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Aug 21

Fahne der Schweiz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne der Schweiz, über dts Nachrichtenagentur

Zürich (dts Nachrichtenagentur) – Annähernd die Hälfte der Menschen, die in den Jahren 2008 bis 2012 in die Schweiz reisten, um die dort legale Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen, kam nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie aus Deutschland. Die Studie, an der u.a. die Universität Zürich beteiligt war, wurde am Mittwoch in dem britischen Magazin “Journal of Medical Ethics” veröffentlicht. Die Wissenschaftler ermittelten unter anderem Alter, Geschlecht und Herkunftsland der Menschen, die in die Schweiz kommen, um zu sterben.

Im besagten Zeitraum seien insgesamt 611 sterbewillige Personen aus 31 verschiedenen Ländern in die Schweiz gereist. Der Großteil der Suizidwilligen stamme den Autoren zufolge aus Deutschland. Demnach waren unter den 611 berücksichtigten Personen 268 Deutsche, das entspricht etwa 44 Prozent. An zweiter und dritter Stelle listet die Studie Großbritannien (126 Personen) und Frankreich (66 Personen) auf. Nach Ansicht von Schweizer Sterbehilfe-Organisationen weise die Studie allerdings zahlreiche Ungenauigkeiten auf und verschweige wichtige Hintergrundinformationen.

Aug 21

Zwettl (dts Nachrichtenagentur) – Im niederösterreichischen Ottenschlag im Bezirk Zwettl ist am Mittwoch eine Frau nach einem Schlangenbiss kollabiert. Die 52-Jährige war während der Gartenarbeit von einer Schlange in den Unterschenkel gebissen worden, teilte die örtliche Polizei mit. Eine Nachbarin ist der Frau schließlich zu Hilfe geeilt und hat sie ins Haus begleitet, wo sie schließlich einen Kreislaufkollaps erlitt.

Die Nachbarin hatte daraufhin die Rettungskräfte alarmiert. Anschließend wurde die 52-Jährige mit einem Notarzthubschrauber in ein Klinikum eingeliefert. Um welche Schlangenart es sich handelte, ist nach Angaben der Polizei bislang nicht bekannt.

Aug 21

Gaza-Stadt (dts Nachrichtenagentur) – Bei Luftangriffen der israelischen Armee auf den Gazastreifen sind in der Nacht zu Donnerstag drei Kommandeure der Palästinenser-Organisation “Hamas” getötet worden. Nach palästinensischen Angaben sind die Männer beim Bombardement eines Hauses in der Stadt Rafah ums Leben gekommen. In der Nacht seien 20 Ziele an verschiedenen Orten in dem Palästinensergebiet bombardiert worden, teilte eine Sprecherin des israelischen Militärs in Tel Aviv mit.

Die militanten Palästinenser hätten hingegen nur eine Rakete auf Israel abgefeuert. Das Geschoss sei von der Raketenabwehr abgefangen worden. Insgesamt sind seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen im Gazastreifen mehr als 2.000 Menschen ums Leben gekommen, zum größten Teil Palästinenser.

Aug 21

US-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur
Foto: US-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – In Syrien ist offenbar eine Militäraktion der US-Streitkräfte zur Befreiung amerikanischer Geiseln aus der Hand der Terrororganisation “Islamischer Staat” (IS) gescheitert. Die Rettungsaktion sei erfolglos geblieben, weil sich die Geiseln nicht an dem vom US-Geheimdienst genannten Ort aufgehalten hätten, teilten das Weiße Haus und das Pentagon am Mittwoch mit. An dem Einsatz, dessen genauer Zeitpunkt nicht bekannt gegeben wurde, seien Luft- und Bodentruppen beteiligt gewesen.

Die Vereinigten Staaten würden die Entführung amerikanischer Staatsbürger nicht tolerieren und unermüdlich daran arbeiten, die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger wiederherzustellen sowie deren Entführer zur Verantwortung zu ziehen, betonte Pentagonsprecher John Kirby. Bei dem Sondereinsatz habe man auch nach dem mittlerweile getöteten Reporter James Foley gesucht. US-Präsident Barack Obama hat angesichts der Tötung des Journalisten angekündigt, gegen die IS-Terroristen noch entschiedener vorzugehen und einen Anti-Terror-Gipfel Ende September in New York abzuhalten. Eine Terrorgruppe wie die IS habe “keinen Platz im 21. Jahrhundert”, so Obama.

Aug 20

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der israelische Finanzminister Yair Lapid hat Berlin zu einem größeren Engagement im Nahen Osten aufgerufen: “Deutschland als heute wichtigste Kraft in Europa kann eine sehr positive Rolle spielen”, sagte Lapid im Gespräch mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Donnerstagausgabe). Berlin habe in Israel einen Vertrauensvorschuss und sich “sehr, sehr häufig als enger Freund erwiesen”, so der israelische Finanzminister weiter. Sollte es zu der von ihm vorgeschlagenen Regionalkonferenz kommen, unter Einschluss moderater arabischer Staaten sowie Amerikas, Russlands und der EU, könne Deutschland “eine große Rolle spielen”.

