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Aug 28

Wien (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Flüchtlingsdrama in Österreich hat die Polizei offenbar die Schlepper fassen können. Drei Personen seien im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsdrama in Ungarn festgenommen worden, berichtet die “Kronen-Zeitung” am Freitag. Demnach werden die Hintermänner der Schlepper weiterhin in Rumänien vermutet.

Bei dem Flüchtlingsdrama waren nach offiziellen Angaben über 70 Menschen tot in einem Lkw gefunden worden. Der Lastwagen, der in einer Parkbucht auf einer Autobahn abgestellt wurde, soll am Mittwoch von Ungarn aus gestartet sein. Am frühen Donnerstagmorgen war der Lkw entdeckt worden.

Aug 28

Wien (dts Nachrichtenagentur) – Bei dem Flüchtlingsdrama in Österreich sind offenbar mehr Menschen ums Leben gekommen als zunächst vermutet: Die “Kronen-Zeitung” berichtet am Freitag unter Berufung auf Ermittler, dass in dem auf einer Autobahn abgestellten Lkw 71 Tote gefunden wurden. Laut der Zeitung handelt es sich offenbar um erwachsene Männer und Frauen, Leichen von Kindern seien in dem Lkw nicht entdeckt worden. Die Toten sollen nun in die Gerichtsmedizin Wien gebracht werden.

Unterdessen sucht die Polizei weiter fieberhaft nach dem Fahrer des Lkw: Die Spur des Mannes führt nach Ungarn, bislang konnte er aber noch nicht aufgegriffen werden.

Aug 28

Polnisches Parlament in Warschau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polnisches Parlament in Warschau, über dts Nachrichtenagentur

Warschau (dts Nachrichtenagentur) – Polens neuer Präsident Andrzej Duda fordert eine stärkere Präsenz der Nato in Polen und erhofft von Deutschland mehr Engagement für eine Lösung der Ukraine-Krise. “Ich will vor allem mit dem Bundespräsidenten und der Bundeskanzlerin über die Lage in der Ukraine sowie über die Stärkung der Nato-Präsenz in Polen sprechen. Präsenz im weiten Sinne des Wortes”, sagte Duda im Interview mit der “Welt” kurz vor seinem Antrittsbesuch bei Joachim Gauck und Angela Merkel (CDU) am Freitag in Berlin.

“Ich fürchte nichts”, betonte der polnische Präsident – auch keine russische Aggression. Gleichwohl sagte er mit Blick auf die Nato-Präsenz in Osteuropa: “Polen ist Mitglied der EU und der Nato. Ich glaube, dass die Nato ihre Ostflanke stärken sollte, um auch den Staaten in Ost- und Mitteleuropa reale Bündnisgarantien zu gewähren, so wie sie im Westen seit eh und je gelten.” Das Minsker Abkommen habe dem russisch-ukrainischen Konflikt “kein Ende gesetzt”, sagte Duda. Die Kampfhandlungen gingen weiter. Deutschland und Frankreich sollten deshalb gemeinsam mit Polen über eine “neue Friedensregelung nachdenken” und “gemeinsam handeln und nach wirksamen Lösungen suchen”. Die europäischen Sanktionen gegen Russland seien “die beste Methode, aggressive Maßnahmen zu stoppen”, so Duda. “Ich bedauere, dass Europas Politiker in dieser Frage nicht mit einer Stimme sprechen.” Für den Fall, dass Russland weiterhin schwere Waffen und Soldaten in die Ukraine bringe, schließt Duda auch Waffenlieferungen an die Ukraine nicht ausdrücklich aus. “Der Westen sollte alles tun, um Russland von einem solchen Verhalten abzubringen.” Er habe “Vorschläge”, aber “keine Wünsche”, sagte Duda mit Blick auf sein Treffen mit der Kanzlerin. Die deutsch-polnischen Beziehungen bräuchten “keine ruckartigen Veränderungen”. Das Verhältnis zu Deutschland sei für ihn “eine persönliche Angelegenheit”. Er habe in der Bundesrepublik viele Freunde, “so wie viele meiner Landsleute, die ein gutes Verhältnis zu ihren deutschen Nachbarn haben”, sagte Duda, der mit einer Deutschlehrerin verheiratet ist.

