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Aug 06

Olympische Ringe, Andrew Evans, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Olympische Ringe, Andrew Evans, Lizenz: dts-news.de/cc-by

London (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Leichtathletinnen haben bei mehreren finalen Wettkämpfen am Montagabend die Medaillenplätze verpasst. Für die Stabhochspringerin Silke Spiegelburg fiel das Ergebnis dabei besonders knapp aus. Nachdem sie die Höhe von 4,75 Meter mehrfach nicht überwinden konnte, blieb ihr der undankbare vierte Platz.

Lisa Ryzih und Martina Strutz waren bei 4,55 und 4,65 Meter gescheitert. Die Medaillen gingen an die US-Amerikanerin Jennifer Suhr (Gold), die Kubanerin Yarisley Silva (Silber) und die Russin Jelena Isinbayewa (Bronze). Im Finale des Kugelstoßen errang die einzige qualifizierte Deutsche, Christina Schwanitz, mit 18,47 Metern den elften Platz. Europameisterin Nadine Kleinert war bereits in der Qualifikation ausgeschieden. Die Goldmedaille ging an die Bulgarin Nadeschda Ostaptschuk, vor der Neuseeländerin Valerie Adams und der Russin Jewgenia Kolodko. Den 3.000 Meter Hindernislauf beendete Antje Mölder-Schmidt als Siebte, gefolgt von Gesa Felicitas Krause als Achte. Gold ging an die Russin Julia Saripowa, Silber an Habiba Ghribi aus Tunesien und Bronze schließlich an die Äthiopierin Sofia Assefa.

Aug 06

Fußball, dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball, dts Nachrichtenagentur

Kaiserslautern (dts Nachrichtenagentur) – Im letzten Spiel des ersten Spieltages der zweiten Fußball-Bundesliga haben sich der 1. FC Kaiserslautern und die Mannschaft von Union Berlin mit 3:3 (0:0) getrennt. Nach einer schwachen ersten Halbzeit, entwickelte sich vor allem nach der Pause eine spannende Partie mit vielen Toren. Dabei starteten zunächst die Gäste aus Berlin erfolgreich in die zweite Hälfte.

In der 47. Minute bereits gelang Parensen der Führungstreffer für die Berliner, Zoundi erhöhte sieben Minuten darauf zur zeitweiligen 2:0-Führung. Idrissou und Zuck retteten dann aber doch noch die Partie für den FCK. Mit zwei Toren, einmal in der 58., einmal in der 72. Minute schaffte Idrissou den Ausgleich. Zuck, der am Montag sein erstes Profispiel absolvierte, verhalf seiner Mannschaft mit seinem Treffer zum kurzzeitigen 3:2. Der komplett erfolgreiche Spielumschwung gelang den Gastgebern aus Kaiserslautern dann aber doch nicht, in der Nachspielzeit glich Pfertzel zum 3:3-Endstand aus. Die weiteren Ergebnisse des ersten Spieltages: FC Ingolstadt – Energie Cottbus 2:2, Erzgebirge Aue – FC St. Pauli 0:0, Hertha BSC – SC Paderborn 2:2, 1860 München – Regensburg 1:0, Vfl Bochum – Dynamo Dresden 2:1, MSV Duisburg – VfR Aalen 1:4, SV Sandhausen – FSV Frankfurt 1:1, Eintracht Braunschweig – 1. FC Köln 1:0. Nach den Auftaktspartien führt damit der Aufsteiger VfR Aalen überraschend die zweite Liga an, es folgen VfL Bochum und Eintracht Braunschweig. Das Schlusslicht der Tabelle markiert der MSV Duisburg hinter Jahn Regensburg.

Aug 06

Atompilz über Hiroshima, dts Nachrichtenagentur
Foto: Atompilz über Hiroshima, dts Nachrichtenagentur

Hiroshima (dts Nachrichtenagentur) – In Japan ist am Montag an den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima erinnert worden. Zehntausende Menschen, darunter Überlebende, Angehörige von Opfern sowie Vertreter der Regierung, versammelten sich dazu im Friedenspark der Stadt. An der Gedenkfeier nahm auch ein Enkel des ehemaligen US-Präsidenten Harry S. Truman, der zum Zeitpunkt des Abwurfs amtierte, teil.

