Chefaufseher mit seinem Doppelstimmrecht durchzudrücken.

Daraufhin waren die Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften Sturm gelaufen. Die Fronten sind seitdem festgefahren, es gab Demonstrationen, eine geplante Aufsichtsratssitzung musste abgesagt werden. Er sei “für die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in den Betrieben”, sagte Reitzle jetzt: Er werde nicht aufgeben, mit den Arbeitnehmervertretern zu sprechen. “Der Deal ist für die Aktionäre extrem gut und die Arbeitnehmer bekommen eine Beschäftigungssicherung für fünf Jahre”, so Reitzle zur SZ. Am Mittwoch kommenden Woche findet die Hauptversammlung statt.

Mai 05

Getarnter Soldat, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Getarnter Soldat, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat die Bundeswehrsoldaten für ihren “großartigen Friedensdienst” in der Welt gelobt. “Sie zeigen dabei großes Engagement und haben eine demokratische Haltung”, sagte Gabriel der “Bild”. Die Bundeswehr gehöre zu den “Erfolgsgeschichten des demokratischen Deutschland”.

Der aktuelle Skandal um den mutmaßlich rechtsradikalen Offizier Franco A. dürfe nicht aus Gründen berechtigter Empörung zu pauschalen Verurteilungen werden. “Ich finde den Fall des offenbar rechtsradikalen und gewaltbereiten Oberleutnants unerhört. Aber so schlimm dieser Fall auch ist: Unsere Soldaten verdienen Wertschätzung und Respekt, genauso wie unsere Polizisten oder Grenzschutzmitarbeiter”, so Gabriel weiter. Sie riskierten oft in ihren Einsätzen ihre Gesundheit und ihr Leben für andere – als “Demokraten und selbstbewusste Staatsbürger in Uniform”.