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Jul 06

Traian Basescu, European People`s Party, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Traian Basescu, European People`s Party, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Bukarest (dts Nachrichtenagentur) – Das rumänische Parlament hat am Freitag für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Staatspräsidenten Traian Basescu gestimmt. Damit muss Basescu sein Amt ab sofort ruhen lassen. 256 Abgeordnete und Senatoren hatten für den entsprechenden Antrag gestimmt, 114 dagegen.

Für die Eröffnung eines Amtsenthebungsverfahrens wären mindestens 217 Ja-Stimmen notwendig gewesen. Innerhalb der nächsten 30 Tage muss nun eine Volksabstimmung abgehalten werden. Dabei wird das rumänische Volk über eine mögliche Amtsenthebung Basescus entscheiden. Ein genaues Datum will das Parlament noch bekanntgeben. Nach der Verkündung des Abstimmungsausgangs kam es in der Hauptstadt Bukarest zu spontanen Freudendemonstrationen. Basescu wird vorgeworfen, die Verfassung des Landes verletzt zu haben. So habe sich der Staatspräsident Regierungsbefugnisse angemaßt und die Justiz beeinflusst. Basescu selbst hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Bereits seit Monaten ist die politische Situation zwischen den politischen Lagern in Rumänien angespannt. Die EU-Kommission und die Bundesregierung zeigten sich am Freitag besorgt über die Lage in dem Land.

Jul 06

Katie Price, Shimelle Laine, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Katie Price, Shimelle Laine, Lizenz: dts-news.de/cc-by

London (dts Nachrichtenagentur) – Das britische Model Katie Price hat hin und wieder Probleme beim Einkaufen: Wie die 34-Jährige jetzt verriet, schämt sie sich beim Kaufen von Tampons. “Wenn ich Tampons aufs Band lege denke ich… naja, es ist peinlich, weil dich alle kennen”, so Price. “Ich gehe in den Supermarkt um einzukaufen, ich denke nicht: Oh, sieht mich jemand an? Ich möchte rein und raus gehen können wie alle anderen auch.”

Price wurde Ende der 1990er Jahre durch freizügige Fotos in der britischen Boulevard-Zeitung “The Sun” bekannt. Neben dem Modeln versuchte sich die Britin auch als Sängerin und Schriftstellerin. Außerdem war sie in einigen Dokumentationen zu sehen und hat eine eigene Fitness-DVD aufgenommen.

Jul 06

Orlando (dts Nachrichtenagentur) – Im Fall des Todes des afroamerikanischen US-Teenagers Trayvon Martin ist der Todesschütze am Freitagabend (deutsche Zeit) aus der Haft im US-Bundesstaat Florida entlassen wurden. Zuvor hatte ein Gericht eine Kaution von einer Million US-Dollar gegen den mutmaßlichen Mörder festgesetzt. Von dieser Summe musste der mutmaßliche Todesschütze nur zehn Prozent beim Gericht hinterlegen.

Da weder der Mann noch dessen Familie laut seinem Anwalt über genügend finanzielle Mittel verfügen, hatte er seine Unterstützer zu Spenden aufgerufen. Der 28-Jährige hatte sich während des Prozesses geständig gezeigt. Er hatte angegeben, den unbewaffneten Martin bei einer Sicherheitspatrouille im Februar aus Notwehr erschossen zu haben. Der Fall hatte für großes Aufsehen in den USA gesorgt.

Jul 06

Tennisplatz, laneyjaney, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Tennisplatz, laneyjaney, Lizenz: dts-news.de/cc-by

London (dts Nachrichtenagentur) – Der Schotte Andy Murray hat den sprichwörtlichen “Wimbledon-Fluch” der Briten gebrochen: Als erster britischer Tennisspieler nach 74 Jahren hat Murray das Finale des Rasen-Grand-Slams erreicht. Der 25-Jährige bezwang am Freitag im Halbfinale den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga mit 6:3, 6:4, 3:6, 7:5. Als letzter Brite im Halbfinale trat im Jahr 1938 Bunny Austin auf den Rasen. Der letzte britische Champion des Turniers war Fred Perry im Jahr 1936.

