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Apr 18

Franck Ribéry (FC Bayern München), Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Franck Ribéry (FC Bayern München), Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur

Madrid (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Bayern München hat das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstagabend gegen Real Madrid mit 2:4 verloren und ist damit ausgeschieden. Die Bayern begannen bemüht, kamen allerdings lange kaum zu hochkarätigen Torchancen. In der 52. Minute verwandelte Robert Lewandowski schließlich einen Foulelfmeter für die Bayern, in der 76. Minute gelang Cristiano Ronaldo dann der Ausgleich.

Nur zwei Minuten später schoss Sergio Ramos ein Eigentor und sorgte damit für die Verlängerung, die die Bayern nach Gelb-Rot für Arturo Vidal in der 84. Minute zu zehnt bestreiten mussten. In der 105. Minute traf Ronaldo zum erneuten Ausgleich, in der 109. Minute schoss er ein weiteres Tor. Marco Asensio legte in der 112. Minute noch einmal nach.

Apr 18

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen. Zum Handelsende in New York wurde der Dow-Jones-Index mit 20.523,28 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,55 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.340 Punkten im Minus gewesen (-0,23 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.390 Punkten (-0,08 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend stärker. Ein Euro kostete 1,0734 US-Dollar (+0,80 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.290,35 US-Dollar gezahlt (+0,43 Prozent). Das entspricht einem Preis von 38,65 Euro pro Gramm.

Apr 18

CDU-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: CDU-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – 50 Jahre nach dem Tod Konrad Adenauers hat die CDU dessen Verdienste um Europa gewürdigt: “Die europäische Integration ist das größte zivilisatorische Projekt des 20. Jahrhunderts. Für Adenauer war dieses Europa nicht nur eine Herzensangelegenheit und ein Friedenswerk”, schreibt CDU-Generalsekretär Peter Tauber in einem Gastbeitrag für den “Kölner Stadt-Anzeiger” (Mittwochsausgabe) zum Todestag des früheren Bundeskanzlers und Mitbegründers der Partei. “Früher als andere erkannte er, dass der Einfluss der europäischen Nationen ohne das vereinte Europa marginalisiert werden würde.”

Es bleibe die Verpflichtung gegenüber Adenauer, “jeden Tag aufs Neue für diese Idee Europas zu kämpfen”. Das bedeute aber nicht, “einfach mehr Geld nach Brüssel zu überweisen, wie es der Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) fordert”. Die vorhandenen Mittel müssten vielmehr “effektiv” eingesetzt werden. “Angesichts des Brexits, der Staatsschuldenkrise, des Rückbaus demokratischer Rechte in manchen osteuropäischen Staaten, des aggressiven Auftretens Russlands und der neuen US-Administration steht das vereinte Europa vor großen Herausforderungen”, schreibt Tauber weiter. Die “Pulse of Europe”-Demonstrationen zeigten aber, dass viele Menschen auch heute von der Idee Europas begeistert seien.

Apr 18

Seismograph bei der Aufzeichnung eines Erdbebens, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Seismograph bei der Aufzeichnung eines Erdbebens, über dts Nachrichtenagentur

Lima (dts Nachrichtenagentur) – Im Norden Perus hat sich am Dienstag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,0 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 12:49 Uhr Ortszeit (19:49 Uhr deutscher Zeit) etwa 200 Kilometer nordwestlich der Stadt Iquitos. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.

Apr 18

Mutter mit Kinderwagen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mutter mit Kinderwagen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn beklagt das schlechte gesellschaftliche Ansehen vollzeiterziehender Mütter. “Die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften hat in manchen Kreisen inzwischen mehr Akzeptanz als die vollzeiterziehende Mutter”, sagte er der F.A.Z. (Mittwochsausgabe). Beides habe Respekt verdient.

Doch “mehr Family-Mainstreaming statt immer nur Gender-Mainstreaming wäre mal was.” Der bekennende Homosexuelle warnte vor einem “durchökonomisierten Familienbild”, mit dem Ziel, junge Mütter und Väter möglichst schnell zurück an den Arbeitsplatz zu bringen. Die Union werbe für die Wahlfreiheit der Eltern. Sie sollten sich für die schnelle Rückkehr in den Beruf oder die Familie entscheiden können. Auf die Frage, die Frage, ob Deutschland ein Gerechtigkeitsproblem habe, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, es gebe ein “Problem mit der Wahrnehmung von Wirklichkeit”. 90 Prozent der Weltbevölkerung würden “morgen” mit jedem in Deutschland tauschen. In den vergangenen Jahren seien Millionen neue Jobs entstanden, Löhne und Renten gestiegen. “80 bis 90 Prozent der Deutschen sagen, ihnen persönlich gehe es gut oder sehr gut”, sagte Spahn. Er wage zu behaupten: “Nie ging es dem Land besser.”

