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Apr 07

Lukáš Hrádecký (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lukáš Hrádecký (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 28. Spieltages in der Fußball-Bundesliga haben sich Eintracht Frankfurt und Werder Bremen mit einem 2:2 unentschieden getrennt. Bremens Zlatko Junuzović brachte die Gäste in der 37. Minute zunächst in Führung, Fin Bartels legte kurz vor der Pause in der 43. Minute nach. Doch die zweite Hälfte gehörte den Gastgebern, die damit gleichzeitig ihre über die letzten vier Partien andauernde torlose Durststrecke beendeten.

Frankfurts Mijat Gacinovic traf in der 48. Minute, Marco Fabian besorgte in der 73. Minute den endgültigen Ausgleich.

Apr 07

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Freitag nach einer Berg- und Talfahrt fast unverändert geschlossen. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 20.656,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,03 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.355 Punkten im Minus gewesen (-0,03 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.420 Punkten (+0,02 Prozent).

Der Luftangriff der USA auf eine Basis der syrischen Streitkräfte sorgte dabei nur vorübergehend für schlechte Stimmung an der Börse. Am Nachmittag drehte der Dow sogar vorübergehend deutlich ins Plus. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,0595 US-Dollar (-0,45 Prozent). Auch Goldpreis verlor als klassischer Krisengewinner schnell wieder an Fahrt und verzeichnete am Ende nur noch einen leichten Kursanstieg, am Abend wurden für eine Feinunze 1.255,26 US-Dollar gezahlt (+0,14 Prozent). Das entspricht einem Preis von 38,09 Euro pro Gramm.

Apr 07

Stockholm, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Stockholm, über dts Nachrichtenagentur

Stockholm (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Lkw-Anschlag in der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat die Polizei vier Tote und 15 Verletzte bestätigt. Laut Medienberichten erlag eine Person erst Stunden nach dem Anschlag im Krankenhaus ihren Verletzungen. Außerdem bestätigte die Polizei, dass es am Abend eine Festnahme gegeben habe.

Weitere Details wurden jedoch nicht genannt. Die Zeitung Aftonbladet hatte zuvor auf ihrer Internetseite geschrieben, die Festnahme sei in der Stadt Märsta erfolgt, etwa 36 Kilometer nördlich von Stockholm. Der Festgenommene soll bereits gestanden haben, für den Anschlag verantwortlich zu sein. Demnach soll er der Mann sein, der am Nachmittag mit einem Lkw in der Stockholmer Einkaufsstraße Drottninggatan in eine Menschenmenge und in ein Geschäft gefahren war und dabei mehrere Menschen getötet und verletzt hatte.

Apr 07

Stockholm, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Stockholm, über dts Nachrichtenagentur

Stockholm (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Stockholmer Lkw-Anschlag hat die schwedische Polizei laut eines Medienberichts einen Mann festgenommen, der bereits gestanden haben soll, für die Tat verantwortlich zu sein. Die Zeitung Aftonbladet schrieb am Abend auf ihrer Internetseite, die Festnahme sei in der Stadt Märsta erfolgt, etwa 36 Kilometer nördlich von Stockholm. Eine Bestätigung von der Polizei gab es dazu zunächst nicht.

Die Sicherheitskräfte hatten zuvor ein Foto eines Verdächtigen veröffentlicht. Ob es sich dabei um den Mann handelt, der nun festgenommen worden sein soll, war unklar. Der U-Bahn-Verkehr in Stockholm wurde nach einer Unterbrechung am Abend wieder aufgenommen. Am Nachmittag war ein Lkw in der Stockholmer Einkaufsstraße Drottninggatan in eine Menschenmenge und in ein Geschäft gefahren. Dabei gab es laut Medienberichten mindestens drei Tote und acht Verletzte.

Apr 07

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Sandhausen (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 28. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga hat Arminia Bielefeld beim SV Sandhausen mit 3:1 gewonnen. Die Gäste aus NRW waren in der 17. Minute durch einen von Andreas Voglsammer verwandelten Elfmeter in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit folgten dann Treffer von Andreas Voglsammer (55. Minute) und Julian Börner (76. Minute).

Der Anschlusstreffer durch Sandhausens Markus Karl kam erst in der 90. Minute. Gleichzeitig spielten der 1. FC Nürnberg und der FC St. Pauli 0:2, die Partie Würzburger Kickers gegen Hannover 96 blieb torlos.

Apr 07

Fahndungsfoto nach Stockholmer Anschlag,  Text: über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahndungsfoto nach Stockholmer Anschlag, Text: über dts Nachrichtenagentur

Stockholm (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Lkw-Anschlag in der Innenstadt von Stockholm hat die Polizei ein Foto eines Verdächtigen veröffentlicht. Es könne sein, dass er etwas mit dem Vorfall zu tun habe. Eine Festnahme habe es entgegen anderslautender Medienberichte bislang noch nicht gegeben, so die schwedischen Sicherheitskräfte.

Das deutsche Auswärtige Amt riet unterdessen Reisenden, vorerst in ihren Unterkünften zu verbleiben und die Lageentwicklung über die Medien zu verfolgen. Auch die schwedische Polizei rief die Bevölkerung dazu auf, den Innenstadtbereich zu meiden. Am Freitagnachmittag war ein Lkw in eine Menschenmenge und in ein Geschäft der Stockholmer Einkaufsstraße Drottninggatan gefahren. Dabei gab es laut Medienberichten mindestens drei Tote und acht Verletzte. Der U-Bahn-Betrieb wurde vorläufig eingestellt und das Parlamentsgebäude abgesperrt. Vorortzüge brachten Pendler aus der Stadt hinaus, fuhren dann aber ohne Passagiere wieder zurück.

