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Okt 25

Frau mit Einkaufstasche, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Einkaufstasche, über dts Nachrichtenagentur

Metzingen (dts Nachrichtenagentur) – Das schwäbische Modeunternehmen Hugo Boss AG will trotz der weltweit schwierigen Wirtschaftslage seine ehrgeizigen Wachstumspläne erfüllen und zeigt sich optimistisch. “Ich gehe davon aus, dass wir unsere Ziele 2015 erreichen werden”, sagte der Vorstandsvorsitzende Claus-Dietrich Lahrs der “Süddeutschen Zeitung” (Samstagsausgabe). Hugo Boss erreichten 2013 einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro und will diesen bis Ende 2015 deutlich auf drei Milliarden Euro steigern.

“Das ist ambitioniert, das stimmt. Aber ich sage ja nicht, dass wir kein Gas geben wollen. Wir wollen kein ruhiges Sabbatical-Jahr einlegen”, betonte Lahrs. Der Manager, seit 2008 im Amt, geht davon aus, dass das Umsatzwachstum 2015 sogar höher liegen werde als 2014: “Das ist gut möglich, auch wenn das weltweite konjunkturelle Umfeld derzeit nicht so erfreulich ist.” Im zweiten Quartal lag das Umsatzwachstum bei lediglich fünf Prozent, berichtet das “Handelsblatt”. Hugo Boss werde in Zukunft auch nicht mehr so viele neue Geschäfte eröffnen wie in der Vergangenheit, sondern das Tempo verlangsamen. “Zukünftig werden weniger neue Geschäfte im Jahr dazu kommen”, sagte Lahrs der “Süddeutschen Zeitung”. Es würden eher Shops vergrößert. Derzeit hat das Unternehmen weltweit mehr als tausend Geschäfte. Gleichzeitig werde aber der eigene Online-Handel ausgebaut und mit Boss-Geschäften verknüpft. “Das wird eine Dimension bekommen, die heute noch gar nicht zu erkennen ist”, so Lahrs. Lahrs zeigte sich zudem überzeugt, dass auch weiterhin Anzug, Hemd und Krawatte gefragt seien. “Der Anzug wird nie out sein”, betonte er und fügte an: “Wir wollen unsere Kunden dazu anleiten – ich will gar nicht sagen erziehen -, dass der Anzug die perfekte Form ist, sich den ganzen Tag für einen offiziellen Anlass gut anzuziehen.”

Okt 24

David Cameron, über dts Nachrichtenagentur
Foto: David Cameron, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Der britische Premierminister David Cameron will die von der EU geforderte Nachzahlung in Höhe von rund 2,1 Milliarden Euro nicht bis zum 1. Dezember leisten. Er sei erbost über die ungerechtfertigte Forderung, erklärte Cameron am Freitag. Bereits zuvor hatte er eine Sondersitzung der EU-Finanzminister gefordert.

Am Donnerstagabend hatte Cameron sich zudem mit dem niederländischen Premier Mark Rutte getroffen: Auch die Niederlande müssen nachzahlen. Großbritannien will nach Angaben von Regierungsvertretern mit anderen betroffen Staaten zusammenarbeiten, um die Nachzahlungen anzufechten. Die britische Nachzahlung für den EU-Haushalt ist höher als erwartet, weil die britische Wirtschaft seit 1995 kräftiger gewachsen ist als vorhergesagt.

Okt 24

Istanbul, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Istanbul, über dts Nachrichtenagentur

Istanbul (dts Nachrichtenagentur) – In mehreren Konsulaten in der türkischen Stadt Istanbul sind offenbar verdächtige Briefe eingegangen: Darunter sei neben der belgischen und der kanadischen auch die deutsche Vertretung, berichten türkische Medien. Die Briefe enthielten demnach ein verdächtiges gelbes Pulver,. Im kanadischen Konsulat seien insgesamt sieben Personen der Substanz ausgesetzt gewesen.