“Ich bin erleichtert und aufgeregt zugleich. Es ist kaum zu erklären, wie ich mich fühle. Es war so ein enges Spiel, und ich bin glücklich, durch zu sein”, erklärte Murray nach seinem Sieg. Das Finale gegen den Schweizer Roger Federer am Sonntag werde für den Schotten “eines der größten Matches meines Lebens.”

Jul 06

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Schuldenkrise und hohe Arbeitslosigkeit – junge Akademiker in Südeuropa sehen ihre Zukunft zunehmend fern der Heimat. In Griechenland hegt mehr als jeder zweite Absolvent eines technischen Studiengangs Auswanderungspläne, in Spanien und Portugal sind es jeweils mehr als 40 Prozent und in Italien 37 Prozent. Das geht aus der Absolventenbefragung des Trendence-Instituts aus Berlin hervor, über deren Ergebnisse die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” in ihrer Samstagsausgabe berichtet.

Dafür wurden mehr als 340.000 Absolventen ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge an rund 950 Hochschulen in Europa befragt. Die Studierenden in den Krisenstaaten plagen große Zukunftsängste: Mehr als 94 Prozent der griechischen Wirtschafts- und knapp 98 Prozent der Technikabsolventen gaben an, ihre berufliche Zukunft bereite ihnen Sorge. Unter jungen Spaniern stieg der Anteil auf 86 Prozent. Der europäische Durchschnitt liegt bei weniger als 60 Prozent. Am unbeschwertesten sind die Norweger (23 Prozent). Die beliebtesten Auswanderungsziele unter den Jungakademikern sind Großbritannien, Deutschland und die Schweiz. Deutschland genießt vor allem unter angehenden Informatikern und Ingenieuren hohes Ansehen. Für spanische Technikabsolventen steht eine Stelle bei einem deutschen Industrieunternehmen sogar ganz oben auf der Wunschliste. Besonders beliebt sind die Autohersteller Volkswagen und BMW.

Jul 06

Polizisten, dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizisten, dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Einer der radikalsten salafistischen Terrorverdächtigen Deutschlands ist spurlos verschwunden. Bereits Anfang Juni tauchte Denis C. unter. Seither wird bundesweit nach ihm gefahndet.

Sicherheitsbehörden sind alarmiert, berichten die Zeitungen der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” (Samstagausgaben). C. ist Kopf des verbotenen Salafistenvereins Millatu Ibrahim. Unter den Decknamen Abou Maleeq und Abu Talha al-Almani droht er mit blutigen Terroranschlägen. Der gebürtige Berliner hielt sich zuletzt in Solingen auf. Er gilt als äußerst gewaltbereit und gefährlich. Erst kürzlich fanden Ermittler eine Sprengstoffweste, die C. gebaut haben soll, berichtet die WAZ. Offiziell schweigen alle Stellen, die mit dem Fall befasst sind. Doch Sicherheitskreise in Berlin bestätigten der WAZ: “Denis C. ist weg.” Verfassungsschutz und Polizei, die C. zeitweise observiert hatten, stehen im Regen. Denn als der bekennende Dschihadist abtauchte, waren die Behörden nicht zur Stelle. C. wurde als Rapper Deso Dogg bekannt. Ende 2010 schloss er sich dem Islam an. Binnen kurzer Zeit stieg er zu einer islamistischen Heldenfigur auf. Sein Markenzeichen: gesungene Terrorbotschaften, sogenannte Naschids. In diesen salafistischen Kampfliedern, die es zuhauf im Internet gibt, betrachtet er Deutschland als “Schlachtfeld”, huldigt Osama bin Laden und ruft zu Selbstmordanschlägen auf. Der Verfassungsschutz hält die Songs für “Hymnen, die den militanten Dschihad und den Märtyrertod verherrlichen”. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien verbot bereits einige der Lieder. Terrorexperten sehen in C. Verschwinden “ein unkalkulierbares Gefahrenpotenzial”, berichtet die WAZ.

Jul 06

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der scheidende Vorstandschef der Bertelsmann-Stiftung, Gunter Thielen, hält die Zahl der Landtagswahlen in Deutschland für zu hoch. “Möglichst viele Landtagswahlen sollten zusammengelegt werden”, sagte er dem “Westfalen-Blatt” (Samstagsausgabe). “Statistisch finden in einem Jahr zwischen vier und fünf Wahlen statt. Jedes Mal stimmen die Bürger indirekt auch über die Bundespolitik ab”, sagte Thielen.

