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Jun 02

Lotto-Annahmestelle, dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Annahmestelle, dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 9, 13, 26, 30, 37 und 41. Die Zusatzzahl ist die 33, die Superzahl die 4. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 3630909. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 516893 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet. Durchschnittlich 7,5 Prozent gehen als Provision an die Annahmestellen, die Länder erhalten über die Lotteriesteuer 16,67 Prozent der Einnahmen. Weitere 23 Prozent sind für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend zweckgebunden.

Jun 02

Die Linke, Michael Bruns, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Die Linke, Michael Bruns, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Göttingen (dts Nachrichtenagentur) – Bernd Riexinger und Katja Kipping sind auf dem Göttinger Parteitag zu den neuen Parteivorsitzenden der Linken gewählt worden. Kipping erhielt im ersten Wahlgang, in dem nur Frauen kandidieren durften, rund 67 Prozent der Stimmen gegen ihre Konkurrentin Dora Heyenn. Im zweiten Wahlgang erhielt Bernd Riexinger auf Anhieb rund 53 Prozent der Stimmen, Dietmar Bartsch gut 45 Prozent.

Drei weitere Kandidaten waren chancenlos. Sahra Wagenknecht hatte kurz vor der Wahl erklärt, nicht antreten zu wollen, um die “Polarisierung in der Partei nicht auf die Spitze” zu treiben. Riexinger hatte in seiner Bewerbungsrede ebenfalls erklärt, die “Polarisierung der letzten Monate überwinden” zu wollen. Die Partei müsse sich auf die politischen Aufgaben konzentrieren und die Kräfteverhältnisse in Deutschland nach links zu verschieben.

Jun 02

Peking (dts Nachrichtenagentur) – In China ist Medienberichten zufolge ein US-Spion verhaftet worden. Dies berichtet unter anderem die “New York Times” am Samstag. Demnach soll der hochrangige chinesische Sicherheitsfunktionär bereits im Februar festgenommen worden sein.

Ihm wird vorgeworfen, über Jahre hinweg chinesische “Top-Geheimnisse” an den US-Geheimdienst CIA geliefert zu haben, schreibt das Blatt. Chinas Staatschef Hu Jintao sei “schockiert und wütend” über den Vorfall, berichtet das Magazin “New Way”. Er habe eine umfassende Untersuchung angeordnet. US-Außenministerin Hillary Clinton äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Jun 02

Dietmar Bartsch, Deutscher Bundestag / Kay Spieß,  Text: dts Nachrichtenagentur
Foto: Dietmar Bartsch, Deutscher Bundestag / Kay Spieß, Text: dts Nachrichtenagentur

Göttingen (dts Nachrichtenagentur) – Für den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat Fraktionschef Gregor Gysi mit seiner Rede auf dem Parteitag in Göttingen die Situation in der Partei “sehr klargemacht”. Dies sagte Bartsch im Gespräch mit dem Fernsehsender Phoenix. Die Partei habe innerhalb der Fraktion “große Probleme”, gestand Bartsch.

Dennoch würde er – anders als Gysi – das “Substantiv Hass nicht benutzen”, betonte der Linken-Politiker, der die Rede von Gysi überdies als “schonungslose Kritik” bezeichnete. Gysi hatte am Samstag auf dem Parteitag der Linken erklärt, dass es besser sei, “sich fair zu trennen, als weiterhin unfair, mit Hass, mit Tricksereien, mit üblem Nachtreten und Denunziation eine in jeder Hinsicht verkorkste Ehe zu führen” und damit eine etwaige Spaltung der Partei für den Fall ins Spiel gebracht, dass die parteiinternen Streitereien nicht überwunden werden können.

Jun 02

Islamabad (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem US-Drohnenangriff in Pakistan sind am Samstag mindestens zwei Menschen getötet worden. Dies bestätigte ein lokaler Regierungsbeamter am Samstag dem US-Fernsehsender CNN. Der Vorfall ereignete sich demnach nahe der Stadt Wana in Süd-Waziristan.

Die Region gilt als Zufluchtsort für militante Gruppen. Es war bereits der 19. US-Drohnenangriff in Pakistan in diesem Jahr. Die Regierung um US-Präsident Barack Obama erklärte jüngst, dass der Einsatz unbemannter Drohnen zur Terrorbekämpfung “in voller Übereinstimmung mit dem Gesetz” stünde. Die pakistanische Außenministerin Hina Rabbani Khar erklärte hingegen, dass die Angriffe der US-Drohnen auf die Stammesgebiete in Pakistan illegitim und gesetzwidrig seien.