Das Pulver werde nun von Experten des türkischen Gesundheitsministeriums analysiert. Zudem werde untersucht, von wo die Briefe verschickt worden seien. Ergebnisse der Untersuchungen wurden zunächst nicht bekannt.

Okt 24

Europaflagge, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Europaflagge, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Europäische Union wird im Kampf gegen die Ebola-Epidemie ihre Finanzhilfe auf eine Milliarde Euro aufstocken. Das teilte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy am Freitag während des EU-Gipfels in Brüssel über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Insgesamt hat die EU den betroffenen Ländern bereits rund eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung gestellt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte am Freitag: “Wir waren uns alle einig, dass dies eine außergewöhnliche Herausforderung nicht nur für Westafrika, sondern für die gesamte Menschheit ist, mit unglaublichen Implikationen für uns alle. Ich glaube, Europa wird seinen Beitrag dazu leisten, dass diese schreckliche Heimsuchung für die Menschheit auch wirklich bekämpft werden kann.” Unterdessen ist ein Ebola-Fall in New York bekannt geworden. Und der westafrikanische Staat Mali meldete erstmals einen Krankheitsfall. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden inzwischen knapp 10.000 Ebola-Fälle registriert. Die Zahl der Toten stieg auf rund 4.900.

Okt 23

Ebola-Hinweisplakat, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ebola-Hinweisplakat, über dts Nachrichtenagentur

Genf (dts Nachrichtenagentur) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat verschärfte Ausreisekontrollen aus den am stärksten von Ebola betroffenen Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone gefordert. Bei den Reisenden sollte die Temperatur gemessen werden, zudem sollten sie einen Fragebogen ausfüllen, erklärte eine WHO-Sprecherin am Donnerstag in Genf. Es müsse verhindert werden, dass Infizierte ausreisen, um eine weitere Ausbreitung der Epidemie zu verhindern.

Menschen, bei denen ein Verdacht auf eine Infektion bestehe, sollten solange in Westafrika bleiben, bis eine Erkrankung ausgeschlossen werden könne. Eine generelles Reise- und Handelsverbot lehnt die WHO jedoch weiterhin ab. Nach Angaben der Organisation wurden inzwischen knapp 10.000 Ebola-Fälle registriert. Die Zahl der Toten stieg demnach auf rund 4.900.

Okt 23

Flagge von Kanada, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flagge von Kanada, über dts Nachrichtenagentur

Ottawa (dts Nachrichtenagentur) – Der Mann, der am Mittwoch in der kanadischen Hauptstadt Ottawa einen Soldaten tötete und später im Parlamentsgebäude erschossen wurde, war den Behörden offenbar bekannt. Vor Kurzem sei er als “Reisender mit hohem Sicherheitsrisiko” eingestuft worden, berichtet die kanadische Tageszeitung “Globe and Mail”. Bei einer Schießerei im Parlamentsviertel in Ottawa hatte der Mann am Mittwoch kurz vor 10:00 Uhr Ortszeit (16:00 Uhr deutscher Zeit) einen Soldaten an einem Kriegsdenkmal angeschossen, der später seinen Verletzungen erlag.

Danach begab sich der mutmaßliche Täter in das Parlamentsgebäude, wo er mit einem Gewehr zahlreiche Schüsse abgab. Wenig später wurde der Mann vom Sicherheitsdienst gestellt und erschossen. Der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper nannte den Anschlag in einer TV-Ansprache einen “terroristischen Akt”. Kanada werde seine Anstrengungen im Kampf gegen internationale Terrororganisationen verstärken und verdoppeln, so Harper weiter. Das Motiv des mutmaßlichen Täters ist noch unklar. Der Verdacht, es hätte mindestens zwei Attentäter gegeben, hat sich bislang nicht bestätigt. Erst am Montag waren zwei kanadische Soldaten in der Nähe von Montréal von einem polizeibekannten Islamisten überfahren worden, einer der beiden erlag nach dem Attentat seinen Verletzungen. Der Täter wurde auf der Flucht von Polizisten erschossen.

