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Jul 02

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor schweren Gewittern mit Sturmböen, heftigem Starkregen und Hagel betrifft derzeit nur noch das Bundesland Sachsen. Die Warnung für Bayern wurde aufgehoben. Ein eventuelles Wiederaufleben sei jedoch nicht ausgeschlossen, so dass in Bayern weitere Unwetterwarnungen möglich erscheinen, hieß es weiter.

In Sachsen ist vor allem der Süden und Osten des Landes betroffen. Die aktuelle Warnung gilt zunächst bis halb zwölf Montagnacht. In der weiteren Nacht ist im Osten dann in erster Linie mit Starkregen zu rechnen, der teils noch gewittrig durchsetzt sein kann.

Jul 02

Wolfgang Bosbach, Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde,  Text: dts Nachrichtenagentur
Foto: Wolfgang Bosbach, Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde, Text: dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), fordert nach dem Rückzug des Verfassungsschutz-Präsidenten Heinz Fromm im Zuge der NSU-Affäre weitere Konsequenzen. “Allein bei persönlichen Konsequenzen für den Präsidenten wird es wohl nicht bleiben können”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Dienstag-Ausgabe). “Niemand soll glauben, dass sich mit der Demission von Herrn Fromm das Thema erledigt hat.”

Dies könne “nicht das letzte Wort” gewesen sein. Die Entlassung Fromms hatte Bosbach zuvor gegenüber der Tageszeitung “Die Welt” noch bedauert, dieser sei “ein solider Sachwalter zum Schutze der Verfassung, ein nüchterner Analytiker und guter Behördenleiter” gewesen. Der Chef des Verfassungsschutzes, Heinz Fromm, war am Montag auf sein Gesuch hin von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) entlassen worden. Damit zog Fromm die Konsequenzen aus den Pannen bei den Ermittlungen gegen die Neonazi-Zelle “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) sowie der jüngst bekannt gewordene Vernichtung brisanter Akten von Verfassungsschützern im Zusammenhang mit der NSU.

Jul 02

Zürich (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland und die Schweiz haben im Streit um die Lärmbelastung durch den Züricher Flughafen eine Einigung erzielt. Das teilten Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und seine Schweizer Kollegin Doris Leuthard am Montag mit. Ein Staatsvertrag regele demnach, dass Flugzeuge bereits ab 6.30 Uhr morgens den Flughafen über deutsches Gebiet anfliegen dürfen, eine halbe Stunde früher als bisher.

Am Abend ist dafür bereits drei Stunden zeitiger Ruhe, um 18 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen sind Anflüge über deutschem Boden von neun bis 18 Uhr möglich. In Kraft treten soll die neue Regelung, die noch von den Parlamenten beider Länder ratifiziert werden muss, spätestens 2020. Zuvor müssen auf dem Züricher Flughafen neue Pisten gebaut werden. Als Übergangsregelung, voraussichtlich nach 2013, gelten wochentags Flugzeiten von sieben bis 20 Uhr. Weil der Großteil der Flugzeuge, die Zürich anfliegen, ihren Landeanflug über Süddeutschland beginnen, hatte es bereits seit Jahren Proteste gegeben.

Jul 02

Geldpakete, EZB,  Text: dts Nachrichtenagentur
Foto: Geldpakete, EZB, Text: dts Nachrichtenagentur

Nikosia/Athen (dts Nachrichtenagentur) – Die Troika von Europäischer Union (EU), Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) hat ihre Überprüfung der Finanzen Zyperns begonnen. Die etwa 30 Experten beschäftigen sich seit Montagmorgen zunächst mit den Banken, später soll auch noch der zyprische Staatshaushalt untersucht werden. Es geht um die Fragen, wie viel Geld Zypern aus dem EU-Rettungsschirm erhalten soll und welche Bedingungen dafür erfüllt werden müssen.