Jun 02

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – In der Nacht zum Sonntag kommt im Westen und Süden dichtere Bewölkung auf und gegen Morgen regnet es im äußersten Westen. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Im Norden und Osten klart der Himmel meist auf.

Dabei werden Tiefstwerte zwischen 9 und 3 Grad erwartet. Richtung Osten ist vereinzelt leichter Bodenfrost möglich. Am Sonntag ist es wechselnd bis stark bewölkt mit einzelnen Schauern im Nordosten. Im Südwesten und Süden kommt teils länger andauernder und schauerartig verstärkter Regen auf, im Tagesverlauf sind im Süden Gewitter möglich. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 13 Grad an der Küste und maximal 24 Grad im Südosten. Der Wind weht schwach bis mäßig und im Norden frisch und an der See in Böen stark und kommt aus Nordwest bis Nord. In der Nacht zum Montag kommt es vor allem in der Mitte und im Süden zu weiteren Regenfällen, die teils ergiebig ausfallen können. Dabei kühlt es auf 9 bis 5 Grad ab. Am Montag ist es im Norden wechselnd, sonst meist stark bewölkt. Dabei regnet es zeitweise, im Südosten auch teils länger andauernd. Die Temperaturen erreichen 15 bis 19 Grad, im Regen zum Teil auch darunter. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus Nordwest bis West. In der Nacht zum Dienstag fällt im Norden und Süden noch Regen. Sonst ist es bei starker Bewölkung meist trocken. Es kühlt auf 10 bis 6 Grad ab.

Jun 02

Handball, Inside Handball, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Handball, Inside Handball, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Kiel (dts Nachrichtenagentur) – Die Handballer des THW Kiel haben das für sie überragende Jahr mit einer perfekten Saison gekrönt. Als erste Profi-Mannschaft im deutschen Sport konnte der Rekordmeister eine Spielzeit abschließen, in denen er nur Siege verbuchte: Von den 34 Saisonspielen konnten die Kieler alle gewinnen und somit Sportgeschichte schreiben. Im letzten Spiel der Saison setzte sich der THW am Samstag mit 39:29 gegen den VfL Gummersbach durch.

Außerdem schaffte die Mannschaft in diesem Jahr das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions-League-Triumph.

Jun 02

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bis zur Sommerpause will die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf vorlegen, um die Haftungsfragen bei der Offshore-Windenergie zu lösen. Darauf haben sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) verständigt. “Dann kann es mit dem Ausbau losgehen – die Netzbetreiber und die Windparkbetreiber stehen ja bereits in den Startlöchern”, sagte Rösler dem “Weser-Kurier” (Sonntagausgabe).

Die bislang ungeklärten Haftungsfragen – beispielsweise bei möglichen Leitungsschäden – gelten bislang als das größte Investitionshemmnis für diese Technologie. Rösler will nach eigener Aussage außerdem die Energiewende zum Thema des Koalitionsgipfels am Montag machen. Die drei Parteivorsitzenden wollen auch über die Stabilisierung der Eurozone reden. Im Gespräch mit der Zeitung forderte Rösler eine stärkere Förderung des Mittelstands durch die Europäische Investitionsbank. “Bisher hat diese Bank in erster Linie große europäische Infrastruktur-Projekte finanziert. Die Europäische Investitionsbank muss künftig in viel größerem Umfang als bisher den Mittelstand unterstützen”, erklärte der FDP-Chef. Im Rahmen des Fiskalpakts soll der Bank künftig eine stärkere Rolle in der Wachstumspolitik zukommen.

Jun 02

Schlecker-Filiale, dts Nachrichtenagentur
Foto: Schlecker-Filiale, dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Insolvenzverwalter der vor der Zerschlagung stehenden Drogerie-Kette Schlecker, Arndt Geiwitz, hat bis zuletzt auf einen Rettungsbeitrag der Familie Schlecker gesetzt. Noch kurz vor dem Beschluss über die Zerschlagung am vergangenen Freitag hat Geiwitz die Familie Schlecker gebeten, einen finanziellen Beitrag zu leisten, sagte Geiwitz in einem Interview dem Nachrichten-Magazin “Der Spiegel”. Anton Schlecker sei zwar offiziell vermögenslos.