Okt 22

Ebola-Hinweisplakat, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ebola-Hinweisplakat, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die USA verschärfen die Kontrollen für Reisende aus den von Ebola betroffenen Staaten in Westafrika weiter. Diese sollen von der Einreise an 21 Tage lang überwacht werden, teilte die US-Seuchenschutzbehörde CDC am Mittwoch mit. Betroffene erhielten Informationsmaterial und ein Fieberthermometer und müssten täglich mit den Behörden Kontakt aufnehmen.

Auch über Reisepläne innerhalb der USA während der Überwachungszeit müssten die Behörden informiert werden. Mit den neuen Maßnahmen, die ab Montag umgesetzt werden sollen, soll eine schnellere Isolierung im Falle eines Ebola-Verdachts sichergestellt werden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden inzwischen 9.936 Ebola-Fälle registriert. Die Zahl der Toten stieg demnach auf 4.877.

Okt 22

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – In Jerusalem ist bei Mittwoch bei einem Anschlag ein Baby getötet worden. Sieben Menschen wurden verletzt, berichtet die “Jerusalem Post” auf ihrer Internetseite. Die Opfer seien in der Nähe einer Stadtbahnhaltestelle von einem Auto erfasst worden.

Der Fahrer habe daraufhin versucht zu fliehen, sei jedoch von der Polizei niedergeschossen worden. Es handele sich um einen Palästinenser aus Ost-Jerusalem, der bereits wegen “terroristischer Aktivitäten” inhaftiert gewesen sei. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Okt 22

Recep Tayyip Erdogan, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Recep Tayyip Erdogan, über dts Nachrichtenagentur

Ankara (dts Nachrichtenagentur) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Abwurf von Waffen für die syrischen Kurden in der umkämpften Stadt Kobane kritisiert. Hilfe für Kämpfer der syrisch-kurdischen Partei PYD sei zugleich Hilfe für die kurdische Arbeiterpartei PKK in der Türkei, erklärte Erdogan am Mittwoch. Dies sei für die Türkei nicht hinnehmbar.

Einige der abgeworfenen Waffen seien zudem in die Hände von Kämpfern der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) geraten. Ihm falle es schwer zu verstehen, warum Kobane eine so große strategische Bedeutung für die USA habe, so Erdogan weiter. Es gebe dort keine Zivilisten mehr. Das US-Militär hatte die kurdischen Kämpfer in Kobane am Wochenende aus der Luft mit Waffen, Munition und medizinischem Material versorgt. Erdogan hatte eine Bewaffnung der Kämpfer der PYD, die mit der PKK verbunden ist, wiederholt abgelehnt.

Okt 22

Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Laut einer neuen Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jeden Tag rund 4.100 Menschen an Tuberkulose. Das geht aus dem globalen Tuberkulose-Bericht 2014 hervor, den die WHO am Mittwoch veröffentlicht hat. Demnach habe es zwar in den vergangenen Jahren aufgrund besserer Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten weltweit deutliche Fortschritte im Kampf gegen die Infektionskrankheit gegeben.

Doch im Jahr 2013 erkrankten noch immer neun Millionen Menschen daran. “Tuberkulose ist weltweit nach Aids die zweittödlichste Infektionskrankheit”, sagte Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. “Dabei wären die meisten Todesfälle vermeidbar, wenn mehr in die Forschung und Entwicklung von wirksamen Impfstoffen, verbesserten Mitteln zur Diagnose und Medikamenten investiert würde.” Die Bundesregierung müsse zu ihrer internationalen Verantwortung stehen und deutlich mehr Mittel für die Stärkung von Gesundheitssystemen in Entwicklungsländern bereitstellen, forderte die Geschäftsführerin der international tätigen Entwicklungsorganisation.