Daraus folge, “dass sich gerade Bundespolitiker fast ständig im Wahlkampf befinden und dafür viel Zeit aufwenden müssen.” Längere wahlkampffreie Zeiten seien daher sinnvoll. “Die Demokratie ist die beste Staatsform und Wahlen sind unverzichtbar. Doch auch ein gutes System kann verbessert werden”, sagte der Top-Manager. Thielens Aufgabe als Stiftungschef übernimmt am 5. August der Niederländer Aart Jan De Geus.

Jul 06

Fußball, dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball, dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Ansicht des Fußball-Experten Hellmut Krug gibt es bei der neuen Torlinientechnik “nur Gewinner, denn es geht um Gerechtigkeit im Fußball”. Die Entscheidung dafür sei längst überfällig, sagte Krug, ehemaliger FIFA-Schiedsrichter und jetzt Experte bei der Deutschen Fußball Liga beim Deutschen Fußballbund, der Zeitung “Neues Deutschland” (Samstagausgabe). Die Technik nehme den Schiedsrichtern eine “erhebliche Last”, denn die Entscheidung, ob Tor oder nicht, “ist oft menschenunmöglich”.

Allerdings hält Krug nur das System der Magnetfeldtechnik und mit Chip im Ball für praktikabel. Eine Einführung in Deutschland erwartet er nicht vor der Saison 2013/2014.

Jul 06

Rihanna, Universal,  Text: dts Nachrichtenagentur
Foto: Rihanna, Universal, Text: dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Popsängerin Rihanna hat Angst davor sich erneut zu verlieben, da sie nicht erneut Liebeskummer erleben will. “Ich hätte nie gedacht das ich in meinem Leben solchen Schmerz empfinden werde. Ich habe Angst davor erneut so zu fühlen”, erklärte die 24-Jährige in einem Interview mit dem Magazin “Harper`s Bazaar”.

Rihanna hatte seit der Trennung von Rapper Chris Brown im Februar 2009 keine längere Beziehung mehr. Die Sängerin gestand zudem, dass sie nur sehr zögerlich andere Menschen nahe an sich heran lässt. Rihanna verkaufte bisher 25 Millionen Alben und 60 Millionen Singles weltweit, was sie zu einer der Interpreten mit den meisten verkauften Tonträgern weltweit macht. Außerdem wurde sie mit sechs Grammy Awards ausgezeichnet.

Jul 06

Ingolstadt (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit über den Beitrag Deutschlands zur Euro-Rettung hat Audi-Chef Rupert Stadler mehr Engagement der Bundesregierung zur Rettung des Euro gefordert. “Ohne einen klar definierten Beitrag Deutschlands wird die Euro-Zone nicht funktionieren”, sagte Stadler im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung”. Als Deutscher wisse man “seit der Wiedervereinigung, wie lange ein solcher Integrationsprozess dauern kann”.

An die Adresse der Euro-Kritiker sagte er: “Allen, die meinen, Deutschland dürfe auf keinen Fall Europas Zahlmeister sein, kann ich nur ans Herz legen: Schauen Sie doch mal, wie Deutschland funktioniert. Auch innerhalb unseres Landes gibt es finanzielle Solidarität, auf kommunaler Ebene und zwischen den Ländern.” Zum Euro gebe es keine Alternative, so der Manager, dessen Konzern vor allem auch vom Export seiner Autos lebt. “Will man global wahrgenommen werden, braucht man ein starkes Europa mit einer starken Währung.” Stadler rechtfertigte die für den 1. August geplante Übernahme Porsches durch Volkswagen und wies den Vorwurf der Steuertrickserei zurück. “Ich halte mich hier an die Fakten: Das Finanzamt hat den Fall geprüft und für in Ordnung befunden.” Vieles von dem, was an Kritik geäußert werde, sei “blanker Populismus”. VW hatte beim Kauf der 4,5 Milliarden Euro teuren Porsche-Anteile eine Regelung genutzt, um Steuern in Milliardenhöhe zu sparen.