preload
Jul 04

Das Wattenmeer an der Nordsee, dts Nachrichtenagentur
Foto: Das Wattenmeer an der Nordsee, dts Nachrichtenagentur

Amrum (dts Nachrichtenagentur) – Der nach drei Tagen Suche auf der Nordseeinsel Amrum tot aufgefundene Junge ist vermutlich beim Spielen verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, sei der Zehnjährige wohl in einem selbst gegrabenen Loch verschüttet worden und erstickt. Zeugenangaben zur Folge hatte er im Sand an einem Piratenschiff auf einem Spielplatz gegraben.

Die genaue Todesursache sollen nun Rechtsmediziner klären. Die Polizei hatte auf der Insel mit einem Großaufgebot zu Wasser, an Land und in der Luft nach dem Jungen gesucht. Zuletzt bat die Polizei auch die Bevölkerung um Mithilfe.

Jul 04

Volkswagen-Werk, dts Nachrichtenagentur
Foto: Volkswagen-Werk, dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Volkswagen und Porsche wollen den Integrierten Automobilkonzern voraussichtlich bereits zum 1. August schaffen. Das teilten die beiden Unternehmen am Mittwochabend in Wolfsburg mit. Einem entsprechenden Konzept hätten die zuständigen Gremien beider Unternehmen zuvor zugestimmt.

Damit wird der Integrierte Automobilkonzern von Volkswagen und Porsche rund zwei Jahre früher Realität, als es mit den in der Grundlagenvereinbarung vom August 2009 vorgesehenen Put-/Call-Optionen wirtschaftlich sinnvoll möglich gewesen wäre. Als Gegenleistung für die Einbringung der bisher noch nicht im Besitz von Volkswagen befindlichen 50,1 Prozent an Porsche erhält der Sportwagenbauer rund 4,46 Milliarden Euro und eine Volkswagen-Stammaktie.

Jul 04

Polizei, dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, dts Nachrichtenagentur

Dingolfing (dts Nachrichtenagentur) – Im niederbayerischen Dingolfing sind zwei Menschen beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei war die Maschine in ein Weizenfeld gestürzt und sofort in Flammen aufgegangen. Bei den Toten handelt es sich um einen 24-jährigen Mann und eine 47-jährige Frau.

Die beiden Opfer verbrannten in dem Flugzeug. Ersten Zeugenangaben zu Folge stürzte die Maschine unmittelbar nach dem Start gegen 17:45 Uhr am Sportflugplatz Dingolfing ab. Nach ersten Schätzungen beläuft sich Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Die Absturzursache ist noch unklar.

Jul 04

Poker, dupo-x-y, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Poker, dupo-x-y, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Las Vegas (dts Nachrichtenagentur) – Der US-Amerikaner Antonio Esfandiari hat in Las Vegas bei einem dreitägigen Poker-Turnier die Summe von 18.346.673 Dollar (rund 14,7 Millionen Euro) gewonnen. Wie die World Series of Poker (WSOP) mitteilte, sei dies der größte Gewinn in der Geschichte des Pokerspiels. “Ganz ehrlich, ich habe nicht an das Geld gedacht. Ich wollte einfach das Spiel gewinnen”, erklärte der 33-Jährige nach seinem Sieg.

Einen Teil des Geldes will Esfandiari nun spenden. Der zweitplatzierte Brite Sam Trickett erhielt immerhin noch zehn Millionen Dollar. Im vergangenen November war der Deutsche Pius Heinz in Las Vegas Poker-Weltmeister geworden.

Jul 04

Flughafen Frankfurt, Chris, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Flughafen Frankfurt, Chris, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der die Einrichtung einer Schlichtungsstelle für Fluggäste vorsieht. Damit sollen Passagiere in Deutschland eine Anlaufstelle bei Ärger mit Airlines erhalten. Zudem könnten so Gerichtsverfahren vermieden werden, was auch für die Fluglinien kostengünstiger sei, erklärte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).

