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Apr 27

Kathmandu (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem schweren Erdbeben in Nepal ist die Zahl der Todesopfer nach Polizeiangaben auf mindestens 3.726 gestiegen. Zudem seien fast 5.000 Menschen verletzt worden. Auch aus Indien, Bangladesch und China wurden Dutzende Tote gemeldet.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als 6,6 Millionen Menschen in der Region von den Auswirkungen des Erdbebens betroffen. Das Beben der Stärke 7,8 hatte sich am Samstag etwa 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Kathmandu ereignet. In der Folge gab es mehrere, teils heftige Nachbeben.

Apr 26

Einkaufsstraße in Athen mit Griechischem Parlament, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Einkaufsstraße in Athen mit Griechischem Parlament, über dts Nachrichtenagentur

Athen (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission will die Wachstumsprognose für Griechenland deutlich nach unten korrigieren. “Im Winter haben wir 2,5 Prozent Wachstum in Griechenland für dieses Jahr erwartet. Unsere Frühjahrsprognose für Griechenland wird pessimistischer ausfallen”, sagte der für die Euro-Zone zuständige Vizepräsident der EU-Kommission Valdis Dombrovskis dem “Handelsblatt” (Montagsausgabe).

Bei ihrer Winter-Prognose sei die Kommission noch davon ausgegangen, dass das laufende Rettungsprogramm für Griechenland erfolgreich abgeschlossen werden könne. Dies sei jetzt unsicher geworden, hieß es im Umfeld des Kommissars. Wachstumsprognosen für Griechenland seien daher jetzt mit großen Unsicherheiten behaftet. Mit Sorge blickt Dombrovskis auf die finanzielle Lage Griechenlands. “Natürlich wissen wir,dass die Liquiditätssituation in Griechenland immer schwieriger wird”, sagte er.

Apr 26

Bujumbura (dts Nachrichtenagentur) – In Burundi ist es bei Protesten gegen eine mögliche dritte Amtszeit des amtierenden Präsidenten Pierre Nkurunziza zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei gekommen. Demonstranten hätten in der Hauptstadt Bujumbura Straßen blockiert, um ein Durchkommen der Polizei zu verhindern, berichtet der private burundische Radiosender “Isanganiro”. Mindestens ein Mensch sei ums Leben gekommen.

Nkurunziza, der bereits seit 2005 im Amt ist, war am Samstag von der Regierungspartei CNDD-FDD zum Kandidaten für die Wahl am 26. Juni gekürt worden. Die Opposition und weite Teile der Zivilgesellschaft sehen eine weitere Amtszeit als verfassungswidrig an.

Apr 26

US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur
Foto: US-Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur

Baltimore (dts Nachrichtenagentur) – Bei Protesten nach dem Tod eines Mitte April festgenommenen Schwarzen in der US-Großstadt Baltimore ist es in der Nacht zum Sonntag zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten bewarfen Einsatzkräfte mit Flaschen und anderen Gegenständen, teilte die Polizei mit. Zudem seien Schaufenster von umliegenden Geschäften und mehrere Polizeiautos zerstört worden.

Insgesamt seien zwölf Menschen festgenommen worden. Zuvor hatten mehr als eintausend Menschen weitgehend friedlich vor dem Rathaus der Stadt demonstriert. Sie forderten Gerechtigkeit für den 25-jährigen Schwarzen. Dieser war am vergangenen Sonntag offenbar an Rückenmarksverletzungen gestorben. Eine Woche zuvor war er kurz nach seiner Festnahme in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo er ins Koma fiel. Wie genau es zu den Verletzungen gekommen war, ist noch unklar.

Apr 26

Kathmandu (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem schweren Erdbeben in Nepal ist die Zahl der Todesopfer nach Polizeiangaben auf mehr als 1.900 gestiegen. Zudem seien fast 5.000 Menschen verletzt worden. Auch aus Indien, Bangladesch und China wurden insgesamt mehr als 60 Tote gemeldet.

Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten weiter steigen wird. Nach Angaben der UN sind mehr als 6,6 Millionen Menschen in der Region von den Auswirkungen des Erdbebens betroffen. Die nepalesische Regierung rief den Notstand aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte dem Land deutsche Hilfe zu. Das Beben der Stärke 7,8 hatte sich am Samstag um 11:56 Uhr Ortszeit (08:11 Uhr deutscher Zeit) etwa 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Kathmandu ereignet. Zudem gab es mehrere, teils heftige Nachbeben.

Apr 26

Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Vertreter der Institutionen sowie europäischer Regierungen fordern laut eines Berichts der “Welt am Sonntag” im Falle eines Euroaustritts von Griechenland ein sofortiges Signal für eine Vertiefung der Währungsunion. Spitzenpolitiker fürchteten dabei weniger die direkten Folgen eines “Grexits”, als die Konsequenzen für den Fall, dass ein weiteres Euroland später in Schieflage geraten sollte. “Dagegen müssen wir die Währungsunion so schnell wie möglich wappnen”, sagte ein ranghohes Regierungsmitglied eines großen Eurostaates.