Das Land hatte vor einer Woche um finanzielle Unterstützung gebeten. In der griechischen Hauptstadt Athen sollen an diesem Mittwoch ebenfalls wieder Experten der Troika eintreffen, um sich über den Entwicklungsstand der griechischen Sparmaßnahmen zu informieren. In Griechenland waren diese aufgrund der Wahlen in den letzten zwei Monaten in den Hintergrund gerückt. Während des Wahlkampfes war das Sparprogramm parteiübergreifend zur Disposition gestellt worden. Die neue griechische Regierung erarbeitet derzeit eine Liste mit Änderungswünschen für die Sparauflagen. Ob und wann weitere Kredittranchen an Griechenland ausgezahlt werden, hängt nun von der Einschätzung der Troika ab. Die Überprüfungen könnten dabei mehrere Wochen dauern. Für Zypern wird derweil bereits in der nächsten Woche eine Entscheidung erwartet.

Jul 02

Madrid (dts Nachrichtenagentur) – Beim Absturz zweier Löschhubschrauber in Spanien ist am Montag ein Pilot ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verletzt. Wie die spanischen Behörden mitteilten, ereigneten sich beide Unglücke unabhängig voneinander, die Ursachen sind jeweils noch unklar. Die Hubschrauber waren im Einsatz um einen der größten Waldbrände seit Jahrzehnten zu löschen.

Das Feuer in der Region Valencia, das am vergangenen Donnerstag ausgebrochen war, hat in den letzten Tagen bis zu 500 Quadratkilometer Wald- und Buschland zerstört. Heißes, trockenes Wetter und ständig wechselnde Winde hatten zur Ausbreitung der Flammen beigetragen. Am Montagvormittag hatte die Feuerwehr jedoch vermeldet, dass ein weiteres Ausbreiten des Brandes gestoppt werden konnte.

Jul 02

Ihr Platz-Filiale, dts Nachrichtenagentur
Foto: Ihr Platz-Filiale, dts Nachrichtenagentur

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere Investoren haben Interesse an IhrPlatz, dem insolventen Tochterunternehmen von Schlecker, bekundet. Das teilte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz am Montagabend in Stuttgart mit. Informationen darüber, wer die Interessenten sind, wurden nicht bekannt gegeben.

Im Laufe dieser und möglicherweise auch der kommenden Woche sollen Gespräche mit den potenziellen Investoren geführt werden. Nachdem bis Ende Juni bereits alle verbliebenen Schlecker-Filialen geschlossen worden waren, wurde am Freitag vergangener Woche auch das Ende der Schlecker XL-Märkte verkündet. Für IhrPlatz bestehe “noch teilweise Hoffnung”, hieß es in diesem Zusammenhang. Bei der Schlecker-Tochter stehen rund 4.000 Jobs auf dem Spiel.

Jul 02

Polizei, dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, dts Nachrichtenagentur

Ostertimke (dts Nachrichtenagentur) – Im niedersächsischen Ostertimke bei Rotenburg haben Polizisten am Montag zwei Babyleichen auf einem Dachboden gefunden. Behördenangaben zufolge hatten die Bewohner des Einfamilienhauses die Polizei alarmiert, nachdem sie eine der Leichen auf dem Dachboden ihres Hauses entdeckt hatten. Die Beamten fanden mit Hilfe von Spürhunden schließlich auch die zweite Leiche.

Beide Leichen seien bereits stark verwest gewesen und haben offenbar bereits mehrere Jahre auf dem Dachboden gelegen. Beide Babys seien laut der Obduktion etwa neun Monate alt gewesen. Die genauen Todesumstände seien allerdings noch unklar. Die Beamten ermittelten eine 43 Jahre alte frühere Bewohnerin des Hauses. Die Frau gestand, die Mutter der Babys zu sein und diese auf den Dachboden des Hauses gebracht und nicht weiter versorgt zu haben. Zudem habe sie nach eigener Aussage ein weiteres Kind im Freien ausgesetzt. Die 43-Jährige wurde in Untersuchungshaft genommen. Ein DNA-Abgleich soll klären, ob sie tatsächlich die Mutter der Kinder ist.