Die Schlichtungsstelle soll von den Unternehmen auf freiwilliger Basis eingerichtet werden. Zudem soll eine behördliche Stelle für diejenigen Unternehmen geschaffen werden, die sich an der privaten Einrichtung nicht beteiligen wollen. Die Schlichtungsstelle soll Anlaufpunkt bei Ärger über Flugausfälle, Überbuchungen, Verspätungen und Probleme mit dem Gepäck sein.

Jul 04

Rhein-Erft-Kreis (ots) – Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis und zwei Radartrupps des Straßenverkehrsamts kontrollierten an 48 Stellen im gesamten Kreis während des Blitzmarathons die Geschwindigkeit.

45 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte und vier Mitarbeiter des Straßenverkehrsamts waren im Einsatz.

Bei dem Geschwindigkeitskontrolleinsatz, der unter dem Motto “Brems Dich- Rette Leben” stand, kamen alle Radar- und Lasermesseinheiten der Kreispolizeibehörde und zwei Messgeräte des Kreises zum Einsatz.

Auf den Straßen des Rhein-Erft-Kreises wurden im gesamten Zeitraum 755 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, davon 289 durch die Kreisordnungsbehörde.

Am schnellsten war nachmittags ein 31-Jähriger auf der Bundesstraße 265 in Höhe des Liblarer Sees. Er fuhr mit seinem Auto auf der Bundesstraße mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 175 km/h. Da dort eine Geschwindigkeits-begrenzung von 70 km/h gilt, war er 105 Stundenkilometer zu schnell. Ihm droht neben einer saftigen Geldbuße von 600 Euro und 4 Punkten im Verkehrszentral-register zusätzlich ein dreimonatiges Fahrverbot.

Innerhalb geschlossener Ortschaften war ein 34-Jähriger in Frechen auf der Kölner Straße 35 Stundenkilometer zu schnell. Er war mit seinem Auto in den Abendstunden mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 85 km/h unterwegs. Ihm drohen ebenfalls eine Geldbuße in Höhe von 160 Euro, 3 Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot.

Weiterhin sind 17 Gurtverstöße und 10 sonstige Verkehrsverstöße geahndet worden.

In einem Fall missachtete ein Fahrzeugführer um 15:20 Uhr an der Kontrollstelle in Bergheim-Rheidt auf der Bundesstraße 477 die Anhaltezeichen der Polizei und fuhr davon. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Polizisten, den Fahrer des sich mittlerweile an der Windmühlenstraße festgefahrenen Fahrzeuges, zu stellen. Dabei verletzte sich ein Beamter leicht. Dem Fahrzeugführer erwartet in diesem Fall eine Anzeige.

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis ist mit dem Ergebnis des 2. Blitzmarathons zufrieden. “Die meisten Menschen sind sehr vernünftig gefahren und haben sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit gehalten. Wir sind überzeugt: Der Blitzmarathon trägt dazu bei, dass die Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit dauerhaft reduzieren und damit Verkehrsunfälle mit schweren Folgen verhindern” so der Leitende Polizeidirektor Michael Endler.

Die Polizei bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit ihren Eingaben am 2. Blitzmarathon beteiligt haben. 14 Bürgerinnen und Bürger waren als Messpaten vor Ort. 26 vorgeschlagene Messstellen haben die Beamtinnen und Beamte im Rahmen des Blitzmarathons kontrolliert. Alle anderen werden in den kommenden Wochen und Monaten von der Polizei überprüft. Keine vorgeschlagene Kontrollstelle geht verloren!

Bedanken möchten sich die Beamten auch bei den Medien, die sehr ausführlich über den Blitzmarathon II im Rhein-Erft-Kreis berichtet haben.

Jul 04

Wolfgang Clement, Andreas Levers, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Wolfgang Clement, Andreas Levers, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement attackiert die Energiepolitik der Bundesregierung. “Die Energiewende ist eine staatsinterventionistische Veranstaltung mit flächendeckender Subventionierung”, sagte er der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Donnerstagsausgabe). Er greift den neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier scharf an.

