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Aug 16

EU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: EU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur

Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Das saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Euroraum im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent gestiegen. In der Europäischen Union insgesamt stieg es ebenfalls um 0,6 Prozent, teilte das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) nach einer vorläufigen Schnellschätzung am Mittwoch mit. Im ersten Quartal 2017 war das BIP in beiden Gebieten um 0,5 Prozent gestiegen.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP im zweiten Quartal 2017 im Euroraum um 2,2 Prozent und in der EU28 um 2,3 Prozent gestiegen, nach + 1,9 Prozent beziehungsweise + 2,1 Prozent im Vorquartal, teilten die Statistiker weiter mit.

Aug 15

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Dienstag fast unverändert geschlossen. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 21.998,99 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,02 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.465 Punkten im Plus gewesen (+0,02 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.910 Punkten (+0,04 Prozent).

Der Nikkei-Index hatte zuletzt zugelegt und mit einem Stand von 19.753,31 Punkten geschlossen (+1,11 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1738 US-Dollar (-0,33 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.272,18 US-Dollar gezahlt (-0,71 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,85 Euro pro Gramm.

Aug 15

Portugiesische Fahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Portugiesische Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Funchal (dts Nachrichtenagentur) – Auf der portugiesischen Insel Madeira sind am Dienstag mindestens 11 Menschen durch einen umgefallenen Baum getötet worden, mindestens 35 weitere Personen wurden verletzt. Das Unglück ereignete sich während eines religiösen Festes, dem sogenannten Festa da Senhora do Monte, vor einer Kirche in dem Ort Monte. Die Feierlichkeiten sollen sehr gut besucht gewesen sein, auch tausende Touristen reisen extra dafür regelmäßig nach Madeira.

Aug 15

Tempelberg mit Felsendom in Jerusalem, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Tempelberg mit Felsendom in Jerusalem, über dts Nachrichtenagentur

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Jerusalems Großmufti Muhammad Hussein hat Israels Umgang mit dem Tempelberg scharf kritisiert. “Wir fordern, dass alle heiligen Orte, nicht nur die der Muslime, respektiert werden und dass heilige Stätten nicht in militärische Operationen einbezogen werden”, sagte Hussein der “Welt” (Dienstagsausgabe). “Dazu passt aber nicht, dass die Besucher der Al-Aksa-Moschee, die in den Morgenstunden hineinkommen, vor allem israelische Siedler, von einer großen Zahl bewaffneter Soldaten begleitet werden.”

Großmufti Hussein bezeichnete es als “inakzeptabel”, an einem heiligen Ort die Präsenz Bewaffneter ertragen zu müssen. Auch nach der jüngsten Krise auf dem Tempelberg will er bei der Nutzung der Al-Aksa-Moschee keine Zugeständnisse machen. “Sie ist eine heilige Stätte für alle Muslime – und nur für Muslime allein”, sagte Hussein der Zeitung. “Alle Muslime bestehen darauf, dass die Al-Aksa-Moschee nur für Muslime ist”, so Hussein. “Allah selbst hat der Moschee diesen Namen gegeben. Nur Muslime haben Anrecht auf diesen Ort, und wir werden es mit niemandem teilen.”

Aug 15

Michail Borissowitsch Chodorkowski am 22.12.2013 in Berlin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Michail Borissowitsch Chodorkowski am 22.12.2013 in Berlin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des russischen Energiekonzerns Jukos hat das russische Mineralölunternehmen Rosneft, in dessen Vorstand Altkanzler Gerhard Schröder berufen werden soll, scharf kritisiert. “Rosneft ist nur ein Instrument in den Händen des Kremls, mit dem die Jukos-Aktionäre ausgeraubt wurden”, sagte Chodorkowski der “Bild” (Dienstagsausgabe). Nach der Verhaftung Chodorkowskis wurde Jukos im Dezember 2004 zerschlagen und in einer geschlossenen Auktion an eine Briefkastenfirma versteigert, die nur Tage später von Rosneft gekauft wurde.

Weiter kritisierte Chodorkowski die Geschäftspraktiken von Rosneft, unter anderem eine Gewährung eines Kredits in Höhe von über fünf Milliarden Euro an Venezuelas größten Öl-Exporteur PDVSA: “Jetzt hilft Rosneft Diktatoren in Lateinamerika und finanziert Ex-Politiker in Deutschland. Für Putins Russland ist es ein gewöhnliches Unternehmen. Rosneft wurde mit gestohlenem Vermögen gegründet und beschäftigt aktive FSB-Agenten. Durch Rosneft fließen Gelder am Staatshaushalt vorbei in diverse Taschen”, sagte Chodorkowski.