Jul 02

Nicki Minaj, Christopher Macsurak, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Nicki Minaj, Christopher Macsurak, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Sängerin Nicki Minaj gibt gern besondere Autogramme: Wie die 29-Jährige verriet, signiere sie gern Brüste. “Ich finde Brüste geben einem Kraft – und sie zu signieren gibt einem noch mehr Kraft”, so Minaj. “Ich mache das seit Jahren. Überall, wo ich hingehe, signiere ich Brüste.”

Die Rapperin würde auch auf männlichen Oberkörpern unterschreiben und finde es lustig, wenn Männer ebenfalls Brüste, sogenannte “Moobs”, hätten. Minaj wurde in Deutschland durch ihr Mitwirken an dem Song “Where Them Girls At” von Nothing but the Beat aus dem Jahr 2011 bekannt.

Jul 02

Madrid (dts Nachrichtenagentur) – Dem spanischen Nationalspieler Cesc Fàbregas ist der neu Europameistertitel nicht genug: Nach dem Sieg im dritten großen Turnier in Folge denke seine Mannschaft nicht daran, einen Gang zurück zu schalten. “Nach dem WM-Titel vor zwei Jahren haben alle gesagt, nun sind sie satt. Doch jetzt haben wir das Triple, und wir sind noch lange nicht satt”, erklärte Fàbregas im Interview mit dem Onlineportal des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Die Kritik am Spiel der Spanier konnte der Fußballer nicht verstehen: “Man kann unser Spiel gerne langweilig nennen. Ich empfinde es nicht als langweilig. Und ich denke, das war es im Finale auch ganz sicher nicht”, so Fàbregas. Das Geheimnis des spanischen Teams seien dem 25-Jährigen nach zwei Dinge, die Qualität und der Zusammenhalt.

Jul 02

Euroscheine, dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bund steigt nach Informationen des “Handelsblatts” aus dem Geschäft mit privaten Anlegern aus (Dienstagsausgabe). Nur noch bis Ende 2012 können Privatkunden ihr Geld über die Finanzagentur direkt in Bundesschatzanweisungen, Bundesobligationen und Bundesanleihen investieren. Danach ist der Erwerb nur noch über Kreditinstitute möglich.

Über diese einschneidende Veränderung, die mit zu hohen Kosten begründet wurde, informierte das Bundesfinanzministerium (BMF) die Mitglieder des Bundesfinanzierungsgremiums, einem Unterausschuss des Haushaltsausschusses, in einem Brief. Dieser liegt dem “Handelsblatt” vor. “Nicht leicht” sei dem BMF diese Entscheidung gefallen, heißt es in dem Brief. Vorausgegangen waren monatelange Untersuchungen. Dabei wurde auch die Option durchgespielt, das Privatkundengeschäft auszubauen, um es profitabel zu gestalten. “Nach gründlicher Prüfung sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die [...] damit verbunden Kosten und der möglicherweise zu erwartende Nutzen in keinem ausgewogenen Verhältnis zu den damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken stehen”, heißt es in dem Brief. Zuletzt soll das Geschäft mit Privatkunden weniger als zwei Prozent zur Refinanzierung des Staates beigetragen haben. Derzeit haben private Kunden rund 8,5 Milliarden Euro auf gut 330.000 Konten angelegt. Was mit diesen Konten passiert, ist bislang unklar. Auf harsche Kritik stößt die Entscheidung bei der Opposition. Der haushaltspolitische Sprecher der SPD, Carsten Schneider, hält sie für einen “schweren Fehler”. Die Bundesregierung warb seit dem Jahr 2008 in TV-Spots mit einer Schildkröte für die Finanzierungsschätze des Bundes.