Apr 18

Elektroauto-Stromtankstelle von RWE, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Elektroauto-Stromtankstelle von RWE, über dts Nachrichtenagentur

Herzogenaurach (dts Nachrichtenagentur) – Der fränkische Autozulieferer Schaeffler geht davon aus, dass sich Elektroautos schneller durchsetzen als bislang gedacht. Konzernchef Klaus Rosenfeld rechnet mittlerweile mit einem “beschleunigten Szenario” in Sachen Stromauto: “Im beschleunigten Szenario rechnen wir 2030 mit 30 Prozent reinen E-Autos, 40 Prozent Hybridantrieben und 30 Prozent reinen Verbrennungsmotoren”, sagte Rosenfeld dem “Handelsblatt”. Schaeffler ging im vergangenen Jahr noch davon aus, dass 2030 die Mehrzahl der Neuwagen mit reinem Verbrennungsmotor unterwegs sein wird.

Rosenfeld begründet sein revidiertes Szenario mit den jüngsten Ankündigungen großer Autokonzerne, die ihre Pläne für Stromautos in den vergangenen Monaten ebenfalls beschleunigt haben. “Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass der regulatorische Rahmen global noch restriktiver ausgestaltet wird”, sagte Rosenfeld mit Blick auf die verschärften Abgasbestimmungen. Schaeffler, Spezialist für Wälz- und Kugellager, will nach den Worten Rosenfelds nun verstärkt in die Elektromobilität investieren. Für die kommenden Jahre will Rosenfeld 1.200 neue Ingenieure einstellen, die E-Achsen und Hybridmodule entwickeln.

Apr 18

SPD-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: SPD-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stellt SPD-Plänen nach einer Weiterbildungsoffensive ein eigenes Konzept entgegen. Die im ursprünglichen Entwurf enthaltene Forderung nach einem “klaren, individuellen Rechtsanspruch auf berufliche Fort- und Weiterbildung” findet sich laut “Handelsblatt” nun nicht mehr im Positionspapier “Weiterbildung im digitalen Zeitalter”. Stattdessen heiße es: “Inwieweit für Beschäftigte ein individueller Rechtsanspruch auf berufliche Fort- und Weiterbildung im Rahmen einer geförderten Bildungsteilzeit umgesetzt werden kann, wollen wir prüfen.”

Einen Rechtsanspruch soll es aber nur geben, wenn er an ein bestehendes Beschäftigungsverhältnis und zeitliche Kriterien geknüpft ist. Prüfen will die Arbeitnehmergruppe zudem einen steuerfinanzierten Lohnausgleich analog zum Elterngeld, wenn Beschäftigte ihre Arbeitszeit für Weiterbildung reduzieren. Finanzielle Aufstockungsleistungen der Arbeitgeber schließt sie dabei nicht aus. Auch ein vom Staat finanziell unterstütztes unbezahltes Sabbatjahr zur Qualifizierung kann sich die Union vorstellen – allerdings auch hier geknüpft an ein bestehendes Arbeitsverhältnis. Darüber hinaus macht sich die Arbeitnehmergruppe für mehr Mitsprache der Betriebsräte bei Qualifizierungen, eine bessere Durchlässigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung, eine Stärkung der Berufsschulen und die Nachqualifizierung von Beschäftigten ohne formale Abschlüsse stark. Tarifvertraglich vereinbarte Bildungsteilzeitmodelle sollen steuerlich gefördert werden.