Aug 27

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Donnerstag weiter zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 16.654,77 Punkten berechnet, 2,27 Prozent stärker als am Mittwoch. 20 Minuten vor Handelsschluss waren nur Procter & Gamble, 3M und Merck im Minus.

Zu den größten Kursgewinnern gehörten Chevron, General Electric und United Health. Der DAX hatte noch kräftiger zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.315,62 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 3,18 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Offenbar gehen viele Marktteilnehmer nun davon aus, dass die Weltkonjunktur doch nicht in Gefahr ist. Die zweite Schätzung des US-BIP für das zweite Quartal lag zudem mit einem Plus von 3,7 Prozent deutlich über den Analystenerwartungen von 3,2 Prozent und überraschte somit positiv.

Aug 27

Wien (dts Nachrichtenagentur) – In Österreich sind Dutzende tote Flüchtlinge in einem auf einer Autobahn abgestellten Lkw entdeckt worden. Die genaue Zahl sei noch nicht bekannt: Die Polizei gehe von 20 bis 50 Toten aus, wie sie bei einer Pressekonferenz bekanntgab. Der Fahrer des Lkw befindet sich demnach auf der Flucht.

“Diese Tragödie macht uns alle betroffen”, sagte Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). “Schlepper sind Kriminelle. Und wer jetzt noch immer meint, dass es sanftmütige Fluchthelfer sind, dem ist nicht zu helfen.” Der Lkw, der in einer Parkbucht abgestellt wurde, soll bereits längere Zeit dort gestanden haben. Die “Kronen-Zeitung” hatte zuvor berichtet, dass die Flüchtlinge in dem Lkw erstickt seien.

Aug 27

Wien (dts Nachrichtenagentur) – In Österreich sollen Dutzende Flüchtlinge in einem Schlepper-Lkw erstickt sein. Das berichtet die österreichische “Kronen”-Zeitung am Donnerstag. Demnach wurden am Vormittag bis zu 50 tote Flüchtlinge in dem Lkw entdeckt.

Der Lastwagen soll auf einer Autobahn abgestellt worden sein. Weitere Hintergründe wurden zunächst nicht bekannt.

Aug 27

Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

Wien (dts Nachrichtenagentur) – Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und sein Außenminister Sebastian Kürz (ÖVP) legen als Gastgeber der Westbalkan-Konferenz in Wien den Vertretern der EU einen Fünf-Punkte-Plan zur Bewältigung der Flüchtlingskrise vor. Der Plan, der “Bild” vorliegt, sieht Maßnahmen vor, um der anhaltenden Flüchtlingswelle Herr zu werden: Zur Ursachen-Bekämpfung schlägt die österreichische Regierung dabei eine verstärkte Unterstützung des “internationalen Einsatzes gegen islamistischen Terror” vor. Dabei wäre laut dem Arbeitspapier “auch ein UN-Sicherheitsratsmandat für Einsätze gegen IS und zum Schutz der Zivilbevölkerung erstrebenswert, um die Basis für den Kampf gegen IS zu verbreitern”.

Zur Stärkung der Sicherheit vor Ort schlägt das österreichische Dokument “Einrichtung von Schutz- bzw. Puffer-Zonen” in den Kriegs- und Krisengebieten wie etwa in Syrien und Nordafrika vor. Des weiteren sollten “humanitären Hilfsleistungen” ausgedehnt werden. Zudem schlägt Österreich vor, Aufnahmezentren in den Ursprungsgebieten einzurichten. In dem Dokument heißt es: “In Ursprungs- oder benachbarten Ländern wären Aufnahmezentren mit der Möglichkeit, Asylanträge außerhalb der EU zu stellen, notwendig.” Auch sollten Maßnahmen getroffen werden, “um Schleppern die Existenzgrundlage” zu entziehen. Dazu könnte unter anderem eine “Beteiligung am gemeinsamen Programm zur Neuansiedlung von Flüchtlingen” dienen. Zum verbesserten Schutz der EU-Außengrenze will Österreich die Kontrolle auf der Ostmittelmeerroute verbessern. In dem Dokument heißt es dazu: “Wie im zentralen Mittelmeer bräuchte es auch vor Griechenland und Bulgarien ein gemeinsames Vorgehen und Kontrolle der EU-Außengrenze”. Dazu wäre aus Sicht Österreichs auch eine verstärkte Kooperation mit der Türkei notwendig, um die “Schlepperkette” zu unterbrechen. Österreich schlägt auch vor, die Kooperation bei der Überwachung auf der Westbalkan-Transit-Route zu verbessern. Dazu solle eine “Verstärkung der polizeilichen Kooperation und Unterstützung für lokale Behörden in den Westbalkanstaaten” dienen und eine “aktive Einbindung der Westbalkanstaaten in EU-interne Überlegungen” stattfinden. Als letzten Punkt seines Maßnahmen-Katalogs will Österreich den Umgang mit Flüchtlingen innerhalb der EU besser koordinieren. Dazu schlägt die österreichische Regierung vor, die “Quotenregelung weiterhin zu forcieren” und fordert einen “Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel”.