Der US-Amerikaner war von einer japanischen Friedensgruppe eingeladen worden. Am Rande der Erinnerung an den Atombomben-Abwurf spielte auch die Atomkatastrophe von Fukushima eine Rolle, viele Teilnehmer protestierten gegen Atomkraftwerke. Auf den Tag genau vor 67 Jahren war von der US-Luftwaffe eine Atombombe auf Hiroshima abgeworfen worden. Drei Tage später, am 9. August 1945, erfolgte ein zweiter Abwurf auf die japanische Stadt Nagasaki. Durch beide Abwürfe, deren Ziel es war, Japan zur Kapitulation im Zweiten Weltkrieg zu bewegen, sind insgesamt über 200.000 Menschen ums Leben gekommen.

Aug 06

Demonstration in Syrien, Syrian Freedom, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Demonstration in Syrien, Syrian Freedom, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Damaskus (dts Nachrichtenagentur) – Der syrische Ministerpräsident Riad Hidschab ist nicht mehr im Amt und hat sich den Aufständischen angeschlossen. Das geht aus einer Erklärung des Politikers hervor, die dessen Sprecher Mohammed al Ottri am Montag im arabischen Fernsehsender “Al-Dschasira” vorgelesen hat. Demnach habe sich Hidschab der “Revolution der Freiheit und Würde angeschlossen”.

Das Regime von Staatspräsident Baschar al-Assad verurteilte er als “mörderisch und terroristisch”. Der Verbleib des ehemaligen Ministerpräsidenten, der erst seit zwei Monaten amtierte, war am Montag zunächst unklar. Von Seiten der oppositionellen Syrischen Beobachtungsstelle in London hieß es, Hidschab habe sich nach Jordanien abgesetzt. Das syrische Staatsfernsehen meldete derweil lediglich die Entlassung des Ministerpräsidenten und die kommissarische Einsetzung seines bisherigen Stellvertreters Omar Ghalawandschi als Nachfolger. Wie nun bekannt ist, wurde die Flucht von Hidschab und seiner Familie, die laut Aussagen seines Sprechers seit Monaten geplant gewesen sei, von der aufständischen Freien Syrischen Armee unterstützt. Hidschab ist der ranghöchste Politiker, der sich seit Beginn der Massenproteste im März 2011 ins Ausland abgesetzt hat. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten starben bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Opposition und den Sicherheitskräften in Syrien bislang knapp 20.000 Menschen.

Aug 06

Teheran/Damaskus (dts Nachrichtenagentur) – Je mehr Rückschläge das syrische Regime einstecken muss, desto schwächer werde auch der Iran. Zu dieser Einschätzung kommt der ehemalige Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, Efraim Halevy, im Interview mit dem “Handelsblatt” (Dienstagsausgabe). Syrien sei für den Iran ein Schlüsselland im nördlichen Mittleren Osten: “Was in Syrien geschieht, ist für die Iraner eine ernsthafte Bedrohung”.

Teheran sei darauf angewiesen, dass das Regime von Assad überlebt. Ein Rückschlag des syrischen Regimes wäre für Teheran eine strategische Niederlage beim Bestreben, im Mittleren Osten zur Hegemoniemacht aufzurücken, so Halevy. Er ist überzeugt, dass iranische Soldaten auf der Seite des syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad aktiv engagiert sind. Ohne iranische Präsenz in Syrien wäre die Zahl der zivilen Opfer doppelt so hoch, sagte neulich ein hoher iranischer Offizier. “Das bedeutet nichts anderes”, sagt Halevy, “als dass die Iraner in die Kämpfe verwickelt sind.” Teheran warnt er davor, die Diskussionen in Israel über einen Angriff auf iranische Nuklearanlagen bloß “als eine Übung in psychologischer Kriegsführung” anzusehen: “Die Iraner müssen realisieren, dass die militärische Option für Israel sowohl sehr realistisch als auch verfügbar ist. Es gibt eine militärische Option.”

Aug 06

Gary Barlow, vagueonthehow, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Gary Barlow, vagueonthehow, Lizenz: dts-news.de/cc-by

London (dts Nachrichtenagentur) – Das vierte Kind des britischen Sängers Gary Barlow ist bei der Geburt gestorben. Wie der ehemalige Take That-Sänger am Montag mitteilte, ereignete sich das Unglück bereits am Samstag. Er und seine Frau seien am Boden zerstört.