“Aber die Familie hat noch Vermögen, und ich habe gefragt, ob sie bereit sei, eine Verlustfinanzierung zu leisten.” Es sei um sieben bis neun Millionen Euro für den Monat Juni gegangen. Doch die Familie “war entweder nicht bereit oder nicht in der Lage”, diese Summe zu zahlen. Die interne Lage des Konzerns sei ohnehin “viel dramatischer” gewesen, als er nach den ersten Wochen vermutet hätte. Auch das Schlecker-Management sei überfordert gewesen. Am wahrscheinlichsten sei in den vergangenen Wochen eine Investorenlösung mit dem Karstadt-Besitzer Nicolas Berggruen gewesen, so Geiwitz. “Allerdings gab es letztendlich Bedenken aufgrund der extremen Öffentlichkeitswirkung des Schlecker-Verfahrens.” Über Firmengründer Anton Schlecker sagte Geiwitz: “Für die Familie ist es ein Schock. Anton Schlecker hat mir gesagt, dass er einiges falsch gemacht habe. Er habe zu spät auf die veränderten Marktbedingungen reagiert, zu lange nur auf Wachstum gesetzt, auch bei der Personalführung denkt er heute anders als vor einigen Jahren.” Aber auch für Geiwitz selbst kratzt das Ende von Schlecker am Ego: “Es ist frustrierend, dass kann ich nicht leugnen.” Mitverantwortlich am Fiasko ist nach Geiwitz` Meinung auch die FDP, die eine Bürgschaft für eine Transfergesellschaft abgelehnt hat. Es gäbe “eine gewisse Nähe zwischen parteipolitischen Problemen und den Äußerungen von Herrn Rösler”, so Geiwitz. Die FDP könne eine Transfergesellschaft aus ordnungspolitischen Gründen ablehnen, so der Jurist. “Dann muss sie aber auch die Konsequenzen klar benennen und nicht nur auf die Vermittler der Arbeitsagentur verweisen. Das hat nicht nur uns den Garaus gemacht, sondern war auch eine Farce für die Betroffenen.”

Jun 02

Euroscheine, dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) wollen Spanien unter den europäischen Rettungsschirm EFSF drängen. Dies berichtet das Nachrichten-Magazin “Der Spiegel” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Nach Einschätzung der beiden Politiker ist das Land allein nicht in der Lage, die Schieflage seiner Banken zu beheben.

Diese Linie verabredeten Merkel und Schäuble dem Bericht zufolge Anfang vergangener Woche. Mit dem Schritt will die Bundesregierung die Gefahr eindämmen, dass sich die Euro-Krise nach einem möglichen Ausscheiden Griechenlands in den angeschlagenen südlichen Ländern der Währungsunion verschärft. Am vergangenen Mittwoch setzte Schäuble den spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos bei dessen Besuch in Berlin unter Druck: Spanien müsse sich Geld vom Rettungsschirm besorgen, um damit das Kapital seiner Banken aufzupolstern, forderte der Bundesfinanzminister. Die Schwierigkeiten des Finanzsektors führten dazu, dass Spanien sich nur noch zu steigenden Zinsen Geld an den Finanzmärkten besorgen könne. In der vergangenen Woche musste das Land bei Anleiheplatzierungen 6,7 Prozent an Zinsen bieten. Bei diesen Größenordnungen waren Portugal und Irland im vergangenen Jahr unter den Rettungsschirm geschlüpft, auch auf Druck der übrigen Euro-Staaten. Guindos ließ Schäuble jedoch abblitzen. Sein Land könne die Mittel allein aufbringen, erklärte der Spanier. Zudem wolle er zunächst abwarten, auf welchen tatsächlichen Finanzbedarf Unternehmensberater kommen, die derzeit die spanischen Kreditinstitute durchleuchten. Experten der Bundesregierung rechnen damit, dass die spanische Bankenwirtschaft eine Kapitalspritze in Höhe von 50 bis 90 Milliarden Euro benötigt. Madrid hatte in den vergangenen Wochen mehrmals Geld für seine Banken außerhalb des bisherigen Rettungsverfahrens gefordert. Das hatte die Bundesregierung abgelehnt.