Apr 07

EU-Kommission in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: EU-Kommission in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Als Antwort auf die Androhung des US-Handelsministeriums, Strafzölle gegen zwei deutsche Stahlunternehmen zu erlassen, überprüft nun die EU-Kommission, ob sie eigene Schutzzölle gegen US-Stahlproduzenten einführen könnte. “Beantragt werden müsste dies natürlich von einem betroffenen europäischen Unternehmen”, sagte ein hochrangiges Mitglied der für Handel zuständigen EU-Direktion dem “Spiegel”. Dann aber könne diese Gegenmaßnahme binnen weniger Monate von der Kommission in Brüssel beschlossen werden.

Dies würde, so der EU-Beamte, unabhängig von einer Klage bei der Welthandelsorganisation WTO in Genf geschehen, die sich über mehrere Jahre hinziehen kann. Der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, widerspricht dem Vorwurf des US-Handelsministeriums, seine Mitgliedsunternehmen würden mit Dumpingpreisen US-Konzerne angreifen. “Die deutschen Stahlunternehmen agieren auf den globalen Märkten nach marktwirtschaftlichen Regeln, und die Amerikaner können unsere Qualitäten teilweise überhaupt nicht produzieren”, sagte Kerkhoff. Er hält Washington vor, sich nicht an die von der WTO anerkannten Regeln zur Berechnung von Dumping gehalten zu haben. Kerkhoff warnt vor den Gefahren eines US-Protektionismus: “Das fängt bei Klauseln an, mit denen man US-Fabrikanten künftig vorschreiben will, zum Beispiel bei Pipelineprojekten nur noch US-Vorprodukte in der eigenen Produktion einzusetzen.” Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte diese Woche angekündigt, die Konzerne Salzgitter und Dillinger mit Strafzöllen zu belegen. Dies muss Mitte Mai von einem Handelsgremium in Washington noch abgesegnet werden.

Apr 07

Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Internetblogs werden häufig für Schleichwerbung missbraucht. Das legt laut eines Berichts des “Spiegel” eine Studie der Universität Oldenburg und der privaten Hochschule BiTS nahe. Mehr als die Hälfte der 389 untersuchten, zumeist von Privatleuten geführten Blogs trennten demnach Werbung nicht sauber von redaktionellen Inhalten.

In zahlreichen Fällen hätten die Blogbetreiber Produkte getestet oder Dienstleistungen wie Reisen in Anspruch genommen und dafür mit Firmen zusammengearbeitet – ohne dies, wie vorgeschrieben, als PR zu kennzeichnen. Dazu sind auch Blogs gesetzlich verpflichtet. Als besonders bedenklich stuft die Studie Blogs über Reisen, Schuhe und Essen ein.

Apr 07

Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mindestens die Hälfte der Afghanen, die seit Dezember abgeschoben wurden, stammt offenbar aus heftig umkämpften Gebieten im Osten, Süden und Norden des Krisenstaats. In einer Liste, die der Grünen-Abgeordnete Omid Nouripour einforderte, führt das Bundesinnenministerium erstmals auf, dass nur knapp 30 der 77 zurückgeführten Männer aus den relativ sicheren Großstädten wie Kabul, Herat oder Masar-i-Sharif stammen, schreibt der “Spiegel”. Fast alle anderen kommen demnach aus den Gebieten, die weitgehend von den Taliban kontrolliert werden oder in denen die afghanische Armee gegen die Extremisten kämpft.

Die Bundesregierung hatte betont, dass Abschiebungen nach Afghanistan vertretbar seien, da es in dem Land auch sichere Regionen gebe. Folglich gebe es für die Personen aus den Kampfgebieten “innerstaatliche Fluchtalternativen”, die gesunden, alleinstehenden Männern zumutbar seien.

Apr 07

Banken-Hochhäuser, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Banken-Hochhäuser, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung sieht gute Chancen, die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) in Frankfurt am Main anzusiedeln. Der dortige Finanzplatz verfüge wegen seiner Kombination aus vielen Banken sowie nationalen und europäischen Institutionen – etwa der EZB, der Bundesbank und der deutschen Bankenaufsicht BaFin – über “ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu allen anderen Finanzplätzen”, heißt es laut “Spiegel” in einem Argumentationspapier, das Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) an Kabinettskollegen verschickt hat. Der Weggang der Aufsicht aus London ist aufgrund des Brexits notwendig.

Für einen Umzug an den Main, so das Papier, spreche zudem die Anbindung Frankfurts und das große Angebot an qualifiziertem Personal. “Für eine sofortige Ansiedlung in Frankfurt stehen mehrere interessante Immobilien in zentraler Lage zur Verfügung”, heißt es weiter. Das Schriftstück verweist dem Magazin zufolge auch darauf, dass die Mieten in der Mainmetropole im europäischen Vergleich sehr günstig seien. Die Mitbewerber hingegen würden wenig wohlwollend dargestellt. Bei Kopenhagen, Warschau und Stockholm handle es sich um sehr kleine Finanzplätze mit geringem Fachkräftepotenzial, Dublin sei zu weit weg von Brüssel, die Bedeutung von Paris als Finanzstandort schwinde. Von der Ansiedlung der EBA in Frankfurt verspricht sich Schäuble “eine positive Sogwirkung auf privatwirtschaftliche Unternehmen der Finanz- und Versicherungswirtschaft, die eine Vielzahl von neuen Instituten und zusätzlichen Arbeitsplätzen mit sich bringt”.