Lapid hat zudem den Konflikt über eine Demilitarisierung des Gazastreifens als wichtigsten Grund für das Scheitern der Kairoer Waffenstillstandsgespräche bezeichnet: “Wir streben eine Demilitarisierung des Gazastreifens an, nicht nur eine Entwaffnung.” Sein Land könne den Raketenbeschuss nicht länger hinnehmen. “Fürs Erste können wir sicherstellen, dass es keinen Waffennachschub für den Gazastreifen gibt, insbesondere durch unsere Zusammenarbeit mit der Sisi-Regierung in Kairo. Aber das reicht uns nicht: Danach müssen wir eine Demilitarisierung des Gazastreifens angehen, so wie es übrigens im Oslo-Abkommen vereinbart war.”

Aug 20

Wien (dts Nachrichtenagentur) – In Österreich hat die Polizei neun Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, sich als Dschihadisten am Krieg in Syrien beteiligen zu wollen. Die Festnahme sei ein “beeindruckender Schlag gegen Dschihadisten”, sagte die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. “Gegen Dschihadisten kann es nur eine Null-Toleranz-Politik geben.”

Die neun Verdächtigen haben Asylstatus in Österreich und wurden nach ihrer Festnahme verhört. Sollte eine Untersuchungshaft gegen sie verhängt werden, werde das Innenministerium umgehend Asyl-Aberkennungsverfahren einleiten, berichten österreichische Medien unter Berufung auf Informationen aus dem Innenministerium. “Jene, die selbst die Toleranz mit Füßen treten, dürfen nicht damit rechnen, dass wir dies tolerieren”, betonte Innenministerin Mikl-Leitner.

Aug 20

Barack Obama, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Barack Obama, über dts Nachrichtenagentur

Edgartown (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Barack Obama hat sich schockiert über die Veröffentlichung des Hinrichtungs-Videos durch die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) gezeigt: “Die gesamte Welt ist entsetzt”, sagte Obama am Mittwoch vor Journalisten. Die IS habe Tausende Muslime ermordet und verfolge Christen und andere religiöse Minderheiten im Irak und in Syrien, so der US-Präsident. “Sie versklaven und vergewaltigen Frauen und terrorisieren Hunderttausende.”

Kein Gott stehe für die Dinge, die die IS-Milizen getan hätten. Die Terroristen hätten “keinen Platz im 21. Jahrhundert”. “Die Vereinigten Staaten werden alles tun, um unsere Leute zu schützen”, betonte der US-Präsident. Die Regierung der Vereinigten Staaten hatte kurz vor der Rede Obamas mitgeteilt, dass sie das Video, in dem der 40-jährige US-Fotojournalist James Wright Foley von einem Kämpfer der IS-Terrormiliz geköpft wird, für echt hält. Foley war im Jahr 2012 in Syrien entführt worden und hatte sich über 600 Tage in Gefangenschaft befunden. In dem verbreiteten Video werden die USA aufgefordert, die Intervention im Irak zu unterlassen. Ansonsten werde in Kürze ein weiterer entführter US-Journalist hingerichtet, der seit August letzten Jahres in Syrien vermisst wird.

Aug 20

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Eine Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der Vereinigten Staaten hat das Video, in dem der 40-jährige US-Fotojournalist James Wright Foley von einem Kämpfer der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) geköpft wird, als authentisch eingestuft. “Die US-Geheimdienste haben das kürzlich veröffentlichte Video analysiert”, sagte die Sprecherin am Mittwoch. “Wir kommen zu dem Schluss, dass das Video echt ist.”

Foley war im Jahr 2012 in Syrien entführt worden und hatte sich über 600 Tage in Gefangenschaft befunden. In dem verbreiteten Video werden die USA aufgefordert, die Intervention im Irak zu unterlassen. Ansonsten werde in Kürze ein weiterer entführter US-Journalist hingerichtet, der seit August letzten Jahres in Syrien vermisst wird.

Aug 20

Ebolavirus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ebolavirus, über dts Nachrichtenagentur

Monrovia (dts Nachrichtenagentur) – Die liberianische Regierung hat eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, um die Ausbreitung des Ebola-Virus einzudämmen. Die Ausgangssperre soll bereits am Mittwoch in Kraft treten und von 21:00 Uhr bis 06:00 Uhr gelten, teilte die liberianische Regierung mit. Außerdem seien einzelne Stadtteile der Hauptstadt Monrovia sowie Gemeinden der Region Margibi unter Quarantäne gestellt und vollständig abgeschottet worden.

Es gebe zwar bereits erste Erfolge im Kampf gegen das Virus, allerdings seien die Maßnahmen der Regierung und verschiedener Hilfsorganisationen auch auf Ablehnung seitens der Bevölkerung gestoßen. Erst vergangene Woche waren mindestens 17 Ebola-Patienten aus einer Quarantänestation geflohen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben in Liberia bislang mindestens 466 Menschen an dem Ebola-Virus.

Aug 20

Hiroshima (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere Erdrutsche haben am Mittwoch ein Wohngebiet im japanischen Hiroshima verwüstet und mindestens 27 Menschen getötet. Mindestens zehn weitere Personen werden noch vermisst, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Die Opfer seien von den Erdmassen mitgerissen und teilweise lebendig begraben worden.

Das Unglück sei vermutlich durch starke Regenfälle ausgelöst worden. In dem betroffenen Gebiet seien in der Nacht über 100 Millimeter Niederschlag pro Stunde gemessen worden, berichtet die japanische Nachrichtenagentur weiter. Nach dem Unglück habe die japanische Regierung bisher insgesamt 500 Rettungskräfte nach Hiroshima entsandt.