Vertreter der Institutionen aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission sowie europäische Regierungspolitiker bestätigten diese Auffassung. Auch SPD-nahe Wirtschaftsexperten fordern die Eurozone zu weiteren Reformen der Währungsunion auf. “Die Weiterentwicklung der Währungsunion ist das vergessene Kind der Krise”, sagte Henrik Enderlein, Wirtschaftsprofessor an der Berliner Hertie School of Governance der “Welt am Sonntag”. “Dabei kann die Währungsunion in ihrer jetzigen Verfasstheit nicht überleben. Die Politik des Durchwurstelns wird besser als jede Krise die Währungsunion zum Einsturz bringen.” Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger glaubt allerdings nicht, dass die Deutschen zur Übernahme weiterer Haftungsrisiken bereit sind. “Ich würde als Politiker alles unternehmen, damit sich der deutsche Steuerzahler nicht weiter aufregen muss”, sagte Bofinger. Eine gemeinsame europaweite Arbeitslosenversicherung etwa gebe “Mord- und Totschlag. Solch ein Schritt wirkt destruktiv auf den Integrationsprozess, weil viele Wähler dies als Transferunion ansehen würden.” Auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt davor, die gemeinsame Schuldenhaftung zu erhöhen. “Euro-Bonds oder andere Formen von Gemeinschaftshaftung braucht Europa nicht”, sagte Fratzscher. Europa brauche stärkere Regeln, damit nicht alle Mitgliedstaaten für das Fehlverhalten einzelner Länder geradestehen müssen. “Gerade deshalb brauchen wir einen europäischen Finanzminister mit Eingriffsrechten in die nationalen Haushalte. Ein europäischer Finanzminister sollte sich auch über eine eigene Steuerabgabe finanzieren können.”

Apr 25

Kathmandu (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem schweren Erdbeben in Nepal rechnet die Regierung mit weit über 1.000 Toten. Der Informationsminister des Landes, Minendra Rijal, sprach am Samstagabend (Ortszeit) im nepalesischen Fernsehen von 1.457 Toten. Man rechne damit, das die Zahl der Opfer weiter steigen werde.

Auch aus den Nachbarländern wurden Todesopfer gemeldet: In Indien starben offiziellen Angaben zufolge mindestens 34, in Tibet mindestens zwölf Menschen, auch in China und Bangladesch forderte das Beben mehrere Todesopfer. Im Himalaya wurden durch die Erschütterungen mehrere Lawinen ausgelöst, am Mount Everest kamen dabei laut Behördenangaben mindestens 18 Bergsteiger ums Leben. Das Beben der Stärke 7,8 hatte sich am Samstag um 11:56 Uhr Ortszeit (08:11 Uhr deutscher Zeit) etwa 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Kathmandu ereignet. Zudem gab es mehrere Nachbeben.

Apr 25

Kathmandu (dts Nachrichtenagentur) – Nach einem schweren Erdbeben in Nepal steigt die Zahl der Opfer weiter: Dem nepalesischen Innenministerium zufolge kamen mindestens 688 Menschen ums Leben. Das Erdbeben war auch in den umliegenden Staaten zu spüren. So wurden auch aus Indien, China, Bangladesch und Tibet Tote gemeldet.

Am Mount Everest kam es in der Folge des Bebens zu mehreren Lawinen, mindestens acht Bergsteiger wurden Behördenangaben zufolge dabei getötet. Das Beben der Stärke 7,8 hatte sich am Samstag um 11:56 Uhr Ortszeit (08:11 Uhr deutscher Zeit) etwa 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Kathmandu ereignet. Zudem gab es mehrere Nachbeben.

Apr 25

Euromünze, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euromünze, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Der Internationale Währungsfonds (IWF) in Washington stellt sich auf den Ausstieg Griechenlands aus dem Euro ein: In einem internen Non-Paper sagen IWF-Experten dem Land für diesen Fall schwere wirtschaftliche Verwerfungen wie eine Hyperinflation voraus, berichtet der “Spiegel”. Sie empfehlen den Griechen demnach, den Wechselkurs ihrer neuen Währung freizugeben und keinesfalls an den Euro zu koppeln. Nur so könne die neue Währung abwerten, um die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft zu stärken.

Der geringe Außenwert des neuen Geldes treibe aber die Preise für Importgüter nach oben. Dieser Entwicklung müsse die griechische Notenbank entschieden entgegentreten. Dazu solle sie ein konkretes Inflationsziel vorgeben, das sie mit drastischen Mitteln, etwa Zinserhöhungen, durchsetze. Die strikte Geldpolitik müsse flankiert werden durch einen entschiedenen Sparkurs. Nur so könne die neue Währung Vertrauen gewinnen. Für die restliche Eurozone und die Weltwirtschaft ist der Ausstieg Griechenlands nach Einschätzung des IWF dagegen “beherrschbar”. Für “verletzliche Länder” – gemeint sind laut “Spiegel” die ehemaligen Krisenstaaten Portugal, Irland und Spanien – müssten besondere Schutzwälle errichtet werden, um sie vor Attacken von Spekulanten zu schützen. Geld müsse bereitstehen, um zur Not Anleihen dieser Länder aufzukaufen oder deren Haushalte zu finanzieren. Dazu reichten aber die Mittel des europäischen Rettungsschirms ESM und die neuen Instrumente der EZB aus.

Apr 25

Griechisches Parlament, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Griechisches Parlament, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, hat den mangelnden Reformwillen der griechischen Regierung kritisiert. Es sehe so aus, “als ob Griechenland kein Neustart gelingt”, sagte Dombrovskis dem “Tagesspiegel am Sonntag” nach den Beratungen der Euro-Gruppe in Riga. Der Rückschlag bei der wirtschaftlichen Entwicklung während der letzten Monate in Griechenland sei “bedauerlich”, weil er angesichts der positiven Signale in der zweiten Jahreshälfte 2014 vermeidbar gewesen sei, so der lettische Politiker weiter.