“Poppy Barlow wurde am 4. August in London tot geboren”, erklärte der 41-Jährige. “Unser Fokus liegt jetzt darauf, ihr eine wunderschöne Beerdigung zu geben und unsere drei Kinder von ganzem Herzen zu lieben.” Der Sänger und die Tänzerin sind seit dem Jahr 2000 verheiratet und haben drei gemeinsame Kinder, einen elfjährigen Sohn und zwei zehn- und dreijährige Töchter.

Aug 06

Polizei, dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, dts Nachrichtenagentur

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Ein siebenjähriger Junge ist am Montagnachmittag auf der A6 bei Nürnberg bei einem Verkehrsunfall gestorben. Das teilte die örtliche Polizei mit. Eine 65-jährige Autofahrerin ist aus noch ungeklärten Gründen mit ihrem Wagen ins Schleudern geraten und streifte so einen Lastwagen.

Das mit vier Personen besetzte Auto überschlug sich mehrmals bis es auf der Autobahn auf dem Dach zum Liegen kam. Die Fahrerin und ein 50-jähriger Insasse wurden schwer verletzt. Die 41 Jahre alte Beifahrerin erlitt einen Schock. Alle drei wurden in eine nahe gelegene Klinik gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Der Junge starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen.

Aug 06

München (dts Nachrichtenagentur) – Die Schauspielerin Silvia Seidel ist vergangene Woche tot in ihrer Wohnung in München aufgefunden worden. Die ZAV Künstlervermittlung bestätigte am Montag in München einen entsprechenden Bericht der “tz”. Die Ermittler gehen von einem Selbstmord der 42-Jährigen aus, weil sie neben der Leiche einen Abschiedsbrief gefunden haben.

Seidel sei seit mehreren Tagen nicht mehr in ihrer Stammkneipe in München gewesen. Daraufhin wurde die Wirtin misstrauisch. Diese sei zur Wohnung der Schauspielerin gegangen, aber niemand öffnete. Später fanden Polizeibeamte die Leiche in der Küche der Münchener Wohnung. Seidel ist durch ihre Rolle in der ZDF-Serie “Anna” berühmt geworden, in der sie die Hauptrolle spielte. 1988 erhielt sie dafür den Bambi.

Aug 06

Milwaukee (dts Nachrichtenagentur) – Der Amokläufer von Oak Creek im US-Bundesstaat Wisconsin hat offenbar die religiösen Gruppen Sikh und Muslime verwechselt: Wie US-Medien am Montag berichten, wollte der Mann aller Voraussicht nach Muslime, nicht aber Sikh angreifen. Die örtliche Polizei bestätigte die Berichte zunächst nicht. Mittlerweile haben die Behörden den Täter identifiziert, es handelt sich um einen 40-jährigen Ex-Soldaten.

Der Mann sei 1998 wegen wiederholtem Fehlverhaltens aus der Armee entlassen worden. Der US-Fernsehsender CNN meldete, dass der Schütze einer Neonazi-Musikgruppe angehört habe. US-Ermittler stufen den Amoklauf in Oak Creek als “einen Akt von Inlands-Terrorismus” ein. Am Sonntagvormittag (Ortszeit) hatte der mit einem Gewehr bewaffnete Mann den Parkplatz des Sikh-Tempels betreten und das Feuer eröffnet. Sechs Menschen starben, der Täter wurde später von Sicherheitskräften erschossen.

Aug 06

Kylie Minogue, EMI / Darenote,  Text: dts Nachrichtenagentur
Foto: Kylie Minogue, EMI / Darenote, Text: dts Nachrichtenagentur

Canberra (dts Nachrichtenagentur) – Die australische Sängerin Kylie Minogue hat zugegeben, dass sie nicht immer glücklich ist. “Keiner ist die ganze Zeit fröhlich und glücklich. Es gibt auch noch andere Seiten von mir”, sagte Minogue der britischen Zeitschrift “Total Film”.

Die 44-Jährige weiß, dass sie mit einer tollen Karriere gesegnet ist, sagt aber auch, dass sie oft frustriert sei. Umso mehr soll sie sich über ihre Rückkehr zur Schauspielerei freuen. Der Film “Holy Motors”, der Ende August in den deutschen Kinos erscheint, erlaubt es ihr auch einmal andere Seiten ihrer Persönlichkeit auszuprobieren und zu zeigen. Bei der Sängerin wurde 2005 Brustkrebs diagnostiziert. Sie besiegte die Krankheit und kehrte auf die Bühne zurück.