Aug 15

Nordkoreanische Rakete, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Nordkoreanische Rakete, über dts Nachrichtenagentur

Pjöngjang (dts Nachrichtenagentur) – Nordkoreas Staatsfernsehen hat weitere Vorbereitungen auf einen möglichen Militäreinsatz gemeldet. Machthaber Kim Jong-un seien entsprechende Pläne für einen Raketenangriff auf das Territorium von Guam vorgestellt worden. Damit scheint Nordkorea seine Ankündigung von vor fünf Tagen unverdrossen umzusetzen.

Das nordkoreanische Militär hatte verlautbaren lassen, bis Mitte des Monats August einen Angriffsplan ausgearbeitet zu haben. Demnach sollen vier Mittelstreckenraketen vom Typ Hwasong-12 eingesetzt werden. US-Verteidigungsminister Jim Mattis hatte erst am Montag Nordkorea davor gewarnt, einen Krieg gegen sein Land zu riskieren. “Wenn sie die Vereinigten Staaten unter Beschuss nehmen, könnte sich dies sehr schnell zu einem Krieg zuspitzen”, sagte er vor Journalisten.

Aug 14

Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die Angst vor einer Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Nordkorea ist am Montag zurückgegangen – die Börsen haben wieder zugelegt. Der Dow wurde zum Handelsende in New York mit 21.993,71 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,62 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.465 Punkten im Plus gewesen (+1,05 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.910 Punkten (+1,38 Prozent).

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1784 US-Dollar (-0,34 Prozent). Auch der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.281,10 US-Dollar gezahlt (-0,61 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,95 Euro pro Gramm.

Aug 14

Eiffelturm, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Eiffelturm, über dts Nachrichtenagentur

Paris (dts Nachrichtenagentur) – In einem Vorort von Paris ist am Montagabend ein Auto in ein Restaurant gefahren. Dabei soll laut ersten Berichten mindestens ein junges Mädchen getötet worden sein, mindestens fünf Menschen wurden verletzt. Angeblich sei der Fahrer absichtlich in das Restaurant gefahren.

Der Vorfall ereignete sich im Département Seine-et-Marne, östlich der französischen Hauptstadt. Weitere Hintergründe waren zunächst nicht bekannt.

Aug 14

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Nach der scharfen Kritik an seiner Reaktion auf gewalttätige Ausschreitungen bei einem Aufmarsch von Rechtsextremisten in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia hat US-Präsident Donald Trump die “rassistische Gewalt” verurteilt. “Rassismus ist böse”, sagte Trump am Montag in Washington. Diejenigen, die Gewalt im Namen des Rassismus ausüben würden, seien “Kriminelle und Verbrecher”.

Explizit nannte der US-Präsident den Ku-Klux-Klan, Neonazis und Anhänger der “White Supremacy”-Bewegung. Am Samstag war bei dem Aufmarsch ein Auto gezielt in eine Gegendemonstration gerast. Dabei kam eine Frau ums Leben, zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen. Auch zuvor war es zu Ausschreitungen gekommen. Trump hatte später die “Gewalt auf vielen Seiten” kritisiert. Damit habe er zu halbherzig reagiert, hatten daraufhin sowohl Demokraten als auch Republikaner kritisiert. Mit seinem Statement am Montag reagierte Trump dem Vernehmen nach auf diese Kritik. Unterdessen verurteilte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die gewalttätigen Ausschreitungen in Charlottesville. “Das ist schrecklich. Das ist böse”, sagte Merkel in der von Phoenix und dem “Deutschlandfunk” veranstalteten Sendung “Forum Politik”. Sie fügte hinzu: “Das ist rassistische, rechtsextreme Gewalt und dagegen muss mit aller Kraft und aller Eindeutigkeit vorgegangen werden, egal wo auf der Welt das passiert.” Den Angehörigen der Opfer sprach die CDU-Vorsitzende ihr Mitgefühl aus.

Aug 14

Freetown (dts Nachrichtenagentur) – Im westafrikanischen Sierra Leone sind bei heftigen Überschwemmungen und einem Erdrutsch offenbar Hunderte Menschen ums Leben gekommen. In übereinstimmenden Medienberichten war von über 300 Toten die Rede. Die genaue Opferzahl war zunächst unklar und könnte den Berichten zufolge noch deutlich steigen.

Zu den Überschwemmungen war es wegen heftiger Regenfälle gekommen. Am frühen Montagmorgen hatte sich in der Hauptstadt Freetown eine Schlammlawine gelöst, unter der zahlreiche Menschen und dutzende Häuser begraben wurden.