Apr 18

Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat sich gegen eine Fortsetzung der Großen Koalition mit der SPD nach der Bundestagswahl ausgesprochen. Dies wäre “nicht ideal”, sagte er der F.A.Z. (Mittwochsausgabe). Er sehe “nicht, welche großen, neuen Ideen da entstehen sollten”, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Inhaltlich stünden der Union die Freien Demokraten am nächsten. “Das wäre auch mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung eine gute Konstellation, wir könnten endlich Steuern gemeinsam so senken, wie wir das vor acht Jahren schon mal wollten.” Deswegen müssen CDU und CSU so stark werden, dass sie jenseits der großen Koalition mit zwei Partnern eine Regierung bilden könnten. Ein Zusammengehen mit der AfD oder den Linken, “den Spaltern am rechten und am linken Rand”, schloss er aus. “Ich würde mir so eine Klarheit auch von der SPD wünschen”, sagte Spahn. Die SPD wolle neue Steuern einführen und Schulden machen. Die Union plane das Gegenteil davon.

Apr 18

Recep Tayyip Erdogan, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Recep Tayyip Erdogan, über dts Nachrichtenagentur

Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat sich nach dessen knappen Sieg beim Verfassungsreferendum für ein selbstbewusstes Auftreten der Europäischen Union gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ausgesprochen: “Ein Beitritt der Türkei zur EU ist mit der neuen Verfassung und diesem Autokraten nicht möglich”, sagte Asselborn der “Süddeutschen Zeitung” (Mittwochsausgabe). Allerdings liege der Erweiterungsprozess derzeit ohnehin faktisch auf Eis. Der Moment, ihn offiziell auszusetzen oder zu beenden, sei aber noch nicht gekommen.

“Erdogan tut alles, damit die EU die Brücken abbricht. Diesen Gefallen dürfen wir ihm nicht tun”, sagte er. Fast 50 Prozent der Türken hätten “Mut bewiesen” und gegen die Verfassungsänderung gestimmt. Diese Menschen dürfe die EU nicht im Stich lassen. Gegenüber Erdogan müsse sie vielmehr ihre wirtschaftliche Stärke als mit Abstand wichtigster Handelspartner nutzen. Immerhin kämen 65 Prozent der Investitionen in der Türkei aus der EU.

Apr 18

Bundeswehr-Soldat mit G36, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeswehr-Soldat mit G36, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr soll ihr Leistungsvermögen und ihre Fähigkeiten in den nächsten 15 Jahren grundlegend verändern. Das berichtet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf die “Vorläufigen konzeptionellen Vorgaben für das künftige Fähigkeitsprofil der Bundeswehr” hervor, das die Planungsabteilung des Verteidigungsministeriums erarbeitet hat. Die neue Bundeswehrkonzeption soll nach Angaben des Ministeriums im Sommer beschlossen werden.

Sie leitet sich aus den Vorgaben des neuen sicherheitspolitischen Weißbuches der Bundeswehr ab. Die Leistungsfähigkeit der Streitkräfte soll sich demnach wieder an der Landes- und Bündnisverteidigung und der Bereitschaft zur Abschreckung ausrichten. Dazu sehen die Planungen den Umbau der bestehenden Heeresstruktur in drei voll ausgerüstete schwere Divisionen vor, die künftig auch deutlich schneller – innerhalb von drei Monaten – voll einsatzbereit sein sollen. Dieser Ausbau erfordert zusätzliche Einheiten, vor allem Artilleriebataillone, die entweder neu gebildet oder durch die Kooperation mit kleineren Nato-Partnerländern den deutschen Divisionen beigestellt werden müssten, schreibt die F.A.Z. Das Planungspapier, das vom zuständigen Abteilungsleiter im Ministerium, Generalleutnant Erhard Bühler, verantwortet wird, schlägt demnach außerdem eine stärkere Einbeziehung von Reservisten vor, um die vorgesehenen Truppenstärken in einem Einsatzfall rasch zu erreichen. Die Ausbaupläne betreffen der Zeitung zufolge auch Luftwaffe und Marine. Vorgeschlagen werden die Beschaffung eines schweren Transporthubschraubers und der Kauf neuer Flugabwehrsysteme. Für die Marine wird neben den laufenden Planungen zum Bau weiterer Korvetten und eines Mehrzweckkampfschiffs auch die Beschaffung von zwei Versorgungs- und Führungsschiffen vorgeschlagen, die in Kooperation mit anderen europäischen Nato-Ländern betrieben werden sollen. Die Marine soll künftig in der Lage sein, mindestens 15 Schiffe und Boote gleichzeitig in den Einsatz zu bringen; außerdem soll sie künftig wieder über eigene Kampfflugzeuge verfügen können.