“Ich bin entsetzt, dass auch der neue Bundesumweltminister in der Photovoltaik weitermacht wie bisher”, sagte er der FAZ. Statt mit Subventionen als Einspeisevergütung sollen erneuerbare Energien mit einem Quotensystem wie in Amerika gefördert werden: Stromverteiler sollen damit verpflichtet werden, einen bestimmten Anteil aus erneuerbarer Energien zu beziehen – ohne die genaue Quelle vorzuschreiben. In Deutschland würde dann Wasserkraft, Geothermie und auch Windenergie zunehmen, aber nicht die Solarenergie. Die Energiewende “kann und muss gelingen, mit diesen Subventionen wird sie es aber auf keinen Fall”, sagte er. “Wir brauchen gemeinsame Netze in Europa und gemeinsame Regeln für die Einspeisung und Förderung von Erneuerbaren Energien. Doch davon sind wir meilenweit entfernt.” Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement wird neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und löst dort den ehemaligen Bundesbankpräsidenten Hans Tietmeyer ab. Das Kuratorium unterstützt die Initiative, die die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie finanzieren, in der Öffentlichkeit und Netzwerkarbeit. Dem Gremium gehören weiter Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser und der Unternehmer Randolf Rodenstock an. Clement will sich in seiner neuen Rolle für Marktwirtschaft einsetzen. Im Gespräch mit der FAZ fordert er mehr Ausgaben für Bildung. “Wir brauchen Kindergartenplätze, eine vorschulische Förderung und Ganztagsschulen”, sagte er. “Lehrer sollten nicht mehr verbeamtet werden, sondern eine gute und leistungsgerechte Bezahlung haben.” Das geplante Betreuungsgeld lehnt er ab. “Meine Frau hat zuhause fünf Kinder erzogen. Ich halte viel von Erziehung in der Familie. Aber wir haben nie daran gedacht, dafür vom Staat gefördert zu werden. Wenn jemand sozial gefördert werden muss, soll er gefördert werden – aber sonst nicht”, sagte er.

Jul 04

London (dts Nachrichtenagentur) – Das Filmstudio Ecosse hat ein erstes Bild der Schauspielerin Naomi Watts in ihrer Rolle als Prinzessin Diana veröffentlicht. In dem Film mit dem Titel “Diana” werden die letzten zwei Lebensjahre der 1997 verstorbenen britischen Kronprinzessin dargestellt. “Ich bin aufgeregt und geehrt, dass ich die Rolle dieser wirklich bemerkenswerten Frau spielen darf”, erklärte Watts.

Der Streifen soll im kommenden Jahr in die Kinos kommen. Der Welterfolg kam für Watts mit der Hauptrolle in Peter Jacksons “King Kong” im Jahr 2005. Dafür bekam sie 2006 den London Critics Circle Film Award als Beste Schauspielerin. Watts ist seit 2006 mit Schauspielkollege Liev Schreiber liiert.

Jul 04

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Wetterdienst warnt derzeit vor schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel in Südbayern. Die Warnung gilt zunächst bis Mittwochabend. Mit einer Ausdehnung der Warnung auf weitere Gebiete sei zu rechnen.

Durch die Unwetter drohen lokale Überflutungen, Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr sowie Schäden an Gebäuden und Autos. Im Bereich feuchtwarmer und labiler Luft entwickeln sich am Alpenrand teils schwere Gewitter, die zum Teil heftigen Starkregen bringen, örtlich auch Hagel und Sturmböen. Diese Gewitter ziehen langsam nordwärts.

Jul 04

Lotto-Spieler, dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spieler, dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 6, 12, 25, 33, 49. Die Zusatzzahl ist die 21, die Superzahl die 6. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 4779111. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 311692 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto “6 aus 49″ seit 1955 gespielt. Die am seltensten gezogene Zahl war dabei die 13, die häufigste die 49.