Aug 26

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Das heftige Auf und Ab an den Börsen geht weiter: Der Dow hat am Mittwoch kräftig zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 16.285,51 Punkten berechnet, ein Zugewinn von 3,95 Prozent im Vergleich zum Dienstag. Kurz vor Handelsende waren alle Dow-Werte im Plus, am kräftigsten ging es zu diesem Zeitpunkt für Merck, Apple und Exxon nach oben, die jeweils über fünf Prozent zulegten.

Coca-Cola war kurz vor Handelsschluss mit einem Plus von “nur” 1,8 Prozent am Ende der Kursliste. Trotz der optimistischen Stimmung bei den Aktienkäufern ging der Ölpreis weiter zurück. Ein Fass der US-Sorte WTI kostete am Abend nur noch 38,98 US-Dollar, 1,5 Prozent weniger als am Vortag. Manche Kommentatoren sprachen bezogen auf die anziehenden Aktienkurse von einer “Bärenmarktrallye”. Einig waren sich fast alle Beobachter, dass der Markt die nächsten Tage volatil bleibt.

Aug 26

Mörder filmt Anschlag auf TV-Journalisten, Twitter, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mörder filmt Anschlag auf TV-Journalisten, Twitter, über dts Nachrichtenagentur

Roanoke (dts Nachrichtenagentur) – Der Mann, am Mittwoch im US-Bundesstaat Virginia mutmaßlich eine TV-Reporterin und einen Kameramann während eines Live-Interviews erschossen hat, ist tot. Das sagte der Minister für öffentliche Sicherheit in Virgina, Brian Moran, am Mittag (Ortszeit). Demnach erlag der Mann im Krankenhaus den Folgen einer Schusswunde, die er sich nach der Tat selbst zugefügt hatte.

Die tödlichen Schüsse waren am Morgen um 6:45 Uhr Ortszeit (12:45 Uhr deutscher Zeit) auf dem lokalen Fernsehsender WDBJ7 live zu sehen gewesen. Später waren auf Twitter und Facebook Aufnahmen aufgetaucht, die der Täter, ein ehemaliger Mitarbeiter des Senders, offensichtlich selbst von der Tat angefertigt hatte. Zudem hatte er offenbar ein 23-seitiges Fax an den Sender ABC gesendet, in dem er die Tat erklärt. Demnach bezeichnete er sich als “menschliches Pulverfass”. Der Anschlag in Charleston, bei dem ein 21-jähriger Weiße im Juni neun Afroamerikaner während einer Bibelstunde erschossen hatte, habe den Ausschlag gegeben.

Aug 26

Mörder filmt Anschlag auf TV-Journalisten, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mörder filmt Anschlag auf TV-Journalisten, über dts Nachrichtenagentur

Roanoke (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem tödlichen Anschlag auf ein Team von TV-Journalisten im US-Bundesstaat Virginia sind schockierende Details bekannt geworden. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen ehemaligen Moderator des Senders WDBJ handeln. Unter dessen Namen tauchten auf Twitter Videos auf, die die Szenerie aus einer anderen Perspektive zeigen und damit enden, wie der Mann das Feuer auf die Moderatorin Alison Parker und den Kameramann, sowie einen Interviewgast eröffnet.

Die Authentizität dieser Aufnahmen war zunächst nicht zu verifizieren. Die Szene war um 6:45 Uhr Ortszeit (12:45 Uhr deutscher Zeit) auch live in den Lokalsender zu sehen. Die Moderatorin und der Kameramann kamen ums Leben, die Dame, die interviewt wurde, wurde schwer verletzt.